Wolf Schreiner Heiligenschein

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Inhaltsangabe zu „Heiligenschein“ von Wolf Schreiner

Baltasar Senner, katholischer Pfarrer und Hobbyermittler, fällt aus allen Wolken: Ein Dieb ist ins Heiligste des Passauer Doms eingedrungen und hat das Herzstück des Kirchenschatzes gestohlen, eine edelsteinbesetzte Monstranz. In seiner Not bittet der Bischof Baltasar, die Monstranz diskret wiederzubeschaffen, schließlich sollte sie ein Geschenk für den Papst sein. Aber als die Lösegeldübergabe scheitert und ein Mord geschieht, ist es endgültig aus mit dem Frieden im Bayerischen Wald. Mit Feuereifer ermittelt Baltasar in alle Richtungen und entdeckt: Nicht nur der Dieb hat kein reines Gewissen.

Aufgrund des lustigen Covers hätte ich noch etwas mehr Humor erwartet. Aber das Buch liest sich gut und der Protagonist ist sympathisch!

— angi_stumpf
angi_stumpf

Kurzweilig, aber jetzt auch nicht voll überzeugend

— NinaMangfalla
NinaMangfalla

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  • für Fans von Pfarrer Braun genau das richtige.

    Heiligenschein
    anja_bauer

    anja_bauer

    19. May 2015 um 16:48

    Der katholische Landpfarrer Baltasar Senner ist Hobbydetektiv. Schon oft hat er den einen oder andern Fall aufgeklärt. Nun ist er selber betroffen, denn in seiner Kirche ist eingebrochen worden und der Opferstock geplündert. Aber auch in Passau ist ein Verbrechen passiert. Und zwar hat man den edelsteinbesetzten Monstranz gestohlen, das Herzstück der Kirche. Kurze Zeit darauf kommt ein Erpresserbrief. Bischof Siebenhaar will den Diebstahl allerdings vertuschen und beauftragt Baltasar Senner mit der Geldübergabe. Doch dieser will nichts damit zu tun haben und so einigen sie sich die beiden auf einen Seminaristen, den  David Lämmerhirt. Soweit so gut, die Übergabe soll nun erfolgen und Baltasar und David mach en sich auf zum Übergabe Ort. Baltasar soll nur als Hilfe dort mitwirken. Doch David verschwindet und dann gibt es einen Todesfall. FAZIT: Heiligenschein ist ein gemütlicher bayrischer Krimi. Die Protagonisten sind dementsprechend gemütlich und ruhig. Trotzdem sind die Charaktere gut dargestellt. Allerdings sind die Namen etwas gewöhnungsbedürftig und nicht so alltäglich. Die Story plätschert so dahin und die Ermittlungen laufen – wie bei einem Tatort. Spannung darf man hier nicht groß erwarten, aber trotzdem ist dieser Bayerische Krimi lesenswert. Der Schreibstil ist flüssig und die Landschaft bildlich dargestellt. Auch das geistliche hier in Form von der Kirche kommt realistisch rüber, denn eigentlich sind Priester und Bischofe auch nur Menschen. Das Cover spricht mich sehr an. Obwohl ich noch nicht so recht weiß, was es mit der Kuh auf sich hat. Aber es ist eine typische bayerische Landschaft mit Bergen, Wald und eben der Kuh, die links in der Ecke ins Bild guckt. Gut gemacht, das die Kuh einen gleich anblickt. Der Titel ist in einen dunklen Blauton, der glänzt. Also schon allein wegen dem Cover würde ich das Buch in die Hand nehmen im Laden. Dieses Buch ist für Menschen, die „Pfarrer Braun“ und ähnliche Krimis lieben ein Muss. Ich fand das Buch ganz amüsant für zwischendurch. Von dem Schriftsteller Wolf Schreiner sind schon drei vorige Krimis erschienen.

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  • Hätte noch etwas mehr Humor vertragen!

    Heiligenschein
    angi_stumpf

    angi_stumpf

    30. April 2015 um 14:56

    Die Geschichte: Pfarrer Baltasar Senner ermittelt hier bereits zum vierten Mal. Der aktuelle Fall ist allerdings von besonderer Brisanz, denn der gute Ruf des Bischofs steht auf dem Spiel: ein edelsteinbesetzter Schatz wurde gestohlen, weil die Sicherheitsmaßnahmen enorm lax waren. Keinesfalls soll Baltasar die Polizei einschalten, alles soll möglichst geheim bleiben. Doch dann geht eine Lösegeldübergabe total schief und es geschieht sogar ein Mord. Ob Baltasar das wirklich alleine schaffen kann? Mit seiner Schnüffelei macht er sich allerdings nicht nur Freunde in Kirchenkreisen, denn auch dort haben nicht alle eine weiße Weste. Meine Meinung: Für mich war dies die erste Begegnung mit Pfarrer Senner, aber trotzdem hatte ich an keiner Stelle das Gefühl, etwas aus früheren Büchern verpasst zu haben. Meistens ist das ja bei Bücherreihen so: es gibt Andeutungen und Hinweise auf die Vergangenheit oder die Figuren und ihre Beziehungen untereinander wirken etwas diffus, weil einfach das nötige Hintergrundwissen fehlt. Doch hier kam ich gleich gut klar mit Baltasar: er wirkt recht sympathisch und man kann ihn sich wirklich als netten, aufgeschlossenen Dorfpfarrer vorstellen, der für einigen Blödsinn zu haben ist. Oder als weihrauchdealenden Hobby-Ermittler mit einer resoluten tschechischen Haushälterin, deren “Kochkünsten” er gerne zu entfliehen versucht. Was die Story betrifft: die ist recht komplex und entwickelt sich in verschiedenste Richtungen. Manchmal hätte die Geschichte noch etwas mehr Spannung vertragen, es war für meinen Geschmack alles etwas zu ruhig. Auch hätte ich mir manche Szenen weniger ausführlich gewünscht, damit etwas mehr Action aufkommt. Die genauen Beschreibungen der Umgebung und vieler Details zu Kirchen, Wallfahrtsorten und den entsprechenden Gepflogenheiten lassen keinen Zweifel daran, dass der Autor gut recherchiert hat und sich in der Gegend wohl bestens auskennt. Am Ende klärt sich nach einigen Wirrungen alles auf. Das Buch hat mich wirklich gut unterhalten, allerdings hätte ich noch etwas mehr Humor erwartet, denn das Cover wirkte irgendwie sehr lustig mit der frech um die Ecke schauenden Kuh. Fazit: Ein eher ruhiger, schön zu lesender Krimi mit viel Lokalkolorit, der noch eine Prise mehr Humor vertragen hätte.

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  • Pfarrer Senner ermittelt wieder

    Heiligenschein
    ulla_leuwer

    ulla_leuwer

    17. April 2015 um 15:16

    Meine Meinung: Ich gebe zu, das witzige Cover und da ganz besonders die Kuh, die mich direkt anzusehen scheint, haben mich dazu verführt, dass ich mich näher mit dem Buch beschäftigt habe. Dabei fiel mir ein, dass ich von dem Autor bereits ein Buch gelesen habe und deshalb wanderte dieses dann auf meinem Stapel zu lesener Bücher. Pfarrer Baltasar Senner erhält von seinem Bischof den Auftrag, sich um die gestohlene Monstranz zu kümmern. Wurde  ihm zwar in der Vergangenheit vom Bischof untersagt, als Hobbyermittler tätig zu sein, soll er sich jetzt darum kümmern. Denn der Bischof will jedes Aufsehen vermeiden und springt dabei auch über seinen vermeintlichen Schatten und verspricht Baltasar Senner einiges für seine Gemeinde. Baltasar Senner ist genauso unwissend, wie ich als Leserin und macht sich an die Arbeit. Dass er nicht überall gern gesehen wird, versteht sich, denn auch die Vertreter der katholischen Kirche haben nicht immer ein reines Gewissen. Sehr fesselnd beschreibt der Autor, was Baltasar alles erfährt und wie er an seine Informationen kommt. Den Beteiligten hat Wolf Schreiner ganz besondere Charaktere zugeordnet. Die Haushälterin fand ich gelungen, besonders die Gerichte, die sie dem Pfarrer immer wieder vorsetzt. Der Bischof kam gar nicht so gut weg, sympathisch war er mir überhaupt nicht, aber ich fand es klasse, wie er sein Fähnlein immer wieder nach dem Wind gedreht hat. Ich kann mir gut vorstellen, dass auch genau diese Person Inhalt von Gesprächsthemen sein könnte. Von der Behauptung, so benimmt sich kein Würdenträger bis hin zu der Aussage, ich habe es ja immer gewusst, trauen kann man denen einfach nicht. Und für ihn könnte der Titel des Buches auch in "Scheinheilig" geändert werden. Auf jeden Fall ist es hier dem Autor wunderbar gelungen, eine Person besonders darzustellen. Humor sollte man schon mitbringen, wenn dieses Buch gelesen wird. Ich konnte über vieles schmunzeln, gehöre ich ja auch zu den anderen, die laut Bischof hoffentlich mal wieder den rechten Weg finden werden. Wie bereits erwähnt, war ich gefesselt und wollte wissen, wer denn nun der Täter war. Ich hatte ab und zu eine Ahnung und war gespannt, ob ich recht behalten sollte. Damit musste ich bis ganz zum Ende warten. Fazit: Wer Spaß daran hat einem Pfarrer dabei zu beobachten, wie er besondere Fälle löst, dem kann ich dieses Buch empfehlen.

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