Wolf Serno , Tomas Kröger Der Wanderchirurg

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Inhaltsangabe zu „Der Wanderchirurg“ von Wolf Serno

Anno 1576: Im spanischen Zisterzienserkloster Campodois stirbt der von allen verehrte und geliebte Abt. Kurz vor seinem Tod gesteht er seinem Lieblingsschüler Vitus ein Geheimnis: Vitus ist ein Findelkind, das nach seiner Geburt vor den Toren des Klosters ausgesetzt wurde. Ein kostbares rotes Damasttuch, in das er als Baby eingehüllt war, ist der einzige Hinweis auf seine Herkunft, und das Wappen deutet darauf hin, dass seine Familie in England leben könnte. Vitus begibt sich auf die Suche nach seinen Angehörigen. Schon bald muss er seine medizinischen Kenntnisse anwenden, macht sich als eine Art Wunderheiler einen Namen in ganz Spanien. Nach schwersten Prüfungen setzt er seinen Weg Richtung Santander fort, um von dort mit dem Schiff nach England überzusetzen ...

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  • Rezension zu "Der Wanderchirurg" von Wolf Serno

    Der Wanderchirurg

    yvonne_pioch

    08. April 2011 um 12:42

    Nach einer langen Pause mit vielen anderen Beiträgen geht es nun endlich weiter mit meiner Serie "Historische Romane". Diesmal stelle ich ein Hörbuch vor, das aber eine ungekürzte Lesung auf 5 CDs des gleichnamigen Buches bietet. Zunächst einmal unterscheidet sich diese Rezension von den vorherigen dieser Serie dadurch, dass ich Buch wie Autor bislang nicht kannte. Während "Die Säulen der Erde" und "Pompeji" schon vor Jahren mein Herz gewonnen haben und Sabine Ebert mich bereits mit ihren ersten drei Teilen der Hebammen-Quintologie begeistert hat, bin ich hinsichtlich Wolf Serno ein unbeschriebenes Blatt. Liest man sich die Rezensionen auf amazon.de durch, so fällt auf, dass die Meinungen enorm weit auseinandergehen und zwischen einem und fünf Sternen alles dabei ist. Ich selbst schwanke zwischen 3 und 4 Sternen. Zunächst zum Inhalt: Am Sterbebett seines Abtes erfährt der junge, heilkundige Mönch Vitus, wie er ins Kloster gelangt ist: Er wurde nicht von seinen Eltern abgegeben, sondern von dem Abt gefunden. Der einzige Hinweis auf seine Herkunft ist ein rotes Damasttuch, das ihm als Windel diente und das bei näherer Betrachtung ein Familienwappen enthält. Nun gab es zu Zeiten des Wanderchirurgen, anno 1575, noch kein Internet, sodass Vitus keinerlei Ahnung hat, wie und wo die Inhaber dieses Wappens zu finden sein könnten. Der kluge Abt vermutet, dass Vitus in England fündig wird. So macht er sich auf den Weg dorthin, um seine Familie zu finden. Auf seiner Reise wird er nun zum Wanderchirurgen, indem er sein Wissen um die Heilkunst, das er im Kloster erworben hat, einsetzt. Er trifft einen merkwürdigen Zwerg, wird kurz von der Inquisition eingebuchtet, reist mit Gauklern, landet auf einem Sklavenschiff und trifft dann schließlich in England ein. Was dem Wanderchirurgen unterwegs widerfährt, ist teilweise schon unglaubwürdig, wie die amazon-Leser zurecht bemerken. Andererseits handelt es sich um einen Roman, das ist nun mal ein fiktives Werk und die Odyssee ist auch nicht gerade glaubwürdig. Zwar ist diese kein historischer Roman, wird man einwenden, aber die historischen Tatsachen wurden ja auch nicht verfälscht. Was mich persönlich mehr gestört hat, ist die Tatsache, dass Vitus zeitweilig zu vergessen scheint, wohin er eigentlich will und sich gemütlich in seinem jeweiligen Dasein einrichtet. Aus diesem Grund hatte ich beim Hören vermutet, dass es sich um eine gekürzte Fassung handelt und die entsprechenden Passagen entfallen sind. Es ist mir immer noch nicht klar, wie man 800 Seiten in 6,5 Stunden vorlesen kann, aber laut Angabe ist das Hörbuch tatsächlich nicht gekürzt. Den Sprecher kann man indes nur lobend erwähnen, Dietmar Mues verleiht jeder Person eine eigene Stimme. Fazit: Wer gerne historische Romane liest, detailreiche Beschreibungen von Folterinstrumenten und medizinischen Gegebenheiten mag und sich auf eine Geschichte auch einlassen kann, wenn sie für den Protagonisten sehr günstig verläuft, ist hiermit gut beraten. Ich selbst bin noch unentschlossen, ob ich die Fortsetzungen lesen möchte.

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  • Rezension zu "Der Wanderchirurg" von Wolf Serno

    Der Wanderchirurg

    charlotte

    10. February 2008 um 12:10

    Unglaublich unglaubwürdig! Die Fortsetzungen werde ich mir sparen...

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