Der Wanderchirurg

von Wolf Serno 
4,1 Sterne bei261 Bewertungen
Der Wanderchirurg
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (200):
engineerwifes avatar

Toll geschrieben ... als wäre man live dabei!

Kritisch (19):
katzekatzekatzes avatar

Mehr Schein als Sein. Lohnt sich nicht.

Alle 261 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Der Wanderchirurg"

Anno 1576: Im spanischen Zisterzienserkloster Campodios stirbt der von allen verehrte und geliebte Abt. Kurz vor seinem Tod gesteht er seinem Lieblingsschüler Vitus ein Geheimnis: Vitus ist ein Findelkind, das nach seiner Geburt vor den Toren des Klosters ausgesetzt wurde. Ein kostbares rotes Damasttuch, in das er als Baby eingehüllt war, ist der einzige Hinweis auf seine Herkunft, und das Wappen deutet darauf hin, dass seine Familie in England leben könnte. Vitus begibt sich auf die Suche nach seinen Angehörigen. Schon bald muss er seine medizinischen Kenntnisse anwenden, macht sich als eine Art Wunderheiler einen Namen in ganz Spanien. Nach schwersten Prüfungen setzt er seinen Weg Richtung Santander fort, um von dort mit dem Schiff nach England überzusetzen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783426621646
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:816 Seiten
Verlag:Knaur Taschenbuch
Erscheinungsdatum:01.10.2002
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.01.2002 bei Droemer/Knaur erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Mrs-Jasmines avatar
    Mrs-Jasminevor 2 Jahren
    Lesenswert

    Schon wieder Jahre her, dass ich dieses Buch gelesen habe. Aber ich kann mich noch gut daran erinnern wie es mich gefesselt hat und ich nicht aufhören konnte zu lesen!
    Vorallem die Abenteuer die er erlebt hat und die Art wie damals praktiziert wurde, haben mich sehr beeindruckt. 
    Das Buch "Der Wanderchirurg" hat mich damals inspiriert,  Historische Romane zu lesen!

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    SchwarzeRoses avatar
    SchwarzeRosevor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Was soll man dazu sagen, ich fand es gut!!!!
    Abenteuer eines Wanderchirurg

    "Der Wanderchirurg" sollte man schon gelesen haben. Allein der Erzählstrang zieht einen mit. Vitus, der keinen leichten Start ins Leben hatte, bestreitet sein Leben als Wanderchirurg. Seine erste Liebe verlässt ihn dann auch. Aber auch eine Aufgabe, die Vitus lösen muss, wer er wirklich ist.

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    katzekatzekatzes avatar
    katzekatzekatzevor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Mehr Schein als Sein. Lohnt sich nicht.
    Man liest es aus Langeweile, aber ohne Leidenschaft.

    Dieses Buch ordne ich in die Sparte ein "Liest man aus Langeweile, aber ohne Leidenschaft."
    Der Klappentext klingt vielversprechend: Der junge Vitus wurde als Findelkind in einem Kloster aufgezogen und macht sich als Erwachsener auf die Suche nach seinen wahren Wurzeln.
    Das Buch tritt schonmal gewaltig auf der Stelle, als Vitus schon nach 20 Seiten von der Inquisition gefangengenommen und da fast die Hälfte des Buches im Kerker verbleibt.
    Es zieht sich ungemein und es passiert einfach nichts (!)
    Währenddessen verschwendet der Autor meiner Meinung nach viel zu viel Zeit auf die Vorstellung und Einführung unwichtiger Nebencharaktere, wie Martinéz, der ziemlich schnell wieder stirbt und man sich fragt: Hä? Wozu hab ich mindestens 50 Seiten über den Kerl und sein Leben gelesen, der dann doch nichts Wichtiges zur Handlung beizutragen hat?
    Ich fand das Buch schlecht strukturiert und wirklich Spannung kam auch nicht auf.
    Hinzukommen war, dass mich Vitus als Hauptcharakter einfach nicht überzeugt hat. Ich fand ihn nicht unsympathisch, aber er war irgendwie durchsichtig und ohne wirkliche Persönlichkeit. Dazu muss man sagen, dass es auch nicht viel Möglichkeiten gab, die zu entfalten, bei dem ganzen Fokus der auf allen anderen Charakteren lag.
    Dann innerhalb von 10 Seiten findet Vitus am Schluss doch seine Wurzeln, nachdem er bei der Seeüberfahrt (die als einzige ganz gut beschrieben war in dem Buch) plötzlich unsterblich in eine Frau verliebt war, die er vielleicht einen halben Tag kannte. (nicht sehr nachvollziehbar)
    Desweiteren bestanden gut 40% des Buches aus holprig in Dialoge eingewobenem Recherchewissen, was zu lesen, mich auch ziemlich gelangweilt hat. Wenn ich wissen will, wie die exakte präzise Bezeichnung von irgendwelchen Messungen auf hoher See lautet, schau ich in Wikipedia nach. Erklärungen sind gut, aber nicht, wenn diese soweit ausarten, dass man eher das Gefühl hat, ein Fachbuch als einen Roman vor Augen zu haben.
    Auch habe ich die Welt der Spätrenaissance vor meinem inneren Auge vermisst, das hat komplett gefehlt. Keine Beschreibungen, kein Lesefluss. Ich war irgendwann nur noch froh, dass ich es durchhatte.
    Weiterempfehlen kann ich dieses Buch auf gar keinen Fall. Ich würde es nicht direkt als schlecht bezeichnen, aber es lohnt sich einfach nicht.

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    illuniss avatar
    illunisvor 6 Jahren
    Rezension zu "Der Wanderchirurg" von Wolf Serno

    Eine Freundin schenkte mir den ersten Teil und einem geschenkten Gaul.... also fing ich an zu lesen und zunächst war es ein wirklich packender Einstieg!!
    Zur Story:
    Spanien, 1575: Kurz vor seinem Tode verrät der Prior des Zisterzienserklosters Campodios dem jungen Bruder Vitus, dass dieser ein Findelkind ist. Der einzige Hinweis auf Vitus' Herkunft ist ein rotes Damasttuch mit seltsamem Wappen, in das der kleine Findling gewickelt war. Vitus macht sich auf die Suche nach seiner Herkunft und auf den Weg gen England, mit nicht viel mehr als ein paar Goldstücken, einem medizinischen Lehrbuch und chirurgischen Fachkenntnissen im Gepäck. Arglos wie der junge Mönch ist, landet er schon bald in den Händen der Inquisition.
    Wie gesagt, anfangs war ich total in der Story drin als Vitus loszog um seine Herkunft zu ermitteln. Nach und nach lies der Plot des Buches allerdings etwas nach, nicht zuletzt auch durch das unglaubliche Glück das Vitus immer wieder wiederfährt und somit verlor das ganze für mich irgendwann auch ein bisschen seine Glaubwürdigkeit, schade, da hätte man sicher etwas mehr rausholen können!

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 7 Jahren
    Rezension zu "Der Wanderchirurg" von Wolf Serno

    Flüssig zu lesender historischer Roman, der mir vor allem wegen den chirurgischen und medizinischen Details gefallen hat.
    Die Erfahrungen von Vitus sind aber nicht sehr anspruchsvoll zu lesen, die Geschichte ist schon vorhersehbar, aber trotzdem fand ich das Buch nicht langweilig. Einzig weiterlesen in der Serie des Wanderchirurgen mag ich jetzt noch gerade nicht, da müssen die Folgebücher sich noch einen Moment gedulden.

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    AllesSchwarzs avatar
    AllesSchwarzvor 7 Jahren
    Rezension zu "Der Wanderchirurg" von Wolf Serno

    Dies ist mein erster Roman von Wolf Serno.
    Ein richtiger schöner Historienschmöker. Wenn man schon mehr Historisches gelesen hat, dann ist es schon ein wenig vorhersehbar, aber deshalb nicht weniger schön. Es erinnert ein wenig an „Der Medicus“ von Noah Gordon, den ich vor etwa 20 Jahren gelesen habe und immer noch in guter Erinnerung habe.

    Das Buch beginnt 1556, als auf einem in Not geratenen Schiff ein Junge geboren wird. Über die Mutter wird nichts näher bekannt. Nur, dass der Schiffsarzt das Kind zur Welt bringt und die Mutter die Operation wohl überlebt.
    Dann geht es 20 Jahre später weiter. In dem spanischen Zisterzienserkloster Campodius liegt der alte Abt im Sterben und eröffnet dem jungen Vitus, dass er ein Findelkind ist. Er war in ein rotes Tuch gewickelt, mit einem Wappen drauf, was allem Anschein nach nicht aus Spanien stammt. Der Abt hat dieses Tuch all die Jahre verwahrt und händigt es nun dem jungen Vitus aus, zusammen mit ein paar Münzen, er möge sich auf die Suche nach seiner Familie machen.
    Vitus, der in der Heilkunde unterrichtet wurde und ein sehr gelehriger Schüler war, macht sich auf den Weg. In der Tasche nur das Tuch, ein paar chirurgische Instrumente und ein Buch über die Heilkunst.
    Auf seinem langen Weg muss er einige Hürden umschiffen. Er kommt mit der Inquisition in Kontakt, weil man ihn für einen Ketzer hält, kann der Folter aber beim 2. Mal auf abenteuerliche Weise entfliehen, trifft auf ihm wohlgesinnte Menschen, die ihm weiterhelfen und muss sich so seinen Weg ins ferne England suchen. Und immer hilft ihm sein chirurgisches Können aus gefährlichen Situationen herauszukommen und so nähert er sich Stück für Stück seinem Ziel.

    Es ist leicht zu lesen, nicht wirklich tiefgründing, immer kommt er aus gefährlichen Situationen heraus und natürlich halten alle Engel der Welt die Hände über ihn. Es fallen ihm einfach immer die richtigen und wichtigen Leute mit Erkrankungen vor die Füsse, die er heilen kann und ihn dadurch weiterbringen! Wer einfach nur was zum schmökern haben mag und nicht allzu hohe Erwartungen hat, der sei hiermit gut bedient. Interessant fand ich die Teile, wo es um die Seefahrt und sein chirurgisches Können geht. Die Liebe kommt auch nicht zur kurz, aber nimmt nicht zu viel Raum ein. Ich habe mir die Fortsetzung besorgt und werde darin weiterschmökern.

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    vormis avatar
    vormivor 8 Jahren
    Rezension zu "Der Wanderchirurg" von Wolf Serno

    Der Debutroman von Wolf Serno und auch mein erstes Buch, das ich von ihm gelesen hatte. Ein absolut großartiger historischer Roman, sehr empfehlenswert. Und bei diesem Buch hatte ich mich sehr darüber gefreut, als es fortgesetzt wurde.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Jahren
    Rezension zu "Der Wanderchirurg" von Wolf Serno

    Vor einem Kloster findet der dortige Abt ein Kind, gewickelt in ein rotes Damasttuch. Doch weit und breit ist keiner zu sehen. Zusammen mit den anderen Mönchen wird der kleine Vitus nun aufgezogen. Er lernt lesen und schreiben, das Verwalten der Güter des Klosters und wird auch in der Medizin unterwiesen. Jahre später will er herausfinden, wer er wirklich ist und macht sich auf den Weg, um seine Herkunft zu erfahren. Sein einziger Anhaltspunkt: das rote Damasttuch.
    Die Reise von Vitus wird sehr detailliert beschrieben. Es hat Spaß gemacht, ihn auf seinem Weg zu folgen.
    Ein toller Roman, der Lust auf mehr macht.

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    Raubrittertorstis avatar
    Raubrittertorstivor 9 Jahren
    Rezension zu "Der Wanderchirurg" von Wolf Serno

    Ein Buch welches Lust auf den nächsten Teil macht...

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    scarlett-ohs avatar
    scarlett-ohvor 9 Jahren
    Rezension zu "Der Wanderchirurg" von Wolf Serno

    Solider historischer Roman, gut geschrieben mit einem interessanten Einblick in die Medizin.
    Serno´s bester Roman.

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