Wolf Steinsieck Das altfranzösische Rolandslied

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Inhaltsangabe zu „Das altfranzösische Rolandslied“ von Wolf Steinsieck

Das Epos über Roland, den Gefolgsmann Karls des Großen, der durch Verrat sein Leben im Kampf gegen die Sarazenen verliert, ist nicht nur das bekannteste und in jeder Hinsicht bedeutendste Heldenepos der altfranzösischen Literatur; als Nationalepos ist es auch eines der wichtigsten Werke im literarischen Kanon Frankreichs überhaupt. Das am Ende des 11. Jahrhunderts entstandene Werk, das u.a. auch Grundlage für das mittelhochdeutsche "Rolandslied" des Pfaffen Konrad war, wird hier in einer zweisprachigen, mit umfangreichem Kommentar versehenen Ausgabe vorgelegt.

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    Das altfranzösische Rolandslied

    Miserable

    24. February 2014 um 17:45

    Karl der Große hat in einem siebenjährigen Krieg fast das komplette Spanien eingenommen. Nur Marsilie in Saragossa leistet Widerstand. Doch weiß er, dass er Karl nicht mehr viel länger Stand halten kann. Also schmiedet er einen Plan, um Karl aus Spanien herauszulocken und gleichzeitig nicht aufgeben zu müssen. Bei der List hilft ihm unerwarteterweise Ganelon, ein Ritter Karls, der sich an seinem Stiefsohn Roland rächen will und diesen dem sarazenischen Heer ausliefert. Was folgt, ist die Schlacht von Ronceveaux, bei dem sich die Franken tapfer verteidigen, aber schlussendlich von der Übermacht erdrückt werden. Roland bläst sein Horn, welches Karl wieder auf den Plan ruft, welcher völlig verstört von dem Blutbad ist und zur Rache ansetzt. Die Chanson de Roland gibt es in dieser Ausgabe auf Altfranzösisch und auf Deutsch übersetzt. Neben dem Text gibt es einen Stellenkommentar, welcher auf Fehler der Kopisten hinweist, Übersetzungsschiwerigkeiten darlegt und viele Hintergrundinformationen bietet. Außerdem findet sich eine hilfreiche Bibliographie sowie ein Nachwort, welches die wichtigsten Forschungsfelder am altfranzösischen Rolandslied vorstellt. Das Nachwort ist so geschrieben, dass Anfänger, die mediävistisch nicht allzu sehr bewandert sind, es lesen können, enthält aber auch so viele Informationen über den aktuellen Forschungsstand und Interpretationsansätze, dass es auch noch für erfahrenere Leser interessant ist. Alles in allem also eine tolle gute Ausgabe für Mediävisten und solche, die es werden wollen!

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