Die weißen Jahre

von Wolf Wondratschek 
4,0 Sterne bei2 Bewertungen
Die weißen Jahre
Bestellen bei:

Zu diesem Buch gibt es noch keine Kurzmeinung. Hilf anderen Lesern, in dem du das Buch bewertest und eine Kurzmeinung oder Rezension veröffentlichst.

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Die weißen Jahre"

Wolf Wondratschek beschreibt als erzählender Journalist die Menschen und ihr Leben.

»Ich saß in Wimbledon auf der Pressetribüne (Steffi Graf gegen Martina Navratilova) und brach in Cuernavaca in Mexiko ein Stück Stein aus der Mauer jener Bar, in der Malcolm Lowry gesessen und getrunken hatte. Über beides schrieb ich. Ich hielt im Kaffeehaus Demel zu Wien eine Kleine Rede an die Herren in den Flugzeugen und im Apollo-Saal der Staatsoper Unter den Linden eine vor einem Premierenpublikum über Rossini: Ebbe und Flut – oder Nudelwasser?.
Ich reiste nach Minsk, um eine Reportage über einen jungen deutschen Dirigenten und den Komponisten Dmitrij Schostakowitsch zu schreiben, langweilte mich in Miami, war von der Stille eines Museums (der Alten Pinakothek in München) erregt, lief durch Schwabing, wo ich eine Dachstube bewohnte (Die Dachstube der toten Elefantenohren).
Über all das gibt es Schriftliches. Ich habe Mozart belauscht (und das Gehörte aufgeschrieben), habe mich mit Nelson Algren über Simone de Beauvoir unterhalten (»Sie konnte nicht mal die Küche schrubben«), war mit John Huston zum Pokern verabredet und mit einer Rockband im Studio ... Ich bin ein erzählender Journalist, betrachte (wie Truman Capote) den Journalismus als »eigenständige Kunstform«, es ging mir, wie ihm, um dessen künstlerische Möglichkeiten.«

Inhalt:

I
- Ich habe einen Traum I
- Ich habe einen Traum II

II
- Meine Sie München zum Beispiel?
- Schwabing – Schreckbild einer Welt im tiefsten Frieden
- Die Dachstube der toten Elefantenohren
- Ich könnte mich verlieben, so still ist es
- Affe beißt Banane blutig

III
- Tortenschlacht mit tödlichem Ausgang. Elvis Presley
- Das Duell. Mein Nachmittag in Wimbledon
- Der Bauer von Babylon. Rainer W. Fassbinder
- Der alte Mann und das Bier. Charles Bukowski
- Ein Genie in Socken. Glenn Gould
- 5, avenue Marceau. Yves Saint Laurent.
- Lady Di revisited

IV
- Für die Skroblin
- Wie ich ausrastete. Wolfgang A. Mozart
- Mozarts Friseur. Erich Joham
- Eine Dame aus Milwaukee betritt das Hawelka
- Mein Jahrhundertbuch. Orlando
- Seerosen

V
- Malcolm Lowry in Mexiko
- Am Drehort. John Huston
- Wo war Gorki?
- Algren – wer?

VI
- Blue Bayou
- Miami Beach
- Semproniano
- Per favore. Spaghetti/Espresso/Knoblauch
- Tanzen
- Bar

VII
- Vibrato und Wodka oder: I shall not conduct Chopin
- Ebbe und Flut – oder Nudelwasser? Rede zu Rossini
- Rede zur Laienmusik
- Kleine Rede an die Herren in den Flugzeugen
- Rede für Werner Schroeter
- Ich bin Veruschka

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783423135412
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:336 Seiten
Verlag:dtv Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum:01.02.2007

Rezensionen und Bewertungen

Neu
4 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne0
  • 4 Sterne2
  • 3 Sterne0
  • 2 Sterne0
  • 1 Stern0
  • Sortieren:

    Ähnliche Bücher für noch mehr Lesestunden

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu

    Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

    Stöbern in Romane

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks