Wolfdietrich Schnurre Als Vater sich den Bart abnahm

(1)

Lovelybooks Bewertung

  • 1 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 1 Rezensionen
(1)
(0)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Als Vater sich den Bart abnahm“ von Wolfdietrich Schnurre

Herr Zikutanskij ist kein lustiger Mensch. Vater und Sohn wollen den einsamen Grabpfleger endlich einmal lachen sehen, wenigstens an seinem Geburtstag: Eine Dampferpartie spreeabwärts, dazu ein zünftiges Mittagessen, Hecht in Dillsoße, das würde ihm gefallen. Das Geschenk ist kostspielig, doch Vater hat eine zündende Idee - und eine folgenschwere ... Die Vater-und-Sohn-Geschichten sind literarische Fundstücke und zugleich moderne Klassiker, die in keiner Bibliothek fehlen sollten.

Stöbern in Romane

Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge

Eine berührende Geschichte!

Fluffypuffy95

Sieben Nächte

Für mich persönlich etwas zu überbewertet. Statt vieler komplizierter Worte und Gedankengänge wären Taten interessanter gewesen.

Cailess

Vintage

Ein ganz, gaznz tolles Buch. Es hat alles was für mich einen perfekten Roman ausmacht.

eulenmatz

Die Geschichte der getrennten Wege

Wenn einen die Vergangenheit einholt und das Leben sich wendet...Spannend, tiefgründig und erwachsen!

Kristall86

QualityLand

Eine grandios humorvolle erzählte Geschichte, deren zugrunde liegende Dystopie eingängig und mit viel Hingabe zum Detail erklärt wird.

DrWarthrop

Wer hier schlief

Auf der Suche nach der verlorenen Frau ist Philipp, nachdem er für sie alles aufgegeben hat. Gut geschriebener Roman mit kleinen Schwächen.

TochterAlice

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Als Vater sich den Bart abnahm" von Wolfdietrich Schnurre

    Als Vater sich den Bart abnahm
    PaulTemple

    PaulTemple

    18. April 2010 um 12:43

    Der Nachfolgeband zu "Als Vaters Bart noch rot war" entstand bis kurz vor Schnurres Tod und behandelt ebenso wie der Vorgänger Berliner Geschichten in den 1920er und 1930er Jahren mit Vater und Sohn als Hauptprotagonisten. Die Geschichten sind autobiographisch gefärbt, denn Schnurre wuchs - analog zum Sohn - allein mit seinem Vater in Berlin Weißensee auf. Ähnlich wie im Vorgängerband begeisterte mich bei der Lektüre wieder einmal Schnurres famoses Erzählvermögen, die vielen Details und nicht zuletzt die Herzlichkeit der einzelnen Geschichten. Auch hier - in Situationen großer Armut und Problemen - vergessen Vater und Sohn nie die Menschlichkeit in all ihren Entscheidungen und Handlungen. Im Gegensatz zum ersten Teil sind ein Großteil der Kurzgeschichten diesmal stärker politisch beeinflusst und der Leser begleitet Vater und Sohn in ihrer menschlichen, oppositionellen Haltung durch Episoden des Nationalsozialismus. ("Machtergreifung", Reichsprogromnacht usw.) Schnurre-Neulingen würde ich zuerst den ersten Teil "Als Vaters Bart noch rot war" empfehlen, der durch den Nachfolgeband ausgezeichnet ergänzt wird.

    Mehr