Wolfgang A. Gogolin

 4.3 Sterne bei 59 Bewertungen
Autor von Dunkles Licht in heller Nacht, Geist der Venus und weiteren Büchern.
Wolfgang A. Gogolin

Lebenslauf von Wolfgang A. Gogolin

Wolfgang A. Gogolin, Jahrgang 1957 und von Beruf Rechtspfleger, lebt in seiner Heimatstadt Hamburg, wo er auch zehn Jahre lang als Standesbeamter arbeitete. 2002 wurde er geheiratet. Neben einigen Dutzend Veröffentlichungen in Zeitschriften/Anthologien bisher sieben Bücher: Die Beamtensatire 'Karawane des Grauens' (2002), der Roman 'Der Puppenkasper. Weibliche Macht - Männliche Ohnmacht' (2004) sowie die Kurzgeschichtensammlungen ‚Beamte und Erotik’ (traveldiary/2006) und ‚Beamte und Menschen’ (traveldiary/2007). 2008 folgte ‚Eintritt frei für Männer’ beim Hamburger Pauerstoff-Verlag. Im März 2010 erschienen Feinschmecker-Kurzgeschichten unter dem Titel ‚Geist der Venus’ (Mohland Verlag). Ebenfalls bei Mohland wurde 2011 der Roman 'Schlafen bei Licht' veröffentlicht. Ende November 2013 wird der Paris-Roman 'Dunkles Licht in heller Nacht' bei Oldigor erscheinen. Gogolin war Gründungsmitglied der Literatengruppe Wortwerk-Hamburg und ist Veranstalter der monatlichen ‚Spät-Lese’ im Hamburger Kulturpunkt im Barmbek°Basch. Wenn er einmal keine Kurzgeschichten oder Romane verfasst, schreibt er Restaurantkritiken über die Hamburger Gastronomie auf Genussgenie.de oder veranstaltet die Spät-Lese im Hamburger Kulturpunkt.

Alle Bücher von Wolfgang A. Gogolin

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Buchformat:
Dunkles Licht in heller Nacht

Dunkles Licht in heller Nacht

 (26)
Erschienen am 11.11.2013
Geist der Venus

Geist der Venus

 (24)
Erschienen am 01.03.2010
Rotblaue Nelken

Rotblaue Nelken

 (3)
Erschienen am 01.07.2017
Eintritt frei für Männer

Eintritt frei für Männer

 (2)
Erschienen am 01.09.2008
Beamte und Erotik

Beamte und Erotik

 (1)
Erschienen am 02.01.2006
Spät-Lese

Spät-Lese

 (1)
Erschienen am 01.09.2011
Der Puppenkaspar

Der Puppenkaspar

 (1)
Erschienen am 01.04.2004
Das Vermächtnis der verlorenen Zeit

Das Vermächtnis der verlorenen Zeit

 (0)
Erschienen am 08.04.2018

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Wolfgang A. Gogolin

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attikas avatar

Rezension zu "Rotblaue Nelken" von Wolfgang A. Gogolin

Wenn der Sohn mit dem Vater ...
attikavor einem Jahr

Ich gebe zu, dass ich Beziehungen zwischen Vater und Sohn nicht so wirklich auf dem Radar hatte, Stichwörter soziale Väter oder Patchwork.
Das Buch spielt ein paar Jahre nach dem Krieg, also lange vor meiner Geburt. Ich habe mich aber trotz des speziellen Themas sofort hineingefunden und wollte immer wissen, wie es nun weitergeht, aber nicht nur wegen der Liebesgeschichte.
Obwohl die Lektüre jetzt zwei Wochen zurückliegt, finde ich Vincent und seinen Vater immer noch spannend. Beide sind vom Charakter her sehr verwinkelt und maximalst verschlossen. Sie machen aber alles sichtbar durch das, was sie letzten Endes tun und auch durch das, was sie nicht machen. Und sie erinnern mich daran, was man vom Denken oder schrägem Verhalten her manchmal bei den eigenen Großeltern erlebt hat. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt.

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escobars avatar

Rezension zu "Rotblaue Nelken" von Wolfgang A. Gogolin

Summer of '53
escobarvor einem Jahr

Summer of '53 - genau so habe ich mir das vorgestellt damals, ich kenne die Zeit ja nur aus Erzählungen. Alle Städte noch vom Krieg zerbombt, die Bewohner nicht weniger. Und dazwischen der anfangs etwas schüchterne junge Mann mit Namen Vincent. Er versucht bei seiner hübschen Tanzschulbekanntschaft Edith zu landen, das ist schon sehr niedlich.
Vincent versteht nicht, warum sein griesgrämiger Vater ihn nie an sich heranläßt. Da fühlte ich mich sehr an Walter Kohl erinnert, der sogar noch nach dem Tod des ehemaligen Kanzlers nach irgend etwas von ihm zu suchen scheint und wohl den zeitlebens fehlenden Kontakt nicht verwinden kann.
Der Roman ist ziemlich bildhaft geschrieben und wird auf charmante Art von Blumen beherrscht, nicht nur von den titelgebenden Nelken. Man könnte sagen, irgendwie poetisch. An einigen Stellen fühlte ich mich an ein Gedicht erinnert, wenn beispielsweise die klapprige Straßenbahn nochmal vorkommt.
Lesenswert, wie einige zerstörerische Verhaltensweisen geradezu zwangsläufig ablaufen, ohne dass irgend jemand richtig böswillig ist. Im Gegenteil, fast alles ist gut gemeint und trotzdem geht so viel schief.
Trotzdem lässt das Buch mich am Ende hoffnungsfroh zurück.

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buchelfes avatar

Rezension zu "Rotblaue Nelken" von Wolfgang A. Gogolin

Spannung in einer 50er-Jahre-Revue
buchelfevor einem Jahr


Ein jugendlicher Halbwaise, der 1953 als Floristenlehrling arbeitet und dabei versucht, seinem schier unerreichbaren und total verkniffenen Vater näher zu kommen, um ihn und die Welt zu verstehen. Er ist durch und durch Blumenfreund, das ist letztlich der rote Faden in der Geschichte. Das klingt nun nicht sonderlich spannend, ist es aber, weil der Sohn Vincent mit einer gewissen emotionalen Intelligenz vorgeht, auch wenn es diesen Ausdruck damals bestimmt noch nicht gab. Was Vincent vom Kopf her nicht versteht, begreift er auf einer anderen Ebene, teils sinnlich, teils ja,  ziemlich poetisch. Besonders natürlich in den heiklen Momenten, wo es um die Annäherung an das zarte Geschlecht geht, um alle Ängste und Hoffnungen dabei, zum Beispiel abends in der Tanzschule.
Faszinierend und gleichzeitig erschütternd aber immer wieder, wie der Vater nicht greifbar ist und sich immerzu entzieht.
Sehr gut: Kolorit der 50er Jahre, wirkt fast wie eine kleine schriftliche Museumsshow, sehr lesenswert.

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Gespräche aus der Community

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Wolfgang_Gogolins avatar

Hallo, liebe Kurzgeschichtenfreunde!

Gerade frisch erschienen: Die Kurzgeschichtensammlung "Geist der Venus".

Klappentext:
'Häufig gespeist und noch öfter getrunken wird in Gogolins Kurzgeschichten, und das so erlesen, als hätte der Autor beim Schreiben sowohl einem Sternekoch als auch einem Sommelier über die Schultern geschaut. So beweist er einen exquisiten Geschmack aber natürlich geht es nur vordergründig um die optimale Zusammenstellung von Mahlzeiten aus fester und flüssiger Nahrung. Spannender und nicht minder außerordentlich sind die verschiedenen Anlässe, zu denen Gogolin auftischt und die zwischenmenschlichen Verquickungen, innerhalb derer der Autor seine Figuren Tisch, Bett, aber manchmal auch nur die Fantasie teilen lässt. Am Ende serviert der Autor ein nahezu vollständiges Menü des Lebens zwischen Zeugung und Tod mal schnoddrig und kauzig, mal liebe- und verständnisvoll porträtiert er seine Figuren und beobachtet mit einer schönen Würze aus Ernsthaftigkeit, Demut und Augenzwinkern die mannigfaltigen Facetten unserer Gefühlswelten.'

Homepage: http://www.gdv.goxpower.de/

Der Oldigor-Verlag steuert 25 Taschenbuch-Exemplare von „Geist der Venus“ bei, die ich unter Euch verlosen darf. Wenn Ihr dabei sein wollt, bewerbt Euch bitte bis zum 12. Oktober 2014.

Ich werde die Leserunde neugierig begleiten und gern auf eure Fragen und Meinungen antworten.

Viel Glück bei der Verlosung!

Tschüs!
Wolfgang

https://www.youtube.com/watch?v=eLoly6hHfsg
Zur Leserunde
Wolfgang_Gogolins avatar
Liebe Romanfreunde!
Gerade frisch erschienen, möchte ich meinen neuen Roman „Dunkles Licht in heller Nacht“ hier auf LovelyBooks vorstellen und eine Leserunde eröffnen. Da ich als gebürtiger Hamburger leicht dem Vorurteil unterlegen bin, als Hanseat „steif und förmlich“ zu sein, trete ich dieser Ansicht mutig entgegen und behaupte: „Wir Hamburger sind eigentlich ganz nett“ und freue mich auf interessante Dialoge mit Euch.

Klappentext:
Paris: drei Männer - drei Wege. Verwoben in ein undurchsichtiges Geflecht, sucht jeder seinen eigenen Weg. Mathis Durand erhält psychologische Betreuung, um den zu frühen Tod seiner Tochter zu verarbeiten. Emil Legard bastelt daran, sich von seiner Mutter zu lösen, und endlich seine große Liebe zum Essen einzuladen. Capitaine Luc Morel beauftragt bewusst Durand und Legard mit dem Todesfall eines jungen Mädchens, im Alter von Durands Tochter - da kommt es bei einer Befragung zum Eklat ... Ein Spiel zwischen Macht und Ohnmacht beginnt!

Leseprobe bei Amazon

XXL-Hörprobe beim Oldigor-Hörkanal (51 Min.)

Dunkles Licht - Homepage

Der Oldigor-Verlag steuert 15 Taschenbuch-Exemplare von „Dunkles Licht in heller Nacht“ bei, die ich unter Euch verlosen darf. Wenn Ihr dabei sein wollt, bewerbt Euch bitte bis zum 15. Dezember 2013.
Wie eine Leserunde funktioniert, wisst Ihr sicher längst. Ich werde die Leserunde neugierig begleiten und gern auf eure Fragen und Meinungen antworten.
Viel Glück bei der Verlosung!

Tschüs
Wolfgang A. Gogolin


###YOUTUBE-ID=ySKpVdZ0OOc###
Blausterns avatar
Letzter Beitrag von  Blausternvor 5 Jahren
Zur Leserunde
Wolfgang_Gogolins avatar
Liebe Romanfreunde!
Gerade frisch erschienen möchte ich meinen neuen Roman „Dunkles Licht in heller Nacht“ hier auf LovelyBooks vorstellen und eine Leserunde eröffnen. Da ich als gebürtiger Hamburger leicht dem Vorurteil unterlegen bin, als Hanseat „steif und förmlich“ zu sein, trete ich dieser Ansicht mutig entgegen und behaupte: „Wir Hamburger sind eigentlich ganz nett“ und freue mich auf interessante Dialoge mit Euch.
Klappentext:
Paris: drei Männer - drei Wege. Verwoben in ein undurchsichtiges Geflecht, sucht jeder seinen eigenen Weg. Mathis Durand erhält psychologische Betreuung, um den zu frühen Tod seiner Tochter zu verarbeiten. Emil Legard bastelt daran, sich von seiner Mutter zu lösen, und endlich seine große Liebe zum Essen einzuladen. Capitaine Luc Morel beauftragt bewusst Durand und Legard mit dem Todesfall eines jungen Mädchens, im Alter von Durands Tochter - da kommt es bei einer Befragung zum Eklat ... Ein Spiel zwischen Macht und Ohnmacht beginnt!
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XXL-Hörprobe beim Oldigor-Hörkanal

Der Oldigor Verlag steuert 15 Taschenbuch-Exemplare des „Dunklen Lichts in heller Nacht“ bei, die ich unter Euch verlosen darf. Wenn Ihr dabei sein wollt, bewerbt Euch bitte bis zum 15. Dezember 2013.
Wie eine Leserunde funktioniert, wisst Ihr sicher längst. Ich werde die Leserunde neugierig begleiten und gern auf eure Fragen und Meinungen antworten.
Viel Glück bei der Verlosung!
Tschüs
Wolfgang A. Gogolin
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