Wolfgang Amadeus Mozart

 3,6 Sterne bei 55 Bewertungen
Autor von Idomeneo, Die Zauberflöte. Eine märchenhafte Oper. und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Wolfgang Amadeus Mozart wurde als Sohn von Leopold Mozart in Salzburg geboren. Er unternahm bereits in jungen Jahren mit seinem Vater und seiner Schwester Konzertreisen durch ganz Europa und wurde dadurch als Wunderkind berühmt. 1769 trat er in den Dienst des Erzbischofs in Salzburg ein. Ab 1781 lebte Mozart in Wien, wo er seine größten Erfolge als Opernkomponist feiern konnte.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Wolfgang Amadeus Mozart

Cover des Buches Idomeneo (ISBN: 9783499184055)

Idomeneo

(5)
Erschienen am 01.11.1988
Cover des Buches Die Bäsle-Briefe (ISBN: 9783150089255)

Die Bäsle-Briefe

(3)
Erschienen am 01.01.1993
Cover des Buches Don Giovanni (ISBN: 9783442330461)

Don Giovanni

(3)
Erschienen am 01.07.1981
Cover des Buches Allerliebster Papa! (ISBN: 9783959835077)

Allerliebster Papa!

(0)
Erschienen am 05.04.2016
Cover des Buches Briefe (ISBN: 9783458333968)

Briefe

(0)
Erschienen am 30.04.1995
Cover des Buches Eine kleine Nachtmusik (ISBN: 9783442330331)

Eine kleine Nachtmusik

(0)
Erschienen am 01.03.1980

Neue Rezensionen zu Wolfgang Amadeus Mozart

Cover des Buches Die Hochzeit des Figaro (Opera re:told) (ISBN: 9783868476446)
sursulapitschis avatar

Rezension zu "Die Hochzeit des Figaro (Opera re:told)" von Wolfgang Amadeus Mozart

sursulapitschi
Klein, fein, unterhaltsam, informativ und sehr besonders

Dies war mein zweites Buch aus der Reihe Opera re:told und ich bin wieder sehr begeistert. Man bekommt hier eine Art musikalischen Booksnack, eine ausführliche Inhaltsangabe mit Musikuntermalung, die großen Spaß macht.

Diesmal stellt Frederic Böhle „Figaros Hochzeit“ vor. Als Mozart 1785 diese Oper schrieb war sie ein Skandal. Und tatsächlich ist die Handlung auch aus heutiger Sicht nicht jugendfrei. Da pocht so ein Graf auf sein Recht primae noctis, obwohl das offiziell längst abgeschafft wurde. Der Diener Figaro und das Dienstmädchen Susanna wollen heiraten, aber der Graf Almaviva hat auch ein Auge auf Susanna geworfen. Seiner Frau Rosina, die er doch im „Barbier von Sevilla“ gerade erst geheiratet hatte, gefällt das gar nicht. Rosina, Figaro, Susanna und der Page Cherubino inszenieren ein Verwirrspiel mit Verkleidungen, um dem lüsternen Grafen eine Lektion zu erteilen.

Das ist natürlich albern, aber vor 200 Jahren war die Commedia dell’arte populär, die mit speziellen Figuren, viel Klamauk und durchsichtigen Intrigen gearbeitet hat und in dieser Tradition muss man dieses Stück sehen, erklärt uns Frederic Böhle sehr anschaulich im Plauderton. Er führt uns durch das ganze Stück, die Arien werden nicht gesungen, nur instrumental angedeutet, wodurch man in der kurzen Zeit auch einen sehr schönen musikalischen Eindruck der Oper bekommt.

Dieses Buch wurde nominiert für den Deutschen Hörbuchpreis 2025 in der Kategorie "Das besondere Hörbuch" und genau das ist es auch, klein, fein, unterhaltsam, informativ und sehr besonders. Es dauert 1 Stunde und 39 Minuten.

Oper mal ganz anders erzählt

Die Hörbuchreihe Opera re:told erzählt auf humorvolle Art und Weise die Geschichten verschiedener Opern. Erschienen ist bereits Die Zauberflöte, in Kürze soll eine Fortsetzung der Reihe mit Rigoletto stattfinden. In 99 Minuten erfahren wir einiges über die Geschichte der Oper und die Oper selbst wird uns auch erzählt. Nominiert ist dieses Hörbuch auch für den deutschen Hörbuchpreis in der Kategorie Das besondere Hörbuch. Das Schöne an diesem Hörbuch ist nicht nur die Erzählung, sondern auch die Musik der Oper, die uns in dieser Folge durch die Gutenberg Winds dargeboten wird. Frederic Böhle erzählt mit historischen Blitzlichtern und bietet auch humorvolle Überleitungen in die Gegenwart. Dies ist das erste Hörbuch dieser Art und hat mir sehr gefallen. Werde mir sicher auch die anderen Hörbücher noch anhören. Wer sich für Oper und Musik interessiert, sollte sich diese Hörbuchreihe unbedingt mal anschauen.

Wertung

5/5 Punkte


Oper mal anders

Wer hätte das gedacht, das, was man erwartet, kommt nicht. Nichtsdestotrotz, Susanna und der Figaro dürfen endlich heiraten. Sie bekommen sogar ein eigenes Zimmer. Doch man sollte die Großzügigkeit des Grafen Almaviva nicht überschätzen, dass Zimmer hat auf der einen Seite eine Tür, damit Susanna schnell zur Gräfin kommt, und auf der anderen Seite eine, damit der Figaro schnell zum Grafen kommt. Es muss eben klar sein, wer die Herrschaft ist. Und der Graf will seine Bedienstete jederzeit in Dienst nehmen können, obwohl er als moderner Fürst auf das Recht der ersten Nacht verzichtet hat. Augenwischerei, egal.


Die Oper „Die Hochzeit des Figaro“ wird hier vorgestellt. Figaro und Susanna sind froh, endlich heiraten zu dürfen. So einfach ist das aber nicht, denn der Graf streckt seine Finger nach Susanna aus. Die Gräfin Rosina ist darüber nicht gerade sehr glücklich. Fast könnte sie sich hinreißen lassen, Cherubino, dem Pagen des Grafen, ihre Gunst zu schenken. Daraus entspinnt sich ein Reigen von kuriosen Situationen, die teils eine ernste Botschaft haben, teils mit viel Humor garniert sind. Die Erzählung wird aufgelockert und untermalt mit der Musik Mozarts, dessen wunderbare Melodien man durchaus kennt. 


Dass diese Hörproduktion für den Deutschen Hörbuchpreis 2025 in der Kategorie „Das besondere Hörbuch“ nominiert ist, verwundert nicht im Geringsten. Auch wenn einige Musikpassagen vorgestellt werden, geht es doch hauptsächlich um die Handlung der Oper den Hörern in modernen Worten nahegebracht. Eine eher mehr als weniger gesprochenes musikalisches Werk. Ob es jeder mag, kann nicht gesagt werden. Mir hat es ausgesprochen gut gefallen. Für Menschen, die sich weder mit klassischer Musik gut auskennen noch mit Opern besonders gut auskennen, ist dies eine tolle Interpretation, mit der auch die Intention der literarischen Vorlage klar wird. Das Stück regt auch an, mal nachzulesen, über die Hochzeit und weitere bisher unbekannte Zusammenhänge. Solche Produktionen dürfte es gerne häufiger geben, witzig und zeitgemäß wird die Sache auf den Punkt gebracht. 


4,5 Sterne

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Zusätzliche Informationen

Wolfgang Amadeus Mozart wurde am 27. Januar 1756 in Salzburg (Österreich) geboren.

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von 10 Leser*innen aktuell gelesen

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