Wolfgang Büscher

 3.9 Sterne bei 122 Bewertungen
Autor von Berlin - Moskau, Hartland und weiteren Büchern.
Wolfgang Büscher

Lebenslauf von Wolfgang Büscher

Wolfgang Büscher, geboren 1951, hat für die "Süddeutsche Zeitung", "Geo" und die "Neue Zürcher Zeitung" geschrieben und das Ressort Reportage der "Welt" geleitet. Heute ist er Autor der "Zeit". 1998 erschien sein Buch "Drei Stunden Null. Deutsche Abenteuer", 2003 "Berlin – Moskau", 2006 "Deutschland, eine Reise" und 2008 "Asiatische Absencen". Wolfgang Büscher erhielt zahlreiche Preise, unter anderem den Kurt-Tucholsky-Preis für literarische Publizistik, den Wilhelm-Müller-Literaturpreis und zuletzt, 2006, den Ludwig-Börne-Preis.

Alle Bücher von Wolfgang Büscher

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Wolfgang BüscherBerlin - Moskau
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Berlin - Moskau
Berlin - Moskau
 (47)
Erschienen am 01.07.2004
Wolfgang BüscherHartland
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Hartland
Hartland
 (30)
Erschienen am 02.05.2011
Wolfgang BüscherAsiatische Absencen
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Asiatische Absencen
Asiatische Absencen
 (13)
Erschienen am 01.03.2010
Wolfgang BüscherEin Frühling in Jerusalem
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Ein Frühling in Jerusalem
Ein Frühling in Jerusalem
 (10)
Erschienen am 28.11.2014
Wolfgang BüscherBerlin - Moskau: Eine Reise zu Fuß
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Berlin - Moskau: Eine Reise zu Fuß
Berlin - Moskau: Eine Reise zu Fuß
 (2)
Erschienen am 05.10.2009
Wolfgang BüscherDrei Stunden Null
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Drei Stunden Null
Drei Stunden Null
 (0)
Erschienen am 01.07.2003
Wolfgang BüscherAcht deutsche Sommer
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Acht deutsche Sommer
Acht deutsche Sommer
 (0)
Erschienen am 22.04.2016
Wolfgang BüscherGewalt und Gewaltminderung in der Psychiatrie der Zukunft
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Gewalt und Gewaltminderung in der Psychiatrie der Zukunft

Neue Rezensionen zu Wolfgang Büscher

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Schlehenfees avatar

Rezension zu "Hartland" von Wolfgang Büscher

Ein großartiger Reisebericht
Schlehenfeevor 8 Monaten

Der Journalist Wolfgang Büscher reist nach Amerika mit dem Ziel das Land von Nord nach Süd zu Fuß zu durchqueren, und zwar nicht an der Küste, sondern mitten durchs „Heartland“ der USA: den Mittleren Westen von den Great Plains bis nach Texas.

Schon der Titel verleitete mich zum Kauf. Ein Wortspiel, denn das „Heartland“, das Büscher erreist, ist gleichzeitig Hartland, das den Menschen, die dort leben, alles abverlangt. Der Name der Geisterstadt „Hartland“ ist Programm.

Wolfgang Büscher ist dabei nicht strikt darauf bedacht gewesen, die ganze Strecke per pedes zu bewältigen, sonst hätte er dies auch nicht in 3 Monaten geschafft. Eine Zeit lang überführt er ein Auto, sehr oft halten Leute am Straßenrand an und nehmen ihn mit, wodurch einige der interessantesten Anekdoten des Reiseberichts entstanden sind.

„Endlich auf der 77! Die alte Nord-Süd-Straße sollte von nun an mein Pfad sein, von Sioux City bis hinunter zum Rio Grande. Einmal nicht den Westweg nehmen, den Siedlerweg, einmal alle Trecks und Westwege schneiden, alle Schußfäden des losen Gewebes namens Amerika. Durch Nebraska gehen, durch Kansas, durch Oklahoma bis in den äußersten Süden von Texas.“ (S. 105)

Die Begegnungen mit den Menschen von North Dakota bis Texas sind immer wieder mit historischen Anmerkungen zur jeweiligen Gegend und Landschaftsbeschreibungen durchsetzt. Diese Mischung gefiel mir ausgesprochen gut. Vor allem zur Reise des Prinzen zu Wied werde ich mich weiter schlau machen. Wer sich für amerikanische Geschichte, die "kleinen Leute" und die eher unbekannteren Gegenden des Landes interessiert, findet gute Einblicke in „Hartland“.

Besonders beeindruckt hat mich Wolfgang Büschers Schreibstil. Wenn ich schreiben würde, wünschte ich mir so zu schreiben wie er. Auf den Punkt und doch poetisch und klangvoll singt der Autor das „Amerikalied“.

Ich vergebe begeisterte 5 Sterne, „Hartland“ ist meine erste Lese-Überraschung des Jahres 2018.

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heinokos avatar

Rezension zu "Berlin - Moskau" von Wolfgang Büscher

Nu dawai
heinokovor 8 Monaten

Nu dawai!

 

Der Journalist Wolfgang Büscher machte sich zu Fuß auf eine ganz und gar unglaubliche Reise, beginnend an einem heißen Sommerabend in Berlin. Er geht gen Osten, über Polen weiter nach Weissrussland und schließlich bis Moskau. Das wichtigste Utensil: eine winzige Schere zum Schneiden von Pflasterstreifen…

 

Das Buch ist kein Reiseführer. Und es ist doch einer, aber einer fast ohne nachschlagbare Fakten, sondern einer, der prall gefüllt ist mit skurrilen Erlebnissen, mit merkwürdigen Begegnungen, mit unglaublichen Geschichten, und immer wieder dazwischen manchmal fast beiläufig eingestreute geschichtliche oder politische Rückblicke, Meinungen, Verwunderungen. Mit einer fein nuancierten Beobachtungsgabe und schier endloser Neugier ausgestattet, erlebt der Autor sehr viel Verwunderliches, Überraschendes. Wir schauen mit ihm zusammen die Mini-Ausschnitte seines persönlichen Erlebens an und bekommen so, ganz ohne Lexikon-Wissen bemühen zu müssen, ein Gefühl für russisches Leben in jeglicher Ausprägung. Und Büscher erzählt uns davon in einer ausgesprochen schönen, stellenweise fast lyrisch anmutenden bildhaften Sprache. Ein wunderbar zu lesendes Buch, lebendig, intensiv. Erleben Sie es selbst: Nu dawai!

 

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Rezension zu "Hartland" von Wolfgang Büscher

Rezension zu "Hartland" von Wolfgang Büscher
Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren

Hartland war nicht mein Fall, so garnicht. Der Autor schreibt in hohem Niveau, bedient sich hochwertiger Prosa, man merkt, dass es sich um einen Redakteur der Zeitschrift "die Zeit" handelt. Und genau da liegt meiner Meinung nach das Problem. Derartig distanziert verfasstes und qualitativ geschriebenes liest man gerne in einer Zeitung die distanziert sein sollte und als reine Berichterstattung dient. In einem Buch, in dem man sich als LeserIn gerne in die Charaktere und die Geschichte hineinversetzen will, abschalten will vom Alltag, einfach mal in eine Geschichte eintauchen will ist genau das fehl am Platz. Nach der Hälfte habe ich das Buch weggelegt, es wurde mir zu blöd. Hinzu kommt dass der Autor kaum zu Fuß (wie im Klappentext angekündigt) ist sondern eher jede Mitfahrgelegenheit nutzt. Ich kann das Buch (trotz hochwertiger Schreibweise) daher nicht weiterempfehlen.

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