Wolfgang Büscher Hartland

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Inhaltsangabe zu „Hartland“ von Wolfgang Büscher

Zu Fuß in das Herz Amerikas, drei Monate lang, 3500 Kilometer von Nord nach Süd: Wolfgang Büscher hat das Abenteuer gewagt. Er läßt sich durch die schneebedeckte Prärie Norddakotas treiben, entdeckt den verlassenen Ort Hartland, der einst Heartland hieß, und freundet sich in den Great Plains mit einem rätselhaften indianischen Cowboy an. Dann folgt er der Route 77 vom Missouri bis zum Rio Grande. Bob Dylan nannte diese historische Straße einmal das eigentliche Herz Amerikas, ihr entlang lasse sich der Geist des Landes einfangen. In Kansas muss Büscher mit gespreizten Armen und Beinen am Wagen des Sheriffs stehen, auf offener Landstraße, er schläft in gespenstischen Motels und viktorianischen Herrenhäusern und flieht aus einem Nachtasyl. Dann Texas. Ranches, groß wie kleine Staaten, die Hitze des Südens. Bei Waco, wo einst die bewaffnete Davidianer-Sekte wochenlang vom FBI belagert wurde, trifft er den heutigen Sektenchef - der Wahn lebt. Büscher läßt sich weitertreiben, immer weiter nach Süden, durch die Desierto de los Muertos, bis er schließlich über den Rio Bravo nach Mexiko verschwindet. Ein einzigartiges Reiseabenteuer - geschrieben von einem Autor, dessen Bücher, so der 'Spiegel', 'zum Besten gehören, was in den letzten Jahren in deutscher Sprache erschienen ist'. "Seit 'Berlin-Moskau' wissen wir, dass Wolfgang Büscher literarisch reist wie kein anderer. Es ist ihm noch einmal gelungen, im Westen diesmal, der Sonne entgegen, Amerika im Blick, Europa im Herzen." (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

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  • Rezension zu "Hartland" von Wolfgang Büscher

    Hartland

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    27. October 2012 um 13:11

    Hartland war nicht mein Fall, so garnicht. Der Autor schreibt in hohem Niveau, bedient sich hochwertiger Prosa, man merkt, dass es sich um einen Redakteur der Zeitschrift "die Zeit" handelt. Und genau da liegt meiner Meinung nach das Problem. Derartig distanziert verfasstes und qualitativ geschriebenes liest man gerne in einer Zeitung die distanziert sein sollte und als reine Berichterstattung dient. In einem Buch, in dem man sich als LeserIn gerne in die Charaktere und die Geschichte hineinversetzen will, abschalten will vom Alltag, einfach mal in eine Geschichte eintauchen will ist genau das fehl am Platz. Nach der Hälfte habe ich das Buch weggelegt, es wurde mir zu blöd. Hinzu kommt dass der Autor kaum zu Fuß (wie im Klappentext angekündigt) ist sondern eher jede Mitfahrgelegenheit nutzt. Ich kann das Buch (trotz hochwertiger Schreibweise) daher nicht weiterempfehlen.

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  • Rezension zu "Hartland" von Wolfgang Büscher

    Hartland

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    19. July 2012 um 08:03

    Die Handlung: ein Schriftsteller kündigt im Untertitel seines Buches an: Zu Fuss durch Amerika. Was aber schliesslich geschieht ist, dass er hauptsächlich mit ausgeliehenen Pickups, auf Ladeflächen von irgendwelchen Trucks und in alten, verlotterten Bussen quer durch die Vereinigten Staaten fährt. Es ist möglich durch die Staaten zu laufen, wer dazu mehr wissen will: John D. Francis 'Planetwalker'. Zudem kann ich mich erinnern, dass der Autor auf der Suche nach Geschichten in Berlin - Moskau zum Beispiel spannende, lesenswerte Perlen entdeckt. Hier aber sind spannende Geschichten nur solche, in denen das Gegenüber entweder selber deutsch ist, oder zumindest deutsche Vorfahren vorzuweisen hat. Beinahe alle anderen werden rückständig, schwer verständlich oder abweisend beschrieben. Das tiefsinnige Deutschtum gegen das oberflächliche Amerikanische oder Schwarze. Das unangenehme daran ist, dass dies alles vom Autoren so penetrant bewertet wird. Genauso unangenehm fällt auf, dass regelmässig englische Ausdrücke eingeflochten werden im Text, die dann schulmeisterlich in deutscher Sprache wiederholt werden, auch wenn da nur 'thank you' steht. Wolfgang Büscher scheint strohdumme Leser zu besitzen, denn nur diesen muss ein ganzes Buch lang alles so penibel erklärt werden.

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  • Rezension zu "Hartland" von Wolfgang Büscher

    Hartland

    variety

    10. January 2012 um 17:38

    Ein Buch, das zwar eine Reise quer durch die USA zum Thema hat, aber eigentlich eher Begegnungen und Empfindungen schildert. Der Autor schreibt locker und dennoch tiefschürfend genug, um den Leser bei Laune zu halten. Sollten alle lesen, die in die Staaten möchten (auch nicht zu Fuss).

  • Rezension zu "Hartland" von Wolfgang Büscher

    Hartland

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    18. October 2011 um 23:54

    Ich kann nicht direkt sagen, daß das Buch mir sehr gefallen hat, aber ich kann auch nicht sagen, daß das Buch mir nicht gefallen hat - man muß allerdings davon überzeugt sein, es wirklich weiter lesen zu wollen nach ca. 110 Seiten... und das fällt nach und nach schwerer... Ich hatte mich auf dieses Buch gefreut, doch jetzt kann ich mich leider nicht mehr selbst davon überzeugen weiterzulesen. Ein paar Bilder wären nett gewesen und gewiß auch eine Bereicherung, da das Buch sehr " trocken " ist.

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  • Rezension zu "Hartland" von Wolfgang Büscher

    Hartland

    Rock-n-Roll

    Mir fehlt schlichtweg die Geduld dieses Buch zu Ende zu lesen, denn es passiert darin einfach nichts. Ca. 70% des Buches werden lediglich geschichtliche Fakten über die Orte nacherzählt, die der Autor bereist hat. Diese Fakten sind durchaus interessant, allerdings ist aber auch gar nichts selbst erlebtes dabei. Das größte Problem ist, dass der Autor eben nicht zu Fuss unterwegs ist, sondern mit dem Auto, als Mitfahrer oder selbst hinterm Steuer. Der Untertitel ist also völlig irreführend. Wer hofft hier ein Buch über einen Roadtrip vorliegen zu haben, wird enttäuscht sein und kann ebenso gut ein Geschichtsbuch über die USA lesen. Für einen USA Fan wie mich, ist dieses Buch fast schon ein Ärgernis.

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  • Rezension zu "Hartland" von Wolfgang Büscher

    Hartland

    Dunia

    21. July 2011 um 12:58

    Verspricht gute Informationen über das echte Amerika, der Beginn verweist auf die Landnahme des Westens der Siedler Amerikas und der folgenden Probleme durch unsinnige Landwirtschaft wie es im Buch 'Dreck' von Montgomery beschrieben wird.

  • Rezension zu "Hartland" von Wolfgang Büscher

    Hartland

    HelgeDenker

    18. June 2011 um 15:59

    Büscher durchwandert die USA, 3500 Kilometer von Nord nach Süd. Sein Wissen über Geschichte und Kultur streut er nach meinem Geschmack etwas zu großzugig ein. Er scheint seinen eigenen Beobachtungen nicht zu trauen oder glaubt, das diese nicht ausreichend sind. Sehr schade, denn davon hätte man gern noch mehr gelesen!

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