Wolfgang Bartsch Trauerweiden am Faaroa

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Inhaltsangabe zu „Trauerweiden am Faaroa“ von Wolfgang Bartsch

Ein Mann erwacht mit der innerlichen Gewissheit, dass er am Vorabend auf seinem eigenen Begräbnis war. Irritiert begibt er sich auf eine taglange Suche, um sich seiner selbst zu vergewissern. Aber vielleicht ist das auch nur eine Geschichte in der Geschichte …

Faszinierende Reise eines Toten auf der Suche nach dem Sinn des Lebens.

— esposa1969
esposa1969

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  • Eine Reise in Gedanken … - eine Gedankenreise?!

    Trauerweiden am Faaroa
    shlomo-ben-yossi

    shlomo-ben-yossi

    07. November 2014 um 01:23

    Er-wacht … auf … ... dann begibt sich der Protagonist von Wolfgang Bartschs "Trauerweiden am Faaroa" auf eine sinnierende  Reise durch (s)eine Stadt, die immer war und nun doch anders ist. Pausierend an unterschiedlichen Stationen mit verschiedenen Begegnungen, die Gedankenthemen abschließen und neue  bis dahin nicht beachtete Fragen aufbringen, um ihn sogleich wieder in sein Inneres abtauchen zu lassen. Die Geschichte des Autors entsteht anhand der Gedanken eines Mannes, die vorher den Radius seines Alltages umfaßten und diesen nun durchbrechen. Über den Horizont seines bisherigen Wirkungskreises hinaus ... Gemeinsam mit der Hauptfigur wandert der Leser parabolisch durch mannigfaltige Möglichkeiten eines künftigen Lebens. Ein neuer Abschnitt formiert sich. Was ist real, was nicht? Was geschieht? Genau wie Gedanken folgt der Protagonist keinem irdischen Gesetz. Raum und Zeit verlieren ihre Dimensionskraft. Im Gedankenflechtwerk ist real mit irreal verwoben; jedoch nicht verwirrend, klar folgend. Die Geschichte nimmt an Gestalt und Standfestigkeit zu, je mehr der Mann als Figur das Nebulöse vertreibt und an Klarheit gewinnt. So wie die Entwirrung eines Problems durch Darlegung seiner Lösungsmöglichkeiten. Viele allgemeine sowie aktuelle Themen werden erwähnt und mit reichhaltigem Hinterfragen beschrieben. Bis der Mann in der Geschichte auf die Liebe trifft, die das Blatt (w)endet. Wolfgang Bartsch schreibt die Geschichte in facettenreichen sprachlichen Bildern, um die Atmosphäre der jeweiligen Situation konkret einzufangen. Ebenfalls kommen interessante Nominalisierungen und sogar aneinandergereihten Haikus in neuem Stil formiert zum Einsatz. "Trauerweiden am Faaroa" ist in sich gehend, reflektierend und bedeutungsvoll. Ein Katalysator für die Selbstkritik und das Ablegen des Selbstentfremdungsgewandes!

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  • Buchverlosung zu "Trauerweiden am Faaroa" von Wolfgang Bartsch

    Trauerweiden am Faaroa
    WolfgangBartsch

    WolfgangBartsch

    Liebe Lovely-Book-Gemeinde! Worum geht's? Wollt ihr an der Verlosung eines Buchs abseits des Mainstreams teilnehmen? Dann seid ihr richtig bei "Trauerweiden am Faaroa"! Der Untertitel "Warum ein Toter morgens aufbricht, um den Sinn des Lebens zu suchen" deutet schon an: Es geht um eine persönliche Lebenskrise des Protagonisten, zugleich auch um die Krisenhaftigkeiten unserer Zeit und Welt. Und dies in einer Mischung aus Surrealem und Gesellschaftskritischem sowie mit der Frage, ob das Wort/die Sprache Welt gestalten/verändern kann ... Was ist zu tun? Bis Sonntag, 21.9. könnt ihr an meiner Buchverlosung teilnehmen, wenn ihr mir eure Assoziationen zu jener Stadt schreibt, von der ich im Kurzvideo meines Youtubekanals "Expedition Schreiben" erzähle - jene südeuropäische Metropole, wo ich die Inspiration zu meinem Erstling "Im Hauch des Morgenwinds. Ein Fragment zu Europa" erhielt. Was gibt's noch? Wer darüber hinaus erkennen sollte, welcher 2011 verstorbene österreichische Künstler das Bild im Hintergrund meines Videos gemalt hat, erhält zusätzlich zum signierten Buch noch eine gesellschaftskritische Kurzgeschichte von mir zugesendet. Freu mich über viele im "Lostopf"! Mit lieben Grüßen, Wolfgang PS: Mehr Infos zu "Trauerweiden am Faaroa" auf meinem Schreibblog: http://expeditionschreiben.blog.com/veroffentlichungen/trauerweiden-am-faaroa/

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    • 16
  • Eine faszinierende Reise ....

    Trauerweiden am Faaroa
    esposa1969

    esposa1969

    12. October 2014 um 16:19

    Hallo liebe Leser, Dank einer Buchverlosung hatte ich Glück und durfte diese sehr interessante Lektüre lesen: == Trauerweiden von Faaroa … oder wenn ein Toter morgens aufbricht, um den Sinn des Lebens zu suchen == Autor: Wolfgang Bartsch == Buchrückentext: == Ein Mann erwacht mit der innerlichen Gewissheit, dass er am Vorabend auf seinem eigenen Begräbnis war. Irritiert begibt er sich auf eine taglange Suche, um sich seiner selbst zu vergewissern. Aber vielleicht ist das auch nur eine Geschichte in der Geschichte … == Leseeindrücke: == Der Roman beginnt damit, dass "unser Mann", also "Er" an einem Dunkelmorgen erwacht und spürt, es ist zwar alles wie immer, aber nichts ist so, wie es je gewesen war. Er kann gehen, er kann denken, er kann sehen, aber irgendwie nimmt er die Welt da draußen verändert war. Alles so unvertraut, so entfremdet. Bald darauf begegnet er einem Trauerzug, steht vor einem Grab und bekommt das bestätigt, was er schon seit dem Aufwachen befürchtet hatte: Er ist tot! Auf seiner Reise zu dem Sinn des Lebens steht er auf einer Aussichtsplattform und landet dann auf einem Schrottplatz und befindet sich plötzlich in einem Dialog mit einer Arbeiterin im Blaumannanzug. "Sie" und "Er" scheinen sich zu kennen, fragen einander, wie es einem geht und hier ist dann auch von dem Fluss, der durch Polynesien fließt, die Rede: Vom Fluss Faaroa, an dem ihnen beiden die Trauerweiden gewachsen wären. Abrupt endet beider Gespräch und der Leser merkt, hier war ein Schriftsteller am Werk, der an dieser Geschichte gerade am Verfassen war und wie er sich gerade seinem Leben außerhalb der Geschichte hingeben will, bekommt der Schriftsteller Besuch, von seiner fiktiven Arbeiterin im Blaumannanzug, die, die er erfunden und von der er gerade noch geschrieben hat. Nun ist er es, der sich im Dialog mit diesem Wesen befindet …. Eine Geschichte in einer Geschichte eben…. Und wir lernen, dass wenn man ewig im Heimathafen verharrt, dass man dann letztlich nie zum Leben finden wird. Ich habe diesen Roman, der sich nicht mal eben in Bus und Bahn lesen lässt, sondern bei dem man ein bisschen aufpassen muss, in welcher Sphäre man sich gerade befindet, sehr sehr genossen. Er ist tiefgründig, sehr salomonisch und lässt auch ein wenig (h)offen, wenn man nicht eben ewig im Heimathafen verharrt, dass man dann zu den Tiefen des Lebens findet. 136 Seiten, keine Kapitel, aber jede Menge Fesselung. Der Autor versteht es uns in die Welt der Toten zu entführen, ohne diese als wirklich tot zu empfinden. Dank der überschaubaren Protagonisten, die sich an einer Hand abzählen lassen, fühlt der Leser mit diesen. So spannend und packend geschrieben, dass ich diese Lektüre mit 5 von 5 Sternen vollstes empfehlen kann! Das Cover könnte - ich weiß es nicht, vermute aber - eine Satellitenaufnahme des Flusses Faaroa sein? Vielen Dank! © esposa1969

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