Wolfgang Behringer Hexen

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Inhaltsangabe zu „Hexen“ von Wolfgang Behringer

Der Glaube an Hexen ist weltweit verbreitet - auch heute noch. In beinahe allen Kulturen gab oder gibt es Menschen, die glauben, daß bestimmte Personen mit . Wolfgang Behringer, einer der führenden Experten zur Geschichte der Hexenverfolgung, schildert in diesem Band knapp und präzise die Traditionen des Hexenglaubens, die Zeit der großen Prozesse und Hinrichtungen in Europa sowie die spätere Rezeption und Vermarktung. Und auch die heutige Situation wird nicht ausgespart.

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  • "Erst das Verschwinden der alten Schrecken ermöglichte die Erfindung neuer Mythen."

    Hexen
    sternblut

    sternblut

    Hexen und Hexenglaube sind Phänomene, die nicht nur in fernerer Vergangenheit zu finden sind, sondern die auch heute noch zu Diskussionen und Verfolgungen führt, wenngleich eine territoriale Verschiebung stattgefunden hat. Doch wie sieht - und sah - der Hexenglaube aus? Wie hat er sich entwickelt? Was wurde gegen die Verfolgungen getan - und wie hat die Wirtschaft darauf reagiert? Das Buch ist in sechs Kapitel eingeteilt, wobei aufgrund der Seitenzahlen schnell klar wird, dass der Schwerpunkt auf Kapitel drei (Hexenverfolgung) in Kombination mit Kapitel vier (Kampf gegen die Hexenverfolgungen) liegt. Meiner Meinung nach hätte Kapitel drei nochmal aufgeteilt sein können, denn es wirkt mir ein bisschen zu durcheinander und unstrukturiert. Die 43 Seiten (von 99 Textseiten!) beginnen mit dem frühen Hexereibegriff und wie damit umgegangen wurde und enden mit den modernen Hexenverfolgungen, besonders in Afrika. Zwar schafft er es, weitestgehend chronologisch zu arbeiten, allerdings war es mir zu viel auf einmal. Die meisten Beck Wissen Bücher schaffen es, die Informationen so aufzugliedern, dass unterschiedliche Komplexe kompakt wiedergegeben werden und dabei die Kapitel nicht zu lang werden zu lassen (hatte ich bisher den Eindruck). Hier ist zwar viel Information ebenfalls auf eine kleine Seitenzahl gebannt, aber es ist mir schon zu viel gewesen. Vielleicht hätte ich die moderne von der frühneuzeitlichen Hexenverfolgung abgetrennt oder anderweitig nochmal eine Differenzierung vorgenommen. So war ich von dem Kapitel ein bisschen erschlagen, weil es schwierig ist, zwischendrin eine Pause zu machen, wie es eben bei Kapitelabschlüssen eher der Fall ist. Die inhaltliche Untergliederung in Hexenglaube, Hexenverfolgung, Gegner der Hexenverfolgung und Vermarktung fand ich interessant, weil ich insbesondere über den letzten Punkt noch nicht viel nachgedacht habe. Dass zunächst der Hexenglaube im Allgemeinen vorgestellt wurde, empfinde ich als sinnvoll - hier hatte ich aber den Eindruck, dass zu viel auf den modernen Hexenglauben und die moderne Vorstellung eingegangen wurde. Außerdem fand ich es ein bisschen unglücklich, dass dies gleich zu Beginn des Kapitels gemacht wurde, statt womöglich einen Wandel vom alten zum neuen Hexenbild anzustreben. Ansonsten war der Inhalt meiner Meinung nach durchaus gelungen, wenngleich das Kapitel über die Vermarktung und Verwertung des Hexenglaubens ein bisschen mehr hätte sein können im Verhältnis (7 Seiten, während die anderen Kapitel 18 Seiten aufwärts hatten!). Anhand der vielen Hinweise auf die Literatur und Forschung innerhalb des Textes kann man sehen, dass der Autor eine Menge Recherchearbeit geleistet hat oder zumindest ein gewisses Wissen über das Thema schon vorher aufweisen konnte. Da ich selbst weiß, dass er ein Experte auf dem Gebiet ist, vermute ich auf letzteres, was die gute Recherche nicht in den Schatten stellen soll, denn auch die ist nötig. Über die Hinweise im Text kann man sich ein Bild davon machen, wie nicht nur in der modernen Forschung, sondern auch in der Vergangenheit mehrheitlich mit dem Thema umgegangen ist und welche Ansätze verfolgt wurden. Am Ende des Buches findet sich dazu zusätzlich eine vierseitige Literaturliste, die weitere Hinweise liefert, sowohl auf Quellenbände als auch auf Sekundärliteratur. Sprachlich ist auch hier nichts auszusetzen. Ich fand schön, dass er in der Einleitung auch auf die Zusatzmaterialien im hinteren Teil des Buches hingewiesen hat, was es für Menschen, die womöglich genaue Informationen suchen, einfacher macht. Er hält sich an die typische Wissenschaftlersprache, teilweise ist es ein bisschen komplex geschrieben und nicht ganz so einfach wie vielleicht andere Bücher der Reihe. Dennoch ist es jetzt nicht schwer verständlich. Wenn ich dieses Buch in die Hand nehme und mit anderen Beck Wissen Büchern vergleiche, dann ist es mir hier eher schwer gefallen, an gewissen Stellen die Übersicht zu behalten. Gerade die Struktur, die das Buch verfolgt, war meiner Meinung nach nicht so ganz nach meinem Geschmack, vor allem, weil der Abschnitt über die Hexenverfolgungen überproportional zu den anderen Kapiteln war. Doch inhaltlich war es wirklich interessant und lehrreich. Deswegen kann ich als Einstieg in die Thematik das Buch eigentlich schon empfehlen, allerdings mit dem Hinweis darauf, dass es vielleicht an manchen Stellen etwas Verwirrung stiften kann, gerade, weil zum Beispiel im Hexenglauben-Kapitel der Fokus mehr auf der modernen Hexenvorstellung liegt.

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    sternblut

    sternblut

    22. January 2016 um 14:41
    Farbwirbel schreibt Irgendwie hätte ich zu Beginn Deiner Rezension nicht gedacht, dass ich sie durchlesen werde... Aber Thema, Kritik und Schreibstil haben mich dann beim Durchlesen überzeugt. Ich bin etwas ...

    Mich hat es auch ein bisschen gewundert, denke aber tatsächlich, dass es an Behringer selbst gelegen haben muss. Er erklärt in der Einleitung auch, wieso er die Gliederung gewählt hat, an sich ...