Wolfgang Bellaire

 3.8 Sterne bei 21 Bewertungen
Autor von Um Mitternacht, Die Roboter kommen und weiteren Büchern.
Autorenbild von Wolfgang Bellaire (©)

Lebenslauf von Wolfgang Bellaire

Wolfgang Bellaire, geboren 1955, wuchs in einem kleinen Dorf in der Westpfalz auf. Schon als Kind begeisterten ihn die Abenteuer der ritterlichen Helden Falk und Sigurd, die Comiczeichner Hansrudi Wäscher bis 1968 geschaffen hat. Bellaire wollte Geschichtenerzähler werden, wurde nach dem Abitur aber zunächst zum Militärdienst eingezogen. Aus Geldverlegenheit bewarb er sich 1975 um eine Stelle in der Verwaltung, studierte an einer Verwaltungshochschule und arbeitete im öffentlichen Dienst bis Ende 2000. In seiner Wahlheimat Schleswig-Holstein gründete er 2008 den Nordfriesischen Kinderbuch Verlag. Bellaire schreibt Kinder- und Jugendbücher, die auch Erwachsene ansprechen. Er lebt in Neumünster, hat eine Tochter und ein Enkelkind.

Alle Bücher von Wolfgang Bellaire

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Buchformat:
Cover des Buches Die Roboter kommen (ISBN:9783944243108)

Die Roboter kommen

 (3)
Erschienen am 10.10.2012
Cover des Buches Um Mitternacht (ISBN:9783944243139)

Um Mitternacht

 (3)
Erschienen am 15.01.2013
Cover des Buches Die Roboter auf der Flucht (ISBN:9783944243115)

Die Roboter auf der Flucht

 (3)
Erschienen am 10.10.2012
Cover des Buches Die Roboter im Eis (ISBN:9783944243122)

Die Roboter im Eis

 (2)
Erschienen am 10.10.2012
Cover des Buches Fanny in der Hölle 1 (ISBN:9783944243146)

Fanny in der Hölle 1

 (2)
Erschienen am 15.01.2013
Cover des Buches Die Wahrheit ist ein elender Gefangener (ISBN:9783944243221)

Die Wahrheit ist ein elender Gefangener

 (1)
Erschienen am 10.03.2016
Cover des Buches Die Stadt der tausend Lügen (ISBN:9783944243238)

Die Stadt der tausend Lügen

 (1)
Erschienen am 10.03.2016
Cover des Buches Die Roboterchroniken I - Außer Kontrolle (ISBN:9783944243160)

Die Roboterchroniken I - Außer Kontrolle

 (1)
Erschienen am 12.02.2015

Neue Rezensionen zu Wolfgang Bellaire

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M

Rezension zu "Die Wahrheit ist ein elender Gefangener" von Wolfgang Bellaire

Spannung und Relevanz
Moritz_Gaedevor 5 Monaten

Die Jugendromane von Wolfgang Bellaire schaffen etwas magisches. Ob Fantasieroman, Science Fiction oder Tierallegorie, sie entrücken den Leser in ein spannendes Geschehen, in Abenteuergeschichten mit allem Drama den man von Jugendromanen erwartet, aber sie besitzen eine Aktualität und Relevanz die man selten findet in unserer weitgehend an den Mainstream angepassten Kultur. Es ist genau die Funktion von guter Literatur, nicht nur eine kritische Perspektive zu bieten, sondern die existierende soziale Realität um das was ihr fehlt zu ergänzen, soweit das in der fiktionalen Welt eines Romans möglich ist. In der heutigen BRDigung von einer Nation in der wir leben, fallen Wolfgang Bellaires charmante und spannende Romane mit ihrer Relevanz aus dem Rahmen, und das kann nur gut sein.

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Rezension zu "Die Stadt der tausend Lügen" von Wolfgang Bellaire

Ein Polit-Katzenkrimi für junge Erwachsene
janinchensbuecherweltvor 2 Jahren

Als Wolfgang Bellaire mich vor einigen Tagen per Email kontaktierte, ob ich ein weiteres Buch von ihm lesen möchte, hab ich mich sehr gefreut. Denn ich, als bekennenter Buchjunkie und Bloggerin, freu mich sehr von Autoren persönlich gefragt zu werden, ob ich deren neues Buch lesen möchte.
Nicht lang hat es gedauert und es trudelte bei mir ein. Das Cover macht schon einen leicht düsteren Eintrug und man weiß sofort das es keine Liebesgeschichte ist, die einem hier erwartet sondern ein Krimi. Hauptfiguren sind hier Katzen. Ich liebe es... Nicht einfach aus deren Sicht eine Geschichte zu erleben, sondern es ist eine Katzenwelt. Kein Mensch...kein nichts.. Ach doch.. Nun hätte ich doch fast vergessen das wir, und da nehm ich euch nichts vorweg, hier noch zwei Mäuse haben, die mitmischen.
Das Buch ist ja für junge Erwachsene Gedacht, das kann ich nur bestätigen. Denn es ist so politsch das hier 13/14 jährige nichts mit anfangen können, ausser sie interessieren sich schon für Politik. Aber wenn ich von mir aus gehe und überlege, wäre das definitiv nichts für mich gewesen.
Was auch sehr schön ist, in diesem Buch gibt es Illustrationen, sehr schöne sogar. Ich saß teilweise etliche Minuten da und hab mir die Bilder angeschaut, musste mich dann innerlich schon wach rütteln um weiter zu lesen. Das Buch hat einen stabilen Einband und es gibt ein Lesebändchen das so stabil ist und nicht ausfranzt. Da könnte sich der ein oder andere Verlag mal eine Scheibe abschneiden.

Wolfgang Bellaire hat mit dieser Geschichte einen Punkt erreicht, mit dem man sich öfters und intensiver befassen sollte.

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Rezension zu "Die Roboterchroniken V - Die zweite Schöpfung" von Wolfgang Bellaire

[Rezension] Die Roboterchroniken V: Die zweite Schöpfung – Wolfgang Bellaire
JenniferKriegervor 2 Jahren

Klappentext:
Die Künstliche Intelligenz BETTY hat mit dem BioFabber den Einstieg in die industrielle Herstellung von Menschen geschafft. Sie erfindet den Homo sapiens ganz neu. Die Menschheit, die ihr dabei im Wege steht, soll an einem Killervirus zugrunde gehen. Roboterjunge Jonathan und die Wobotniks kämpfen verzweifelt um jeden Menschen, aber können sie BETTY überhaupt noch stoppen? Kann ein Impfstoff rechtzeitig hergestellt und verteilt werden? In der Wildnis Lapplands erfüllt sich ihr Schicksal und das der Kinder, die ihnen anvertraut sind. Jonathan setzt alles auf eine Karte, doch BETTYS Agenten sind ihm hart auf den Fersen ...

Einordnung:
- Die Roboter kommen (Teil 1) 
- Die Roboter auf der Flucht (Teil 2) 
- Die Roboter im Eis (Teil 3)
nach Neuauflage der gesamten Reihe sind außerdem erschienen:
- Angriff aus dem Cyberspace (Teil 4)
- Die zweite Schöpfung (Teil 5)
nach diesen Teil wird die noch nicht abgeschlossene Reihe nicht mehr fortgesetzt

Rezension:
Kann Spoiler bezüglich der ersten vier Teile enthalten!

Auch der fünfte Teil der Reihe erzählt wieder eine spannende Geschichte. Jonathan ist dem Cyberspace zwar entkommen, doch auch BETTY hat die reale Welt betreten. Außerdem ist es ihr gelungen, einen 3D-Drucker zu entwickeln, der ihr vollkommen hörige Menschen produziert. Mit diesen Menschen möchte sie die Welt bevölkern, da die echte Menschheit in ihren Augen schlecht und böse ist. Sie führt Experimente durch, um diese These zu beweisen. Daraus ergibt sich die interessante Diskussion, ob Menschen grundsätzlich böse sind oder durch widrige äußere Umstände zu schrecklichen Taten bewegt werden. Denn grausame Umstände hat das Buch eine Menge zu bieten, da BETTY einen Killervirus freigesetzt hat, der nach und nach die gesamte Menschheit vernichtet, während sie jeden Versuch, ein Heilmittel zu finden, unterbindet.

BETTY ist damit eine absolut übermächtige Gegnerin, vor der es kein Entkommen gibt. Sie hat nicht eine einzige Schwäche, an der Jonathan und seine Familie, die diesmal abwechselnd die Geschichte erzählen, ansetzen könnten. Das ist für mich allerdings ein Schwachpunkt des Buches, denn so läuft es darauf hinaus, dass alle Vorhaben, alle Rebellionen und alle Fluchtversuche scheitern. Keiner der Helden hat BETTY in irgendeiner Hinsicht etwas entgegen zu setzen, sodass sie einfach (zumindest unblutig) abgeschlachtet werden. Das mag zwar realistisch sein, war als Geschichte aber nicht besonders schön zu lesen. Es waren zwar noch mehr Bücher für die Reihe geplant, in denen sich bestimmt ein Mittel gegen BETTY gefunden hätte, aber das ändert nichts daran, dass die Helden in diesem fünften Teil keinen einzigen strahlenden Moment haben. Insbesondere da gescheiterte Missionen so gut wie immer mit dem Tod des Erzählers oder der Erzählerin sowie unzähliger Menschen enden. Das fand ich deprimierend zu lesen.

Ein Punkt, den ich bei diesem letzten Teil noch ansprechen möchte, betrifft die Nebencharaktere. Im Laufe dieser Geschichte wie auch der vorherigen vier Teile werden immer wieder neue Nebencharaktere vorgestellt, teilweise sogar recht ausführlich. Aber sofern sie nicht an der Seite der Wobotniks bleiben, tauchen sie danach nie wieder auf. Beispielsweise verschwendet Jonathan nie einen Gedanken an Patrick, den Jungen, der im ersten Teil sogar der Erzähler war, obwohl die Menschheit gerade dabei ist, auszusterben. Gleiches gilt für Gabriel, einen Jungen, den Großmutter und Großvater Wobotnik in diesem Buch kennen lernen. Er wird verletzt, sie bringen ihn ins Krankenhaus und damit endet seine Geschichte. Es sind mehrere sympathische Figuren, insbesondere Kinder, vorgestellt worden in den bisherigen fünf Bänden, aber ihre Schicksale werden dann nicht mehr weiter verfolgt und nicht wieder aufgegriffen. Die Handlungsfäden verlaufen einfach ins Nichts. Das finde ich schade, denn die Protagonisten sind in meinen Augen nicht die einzigen wichtigen Charaktere einer Geschichte.

Fazit:
Der fünfte Teil der Roboter-Chroniken hat die Handlung wieder interessant weitergeführt. Der Kampf im Cyberspace aus dem vierten Band hat sich in die echte Welt verlagert. BETTY vernichtet nach und nach die Menschheit, während sie gleichzeitig industriell neue Menschen produziert. Dagegen sind die Wobotniks leider vollkommen machtlos. Sie erleiden in diesem Buch nur Fehlschläge, sterben gemeinsam mit unzähligen Menschen und haben generell keinen einzigen Erfolgsmoment. Das war echt deprimierend zu lesen. Außerdem tauchen auch in diesem Buch wieder neue Nebencharaktere auf, deren Handlungsfäden einfach ins Leere laufen. Insgesamt vergebe ich an „Die Roboter-Chroniken V – Die zweite Schöpfung“ trotz der Schwächen für die interessante Geschichte drei Schreibfedern.

http://jennys-buecherkiste.blogspot.de/2017/06/rezension-die-roboterchroniken-v-die.html

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Wolfgang Bellaire wurde am 01. Mai 1955 in Zweibrücken (Deutschland) geboren.

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