Wolfgang Bellaire Die Roboter auf der Flucht

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Inhaltsangabe zu „Die Roboter auf der Flucht“ von Wolfgang Bellaire

DIE ROBOTER AUF DER FLUCHT (Band 2) Die skrupellosen Pickersgill Detektive suchen nach den Wobotniks. Sie stecken einen Zirkus in Brand, um die menschenähnlichen Roboter in ihre Gewalt zu bekommen. Kann der 12-jährige Patrick seinen Freunden helfen? Können die Wobotniks ihm helfen? Denn auch Patrick hat ein riesengroßes Problem: Ältere Mitschüler erpressen und hetzen einen bissigen Hund auf ihn.

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    Die Roboter auf der Flucht
    Chiawen

    Chiawen

    30. November 2014 um 17:43

    „Die Roboter auf der Flucht“ von Wolfgang Bellaire ist der zweite Teil einer Kinder- und Jugendbuch-Reihe. Es gibt gleich zwei größere Probleme. Patrick wird in der Schule erpresst und er kann sich nicht groß wehren. Er sucht Hilfe bei der Roboterfamilie Wobotniks. Doch ihnen sind böse Roboter-Detektive auf den Fersen. Patrick ist ein 12-Jähriger Junge, der mit seiner Mutter alleine wohnt. Sein Vater ist verstorben und die Mutter fast nur am Arbeiten. Deswegen ist es gut, dass er nicht nur in Jonathan Wobotnik einen Freund gefunden hat, sondern auch eine Familie. Die Charaktere sind soweit gut durchdacht, auch die Roboter. Auch wenn sie einen Emotions-Chip haben, können sie sehr direkt sein und den Menschen mal vor den Kopf stoßen. Roboter, die im Militär eingesetzt werden sollten, sind nichts Neues. Doch dass diese als Familie mitten unter uns leben und nichts Böses im Schilde führen, macht es interessant. Im Prolog erfährt man ein paar Hintergründe, aber es wird auch Spannung aufgebaut. Denn Die Familie aus mit Hilfe andere Roboter aufgespürt und vernichtet werden. Leider sind viele Firmen- und Produktnamen enthalten, die den Lesefluss stören, wie das wiederholte „boys“. Durch die zwei Bedrohungen wird es eigentlich richtig spannend. Man fragt sich ob Patrick und die Wobotniks beide Probleme lösen können oder ob etwas auf der Strecke bleibt. Doch ist die Handlung an sich nicht immer ganz sinnvoll und manchmal übertrieben. Näht ein Arzt wirklich die eine Wunde nach einem Hundebiss zu? Dies fragt an sich vielleicht als Leser nicht, doch wenn der Autor kurz danach diesen Fehler beleuchtet und beheben lässt schon. Und was passiert, wenn ein Junge sämtliche Schmerztabletten schluckt, die er mit bekommen hat? Da müsste man doch eigentlich etwas merken. So lässt sie die Geschichte, bis auf den Prolog, recht flüssig lesen. Die Zeichnungen zu jedem Kapitelanfang lockern das Ganze auf. Doch benutzt der Autor Wörter, wie Gebälk, die Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren vielleicht nicht so geläufig sind. Das Cover zeigt ein brennendes Zirkuszelt mit einem Roboter und einem Jungen. Dies passt super zum Inhalt. Das Buch an sich ist hochwertig verarbeitet und hat sogar ein eigenes Lesebändchen. Doch ist der Druck auf einigen Seiten etwas schief. Durch den Klapptext und ein paar Infos vom Autor selbst, bin ich richtig neugierig auf dieses Buch und die Wobotniks gewesen. Die Verarbeitung des Buches hat mich positiv überrascht, doch der Inhalt konnte mich nicht überzeugen. Zwar kam ich gut in die Geschichte rein, ohne den ersten Teil zu kennen. Auch der Grundgedanke war richtig gut, doch war manches einfach aufgebauscht nur im Spannung auf zu bauen oder ergab für mich so keinen Sinn. Dies hat den Lesefluss und –genuss gestört. Es gibt 2 von 5 Wölfen.

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  • [Rezension] Die Roboter auf der Flucht – Wolfgang Bellaire

    Die Roboter auf der Flucht
    JenniferKrieger

    JenniferKrieger

    26. February 2014 um 13:38

    Klappentext: Die skrupellosen Pickersgill Detektive suchen nach den Wobotniks. Sie stecken einen Zirkus in Brand, um die menschenähnlichen Roboter in ihre Gewalt zu bekommen. Kann der 12-jährige Patrick seinen Freunden helfen? Können die Wobotniks ihm helfen? Denn auch Patrick hat ein riesengroßes Problem: Ältere Mitschüler erpressen und hetzen einen bissigen Hund auf ihn. Einordnung: „Die Roboter auf der Flucht“ ist der zweite Teil der Roboter-Saga von Wolfgang Bellaire. Es ist nicht zwingend notwendig, den ersten Teil („Die Roboter kommen“) zu lesen, da alle Anspielungen darauf genug erläutert werden. Trotzdem ist es empfehlenswert, um Patrick und die Familie Wobotnik erst einmal kennen zu lernen und sich mit den Eigenheiten der Roboter vertraut zu machen. Rezension: Der Aufbau des Buches ist im Grunde identisch zum ersten Teil der Reihe. Auch in diesem Buch erzählt der Prolog von Oberst Hickman. Dass die Wobotniks in „Die Roboter kommen“ nicht nur als Kampfroboter ungeeignet, sondern auch der Schrottpresse entkommen sind, bringt nicht nur einen Milliardenverlust für das amerikanische Militär mit sich, sondern auch ein Ermittlungsverfahren wegen Veruntreuung. Um seine Unschuld zu beweisen, braucht der Oberst die Emotionschips der Roboter. Der Rest von ihnen soll endlich in der Schrottpresse landen. So ist der zweite Teil der Roboter-Saga im Grunde eine direkte Konsequenz aus dem ersten Band. Um die Wobotniks aufzuspüren und zu vernichten, lässt Oberst Hickman von dem amerikanischen Unternehmen Rotmatdom Corp. neue Kampfroboter bauen. Diese haben keinen Emotionschip, sodass sie skrupellos, gewissenlos und grausam sind. Zusätzlich dazu hat der Erfinder der Pickersgill Detektive ihre Programmierung so verändert, dass die Robotergesetze für sie nicht gelten. Deshalb können sie auch Menschen ohne Probleme verletzen, wenn sie der Durchführung einer Mission im Weg stehen. Wie problematisch solche Roboter sind, zeigt sich sehr schnell, denn um die Wobotniks in ihre Gewalt zu bekommen, zünden die Pickersgill Detektive kurzerhand ein Zirkuszelt an – in dem sich 6.760 Menschen befinden. Hier wird schon deutlich, dass die Gefahr für die Wobotniks dieses Mal sehr viel größer ist. Das gilt auch für die Probleme, die Patrick mit seinen Mitschülern hat. Während das Mobbing durch Sven im ersten Band nur eine nebensächliche Erwähnung war, wird in diesem Teil ein kompletter Handlungsstrang darum aufgebaut. Eine Gang erpresst Schutzgeld von den Schülern und hetzt einen schwarzen, bissigen Rottweiler auf sie, wenn sie nicht zahlen. Obwohl die beiden Handlungsstränge nie parallel, sondern immer abwechselnd ablaufen, gibt es verbindende Elemente. Ein kleiner Sender samt Empfangsgerät spielt beispielsweise in beiden Fällen eine große Rolle. Trotzdem ist es schade, dass immer eines dieser beiden wirklich großen Probleme ausgeblendet wird und plötzlich scheinbar keine Bedeutung mehr hat, bis Patrick und die Wobotniks gerade wieder keine Beschäftigung haben. Gefallen hat mir, dass auch die Roboter nicht immer perfekt sind. Selbst Jonathan und seine Familie werden manchmal überwältigt. Und das nicht nur von anderen Robotern, sondern beispielsweise auch von Zirkustieren. Allerdings ist mir in dem Zusammenhang aufgefallen, dass die Wobotniks scheinbar die einzige glückliche und harmonische Familie sind. Alle menschlichen Familien, die in der Geschichte vorgestellt werden, sind durch und durch kaputt. Immer leben die Eltern getrennt und das alleinerziehende Elternteil ist ein Workaholic, gewalttätig oder psychisch gestört. Es hat mich ein bisschen schockiert, wie häufig die Kinder in diesem Buch von den diversen Erwachsenen geschlagen werden. Natürlich gibt es nicht nur funktionierende Familie in Deutschland, aber dass hier anscheinend nur die Roboter zu einem anständigen Familienleben und einem liebevollen Umgang miteinander imstande sind, gibt mir doch zu denken. Außerdem habe ich das Gefühl, dass am Ende des Buches beinahe die Rollen vertauscht sind. Dass Patrick ein Roboter ist, der Befehle von Jonathan entgegen nimmt. Er schließt sich ihm nicht nur im Laufe der Geschichte immer wieder an und folgt den Anweisungen, gerade am Ende setzt er viele Dinge um, die Jonathan ihm mit auf den Weg gegeben hat. Es ist zwar ein guter Tipp, sich von den Mitschülern nicht ängstigen zu lassen und Selbstbewusstsein zu zeigen, doch es nimmt ein wenig Überhand. Wenn ich mir ansehe, wie oft Patrick auf den letzten Seiten „Jonathan hat gesagt“, „Jonathan hatte diese Idee“, „Jonathan hat dies und das und jenes“ sagt, habe ich das Gefühl, dass er kaum noch selbst denkt und handelt. Sehr bezeichnend ist dafür auch der letzte Satz des Buches: „Jonathan kann mit mir zufrieden sein.“ (Seite 247) Trotzdem muss ich sagen, dass ich die Wobotniks wirklich ins Herz geschlossen habe. Dass sie vor den Pickersgill Detektiven fliehen müssen und dafür Hamburg verlassen wollen, sorgt für viele Tränen bei Patrick, der in ihnen eine Art zweite Familie sieht. Auch mich hat er berührt, wie emotional der Abschied ausfällt. Wie auch schon im ersten Teil gefällt mir wieder, dass der Autor nicht an Fremdwörtern spart. Auch komplexe Sachverhalte sind detailreich dargestellt und, wenn nötig, mit Erklärungen versehen, schließlich versteht Patrick mit seinen zwölf Jahren auch noch nicht alles. So bekommt der Leser ganz nebenbei neues Wissen über die Vorgänge an einem Hafen, lernt etwas über japanische Traditionen und erfährt, warum Schiffscontainer begast werden. Und all diese Informationen sind wunderbar in die Handlung integriert, sodass es einfach nur Unterhaltungen nebenbei sind und aus dem Zusammenhang gerissenen Dialoge, um ein wenig Wissen zu vermitteln. Fazit: Auch dieses Abenteuer der Wobotniks ist wieder sehr spannend. Der Schreibstil ist sehr angenehm, das Buch lässt sich flüssig lesen und dass nicht immer alles so funktioniert, wie es soll, macht die Handlung authentisch. Die Wobotniks sind einfach eine Familie zum Gernhaben. Wegen der kleinen Kritikpunkte bekommt „Die Roboter auf der Flucht“ schlussendlich vier Sterne.

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  • nicht nur für Jungs ;-)

    Die Roboter auf der Flucht
    loewe

    loewe

    09. January 2014 um 21:18

    Verlagsinfo, Klappentext “Die skrupellosen Pickersgill Detektive suchen nach den Wobotniks. Sie stecken einen Zirkus in Brand, um die menschenähnlichen Roboter in ihre Gewalt zu bekommen. Kann der 12-jährige Patrick seinen Freunden helfen? Können die Wobotniks ihm helfen? Denn auch Patrick hat ein riesengroßes Problem: Ältere Mitschüler erpressen und hetzen einen bissigen Hund auf ihn.” ISBN: 978-3-944243-11-5 Nordfriesischer Kinderbuch Verlag Was ich gelesen habe “Die Roboter auf der Flucht” ist der Zweite Band um die Roboter Familie Wobotnik. Angefangen hat alles in “Die  Roboter kommen” hier hat die Familie ihren ersten Auftritt. Es gibt auch noch einen dritten Teil “Die Roboter im Eis”. Vom Verlag aus wird ein Lesealter von ab 12 Jahren angesetzt. Das scheint mir sehr passend zu sein. Der Hauptdarsteller neben der Roboterfamilie ist Patrick. Er ist leider sehr oft auf sich alleine gestellt, da seine Mutter viel arbeiten muss und sein Vater verstorben ist. Er hat sich mit der Nachbarn, den Wobotniks angefreundet. Diese sind Roboter und auf der Flucht vor den skrupellosen Pickersgill Detektiven. In diesem Band muss Patrick einiges in der Schule aushalten, er hat nicht wirklich Freund in seiner klasse und als er dann auf dem Heimweg noch erpresst wird und ein übler Hund ihn anfällt und verletzt scheint das Chaos perfekt. Gut das er sein “Golden-Glam” besitzt. Das Handy welches ihm immer eine Verbindung zu Jonathan herstellen kann. Und noch viel besser: die Wobotniks sind zurück!!! Es gibt ein schönes wiedersehen mit der ganzen Familie und da Roboter fasst alles können verarzten sie auch den entzündeten Hundebiss. Es könnte nun alles wieder schön und ruhig sein, wären da nicht die Pickersgill Detektive. Sie haben ihre Suche nicht aufgegeben und es kommt zur Katastrophe. Es gibt ein Feuer im Zirkus und es werden alle Hände gebraucht.  Wie wird es weiter gehen? Es bleibt auf alle Fälle weiterhin sehr spannend. Auch diesmal besticht der Autor mit einem klaren flüssigen Schreibstil, der nicht nur Jungens gefallen sollte. Ich kann mir durchaus auch das eine oder andere Mädel vorstellen, welches gefallen an der Roboterfamilie finden könnte  Auch dieses Buch aus dem Hause Nordfriesischer Kinderbuch Verlag kommt mit einer schönen Verarbeitung daher. Es handelt sich um ein Hardcover das Papier ist angenehm griffig und alles strahlt eine hohe Wertigkeit aus. Dieses Buch kann durch viele Kinderhände gehen.Das Titelbild kommt spannend daher, man sieht den Circus und das Feuer, im Vordergrund sind Jonathan und Patrick. Auch ein Lesebändchen ist im Buch eingearbeitet, so erspart man sich ein “externes” Lesezeichen. Auch wenn ich davon ausgehe, dass die Leser in dem angesprochenen Alter bestimmt eher alleine Lesen, so kann ich mir dieses Buch doch sehr gut als gemeinsame Lektüre vorstellen, auch als Erwachsener kann man sich gut in die Welt der Wobotniks einfinden  Und was gibt es schöneres als mit dem Nachwuchs gemeinsame Lesestunden zu verbringen ? Ich vergebe 5 Sterne für das gelungene Gesamtkonzept

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