Wolfgang Bellaire Fanny in der Hölle 1

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Inhaltsangabe zu „Fanny in der Hölle 1“ von Wolfgang Bellaire

Fanny Simonson wird in die Kinder- und Jugendpsychiatrie auf Wards Island, New York, eingeliefert. Das 13-jährige Mädchen sieht, hört und fühlt Dinge, ohne dass es äußere Sinnesreize dafür gibt. Dr. Raczkiewicz behandelt Fanny und will ihr begreiflich machen, dass man ihre Spukgeister durch Hypnose zum Verschwinden bringen kann. Doch schon der erste Versuch gerät zum Desaster. Fanny wälzt sich in Schreikrämpfen auf dem Boden herum. Deutlich sichtbar erscheinen Bisswunden auf ihren Oberarmen und Schultern, umgeben von Schaum. Fortan werden die Halluzinationen schlimmer. Höllengestalten, die grinsend durch dunkle Korridore kriechen, verschleppen Fanny und mit einem Mal ist sie mitten im Krieg. Die letzte Schlacht zwischen den Heerscharen Satans und den Armeen Gottes, steht kurz bevor. Fanny ist dabei, wenn die gefallenen Engel den Himmel gewaltsam zurückerobern. Es entbrennt ein Kampf, wie ihn die Welt noch nicht erlebt hat. Derweil taumelt die Stadt New York in den Abgrund. Der Wahnsinn steigert sich noch, als ein fanatischer Prediger auftaucht und viele tausende Menschen in seinen Bann zieht. Ist das Geschehen real oder spielt sich alles nur in Fannys Kopf ab?

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    Fanny in der Hölle 1

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    29. June 2014 um 00:08

    Als ich meinen Blog gründete wandten sich viele Autoren an mich mit der Bitte ihr Buch zu rezensieren. Auch Wolfgang Bellaire fragte mich, ob ich sein Buch „Fanny in der Hölle 1“ rezensieren wollen würde. Natürlich sagte ich sofort zu, da ich schon von seinem Buch „Um Mitternacht“, welches ebenfalls im „Nordfriesischen Kinderbuch Verlag“ erschienen ist, sehr begeistert war. Und so stürzte ich mich auf 203 Seiten in Fanny's Welt und mitten in die Hölle hinein. Fanny ist 13 Jahre alt und lebt in einer psychiatrischen Klinik. Ihr Arzt Dr. Raczkiewicz ist der Meinung, dass Fanny an Wahnvorstellung und Halluzinationen leidet. Wie kann man sich sonst Fanny's Verhalten erklären. Beinahe jeden Tag hat Fanny Begegnungen der dritten Art. Als sie eines nachts wieder eine ihrer Halluzinationen hat, sieht sie das Grauen in ihrer leibhaftigen Gestalt. Ein Wesen mit dem Kopf einer Kröte, eines Mannes und einer Katze erscheint ihr. Diese Gestalt will ihr etwas unvorstellbares einreden. Angeblich ist Gott tot und die Heerscharen des Teufels sind auf dem Vormarsch. Die Welt wird untergehen und nur diejenigen die sich Satan anschließen werden überleben. Fanny glaubt nicht was sie hört und bleibt ihrem Glauben treu. Sie rettet sich aus dieser Begegnung nur um sich ein paar Stunden später von Dr. Raczkiewicz hypnotisieren zu lassen. Doch in dem Raum ist nicht nur der Dr. sondern ein weiterer Mann, denn sie noch nie zuvor gesehen hat. Sein Name ist Di Angelo und ein Assistenzarzt der gerade in die Klinik gewechselt ist und der gegen die Art von Behandlung zu seien scheint. Trotz aller bedenken, will Dr. Raczkiewicz die Hypnose an Fanny anwenden. Sie lässt sich auch darauf ein und alles scheint gut zu laufen, bis sie über und über mit Hundebissen übersät ist. Dr. Raczkiewicz hat die Kontrolle über seine Patientin verloren und kann sie nur mit Mühe in die Realität zurückholen. Di Angelo ist fassungslos und redet auf seinen Kollegen ein, doch dieser will nicht sehen, was ganz eindeutig ist. Fanny hat keine Halluzinationen. Sie durchlebt das alles wirklich. Kann Fanny den Weltuntergang aufhalten und wem kann sie noch trauen? „Es gibt Märchen die wahr werden“ hielt mir die Patientin daraufhin vor, „und manchmal sind es die Bösen.“ Ich habe mich sehr auf „Fanny in der Hölle 1“ von Wolfgang Bellaire gefreut. Immerhin konnte mich mit „Um Mitternacht“ für sich und seine Bücher begeistern. Als allererstes sei einmal gesagt, dass ich froh bin, dass auf dem Buchrücken „Für junge Erwachsene“ steht. Denn dieses Buch ist definitiv kein Kinderbuch und ich bin mir noch nicht ganz sicher, ob es überhaupt ein Jugendbuch ist. Denn wer bei diesem Buch eine leichte Sprache erwartet, liegt definitiv falsch. Ich musste mehr als einmal medizinische Fachbegriffe nachschlagen, weil ich im Leben nie darauf gekommen wäre, was sie bedeuten. Ich bin sehr sicher, dass für dieses Buch sehr viel Recherche betrieben wurde, was meinen Respekt verdient. In diesem Buch wurde nicht nur sehr viel medizinisches, sondern auch historisches mit viel Fantasie vermischt, was außerordentlich gut funktioniert hat. Mit der Story konnte mich Wolfgang Bellaire sehr begeistern. Leider blieb ab und an die Spannung auf der Strecke. Vor allem wenn 2 Charaktere sich über viele Seiten hinweg darüber unterhalten, ob Gott nun tot ist oder nicht und wer besser ist: Satan oder Gott? Somit zog sich die ganze Geschichte. Ich bin mir sicher, dass dieses Buch bei einer Gruppe von Menschen auf Grund der Thematik nicht gut ankommt, aber ich fand das wirklich erfrischend. In dem Buch ist Gott nicht der perfekte Schöpfer und ich fand das super. Nur leider war die Umsetzung sehr langatmig. Die Geschichte nahm dann langsam wieder an Tempo zu, bis ich die Begegnung mit dem Prediger machte, der auch wieder nur über Gott redete. Und sofort war die bis dahin langsam aufkommende Spannung zunichte gemacht. Vor allem als Seitenweise eine Schlacht beschrieben wird, war die Spannung gänzlich abwesend. Auf den letzten Seiten konnte mich „Fanny in der Hölle 1“ jedoch wieder fesseln. Auch die Charaktere konnten mich leider dieses Mal nicht ganz so überzeugen. Von Fanny hat man eigentlich nicht viel erfahren. Mir fehlte die Vorgeschichte, die nur kurz mal beleuchtet wurde. Ich wusste nie, warum sie einen so starken Glauben hat und warum sie so handelt, wie sie eben handelt. Jedoch fand ich es sehr positiv, dass sie nicht den einfachen Weg geht und sich den Dämonen anschließt. Sie kämpft gegen sie an und verliert nie den ihren Glauben. Das war wirklich sehr inspirierend. Di Angelo mochte ich auch auf Anhieb. Zwar fehlte mir ebenfalls die Vorgeschichte, aber man merkt sehr schnell, dass dieser Mann ein liebenswerter Charakter ist. Er macht sich Sorgen um Fanny und versucht ihr zu helfen. Er blickt hinter die Fassade und ist nicht so engstirnig. Was mir an dem Buch ebenfalls gefiel, waren die Illustrationen. Sie sind sehr anschaulich und treffend umgesetzt. Das Cover passt ebenfalls gut zum Inhalt des Buches und spiegelt Fanny und im Hintergrund einige Dämonen wieder. Obwohl „Fanny in der Hölle 1“ ein paar Mängel hat, konnte mich das Buch überzeugen und ich freue mich auf „Fanny in der Hölle 2“. „Fanny in der Hölle 1“ ist wirklich ein Buch für junge Erwachsene, die für neues Wissen offen sind und sich nicht davor scheuen, auch mal das ein oder andere Wort nachzulesen.

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