Wolfgang Bergmann

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Neu erschienen am 16.08.2018 als Hörbuch bei cc-live.

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Wolfgang BergmannLasst eure Kinder in Ruhe!
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Lasst eure Kinder in Ruhe!
Lasst eure Kinder in Ruhe!
 (3)
Erschienen am 25.04.2011
Wolfgang BergmannDas Drama des modernen Kindes
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Das Drama des modernen Kindes
Das Drama des modernen Kindes
 (2)
Erschienen am 02.02.2007
Wolfgang BergmannSterben lernen: Notierungen zu Krebs und Not und Tod
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Sterben lernen: Notierungen zu Krebs und Not und Tod
Wolfgang BergmannGanz bei der Sache
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Ganz bei der Sache
Ganz bei der Sache
 (1)
Erschienen am 10.01.2012
Wolfgang BergmannDie Kunst der Elternliebe
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Die Kunst der Elternliebe
Die Kunst der Elternliebe
 (1)
Erschienen am 02.03.2011
Wolfgang BergmannHalt mich fest, dann werd ich stark
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Halt mich fest, dann werd ich stark
Halt mich fest, dann werd ich stark
 (1)
Erschienen am 21.11.2008
Wolfgang BergmannGute Autorität
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Gute Autorität
Gute Autorität
 (1)
Erschienen am 10.07.2008
Wolfgang BergmannDer inszenierte Blick
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Der inszenierte Blick
Der inszenierte Blick
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Erschienen am 17.04.2014

Neue Rezensionen zu Wolfgang Bergmann

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Rezension zu "Lasst eure Kinder in Ruhe!" von Wolfgang Bergmann

Sich entwickeln lassen ...
sonnjavor 4 Jahren

Frühförderung, der beste Start ins Leben, Einzelkinder, Helikopter-Eltern ...

Auch wenn die Kinder schon größer sind, ist die Verunsicherung groß, was Eltern heute zu leisten haben und leisten sollten. Die Anforderungen der Erzieherinnen, der Lehrer an die Kinder und auch an die Eltern verunsichern oft und lassen ein schales Gefühl des Versagens zurück.

Habe ich alles getan für mein Kind? Ist meine Erziehung die richtige und verspricht Erfolg?

Wie das Riechen an einer Blume die Frühförderung unnötig macht und warum es besser ist, die Kinder einfach machen zu lassen, als zu "fördern".

Die Liebe zu unseren Kindern schafft Entwicklung und Vertrauen.

Und auch wir vertrauen wieder in unsere Kräfte als Eltern und lassen uns nicht verunsichern.

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Rezension zu "Ganz bei der Sache" von Wolfgang Bergmann

Rezension zu "Ganz bei der Sache" von Wolfgang Bergmann
WinfriedStanzickvor 6 Jahren

„Wie Sie Ihrem Kind bei Konzentrationsschwächen und Lernproblemen helfen können“ will dieses Buch des leider verstorbenen Pädagogen und Therapeuten Wolfgang Bergmann betroffenen Eltern zeigen. Es ist eine unveränderte Neuauflage des schon 2002 unter dem Titel „Nur Eltern können wirklich helfen“ erschienenen Buches.

Es ist die Ermutigung und eine geduldige, lernfreundliche Haltung, mit denen Eltern nach wie vor ihre Kinder am besten unterstützen, wenn diese Lernproblemen in der Schule haben.

In vier Hauptkapitel hat Bergmann sein Buch unterteilt:

1. Wie Sie mit Ihrem Kind lernen können, wenn das Lernen schwierig wird
2. Lernen und Gefühle – emotionales und regelhaftes Lernen, Schritt für Schritt
3. Unkonzentriert, unruhig. manchmal aggressiv - wie Sie Ihrem Kind helfen können
4. Über natürliche und notwendige Autorität

Das Buch ist verständlich und hilfreich. Seine erfolgreiche Anwendung und die Realisierung seiner Ideen setzt allerdings voraus, dass die Eltern, die ihren Kindern helfen wollen, bereit sind, auch an sich selbst zu arbeiten. Eine geduldige, lernfreundliche Haltung einzuüben, fällt vielen gestressten Eltern schwer. Doch ich bin sicher: wenn sie sich auf diese Haltung einlassen, nicht gleich aufgeben, werden sie nicht nur ihren eigenen Kindern ein Vorbild in Geduld und Nachhaltigkeit sein, sondern auch für sich selbst ungeahnte persönliche Gewinne ziehen.

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Rezension zu "Sterben lernen: Notierungen zu Krebs und Not und Tod" von Wolfgang Bergmann

Rezension zu "Sterben lernen: Notierungen zu Krebs und Not und Tod" von Wolfgang Bergmann
WinfriedStanzickvor 7 Jahren

„Oh Herr, gib jedem seinen eigenen Tod.
Das Sterben, das aus jenem Leben geht,
darin es Liebe hatte, Sinn und Not.“

Mit dieser Gedichtzeile Rainer Maria Rilkes haben die Kinder des Therapeuten und Pädagogen Wolfgang Bergmann nach seinem Tod am 19. Mai 2011 eine Todesanzeige überschrieben. Sie drücken damit genau den Wunsch aus und jene Suche, die ihren Vater etwa ein Jahr lang umgetrieben hat. In dem hier vorliegenden kleinen in Leinen gebundenen Büchlein hat er der Nachwelt etwas von dieser existentiellen und auch spirituellen Suche hinterlassen.

Als 2010 bei ihm ein unheilbarer Knochenkrebs diagnostiziert wurde, versuchte er sich dieser niederschmetternden Nachricht in doppelter Hinsicht zu stellen. Er gründete im September 2010 die Stiftungsinitiative „Für Kinder“, die es ermöglichen soll, dass nach seinem Tod seine Arbeiten weitergetragen und umgesetzt werden.

Und er begibt sich in die Obhut einer Palliativstation. Dort schreibt er in den folgenden Monaten insgesamt 23 kurze Texte, die sich alle mit dem Sterben auseinandersetzen: „Ich schreibe. Der Tod ist das Nichts, die reine Negation, es ist lächerlich, in ihm nach Sinn zu suchen.“
Und er spürt: indem er den Tod so heftig ablehnt, empfängt er die größtmögliche Ermutigung. Obwohl es keine Antworten gibt, auch keine ihn wirklich überzeugenden spirituellen, fragt er weiter, ringt um Worte, die ausdrücken können, was er fühlt und was doch sich dem sprachlichen Verstehen immer wieder entzieht.

Es sind ehrliche, stellenweise harte Worte der Introspektion, die er notiert, Worte die sich dem schnellen Trost entziehen wollen: „Keine Begütigung, keine Beschwichtigung, kein verschwiemelter Trost, das macht alles nur noch dumpfer und leerer.“ Und in diesem Erkennen des Todes als Erlöschen der Zeit, als Gleichmacher, als dem Gegenprinzip der Liebe, erinnert er sich an Jesu zitternde Knie am Leichnam von Lazarus und an seine Todesangst in der Nacht von Gethsemane.

In dichter Sprache nähert er sich immer mehr seinem Ende, wehrt sich und wird doch mit jedem Eintrag mehr auf eine bewegende und auch dem Leser Trost vermittelnde Weise mit ihm eins. Mechthild von Magdeburg, die „von Liebesgewissheit durchströmten Sätze des Johannes“ und der Apostel Paulus sind ihm dabei späte Lehrer, an die er sich erinnert und er fragt sich erstaunt:
„Was ist das für eine Wahrheit, die ich nur zaghaft am Zipfel zu fassen bekomme? Sie ist immer noch da, wie eine unerschütterliche Realität. Ich begreife sie nicht, So wenig wie das Sterben.
Aber sie trägt. Gott trägt sie? Aber wohin?“

Diese persönlichen Texte gehen tief. Ihr Versuch, das „Sterben lernen“ in Worte zu fassen, konfrontiert
den bewussten und sensiblen Leser mit der eigenen Endlichkeit. Mehr als einmal habe ich beim Lesen an mein gegenwärtiges Leben gedacht, und wie es wäre, mich nach einer ähnlichen Nachricht von ihm schnell verabschieden zu müssen. Die von Oliver Weiss entworfenen Illustrationen zwischen den einzelnen
Texten helfen, chinesischen Schriftzeichen ähnlich, immer wieder innezuhalten und nachzudenken und nachzuspüren.
Das Nachwort von Annelie Keil, die Wolfgang Bergmann im Hospiz begleitete, zitiert am Ende den Theologen Dietrich Bonhoeffer:
„Wir müssen lernen, den Menschen weniger auf das was er tut oder lässt, als auf das, was er leidet anzusprechen.“

Das wäre ein Umgang mit dem Leid, dem Sterben und dem Tod, wie er Menschen in der Jesusnachfolge gemäß wäre, denkt ein nach der Lektüre und nach dem Schreiben dieser Rezension sehr nachdenklich gewordener Rezensent.

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