Wolfgang Borchert Draußen vor der Tür

(198)

Lovelybooks Bewertung

  • 240 Bibliotheken
  • 4 Follower
  • 2 Leser
  • 7 Rezensionen
(86)
(58)
(41)
(7)
(6)

Inhaltsangabe zu „Draußen vor der Tür“ von Wolfgang Borchert

Das einzige Drama des früh verstorbenen Dichters ist ein verzweifelter Protestschrei gegen die zerstörerische und verderbnisträchtige Macht des Krieges. Seine Erzählungen und Prosastücke berichten mit sicher akzentuierter Ausdruckskraft von den verheerenden Kriegsfolgen im einzelnen und im gemeinsamen Menschenleben.

Ein Drama, welches um einen Kriegsheimkehrer handelt, der von der Nachkriegsgesellschaft abgewiesen wird - Regt einen zum Nachdenken an!

— alinars

Unfassbar beeindruckend, erschütternd & aufwühlend! Sowohl das Theaterstück als auch die Kurzgeschichten sollte wirklich jeder lesen!

— Hamlets_Erbin

Dann gibt es nur eins! Borchert lesen.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Die Lektüre aus der 10d, hat mir schon gut gefallen damals.

— Holden

Toll! Hatte Gänsehaut :)

— ASchmiedi

Schon vor langer Zeit geschrieben und trotzdem heute noch so eindrucksvoll. Genial!

— Agnes13

Beeindruckend zeigt dieses Buch den die Ironie dieser Zeit.

— Sophiiie

Ja, allerdings. Noch mehr erstaunt hat mich allerdings wie Hans Fallada in 4 Wochen die über 600 Seiten von "Jeder stirbt für sich allein" schreiben konnte.

— juliesempire

Borhcert soll das in acht Tagen heruntergeschrieben haben! beachtlich.

— einbuchdassesnicht

Der nicht gänzlich unwichtige Untertitel (wieso wird das hier ständig weggelassen?) lautet:: „Ein Stück, das kein Theater spielen und kein Publikum sehen will“.

— Nanaja

Stöbern in Gedichte & Drama

Quarter Life Poetry

Lustige Erzählungen und nette Unterhaltung! Tiefgründigkeit hat gefehlt.

Bambisusuu

Eine Wiege

ein erinnerungsbuch für einen schönen lesetag angela krauß hat eine rede in versen geschrieben, kein wort ist zuviel und kein wort fehlt

frauvormittag

Frühlingsregen

Eine psychedelische Reise in die Welt des Magischen. Aufgefangen durch die surreale Tradition.

Fritz_Nitzsch

Kolonien und Manschettenknöpfe

Ein wirrer, irrer Lyrikband, der einen sprachlich durch die Bank weg in Atemberaubendes und Luzides entführt.

Trishen77

Brand New Ancients / Brandneue Klassiker

Ein Buch für alle, die Gedichte mögen, die ins Herz schneiden und doch mal was anderes wollen. Furchtbar realistisch und schön zugleich.

EnysBooks

Südwind

Zügiger und trotzdem intensiver Einblick in hochwertige Arbeiten diverser Haiku-Schreiberinnen und -Schreiber

Jezebelle

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Draußen vor der Tür" von Wolfgang Borchert

    Draußen vor der Tür

    Holden

    Typische Schullektüre, haben wir in der 8. oder 9. Klasse gelesen, weiß jetzt auch wieder, wieso das Wolfgang-Borchert-Theater in Münster so heißt.

    • 3
  • Rezension zu "Draußen vor der Tür" von Wolfgang Borchert

    Draußen vor der Tür

    Monsignore

    23. March 2010 um 23:15

    Pure Tragik: Einen Tag vor der Uraufführung dieses Stückes verstarb der Autor mit nur 26 Jahren, den riesigen Erfolg erlebte er nicht mehr. Borchert, selbst ein gedehmütigtes und geschundenes Opfer, schuf mit der Figur des Kriegsheimkehrers Beckmann die Identifikationsfigur für viele Menschen unmittelbar nach dem Krieg. Für all die, deren junge Leben zerschlagen und zerrüttet waren, die traumatisiert keinen Platz in einer neuen Gesellschaft fanden. Einer Gesellschaft, die von nichts gewußt hat, sich nicht erinnern konnte und stur geradeaus blickte. Im Stück fordert Beckmann diverse Prototypen gesellschaftlicher Gruppen und schließlich Gott und Satan heraus, um seinen Platz zu finden, doch er endet im Suizid. Ein gewaltiger Stoff, kurz und sicher von einer sterbenden Hand zusammengefasst.

    Mehr
  • Rezension zu "Draußen vor der Tür" von Wolfgang Borchert

    Draußen vor der Tür

    Kathchen

    01. August 2009 um 16:05

    Das kleine Büchlein “Draußen vor der Tür” enthält das Theaterstück “Draußen vor der Tür und etwa 14 Kurzgeschichten und ein Nachwort von Heinrich Böll. Folgende Kurzgeschichten sind in dem Buch enthalten: * Stimmen sind da in der Luft – in der Nacht * An diesem Dienstag * Mein bleicher Bruder * Nachts schlafen die Ratten doch * Die lange lange Straße lang * Lesebuchgeschichten * Die Hundeblume * Schischyphusch * Die Küchenuhr * Das Brot * Die drei dunklen Könige * Generation ohne Abschied * Dann gibt es nur eins * Das ist unser Manifest Das Theaterstück “Draußen vor der Tür” handelt von einem Mann, Beckmann, der gerade aus dem Krieg wiedergekommen ist. Drei Jahre lang war er in Sibirien und will nun nach Hause zu seiner Frau, doch seine Frau hat bereits einen anderen. Daraufhin will er sich in die Elbe stürzen, doch die Elbe und der “Andere” halten ihn davon ab. Beckmann leidet unter dem, was er erlebt hat, die elf Männer, die in seiner Truppe starben…und so zieht er nachts durch die Stadt und trifft auf einen Oberst, den keine Schuldgefühle aufrgrund der vielen Tote plagen, auf einen Direktor, geht zu seinem Elternhaus, das bereits von einer anderen Familien bewohnt wird und begegnet einem alten Mann und auch einem jungen Mädchen… Doch mit seiner Gasmaskenbrille wirkt er auf die anderen eher wie eine Witzfigur… Ich fand das Stück sehr erschütternd. Die ganze Szenerie war sehr düster, hoffnungslos. Besonders erschreckend fand ich das Verhalten des Oberst und auch der anderen Leute, die eigentlich, kaum nachdem der Krieg beendet war, wieder an die Tagesordnung gingen, als wenn nichts gewesen wäre. Beckmann tat mir sehr Leid, er hat alles, was er hatte, verloren und bis auf seine Gasmaskenbrille, besitzt er nichts mehr. Auch die anderen Geschichten empfand ich ebenfalls sehr düster. Zwar gibt es bei der ein oder anderen Geschichte, einen kleinen Hoffnungsfunken, aber für mich überwiegte das dunkle, traurige, hoffnungslose mehr. Die meisten Geschichten waren sehr kurz, nur 2 oder 3 Seiten lang und hier hat es mir besonders gut gefallen, dass die Geschichten nur so kurz waren. Damit bringt Borchert, dass was er sagen will, direkt auf den Punkt, besonders “Nachts schlafen die Ratten doch” hat mich am meisten berührt. Es gab auch 2 oder 3 Geschichten, die länger waren, doch ehrlich gesagt, haben die mir nicht so zugesagt. Die Geschichten werden sicherlich noch lange in meinem Kopf herumspuken.

    Mehr
  • Rezension zu "Draußen vor der Tür" von Wolfgang Borchert

    Draußen vor der Tür

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    22. January 2009 um 23:20

    Eines der ganz wenigen Bücher, welches ich sehr früh gelesen habe und dann später noch einmal (ich lese kaum Bücher zweimal :) ) - und es bleibt immer wieder ergreifend. Zum Inhalt muss nicht mehr viel gesagt werden. Ein Klassiker - so wie ich ihn mir vorstelle ... Zeugnis der unterschiedlichsten Abgründe der menschlichen Seele.

  • Rezension zu "Draußen vor der Tür" von Wolfgang Borchert

    Draußen vor der Tür

    Summergirl

    05. September 2008 um 18:48

    sehr düster

  • Rezension zu "Draußen vor der Tür" von Wolfgang Borchert

    Draußen vor der Tür

    Laupi

    11. February 2008 um 00:18

    großartiges Drama, das die Frage nach Verantwortung, Schuld und Heimkehr aus einer Situation (Krieg) stellt, aus der es eigentlich keine Heimkehr mehr gibt

  • Rezension zu "EinFach Deutsch - Textausgaben / EinFach Deutsch Textausgaben" von Wolfgang Borchert

    Draußen vor der Tür

    ShadowOfBlue

    18. April 2007 um 23:30

    *~* Die Story *~* Beckmann ist ein Kriegsheimkehrer. In russischer Kriegsgefangenschaft hat er lange Zeit auf den Moment gewartet, nach Hause zu seiner Frau zu können. Um so größer ist die Enttäuschung, als er in seiner Wohnung steht und seine Frau in flagranti mit einem anderen erwischt. Ohne jeglichen weiteren Lebensmut will er sich in der Elbe ersaufen, doch diese will ihn nicht und spuckt ihn wieder aus. Wie er da so am Ufer liegt, kommt ein Mädchen vorbei, das ihm hilft. Sie lädt ihn zu sich nach Hause ein, gibt ihm trockene Klamotten zum anziehen und scheint ihn irgendwie zu mögen. Doch dieser Zustand hält nicht lange an, als ein Einbeiniger, der Mann des Mädchens, die Ruhe stört. Er ist wohl doch nicht wie vermutet im Krieg gefallen. Beckmann ergreift die Flucht und versucht weiterhin mit seinen Schuldgefühlen klarzukommen. Er hatte die Verantwortung für 11 Leute, die ihr Leben ließen. Diese Verantwortung will er bei seinem Oberst loswerden. Dieser aber hält Beckmanns Geschichte von einem Alptraum den er jede Nacht hat für eine komische Einlage und schickt ihn zum Theater rüber. Dort geht Beckmann auch hin – klaut sich jedoch vorher noch Brot und etwas alkoholisches. Doch auch beim Theater ergibt sich nicht der gewünschte Erfolg und als Beckmann dann auch noch erfährt, dass seine Eltern im Zuge der Entnazifizierung Selbstmord begangen haben, er also kein Zuhause mehr hat, wo er hin kann, bricht seine Welt entgültig zusammen. Der Andere, wie er genannt wird, ist auch machtlos, konnte er Beckmann bisher doch immer wieder ermutigen nicht aufzugeben…. *~* Was halte ich davon? *~* Diese Lektüre haben wir im Deutschunterricht gelesen. Freiwillig wäre ich nie auf die Idee gekommen mir dieses Buch zuzulegen, doch bereut habe ich es nicht. Es ist kein Roman, sondern war ursprünglich ein Hörspiel. Doch dies ist weder ein Plus- noch ein Minuspunkt. Die Story selber ist ein wenig übertrieben dargestellt, jedoch gleichzeitig auch etwas oberflächlich. Sie soll nicht ein spezielles Beispiel der Heimkehrer beschreiben, sondern allgemeingültig sein. Dies merkt man schon daran, dass wenige Namen verwendet werden und gar keine Vornamen. Ich will das Buch hier jedoch nicht analysieren und interpretieren, sondern einfach nur meine Meinung verlieren. Die Charaktere haben allesamt eine etwas seltsame Art an sich. Beckmann, der Protagonist, wiederholt sich sehr oft und wirkt dadurch fast schon lustig, wäre seine Rolle nicht so tragisch. Er lässt sich manchmal etwas schwer lesen. Der Andere, sein Gewissen, versucht ihn immer wieder auf den richtigen Weg zu bringen, was ihm auch immer wieder gelingt. Durch Misserfolge geprägt verliert er aber über das Buch hinweg etwas an Glaubwürdigkeit und wird mit der Zeit eher langweilig. Die Besten Charaktere sind in meinen Augen jedoch Gott und der Tod, der in verschiedenen Rollen auftaucht. Sie bringen einen großen Teil der Komik mit in das Stück ein, was es ein wenig auflockert. Leider sind sie nur am Anfang und gegen Ende zu finden. Kritik muss ich aber in jedem Falle auch noch mal ganz klar äußern. Das Ende des Buches zieht sich in meinen Augen wahnsinnig hin. Wenn man am Anfang und den Mittelteil in einem durch verschlungen hat, freut man sich 5-10 Seiten vor Schluss doch darauf, dass das Buch endlich vorbei ist. Auch das Ende selber finde ich ist sehr seltsam. Für mich fast, als wenn es mitten in der Geschichte aufhört. Es ist weder ein Happy End, noch ein trauriges Ende… es ist einfach gar nix und das ist schade. Zwar bin ich der Überzeugung, dass es Borchert auch gar nicht anders gewollt hat und auch wenn ich nun in den Augen von Kennern verächtlich klinge, für mich braucht es einfach ein Ende, das wenigstens vorhersehen lässt, ob sich das Leben des Protagonisten zum positiven oder zum negativen entwickelt. Dass dies bei Borcherts Werk nicht möglich ist, ist mir aber auch klar. Schließlich kann man, da Beckmann ja für ALLE Kriegsheimkehrer steht, kein generelles Prinzip aufstellen, nach dem ihre Leben abgelaufen sind. Aber Geschmäcker sind halt unterschiedlich. Insgesamt kann man schon sagen, dass sich das Buch leicht lesen lässt. Von der Story her ist es zwar eigentlich auch eher leichte Kost, doch wenn man den geschichtlichen Hintergrund betrachtet, kann es schon zum Nachdenken anregen. Leute, die den 2. Weltkrieg miterlebt haben und auch an der Front kämpfen mussten, finden sich möglicherweise auch in diesem Werk wieder, was unter anderem auch den Konflikt zwischen der Schuld und der Unschuld, bzw. dem zum Opfer werden aufzeigt. Ich selber kann es nicht lieben und kann es auch nicht hassen. Ich will es auch beides nicht, es blieb mir aber keine Wahl, ich musste es lesen. Bereut habe ich es nie, aber noch mal lesen würde ich es vermutlich nicht – höchstens teilweise ;) *~* Leseprobe 1 (das Personenregister) *~* BECKMANN, einer von denen seine FRAU, die ihn vergaß deren FREUND, den sie liebt ein MÄDCHEN, dessen Mann auf einem Bein nach Hause kam ihr MANN, der tausend Nächte von ihr träumte ein OBERST, der sehr lustig ist seine FRAU, die es friert in ihrer warmen Stube die TOCHTER, gerade beim Abendbrot deren schneidiger MANN ein KABARETTDIREKTOR, der mutig sein möchte, aber dann doch lieber feige ist FRAU KRAMER, die nichts weiter ist als Frau Kramer, und das ist gerade so furchtbar der alte MANN, an den keiner mehr glaubt der BEERDIGUNGSUNTERNEHMER mit dem Schluckauf ein STRASSENFEGER, der gar keiner ist der ANDERE, den jeder kennt die ELBE. *~* Leseprobe 2 *~* BECKMANN: Weiter, was ist mit meinem Vater. Erzählen Sie doch weiter. Es war gerade so spannend. Los, weiter, Frau Kramer, immer weiter! FRAU KRAMER: Da ist nichts mehr zu erzählen. An die Luft gesetzt haben sie ihren Papa, ohne Pension, versteht sich. Und dann sollten sie noch aus der Wohnung raus: Nur den Kochtopf durften sie behalten. Das war natürlich trübe. Und das hat den beiden Alten den Rest gegeben. Da konnten sie wohl nicht mehr. Und sie mochten auch nicht mehr. Na, da haben sie sich dann selbst endgültig entnazifiziert. Das war nun wieder konsequent von ihrem Alten, das muss man ihm lassen. BECKMANN: Was haben sie? Sich selbst – FRAU KRAMER (mehr gutmütig als gemein): Entnazifiziert. Das sagen wie so, wissen Sie. Das ist so ein Privatausdruck von uns. Ja, die alten Herrschaften von Ihnen hatten nicht mehr die rechte Lust. Einen Morgen lagen sie steif und blau in der Küche. So was Dummes, sagt mein Alter, von dem Gas hätten wir einen ganzen Monat kochen können. BECKMANN (leise, aber furchtbar drohend): Ich glaube, es ist gut, wenn Sie die Tür zumachen, ganz schnell. Ganz schnell! Und schließen sie ab. Machen Sie ganz schnell Ihre Tür zu, sag ich Ihnen! Machen Sie! (Die Tür kreischt, Frau Kramer schreit hysterisch, die Tür schlägt zu) *~* ISBN-Nr. der Lektüre aus dem Unterricht mit weiteren Werken des Autors: 3-14-022341-2

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks