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WolfgangBrenner

vor 5 Jahren

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Liebe Freunde von Lovelybooks,

ich würde Sie gerne dazu einladen, an einer Leserunde teilzunehmen. Es geht um mein neuestes Buch: „Aber Mutter weinet sehr“ ist ein Psychothriller und im September im Knaus Verlag erschienen.

Angeregt zu der Geschichte wurde ich durch einen realen Entführungsfall, der sich vor ein paar Jahren in Deutschland ereignete. Ein kleiner Junge war verschwunden und die Eltern kämpften wochenlang darum, ihr Kind lebend wiederzubekommen. Als ihre Hoffnung immer weiter schwand, richtete die verzweifelte Mutter einen Aufruf an den Entführer. Vor laufender Kamera sprach sie ihn persönlich an. Sie appellierte an sein Mitgefühl und bat ihn sogar, doch wenigstens mitzuteilen, wo sie die Leiche ihres Kindes finden könnte, wenn er den Jungen inzwischen ermordet haben sollte.
Mich hat das Bild der Mutter, die den Entführer händeringend bittet, sich angesichts ihres Leidens doch noch als Mensch zu erweisen, nicht mehr losgelassen. Ich bin selbst Vater und weiß, dass die Angst, ein Kind zu verlieren, bei Eltern immer unterschwellig präsent ist. Man macht sich eben Gedanken über diese extreme Situation – wenn auch nur heimlich, denn reden möchte darüber niemand.
Wozu wäre eine Mutter in einem solchen Fall fähig, habe ich mich gefragt. Würde sie sich  mit dem Entführer zusammentun? Auch gegen die Polizei – zumal die oft andere Ziele verfolgt als die Eltern.
Das war die Keimzelle meines Romans. Als ich diese Frage positiv zu beantworten wagte, begann die Sache sich mehr oder weniger von selbst zu entwickeln. Ich durchlebte mit Marie, der Mutter des kleinen Johann, die ganze Geschichte – bis zum bitteren Ende. Daraus ist ein Thriller entstanden, über den ich gerne mit Ihnen sprechen würde. Es würde mich sehr freuen, wenn sie sich an diesem Austausch beteiligen würden.

Mein Verlag hat zehn Exemplare von „Aber Mutter weinet sehr“ zur Verfügung gestellt, die unter Ihnen verlost werden. Dazu sollten Sie zwei Fragen beantworten. Die Antwort zu einer der beiden Fragen finden Sie in der Leseprobe.

Hier also meine Fragen:

1. Was würden Sie tun, wenn ein Mensch, der Ihnen sehr nahesteht, ein Familienmitglied etwa, Opfer einer Entführung werden würde? Können Sie sich vorstellen, mit dem Entführer in Kontakt zu treten, ohne der Polizei etwas davon zu sagen? Auch nicht, wenn der Täter sie dazu auffordert und verspricht, sein Opfer am Leben zu lassen?
2. Die Ermittlungen im Fall Johann führt kein cooler, junger Beamter mit Schnellschussholster und messerscharfem Verstand (den gibt es auch, der spielt aber eine eher negative Rolle), sondern ein müder, alter Kommissar, der Hosenträger trägt und oft einfach nicht mehr weiter weiß. Dennoch versteht er mehr von den Menschen und kann das, was Johanns Eltern durchstehen müssen, besser nachvollziehen als sein perfekt ausgebildeter, junger Kollege. Wie heißt dieser ausgebrannte, aber lebenskluge Polizist?


Bitte antworten Sie bis zum 30. November. Die Gewinner bekommen die zehn Bücher, können dann an der Leserunde teilnehmen und Rezensionen zu „Aber Mutter weinet sehr“ verfassen. Ich bin sehr gespannt auf Ihre Reaktionen. Natürlich freue ich mich, wenn sich auch Leser an der Leserunde beteiligen, die das Buch schon kennen oder es sich einfach gekauft haben.

Ich wünsche Ihnen eine spannende und anregende Lektüre. Bis bald.
Ihr Wolfgang Brenner     

Autor: Wolfgang Brenner
Buch: Aber Mutter weinet sehr

lillicat

vor 5 Jahren

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1. Ich würde mich auf jeden Fall mit dem Täter "verbünden" wenn ich so das Leben einer sehr wichtigen Person retten könnte. Ich finde es jedoch sehr schwer mich in so eine Lage zu versetzen, denn das löst so einen inneren Konflikt in mir aus. Erst denke ich: Ich würde das so und so machen. Und dann denke ich wieder: Was für einen Schrott denkst du da? Du weist nicht, was du in der Lage tun würdest und du willst es auch nie erfahren.
Aber ich denke schon, dass ich alles tun würde um einer Person die mir sehr wichtig ist zu helfen. Selbst wenn das heißen würde, dass ich danach tot wäre... Wobei dann die Perosn wirklich wirklich wichtig für mich sein muss und mit 15 kann ich nicht genau sagen bzw. möchte ich auch gar nicht, sagen, wie sich der Gedanke anfühlt ein Kind zu verlieren. Das hat noch ein paar Jährchen Zeit...
2. Fürbringer

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 5 Jahren

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1. Ich weiß nicht, was ich täte, wenn eine nahestehende Person entführt würde. Ich würde alles machen, was mir möglich wäre. Ob ich "mit" dem Entführer gegen die Polizei arbeiten würde weiß ich nicht. Es ist leicht zu sagen, sowasmache ich nicht. Aber wie man reagiert weiß man immer erst, wenn man in der Situation steckt. Was hoffentlich niemals vorkommen wird!

2. Der alte Komissar heißt: Fürbringer (in der Leseprobe ohne Vornamen).

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Blaustern

vor 5 Jahren

Abschnitt 2: 1. Teil, Kapitel 10-13
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Schlimm fand ich die Szene, als Marie erfährt, dass es keine Suchhunde sind, sondern Leichenspürhunde. Sie will alles auf eigene Faust machen und Robert lieber mit der Polizei. Das führt zu Zwistigkeiten zwischen den beiden. Wie kann Marie dem Entführer so vertrauen und auch noch Freund nennen? Ich verstehe sie nicht. Auch den Entführer nicht. Was will er eigentlich? Und wer er wohl ist. Ich fand den Abschnitt ganz gut.

irismaria

vor 5 Jahren

Rezension

Herzlichen Dank auch von mir für Buch und Leserunde, hier ist meine Rezi:
http://www.lovelybooks.de/autor/Wolfgang-Brenner/Aber-Mutter-weinet-sehr-946884191-w/rezension-1010108523/

Blaustern

vor 5 Jahren

Abschnitt 3: 2. Teil, Kapitel 1-7
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Hier geht es ein Jahr nach der Entführung weiter. Finde ich gut gemacht. Marie und Robert sind noch immer zusammen. Dachte eher, sie wären schon geschieden. Aber die Ehe ist trotzdem hinüber. Marie joggt viel, dann sieht sie auf einmal den Freund, verliert ihn wieder. Sie findet ihn später aber tatsächlich. Wirklich viele Zufälle. Sie beobachtet sein Haus und sieht Johann? Dann trifft sie zufällig Lore und die lädt sie zum Kaffee ein. Wie können sie da "Grillpartys" zusammen feiern? Irgendwie ziemlich unlogisch alles und kaum nachvollziehbar. Mal sehen, wie es endet.

Blaustern

vor 5 Jahren

Abschnitt 4: 2. Teil, Kapitel 8-10
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Auch in diesem Abschnitt war einiges verworren und unlogisch. Marie macht wieder mal vieles im Alleingang und traut der Polizei nicht mehr, nachdem sie Fehler gemacht haben. Aber sie selbst hat ja nun auch einiges verbockt. Wer mir hier richtig leidtat, war Fürbringer. Er hatte den Täter sogar schon und ließ ihn wieder gehen. Er hat richtig gelitten. Und am Ende erledigt Marie wieder alles im Alleingang, so wie es zu ihr passt … Ich muss noch etwas überlegen und mir das Buch nochmal durch den Kopf gehen lassen, bevor ich die Rezension verfasse.

Themistokeles

vor 5 Jahren

Abschnitt 1: 1. Teil, Kapitel 1-9
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Also ich fand den Schreibstil auch von Beginn an sehr gewöhnungsbedürft, viel zu abgehackt mit diesen ständigen kurzen Sätzen, die oft nur aus Subjekt, Prädikat, Objekt bestehen. Einfach nicht meins muss ich zugeben und ich konnte mich bis zum Ende nicht an diesen Stil gewöhnen.

Irgendwie mag ich bisher keinen der Charaktere. Marie finde ich unsympathisch, zu Robert erfährt man nicht wirklich viel, auch nicht zu seiner Bezihung zu Marie und Fürbringer wirkt irgendwie inkompetent und seltsam. Soweit man die Charaktere überhaupt beurteilen kann, weil für mich das Ganze so extrem distanziert wirkt, durch die Art, wie es geschrieben ist.

Und irgendwie finde ich die Handlung bisher auch eher etwas seltsam, besonders, wie sie plötzlich immer von einer Vermutung zur nächsten kommen, oder der eigene Vater nicht erkennt, ob es sein eigenes Kind ist oder nicht.

Alles etwas komsich.

Themistokeles

vor 5 Jahren

Abschnitt 2: 1. Teil, Kapitel 10-13
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ginnykatze schreibt:
Mir hat dieser Abschnitt nicht wirklich gut gefallen. Marie geht mir total auf die Nerven mit ihrer Eigeninitiative. Auch die Gespräche und Treffen mit dem Entführer sind mir ein wenig zu weit hergeholt. Die Spannung baut für mich allmählich ab.

Mir ging es in diesem Abschnitt genau so, sowohl, dass mir Marie mit ihrer Art vollkommen auf die Nerven ging, als ob es so sei, dass man auf diese Weise etwas erreichen kann. Zumal der Täter viel zu lange gezögert hat. Das das Kind da noch lebt ist doch sehr unwahrschienlich und über was für einen Quatsch er redet, da müsste die Frau doch merken, dass sie den größten Mist macht, den man machen kann.

Zumal sie sogar was über den Täter weiß und es kleinem gesagt hat. Einfach nur dämlich und so unsinnig.

Und ich gebe zu, ich habe es so nicht haben können, dass da nie "Der Entführer" stand sondern immer "Der Freund". Ging mir irgendwie auf den Keks.

chaosprinzessin

vor 5 Jahren

Rezension

Leider war ich die letzten Wochen sehr krank und habe mich hier nicht mehr beteiligt. Das tut mir sehr leid und ich möchte mich dafür entschuldigen...
Ich bedanke mich herzlichst dafür, dass ich das Buch lesen durfte und werde in den nächsten Tagen auch noch meine Eindrücke zu den einzelnen Abschnitten schreiben, bei denen ich es noch nicht getan habe. Hier ist aber schon mal meine Rezension:
http://www.lovelybooks.de/autor/Wolfgang-Brenner/Aber-Mutter-weinet-sehr-946884191-w/rezension-1015595662/

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