Wolfgang Brunner

 4.3 Sterne bei 53 Bewertungen
Autor von Kim Schepper und die Kinder von Marubor, Cryptanus und weiteren Büchern.
Autorenbild von Wolfgang Brunner (©Wolfgang Brunner)

Lebenslauf von Wolfgang Brunner

Im bayrischen Freising kam ich im Dezember 1964 zur Welt. Aufgewachsen bin ich in München. In dieser Stadt beendete ich erfolgreich meine Ausbildung zum Bürokaufmann. Danach leitete ich über mehrere Jahre eine Versicherungs-Außenstelle in Rosenheim, bevor ich Geschäftsführer eines Reisebüros für Fernreisen wurde. 2001 erfolgte dann der Umzug nach Berlin. Als Münchner fühle ich mich in Berlin sehr wohl: es ist die Stadt, in die ich gehöre, die mich prägt und noch immer beeinflusst. In dieser wunderbaren, offenen und toleranten Umgebung habe ich meinen Sinn für das Schreiben wieder entdeckt, den ich bereits seit meiner Kindheit in mir verspürt habe. Momentan lebe ich in Hamminkeln am Niederrhein. Bereits als 12jähriger versuchte ich mich an 300 Seiten langen Romanprojekten, erschuf ehrgeizig eigene Heftchenreihen und schrieb Geschichten nach Filmen, die ich im Kino gesehen hatte. Ich bin der Meinung, dass sich ein Autor nicht auf ein Genre eingrenzen lassen muss und schreibe deshalb Geschichten aus verschiedenen Richtungen, die aber auf gewisse Weise miteinander verbunden und verwoben sind. Während des Schreibens habe ich Kopfhörer auf und die Musik, die mich bei meiner Arbeit begleitet, ist sehr wichtig für meine Romane, denn ohne diese würde es meine Geschichten nicht geben. Ich besitze weder Handy noch Auto, esse kein Fleisch und sehe nicht fern. Ich beschränke meine Freizeit auf für mich wesentliche Dinge und bewege mich deshalb meistens abseits des Mainstream. Neben Büchern, ausgefallener Rockmusik und Klassik faszinieren mich Filme und die dazugehörigen Musiken. Da mich aber Popcorn, Handys und Getuschel im Kino stören, schaue ich mir Filme lieber zu Hause auf DVD an, auch wenn ich mehrere Monate darauf warten muss. Im Juni 2006 habe ich es endlich geschafft, das Rauchen aufzugeben. Meine Familie, mein Lebenspartner, ausgewählte gute Freunde und zwei Katzen begleiten mich durchs Leben. Mehr über mich unter: www.wolfgangbrunner.de

Alle Bücher von Wolfgang Brunner

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Buchformat:
Cover des Buches Cryptanus9783866347717

Cryptanus

 (15)
Erschienen am 25.08.2009
Cover des Buches Kim Schepper und die Kinder von Marubor9783940209511

Kim Schepper und die Kinder von Marubor

 (15)
Erschienen am 01.05.2010
Cover des Buches Nachtzug9783940951793

Nachtzug

 (7)
Erschienen am 01.07.2011
Cover des Buches Kinderspiele9783959570169

Kinderspiele

 (4)
Erschienen am 18.12.2017
Cover des Buches Höllengeschichten9783959570138

Höllengeschichten

 (4)
Erschienen am 13.07.2017
Cover des Buches Der Schmetterlingsmann9783942635233

Der Schmetterlingsmann

 (2)
Erschienen am 30.12.2012
Cover des Buches Scary Monsters9783959570329

Scary Monsters

 (2)
Erschienen am 01.02.2019
Cover des Buches Pro-Gen9783959570060

Pro-Gen

 (1)
Erschienen am 31.07.2019

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Neue Rezensionen zu Wolfgang Brunner

Neu

Rezension zu "Kinderspiele" von Wolfgang Brunner

Für mich ein Buch mit Startschwierigkeiten
Cat78vor 5 Monaten

Inhalt: 

Tammy 11 und Benny 8 erleben die Hölle auf Erden und die Verursacher sind ihre eigenen Eltern. Sie erniedrigen, schlagen und missbrauchen die beiden Kinder

Nur in ihrer Fantasiewelt erleben sie Geborgenheit und Frieden.

Doch die Welten beginnen sich zu vermischen und der Überlebenswille der beiden Kinder wird stärker.


Meine Meinung:

Ich war in der ersten Hälfte des Buches nahe dran es abzubrechen. Nicht weil ich die Gewalt nicht ertragen konnte, sondern weil ich dachte, ich bin dich schon zu abgestumpft für solche Geschichten. Ausserdem fand ich diese heftigen Gegensätze, auf der einen Seite die reale Welt und auf der anderen Seite die Fantasie Welt, ziemlich anstrengend. Doch ich gab nicht auf und ließ mich dann doch auf die Geschichte ein. Ich denke die Vermischung beider Welten war dann der endgültige Knackpunkt und ich lass die 2. Hälfte Abends im Bett bis mir die Augen zufielen.

Den Rest verschlang ich dann heute.

Der Spannungsbogen packte mich dann also doch noch und riss mich wie ein Strudel mit in Die Welt von Tammy und Benny.

Der Schreibstil war angenehm, ich konnte das Buch gut und flüssig lesen.

Die Protas waren sehr gut beschriben, ich sah sie förmlich  vor meinem inneren Auge mit ihren jeweils ganz eigenen Charakter.

Der eigentliche Horror befand sich für mich im Nachwort, als Wolfgang Brunner mich daran erinnerte, dass solche Gräueltaten sich täglich hinter verschlossenen Türen abspielen und das so etwas sicher auch in meiner unmittelbaren Umgebung stattfindet.

Man verdrängt diese Tatsachen gerne, da selbst für mich als Erwachsene, solch ein Handeln nicht nachvollziehbar ist. Jeder sollte angehalten werden nicht weg zu sehen, sondern wenn man den Verdacht hat nachzuhaken. Fragen zu stellen und nicht die Augen zu verschließen.

So und nun muss ich meine beiden Jungs mal drücken gehen auch wenn sie schon 12 und 16 sind. Sofern sie es auch zulassen.

Ach so ja auch wenn ich anfangs Schwierigkeiten hatte in das Buch zu kommen möchte ich es euch schon alleine wegen des Themas ans Herz legen.

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Rezension zu "Höllengeschichten" von Wolfgang Brunner

Willkommen in der Hölle
DarkOwlvor 10 Monaten

Der Leser bekommt mit der Sammlung an Kurzgeschichten eine direkte Einladung in die Hölle, um einen Blick in den tiefen Abgrund zu werfen.
In dieser Reise begegnet der Leser verschiedensten Emotionen: Angst, Wut, Ekel, Grauen, wie auch Faszination.
Wir blicken tief hinab, ohne jegliche Grenzen, ohne Tabus und natürlich mit sehr sehr viel Blut und Gewalt.

Wolfgang Brunner lässt uns von einem Tief in das nächste Tief und lässt dabei den Spannungsbogen niemals abreißen. Gekonnt verwickelt er den Leser in seine Kurzgeschichten.
Es war mal ein ganz anderes Buch und es gab Geschichten, die ich viel zu schnell fertig gelesen habe. Es gab jene, die mich schockiert, berührt und beschäftigt haben.
Auch entführt Brunner den Leser in Mysteröse Welten…abgefahren, brutal, unglaublich und einfach extrem.
Ein sehr vielfältiges Buch, ein MUSS für jeden Horror-Fan. Ein Muss für jeden Redrum-Fan.

Nicht jede Kurzgeschichte konnte mich überzeugen, daher bekommt das Buch von mir einen Punkt Abzug.
Natürlich ist das Geschmackssache und so findet hier ganz bestimmt jeder Horror-Fan etwas für sich.

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Rezension zu "Der Schmetterlingsmann" von Wolfgang Brunner

Literarische Liebeserklärung
Hilde_Willesvor einem Jahr

Als ich Wolfgang Brunner - Autor kürzlich zum vierten Hochzeitstag gratulierte, erzählte er mir, dass er seit über zehn Jahren mit seiner Frau zusammen ist und dieses kleine große Buch seinerzeit ein Geschenk von ihm an sie war. Eine literarische Liebeserklärung. Und ursprünglich nicht geplant, es zu veröffentlichen.

Es hat auch einen wunderschönen Trailer:
https://youtu.be/6R-sOw2vcgY

Denjenigen, der dieses Buch seinerzeit in Szene setzte, mag es hier und da ziemlich zur Verzweiflung gebracht haben. Was ich damit meine, erklärt sich durch das Foto mit den „wirren“ Seiten, welche Schilderungen des Autors wiedergeben, mit denen er die – seine - körperliche Liebe beschreiben sollte. Wie er empfindet, wie ES sich hochschaukelt, passiert. Ich stelle mir vor, dass diese Seiten deshalb so aufgebaut wurden, um das Komplexe und oft sehr Verworrene zu verdeutlichen, was ja ebenfalls mit der Frage „Was ist Liebe?“ einhergeht … sozusagen bildlich (figurativ) darstellt. Es hat etwas! 👌 Lässt innehalten beim Lesen. Nachsinnen.

Wisst ihr denn so genau, was Liebe ist?

Eines frühen Morgens bekommt der Autor genau diese Frage von einer Art inneren Stimme gestellt. So ohne weiteres kann er das nicht beantworten, woraufhin das Sirren in seinem Kopf ihn in aller Herrgottsfrühe hinaus in die Kälte schickt, auf dass er sich ein Hotelzimmer suche, sich dort ins Bett lege und die Augen schließe. Um so letztlich eine Antwort - seine persönliche Antwort – zu ergründen. Oh, dieses Ansinnen hat ihn schon verwirrt. Ziemlich sogar! Er hätte es auch als Hirngespinste abtun können, einfach liegen bleiben im Bett neben seiner Geliebten. Wo er seine Hand nach ihrem warmen Körper hätte ausstrecken können, sie berühren, aufwecken, lieben und hinterher miteinander reden ... wie so oft schon. Und immer wieder schööön. Gemeinsam die Liebe ergründen.

"Es liegt an den übereinstimmenden Lebenseinstellungen, der Empathie und noch so vielen Dingen mehr, die uns zu dem machen, was wir sind: ein Paar."

Aber vermutlich hätte das alleine seiner persönlichen Fragestellung nicht gereicht, und deshalb ließ er sich auf die Forderung seines Inneren ein und ging. Um sich den Geistern in ihm zu stellen: dem Geist der Freundesliebe, der Selbstliebe, des Kusses, der Nächstenliebe, der Erotik, der Schönheit, der Zärtlichkeit, der Leidenschaft und des Verstehens, der Berührung und der Verehrung.

Und dabei lernt er Evelyn kennen, das Kleine Nachtpfauenauge, einen Schmetterling. Wird geführt durch eine nächtliche Odyssee der Gedanken und Emotionen, um letztlich zu erwachen ... "als der Schmetterlingsmann, der er seit jener Nacht ist".

Was auch immer eines Tages kommen sollte, was geschehen könnte … mit diesem Paar bzw. um es herum … dieses Geschenk eines Liebenden an seine Geliebte wird bleiben. Immer. Diesen Gedanken finde ich ganz besonders berührend, romantisch und haltend.

In einer anderen Rezension schreibt jemand, dieses kleine Büchlein habe ihn einerseits verzaubert, andererseits jedoch ein wenig kalt gelassen. Ich würde sagen, dass das ganz gut ausgedrückt ist, wobei "kalt lassen" es nicht wirklich trifft. Nein, eine Lovestory mit Handlung darf man sich unter dem "Schmetterlingsmann" nicht vorstellen, eher Selbstgespräche bzw. philosophische Gedankenspiele. Ein Resümee über die Liebe. "Zeitmikroskope" ... eines der Lieblingsworte des Autors.😉

Einen weiteren Satz aus dieser besagten Rezension möchte ich noch gerne übernehmen, weil er meinen Empfindungen, die ich hatte beim Lesen, nahekommt: "Für mich war die Geschichte weniger ein Nachdenken über die Liebe und was Liebe wirklich ist, als vielmehr die Tatsache, sich wieder öfters einmal Zeit zu nehmen, stillzustehen und sich Gedanken zu machen, wer man eigentlich ist und was man hat, bzw. bereits alles erreicht hat."

Ich lernte Wolfgang Brunner durch die Autorengruppe Strange Tales Club kennen, bin u. a. auch von seinem Beitrag sehr angetan, den er für die kürzlich veröffentlichte Anthologie "Love Noir" geschrieben hat ... "Aletheia ... oder die Grauzone".

Darüber hinaus ist er großenteils in den Genres Horror, übernatürliche Thriller, Suspense zu finden. Aber ... und das beweist nicht nur dieses kleine große Buch; er kann viel mehr.👍💙👍

Übrigens habe mir von diesem Autor noch seinen "Nachtzug". Hoffentlich macht mir der Schmetterlingsmann damit keine Angst. 😉


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Zusätzliche Informationen

Wolfgang Brunner wurde am 13. Dezember 1964 in Freising (Deutschland) geboren.

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