Wolfgang Brunner Kim Schepper und die Kinder von Marubor

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Inhaltsangabe zu „Kim Schepper und die Kinder von Marubor“ von Wolfgang Brunner

Kim Schepper steht mit dreizehn Jahren am Grab ihres kleinen Bruders Tom, der durch einen tragischen Unfall sein Leben verlor. Auf der Beerdigung trifft das Mädchen einen Jungen aus Toms Schulklasse, der sie zu einem geheimnisvollen, mitternächtlichen Treffen auf dem Friedhof einlädt. Dort erfährt Kim, dass Tom, zusammen mit vier anderen Kindern, Teil eines Experiments war. Dabei wurde ein Serum getestet, das der Menschheit ewiges Leben in Aussicht stellte. Als bei den Tests Probleme auftraten wurden die Probanden durch inszenierte Unfälle beseitigt. Doch die Kinder sind nicht tot. (Quelle:'Flexibler Einband/15.09.2012')

Stimmt ganz genau, und dem ist fast nichts hinzuzufügen. In einem Durchgang werde ich es jedoch nicht schaffen, doch viel Zeit kann ich mir mit diesem wunderbaren Buch nicht lassen. Meine uneingeschränkte Empfehlung!

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Der Start-Band der KIM SCHEPPER-Reihe. Ich musste das Buch einfach auf einen Happs verschlingen. Lesern/Innen erleben mit den Protagonisten ein tolles, spannendes und fesselndes Abenteuer. Jugendliche, Erwachsene (und eine kaugummisüchtige Fledermaus ^) gegen die Macht- und Profitgier eines Weltkonzerns der alles versucht jeden zum Konsumenten seiner Produkte zu machen und dabei über Leichen geht .... (5 Sterne und die Bitte, dass Band 2 schnell erscheinen möge ^).

— BTOYA
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    Kim Schepper und die Kinder von Marubor
    Antjewhv

    Antjewhv

    31. January 2014 um 14:19

    Dieses Buch hat mich in eine besondere Welt entführt. Nachdem ich mich in das Metier eingelesen hatte, ließ mich die Spannung nicht mehr los. Der Autor schreibt gegen Gier nach Macht und Konsum um jeden Preis – und für Mitmenschlichkeit, Liebe und geistige Kraft, wie er in seinem Nachwort berichtet.  Sein Anliegen hat er in eine gut aufgebaute und mitreißende Geschichte gepackt – Fortsetzung folgt! Stellvertretend für viele gute Ideen möchte ich erwähnen das Wohnschiff, die Geheimschrift, die ausgeklügelten Forschungen, die Idee mit dem Gering-Leben, das Gespräch zwischen Kim und Herrn Froese (S. 268 ff). Einige Dinge sprachlicher und inhaltlicher Natur sind mir aufgefallen, die nicht ganz rund klingen.

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  • Rezension zu "Kim Schepper und die Kinder von Marubor" von Wolfgang Brunner

    Kim Schepper und die Kinder von Marubor
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    12. October 2011 um 20:03

    Die Welt in Kinderhänden * "Aber denke daran, dass er nicht mehr am Leben ist. Mach nicht den gleichen Fehler wie ich und denke, er ist vom Tod zurückgekehrt", warnte Julian. "Vergiss niemals: Tom ist weder tot noch lebendig, er führt jetzt ein geringes Leben..." * Kim steht am Grab ihres 11-jährigen Bruders, Tom, als sie eine Einladung zu einem geheimen mitternächtlichen Treffen erhält. Kim geht hin und erfährt, dass es fünf gering lebende Kinder gibt, die "Kinder von Marubor". An ihnen wurden geheime Experimente durchgeführt, als diese aus dem Ruder laufen bringen die Forscher die Kinder um. Zumindest denken sie das... *: "Kim Schepper und die Kinder von Marubor" ist ein gelungener Auftakt zu einer fünfteiligen Fantasyreihe, die im All-Age Bereich anzusiedeln ist. * Wolfgang Brunners Schreibstil ist detailliert und bildhaft - wirklich angenehm zu lesen. Er erzählt die Geschichte so, dass man sich ohne Probleme in Kim oder eines der anderen Kinder hineinversetzen kann. Und die Kinder von Marubor kann man einfach nur ins Herz schließen, genauso wie ihre kleine Freundin Betty, die Colakaugummi liebende Fledermaus, die man hier nicht unterschlagen darf. * Bald stellen die Kinder fest, dass sie nicht die einzigen Kinder waren mit denen Experimente durchgeführt würden. Denn in den Labors unter der Leuchtturminsel gibt es noch mehr Forschungsräume als den Zirkus des Todes, ebenfalls finden sie Räume mit den Namen: der Schattenraum, das Wesen der Zeit, die Sterblichkeit der Ewigkeit und der Schrei der Erde... Zu den letzten vier Räumen gehören jeweils ein Kinderpaar, einige von ihnen lernen die Kinder Marubors in diesem Band auch schon kennen. * Aber nun wollt ihr doch bestimmt, noch ein wenig über die Kinder von Marubor erfahren, oder? Jetzt, nachdem Kim zu ihnen gestoßen ist, sind sie vollzählig. Jeweils fünf gering lebende Kinder und ihre lebenden Geschwister, verbunden sind sie durch das Hockerband - das Band ihrer Geschwisterliebe. Und nur gemeinsam können sie sich an ihren Peinigern rächen und die Welt retten. * Ihr Feind ist die Firma Marubor und ihre Angestellten, Tätigkeitsfelder sind die Kommunikationsbranche, Spielzeugherstellung und Pharmaindustrie. Die Kinder nennen sie nur die "Machtgierer" - ein wirklich passender Name, der keiner weiteren Erklärung Bedarf. Unterstützung bekommen die Kinder von Herrn Froese, Kims Nachbar, der die Labors unter der Insel geputzt hat, Tabitha, Aleas Mutter und auch Kims und Toms Mutter, Lisa. * Um herauszufinden, wie viel die Kinder im ersten Band in Erfahrung bringen, müsst ihr das Buch aber schon selbst in die Hand nehmen... * Das Cover ist im Gegensatz zur Story sehr schlicht gehalten. Der Hintergrund ist dunkelblau, wir sehen einen Ausschnitt des Friedhofs und Estebans Grab, den Eingang nach Marubor. Ebenfalls sehen wir ein Bild von Kim Schepper. * Ein spannendes, actionreiches Buch über gewissenlose Gangster, Geschwisterliebe und Freundschaft. Ein wunderbares Buch - lasst euch mitnehmen nach Marubor! * Der Titel des zweiten Bandes ist "Kim Schepper und der Aufstand der Schatten"!

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  • Rezension zu "Kim Schepper und die Kinder von Marubor" von Wolfgang Brunner

    Kim Schepper und die Kinder von Marubor
    rory77

    rory77

    11. September 2011 um 17:30

    Kim Schepper hat grad ihren Bruder verloren,erfährt aber schon während der Beerdigung,dass das nicht wahr ist.Ein Freund von ihrem Bruder Tom erklärt ihr,was Tom,seiner eigenen kleinen Schwester und noch einigen anderen Kindern passiert ist! Sie wurden von skrupellosen Wissenschaftlern mit Medikamenten behandelt,die eigentlich das ewige Leben erwirken sollten,die Kinder aber fast umbringt.Damit das misslungene Experiment und noch andere,an denen weitere Kinder beteiligt waren,auffliegt,werden die Kinder des "Zirkus des Todes" getötet.Aber keiner ahnt,dass die Kinder "gering lebend" wieder auftauchen und sich mit Hilfe ihrer Geschwister rächen wollen. Mir gefällt die Geschichte,weil der Zusammenhalt der Geschwister mich unheimlich rührt!Sie selber nennen ihre Verbundenheit "Hockerband" und durch das Aufhocken der jeweiligen Geschwisterpaare werden sie zu Draugars ... ein starkes Wesen,bestehend aus beiden Charaktere. Für viele sicher ein mysteriöses Wesen,Fabeltier ... für mich aber eher ein anderes Wort wieder für Zusammenhalt.Die Geschwister ergänzen sich und werden so stark gegen alles und jeden,der sich gegen sie stellt! Ich finde es auch ganz toll,dass alle "lebenden" Geschwisterkinder sich untereinander helfen,denn sie haben gemeinsam,dass sie einen geliebten Bruder oder eine geliebte Schwester verloren haben. Renard Kitsune,Geschäftsführer von Marubor will die Welt an sich bringen.Er und seine Angestellten werden von den Kindern "Machtgierer" genannt.Den Namen find ich jetzt nicht so toll ... aber für Kinder durchaus passend! Der Unterschlupf der "gering lebenden" Kinder befindet sich unter dem Friedhof und (bisher) bekamen sie nur nach Mitternacht Besuch von ihren Geschwistern! Der Friedhof hat hier nicht wie üblich den gruseligen Part,sondern ist etwas,worauf sich die Kinder jeden Tag freuen,denn sie wollen alle zusammensein! Nur wenige Erwachsene sind eingeweiht,weil vermutet wird,dass sogar Polizei und andere Institutionen unter der Fuchtel von Marubor stehen.Sie können niemanden vertrauen und die Kinder alleine sind nur in der Lage,die Welt vor ihrem Untergang zu retten. Das Buch ist gut geschrieben,ist nicht nur was für Erwachsene ... ich könnte mir gut vorstellen,dass auch mein fast 10-jähriger sohn Gefallen an dieser Geschichte finden könnte. Allerdings find ich das offene Ende nicht so schön!Ich weiss mittlerweile,dass es wohl insgesamt 5 Bücher aus dieser Reihe gibt,aber ich habe schon andere Bücherserien gelesen und die meisten hatten einen Abschluss! Hier bei diesem Buch wird man fast schon dazu gezwungen (lach) sich die anderen Bücher auch noch zu kaufen,denn man würde natürlich schon gerne wissen,wie das mit dem aufhocken sich weiterentwickelt,ob sie alle anderen Kinder finden,was es mit dem Kind der Liebe auf sich hat und ob sie es schaffen,die Welt zu retten! Spannung pur!

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  • Rezension zu "Kim Schepper und die Kinder von Marubor" von Wolfgang Brunner

    Kim Schepper und die Kinder von Marubor
    Wir-Lesen

    Wir-Lesen

    24. June 2011 um 20:11

    Kim Schepper steht mit dreizehn Jahren am Grab ihres elfjährigen Bruders Tom, der durch einen tragischen Autounfall sein Leben verlor. Auf der Beerdigung trifft das Mädchen einen Jungen aus Toms Schulklasse, der sie zu einem geheimnisvollen, mitternächtlichen Treffen auf dem Friedhof einlädt. Dort erfährt Kim, dass Tom zusammen mit vier anderen Kindern unfreiwillig Teil eines Experimentes war, das von einer Firma namens Kirkos Marubor durchgeführt wurde. Dabei wurde ein Serum mit dem Namen Marubor getestet, das der Menschheit ewiges Leben in Aussicht stellte. Als bei den Forschungen Probleme auftraten, wurden die Probanden durch inszenierte Unfälle beseitigt. Doch die Kinder sind nicht tot, wie die Wissenschaftler annehmen. Sie sind lediglich gering lebend, was bedeutet, dass sie sich näher auf der Seite des Todes als auf der des Lebens befinden, aber dennoch weiter existieren. Sie verstecken sich in Gewölben unter dem Friedhof und nennen ihre neue Heimat Marubor, nach dem an ihnen getesteten Serum. Handlung Es ist der Tag der Beerdigung von Kims verstorbenem Bruder Tom. Plötzlich taucht ein Junge auf, der sich als ein Freund von Tom vorstellt, aber Kim hat ihn noch niemals gesehen. Julian bittet Kim um Mitternacht auf den Friedhof zu kommen, denn er kennt ein Geheimnis, das auch Kims toten Bruder betrifft. Verwirrt und trotzdem neugierig schleicht sich Kim nachts auf den Friedhof und trifft sich mit Julian. Überraschenderweise lernt sie dort Julians verstorbene Schwester kennen und erfährt zugleich von dem Zirkus des Todes, sowie von den Kindern von Marubor. Schnell erfährt sie, dass ihr Bruder Tom nicht einfach bei einem Autounfall ums Leben kam, sondern er wurde ermordet. Aber nicht nur das, Tom war Teil eines geheimen Experiments, das sich Zirkus des Todes nennt und er ist nicht alleine. Denn noch vier weitere Kinder kamen durch inszenierte Unfälle ums Leben. Doch das größte Geheimnis liegt darin verborgen, dass sie gar nicht tot sind, sondern sie leben gering. Die fünf ermordeten Kinder sind auf geistiger Ebene mit ihren fünf lebenden Geschwistern verbunden, wodurch sie, jeder einzelne durch ein Ritual, wieder auferstanden und jetzt zwischen Leben und Tod gefangen sind: also gering lebend. Das Experiment der Firma Kirkos Marubor war nämlich ein Fehlschlag, das behaupten zumindest die Wissenschaftler. Aber was ist wirklich geschehen? Dieser Frage will Kim auf den Grund gehen und dabei ist sie nicht alleine. Ihr Bruder Tom und seine vier Schicksalsbrüder und –schwestern, sowie die lebenden Geschwisterteile, sind ebenso darauf erpicht die Wahrheit über den Zirkus des Todes und die Experimente herauszufinden. Denn wie sich herausstellt, sind die fünf gering lebenden Kinder nicht die einzigen Kinder, an denen geheime Experimente durchgeführt wurden. Die Firma Kirkos Marubor war und ist immer noch auf der Spur nach ewigem Leben. Der Firmenbesitzer strebt damit die absolute Weltherrschaft an und er geht dabei ohne Skrupel über Leichen. Gemeinsam kehren die Geschwister, bestehend aus den lebenden Geschwistern und den gering lebenden Geschwistern, an den inzwischen verlassenen Ort des Geschehens zurück und versuchen Hinweise zu finden. Wieso? Warum? Wer steckt genau hinter den so genannten Machtgierer? Da bekommen die Kinder plötzlich von völlig unerwarteter Seite Hilfe. Ein alter Mann, der sich zufällig als Kims Nachbar herausstellt, hat in diesen geheimen Labors, wo die Experimente an den Kindern durchgeführt wurden, gearbeitet. Er will ihnen helfen und damit beginnt ein Abenteuer, das noch viele Rätsel birgt. Meine Meinung Ein flüssiger Schreibstil lädt den Leser ein in die Geschichte von Kim Schepper einzutauchen. Es hat Spaß gemacht dieses Jugendbuch zu lesen und den Geschwistern in die Welt von Marubor zu folgen. Besonders gut hat mir der kindliche Eifer gefallen und wie die Geschwister mit einfacher Logik sich Schritt für Schritt an das Geheimnis herantasten. Ebenfalls gut gelungen ist der Spannungsbogen, der manchmal gar nicht so einfach zu halten ist. Besonders hervorheben möchte ich die Handlung, denn es geht um unsere heutige materielle Gesellschaft. Die Erwachsenen sehen nur noch den Wert einer Sache, aber vernachlässigen oft die so genannten menschliche Interaktion. Ein Mensch wird eher an dem gemessen, was er besitzt, aber nicht wer er ist. Nur weil jemand z.B. kein iPhone oder einen Flachbildschirm oder ein Auto besitzt ist er trotzdem ein Mensch. Handelsgüter stehen leider bei sehr vielen an erster und nicht an letzter Stelle, was das Zwischenmenschliche betrifft und das vergessen die Menschen gerne. Gerade in diesem Buch wird es sehr deutlich gemacht, was es wiederum zu etwas Besonderem macht. Es gibt nur zwei kleine Kritikpunkte, die ich ebenso erwähnen möchte. Meiner Meinung nach werden gewisse Stellen zu oft wiederholt, was der Handlung natürlich nicht schadet. Ebenso sind mir ein paar kleine Ungereimtheiten aufgefallen, welche das Lesevergnügen aber keinesfalls schmälern. Das Buch ist für Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen geeignet und macht am Ende Lust auf die Fortsetzungen. Ich kann es nur weiterempfehlen! Zu Kim Schepper gibt es auch eine eigene Homepage www.kimschepper.de Dieses Buch bekommt von mir 4 von 5 Sternen

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  • Rezension zu "Kim Schepper und die Kinder von Marubor" von Wolfgang Brunner

    Kim Schepper und die Kinder von Marubor
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    29. October 2010 um 10:30

    Erleichtert fällt Kim ins Bett. Es ist halb vier und ihre Mutter hat von ihrem nächtlichen Ausflug zum Friedhof nichts bemerkt. Doch ihre Gedanken drehen sich weiter wie ein Karussell. Es ist für den Moment unmöglich, die Ereignisse der letzten Stunden auch nur halbwegs verarbeiten zu können. Niemand würde ihr jemals glauben, was sie erlebt hat. War es ein Traum? Sicher nicht, denn Träume fühlen sich anders an. Was sie erlebt hat, war Wirklichkeit, wenn auch eine solche, die sie erst noch begreifen muss. Die Loa, der Zirkus des Todes, das geheimnisvolle Serum, Marubor und Kinder, die "gering leben", gibt es wirklich und ihren geliebten Bruder, den totgeglaubten, hat sie gerade eben noch in ihren Armen gehalten ... Kim steht fassungslos am Grab ihres Bruders. Gleich werden sie ihn hinablassen und er wird endgültig aus ihrem Leben verschwinden. Mit dreizehn Jahren begreift sie nicht wirklich, was passiert. Sie ist nicht bereit, ihn einfach gehen zu lassen. Sie erinnert sich an die gemeinsame Zeit und all den Spaß, den sie zusammen gehabt haben, und schließlich war er kürzlich erst elf Jahre alt geworden. Noch hat sie auch den Tod des Vaters nicht verkraftet, selbst wenn das schreckliche Ereignis schon fünf Jahre zurückliegt. Sie war erst sechs und stand damals schon einmal an diesem Loch in der Erde ... Ein Auto hat Tom angefahren. Gestreift von einem Außenspiegel stürzte er von seinem Rad. Leider wurde der Fall durch einen mit allerlei Gartengerät beladenen Anhänger gebremst, der unglücklicherweise am Unfallort abgestellt war. Eines dieser Geräte wurde Tim zum Verhängnis und er starb noch am Unfallort. Kim hasst Beerdigungen und die damit verbundene Endgültigkeit. Sie möchte ihren Bruder Tom behalten, selbst wenn es nur in Gedanken ist. Die Abschiedsmodalitäten hätten ohne dieses ganze Theater ihrer Meinung nach eine viel größere Wirkung (darüber muss ich einmal nachdenken ...). Die Menschen sollten vielmahr dazu übergehen, ihre Angehörigen einfach nur an einem anderen Ort zu wissen. Für ungewisse Zeit. Aus ihrer Sicht hat sie ihr Vater also nie verlassen und ihr Bruder ebenfalls nicht. Noch ahnt sie nicht, dass sie in gewisser Weise recht behalten wird ... Julian, ein Klassenkamerad von Tom, reißt sie aus ihren Gedankenbergen ... und fügt gleichzeitig neue hinzu. Zuerst ist sie misstrauisch, da ihr Bruder ihr immer alles und von jedem erzählt hat, nie aber von einem Julian. Julian weiß aber mehr, als sie zunächst zu vermuten wagt. Schließlich lädt er sie zu einem Treffen ein. Um Mitternacht soll sie sich am Grab ihres Bruders einfinden, wo er ihr ein Geheimnis anvertrauen wird, welches sie aber erst glauben wird, wenn sie es mit eigenen Augen gesehen hat. Kims Neugier ist stärker als ihre Zweifel und schließlich macht sie sich auf den Weg. Die Ereignisse spitzen sich zu, als Julian tatsächlich zum vereinbarten Zeitpunkt erscheint. Doch er ist nicht allein. Seine verstorbene Schwester Vivian gesellt sich zu ihnen, nachdem Julian Kim sanft auf das vorbereitet hat, was nun folgen würde. Doch damit nicht genug, denn gemeinsam mit Vivian würden sie nun Kims Bruder Tom zurückholen! Es wäre aber keine Wiedererweckung zum Leben, da dies in keinem Fall funktionieren würde ... Die Loa sind die Kinder von Marubor. Geistähnliche Wesen zwischen Leben und Tod. Mittels einer speziellen Zeremonie können sie in einen Zustand versetzt werden, den man "geringes Leben" nennt. Schlaf brauchen diese Wesen nicht mehr und Essen und Trinken sind überflüssig. Erwachsen werden sie niemals werden, denn sie bleiben so, wie sie einst starben. Kinder für alle Zeit! Zirkel des Todes wurde die Gruppe der fünf Kinder genannt, die sich in ein geheimes Labor locken ließen. An Vivian, Tom, Keylan, Lynn und Jaron wurde ein Serum namens Marubor getestet, welches ewiges Leben bewirken sollte. Das Experiment scheiterte und alle Zeugen mussten beseitigt werden. Die Verantwortlichen inszenierten Unfälle und verschwanden. Sie ahnen allerdings nicht, dass die Kinder nicht wirklich tot sind und dass sie sehr neugierig sind, weshalb sie "sterben" mussten. Gemeinsam machen sich die Kinder auf den Weg zu jener Insel mit dem stillgelegten Leuchtturm, unter welchem sich die verlassene Forschungsstation befindet, die einst ein Bunker in 2. Weltkrieg war ... Wir haben es hier mit einem der spannendsten Jugendbücher zu tun, die ich jemals gelesen habe. Wolfgang Brunner hat ein kleines Wunder vollbracht, denn all die tollen Geschichten um Verbotenes, Verborgenes und Geheimnisvolles, die ich in jungen Lesejahren verschlungen habe, hat er wieder zum Leben erweckt. Vergleiche sind oft ebenso irrational wie vollkommen überflüssig, doch hier drängt sich ein solcher geradezu auf. Spannung ist ja nicht gleich Spannung, denn oft ist es das gewisse Etwas, das fehlt, und eine Lektüre schnell im Einheitsbrei der platten Phantasterei versinken lässt. Es gab eine Schriftstellerin, die uns mit ihren Geschichten zu fesseln wusste und für uns die Tür zu spannenden Abenteuern öffnete. Enid Blyton setzte Maßstäbe und fesselte uns schon auf der ersten Seite an ihre Geschichten. In einer ihrer Romanserien waren ebenfalls fünf Kinder unterwegs! Wolfgang Brunner setzt aber noch einen drauf, denn es sind ja eigentlich 2 x 5 Kinder, die hier führende Rollen spielen. Und es kommen noch weitere dazu, denn es gab noch andere Experimente ... mit den Schattenkindern, den Kindern der Zeit, der Ewigkeit und der Erde. Der in Freising geborene Autor, der mit "Cryptanus - Der Geruch des Todes" 2009 seinen ersten Roman herausbrachte, gelingt in "Kim Schepper und die Kinder von Marubor" ein dramatischer Spannungsaufbau mühelos und aus dem Stand, indem er unvermittelt und mitten in der Tragödie zu schreiben beginnt. Ohne lange Vorgeschichte und jede Vorwarnung stehen wir mitten im Geschehen und während Blytons statisch gehaltene Figuren eher der Story untergeordnet wurden, erlaubt Brunner eine etwas genauere Charakterzeichnung und vor allem eine Entwicklung der Figuren parallell zum Spannungsbogen der Geschichte, die nicht überfordert, aber gute Unterhaltung für Kinder und Jugendliche im Alter von 9-99 Jahren garantiert ... ... und die es wahrlich in sich hat! © Thomas Lawall - www.querblatt.com

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  • Rezension zu "Kim Schepper und die Kinder von Marubor" von Wolfgang Brunner

    Kim Schepper und die Kinder von Marubor
    marion_gallus

    marion_gallus

    04. August 2010 um 17:35

    DIE REZENSION BEZIEHT SICH AUF DIE KOMPLETT ÜBERARBEITETE ZWEITAUFLAGE, ERSCHIENEN IM CANDELA VERLAG: Das Mädchen mit den schulterlangen braunen Haaren und den dunklen Totenkopf Sneakers, das dort am Grab ihres zwei Jahre jüngeren Bruders steht, ist die 13-jährige Kim Schepper. Bereits fünf Jahre zuvor musste sie schon einmal einen geliebten Menschen verabschieden, damals war es ihr Vater, der zu Grabe getragen wurde. Und nun wurde Tom durch einen Unfall getötet und sie ist mit ihrer Mutter allein. Sie trauert für sich, denn sie findet Beerdigungen bescheuert, sie hasst es wie ein kleines Kind behandelt zu werden, dass keine Ahnung vom Leben und vom Tod hat. Doch was wissen die Erwachsenen schon? Kim schreckt auf, als sie plötzlich von einem Jungen namens Julian angesprochen wird. Er ging in die gleiche Klasse wie ihr Bruder Tom und er übermittelt ihr ohne Umschweife eine etwas außergewöhnliche Einladung: Kim soll um Mitternacht auf den Friedhof kommen, zum Grab ihres Bruders und sie soll etwas sehr Persönliches von Tom mitbringen. Kim ist etwas verwundert, was Julian von ihr will und sie hakt nach. Doch der Junge spricht in Rätseln. Er berichtet von geheimen Experimenten, an denen ihr Bruder teilgenommen hat und das Tom gar nicht „richtig“ tot sei. Als Kim versucht noch etwas mehr an Informationen von Julian zu gelangen, sagt er, sie solle einfach zur verabredeten Zeit auf dem Friedhof erscheinen, dann würde sie verstehen. Sie würden die anderen Kinder von Marubor treffen und eines davon sei seine Schwester, seine tote Schwester .. Nach der Beerdigung ist Kim entsprechend aufgewühlt und auch verwirrt wegen der Äußerungen des Jungen der sie angesprochen hat. Natürlich ist es der 13-jährigen unheimlich, mitten in der Nacht auf den Friedhof zu gehen. Dann weiß sie nicht einmal, ob sie es schafft aus der Wohnung zu schleichen, ohne das ihre Mutter etwas bemerkt. Doch die Neugier siegt. Kim muss wissen, was es mit dem Geheimnis um diese Experimente an ihrem Bruder und anderen Kindern auf sich hat. Also packt sie einen Rucksack, schnappt sich eine Taschenlampe, einen handgeschriebenen Zettel von Tom, den er ihr vor zwei Wochen gegeben hat und macht sich auf den Weg zum Grab … *** Zunächst eine kleine Anmerkung vorneweg. Es ist sicherlich bekannt, dass der Autor von “Kim Schepper und die Kinder von Marubor”, Wolfgang Brunner, mein Lebensgefährte ist. Und genau aus diesem Grunde rezensiere ich sonst prinzipiell keinen seiner Romane. Auch wenn ich mir bei seinen Werken eine durchaus objektive Meinung zutraue, die ich schließlich auch immer in den Entstehungs- und Überarbeitungsphasen der Romane kundtue, hätten meine Rezensionen in seinem Fall immer den Beigeschmack als „Schleichwerbung“ oder „Sonderpromotion“ aufgefasst zu werden. Bei der „neuen“ Kim mache ich aber aus dem Grund eine Ausnahme, dass für mich diese völlig überarbeitete Zweitauflage absolut neu war. Ich kenne die „alte“ Kim in der Rohfassung und in der Endfassung kurz vor Druck. Als diese dann 2009 veröffentlicht wurde, habe ich sie als fertiges Buch auch nicht gelesen. Aus der Überarbeitung für die Zweitauflage habe ich mich komplett herausgehalten und nicht eine Zeile gelesen, daher war ich auch sehr neugierig auf das Endergebnis. Zunächst einmal hat sich die Aufmachung des Romans sehr positiv verändert. Entgegen der recht einfachen Erscheinung der ersten Auflage, wird die neue Kim mit einem Cover präsentiert, dass ein absoluter Eyecatcher ist. Der junge Grafikdesigner, der mit Kim Schepper nun bereits das dritte Cover für Wolfgang Brunner gestaltete, hat einen Einband geschaffen, der perfekt zur Geschichte um Kim Schepper passt. Das dunkle Grau als Hintergrund und das Reagenzglas mit dem grünen Serum (Marubor) darin, sehen sehr gut aus. Das erste Cover ist bereits so konzipiert, dass die vier weiteren Teile um die Kim daran angeglichen werden und zuletzt ein ansprechendes Ganzes im Bücherregal ergeben. Für das übrige Erscheinungsbild des Buches ist der Candela Verlag verantwortlich, dem ich gerne mein Lob ausspreche. Ich habe bereits zwei Bücher für den Verlag rezensiert, wobei ich seinerzeit die Taschenbuchausgabe doch stark kritisiert hatte. Doch nun ist der Einband fest und nicht mehr zu weich. Die Schrift ist keine Standardschrift und sieht optisch sehr gut und vor allem satt aus. Was mir besonders gut gefällt, ist das Bild der Aufhocker, das an jedem Kapitelanfang eingedruckt ist. Auch wenn natürlich die Grundhandlung der Kim die gleiche ist, liest sich die Neuauflage rasanter und knackiger. Hier bemerkt man schon ein intensives Lektorat, dass das Buch aufgewertet hat. Der Autor schreibt stets in einem gehobenen, sehr gut ausformulierten und oft auch philosophischen Schreibstil. Da sich Wolfgang Brunner nicht auf ein Genre festlegen lässt, kann man die Stile der Romane auch schlecht miteinander vergleichen, doch den typischen Brunner-Stil kann man erkennen. Und auch wenn hier mitunter keine leichte Kost verarbeitet wurde, hat der Autor den Text sehr gut verständlich für die jugendliche Zielgruppe ausgearbeitet. Die Handlung beginnt mit der Beerdigung natürlich zunächst einmal sehr traurig, doch ist Kim Schepper keineswegs ein Todes- oder Düsterbuch. Im Gegenteil. Kim Schepper ist eine Mischung aus Abenteuer, Fantasy und dem realen Leben. Es werden Themen wie Konsumwahn, ständiges Streben nach Macht und Gier behandelt. Doch auch Liebe, Freundschaft, Vertrauen und Zusammenhalt sind in dem Roman sehr wichtig. Etwa ab der Hälfte des Buches kommt der zweite Handlungsstrang um die “Bösen” dazu und die Handlung springt dann auch innerhalb der Kapitel ziwschen den Szenen, mitunter mit “gemeinen” Cliffhangern. Die Kinder stehen in diesem Roman an erster Stelle, denen sicherlich auch Erwachsene zur Seite stehen. Doch diese wollen die Kinder keineswegs bevormunden, sondern erkennen ihre Kraft und Stärke und unterstützen diese lediglich bei ihrem Kampf gegen die Verschwörung des Bösen. Eine gewisse Aufmerksamkeit gehört bei der Lektüre von Kim Schepper schon dazu. Denn auch wenn es lustige Momente gibt und Ausgefallenes wie eine sprechende, kaugummikauende Fledermaus oder ein Schiff auf der Wiese als Wohnhaus, so ist der Inhalt und die Aussage des Werkes sehr episch. Dinge wie der Kampf der Erde, die Eigenschaft der Seelen oder das unsichtbare Band der Geschwisterliebe werden behandelt und sollten um des Verstehens willen nicht überflogen werden. Die Geschichte um Kim Schepper geht weiter, der zweite Teil der Reihe „Kim Schepper und der Aufstand der Schatten“ erscheint im Jahre 2013, wann konkret wird noch mitgeteilt werden. Mein Fazit: 5 von 5 Sternen für die Zweitauflage von Kim Schepper und die Kinder von Marubor, die mir richtig Spaß gemacht hat. Eine Geschichte von Liebe, Freundschaft, Abenteuer und dem Kampf gegen das Böse, in der die Kinder die wichtigsten Personen sind. Die “neue Kim” hat mich oft zum Lachen gebracht und auch zu Tränen gerührt. Ein Roman mit einem ernsten und kritischen Hintergrund, der sich nun rasanter liest und der mit einem tollen neuen Cover und einer schönen, ausgefallenen Aufmachung zwischen den Buchdeckeln vom Candela Verlag präsentiert wird. © Buchwelten 2012

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  • Rezension zu "Kim Schepper und die Kinder von Marubor" von Wolfgang Brunner

    Kim Schepper und die Kinder von Marubor
    Evil Island

    Evil Island

    01. August 2010 um 22:53

    Kim Schepper ist gerade mal 13 Jahre alt und steht an dem Grab ihres jüngeren Bruders Tom um sich von ihm zu verabschieden. Die beiden Geschwister sind nur 2 Jahre auseinander, bis Tom bei einem Autounfall ums Leben kommt. Auf der Beerdigung wird sie von einem Kameraden aus Toms Klasse angesprochen, sie solle um Mitternacht auf dem Friedhof erscheinen, es geht um ihren Bruder und den Experimenten von dem Zirkus des Todes, aber Kontakt können sie nur um Mitternacht mit ihm aufnehmen! Diese Anmerkung und das geheimnisvolle Auftreten von dem Klassenkameraden Julien macht Kim Schepper neugierig, was steckt dahinter? Wolfgang Brunner schreibt eine spannende Geschichte für jung und alt und zieht alles an mehreren Handlungssträngen auf. Einerseits haben wir die Geschichte aus der Sicht von Kim Schepper der Protagonistin, andererseits wird aus der Sicht von Agnello Cordero geschrieben einer der Antagonisten und Geschäftführer von Kirkus Marubor. Kim ist ein schlaues Mädchen, sie und die Kinder von Marubor decken immer mehr schreckliche Geheimnisse der Firma Marubor auf. Agnello Cordero und die Firma sind Profitgierig und denken nur an sich und das Geld. Hier haben wir eine Darstellung über Reiche die immer reicher werden wollen und somit den Normalverbraucher das Geld aus den Taschen zieht, koste es was es wolle. Es führt soweit, das sie die Gesetze der Natur erforschen (das Leben, das Sterben und den Tod), um ewiges Leben und Reichtum zu erlangen. Doch die Natur weiß sich zu währen. Brunner hat das Talent den Leser tief in die Geschichte eintauchen zu lassen, sie ist sehr spannend und fantasievoll, beinhaltet aber auch viel Realität, die uns Menschen betrifft. Der Roman klärt viel auf, über das Leben was heut zu Tage größten Teils geführt wird. Der Autor stellt uns die Frage, was wirklich wichtig ist und möchte dem Leser zeigen wohin Gier und Macht führen kann. An einigen Stellen finde ich die Kritik zu offensichtlich und einiges einfach zu klischeehaft. Ich glaube das was der Autor uns mit diesem Buch sagen möchte wäre auch unterschwellig rüber gekommen. Gefehlt hat mir auch die Hintergrundgeschichte von Tom, wie haben sie ihn zu den Experimenten bewegt, wie lange war er weg, wurde er nicht vermisst? Außerdem ist das Logo für die Firma Marubor, die sich nach außen hin gut darstellen möchte, nicht so passend gewählt, ich glaube mit so einem Logo würde eine Firma wie zum Beispiel „Bayer“ keine Produkte verkaufen. Bis auf die Kleinigkeiten für mich ein sehr guter Roman, ich freue mich schon auf die Fortsetzungen, es werden insgesamt fünf Teile: 1. Kim Schepper und die Kinder von Marubor 2. Kim Schepper und der Aufstand der Schatten 3. Kim Schepper und das Weinen der Zeit 4. Kim Schepper und das Lächeln der Ewgikeit 5. Kim Schepper und die Angst der Erde Toll finde ich auch das der Autor eine Internet-Seite bereitgestellt hat: www.kimschepper.de mit Forum und vielen Einzelheiten zu seinen Roman.

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  • Rezension zu "Kim Schepper und die Kinder von Marubor" von Wolfgang Brunner

    Kim Schepper und die Kinder von Marubor
    Colette

    Colette

    17. July 2010 um 10:02

    Kim Schepper und die Kinder von Marubor Titel: Kim Schepper & die Kinder von Marubor Autor: Wolfgang Brunner Hierbei handelt es sich um den 1. von 5 Teilen einer Fantasy Geschichte für Jugendliche und Erwachsene. Kim Schepper lebt nach dem Tod ihres Vaters mit ihrer Mutter und dem jüngeren Bruder Tom in einer Mietswohnung eines Mehrfamilienhauses. Sie hat ein sehr enges Verhältnis zu ihrem Bruder, aber dann kommt dieser bei einem Unfall um´s Leben. Doch war es wirklich ein Unfall? Auf der Beerdigung von Tom lernt Kim Julian kennen. Dieser erzählt ihr von Marubor und dem Zirkus des Todes und weckt in Kim Abenteuerlust und Neugier. Julian fordert Kim auf sich nachts mit ihm auf den Friedhof zu treffen. Bei diesem Treffen begegnet sie auch den Kindern von Marubor und deren Geschwister. Die Kinder von Marubor bezeichnen sich als „gering lebend“ und existieren in ihrer eigenen Welt unter dem Friedhof. Die Firma Kirkos Marubor führte an ihnen Experimente durch und als diese schief gingen, versuchte man die Kinder umzubringen. Zusammen mit ihren neuen Freunden kommt Kim noch hinter weit mehr böse Machenschaften der Firma Kirkos Marubor. Immer mehr erschreckende Geheimnisse kommen zur Tage und immer mehr „gering lebende“ Kinder tauchen auf. Gemeinsam nehmen sie den Kampf gegen die Bösen auf und erhalten dabei Hilfe des Draugar Königs Kunigaz. Ihnen wird immer mehr bewusst wie wichtig die Geschwisterliebe bzw die Seelenverwandtschaft, Zuneigung und Liebe ist. Denn mit dieser können sie den Kampf gegen die Übermacht gewinnen. Fazit: Sehr einfach und schön geschrieben. Ein paar kleine „Fehler“ bzw. Ungereimtheiten haben sich eingeschlichen, die dem Lesevergnügen aber keinen Abbruch bereiten. :) Eine gesellschaftskritische Geschichte in einem Fantasy-Roman verpackt. Die Firma Kirkos Marubor stellt (ich hoffe) im übertriebenem Maße den Trend dar in welche Richtung sich unser Leben bewegt. Immer häufiger geht es nur noch um materielle Statussymbole (Autos, Markenklamotten, Handys …). Dabei bleiben die wichtigen Dinge wie Gefühle, Liebe, Freundschaft oftmals auf der Strecke. Kim Schepper kennt noch die eigentlichen Werte, auch wenn sie durchaus auch Markensachen besitzt und nimmt mit ihren Freunden den Kampf gegen die korrupte Firma Kirkos Marubor, die die Weltherrschaft anstrebt, auf. Durch die flüssige und doch recht einfache Schreibweise würde ich dieses Buch nicht nur für Jugendliche und Erwachsene empfehlen, sondern durchaus bereits für Kinder ab 11 Jahren. Da die Hauptcharaktere Kinder sind (Kim Schepper ist 13 Jahre alt) und manche von denen noch weit unter 10 Jahren, denke ich, dass Kinder sich gut für die Geschichte von gleichaltrigen begeistern können und Spaß an diesem Buch haben werden. Auch wenn den jungen Lesern der sozialkritische Aspekt nicht so deutlich klar werden sollte. Da es sich hier um eine Fantasy-Reihe, bestehend aus 5 Büchern, handelt, ist man (leider) gezwungen wirklich jedes Buch zu lesen. Im 1. Teil lernt man vom Prinzip her „nur“ die Charaktere kennen und den Gegner. Wie genau sie dem Bösen gegenüber treten wird nur vage angedeutet. Dieses Buch macht definitiv Lust auf mehr und man möchte am liebsten gleich die anderen Teile hinter her lesen um mit Kim Schepper das ganze Abenteuer zu erleben.

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  • Rezension zu "Kim Schepper und die Kinder von Marubor" von Wolfgang Brunner

    Kim Schepper und die Kinder von Marubor
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    29. June 2010 um 15:43

    Anders als in Wolfgang Brunner Debütroman "Cryptanus - der Geruch des Todes" geht es in diesem Buch nicht um die Frage, was nach dem Tod mit dem Menschen passiert. Kim Scheppers Bruder Tom ist bei einem Unfall gestorben. Auf seiner Beerdigung fällt Kim ein Junge auf, der Kim zu einem nächtlichen Treffen einläd. Während alle trauern muss Kim erfahren, dass Tom nicht gestorben ist. Er ist weder tot noch richtig lebendig. Eine Firma, die skrupellos an Kindern geforscht hat, auf der suche nach dem ewigen Leben, hat den Kindern ein Serum eingeflöst. Doch der Effekt war nicht der richtige und Komplikationen verhindern die weiterarbeit an dem Projekt. Die Kinder müssen aus dem Weg geräumt werden. Während die Wissenschaftler denken, sie hätten ihre Aufgabe erledigt, leben die Kinder unter dem Friedhof weiter. Sie nennen ihre neue Heimat Marubor . . . Kim Schepper und die Kinder von Marubor ist der erste von fünf Bänden. Er ist für Kinder, aber auch für Erwachsene gut lesbar. Wieder einmal übertrifft Wolfang Brunner sich mit seiner Fantasie. In Marubor scheint alles möglich, selbst Fledermäuse wissen dort ein Kaugummi zu schätzen. Kim ist einem recht sympathisch, sie ist mutig und recht reif für ihre dreizehn Jahre. Dennoch konnte sie einen nicht so sehr begeistern, wie Philip Goldmann in Cryptanus. Das Buch ist in einem großen Taschebuchformat gedruckt und die Schrift lässt sich sehr gut lesen. Das Cover hingegen ist nicht ganz mein Fall. Besonders nicht, wenn man Cryptanus vor Augen hat. Kim Schepper ist eine spielerische Möglichkeit Kinder mit dem Thema Tod in Berührung zu bringen und vielleicht eine Möglichkeit um darauf ins Gespräch zu kommen. Es ist sehr liebevoll geschrieben und und lässt sich flüssig lesen. Natürlich hofft man nun, dass es irgendwann, spätestens in Band 5 zu einem glücklichen Ende kommen kann und auf einen zweiten Band.

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