Wolfgang Brunsch Remedia mortis

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Inhaltsangabe zu „Remedia mortis“ von Wolfgang Brunsch

Der Titel dieses Buches lehnt sich an den eines Werkes des bedeutend-sten lateinischen Dich-ters der Liebe, ja ihres Meisters, an, nämlich an die „Remedia amoris“ des Ovid. Ovid verfass-te dieses Werk unmit-telbar nach seinen Er-fahrungen der Liebe als Mensch und als Dichter mit seiner „Ars amato-ria“, seinen „Amores“ und seinen „Heroides“, und dies in der naturwissenschaftlich geprägten Überzeugung, dass eine mög-liche Heilung von ihrem allmächtigen Einfluss auch von der rechten Wahl des verabreichten Antidots abhängig sei: wie etwa in den zahlreichen medizinischen Texten aus dem alten Ägypten folgt also auf eine möglichst exakte, objektive Dia-gnose des „krankhaften“ Zustandes die zutreffende, auf Er-fahrung beruhende Therapie, das remedium – dem Kranken zum hoffnungsvolleren Blick auf seine Zukunft. Unter den remedia des vorliegenden Buches dürfen natürlich auch die letztlich stets mächtigeren Antipoden des Todes nicht fehlen, die für ihn – und mag sein, seinen Sieg vorweg-nehmender, feiernder Totentanz noch so ausgelassen grell und anmaßend ausfallen – dennoch auf ewig uneinnehmbare Festen bleiben müssen: die der Philosophie, die der Kunst und die der Liebe. Diese unangetastet hochragenden Bollwerke werden hier vor allem durch die Texte von Boethius, Proust und Cavalcanti repräsentiert. Dieses Buch, die Frucht langer mittelbarer und kurzer un-mittelbarer Beschäftigung mit dem Tode löst auch einen löb-lichen Vorsatz des großen französischen Schriftstellers Henry de Montherlant ein, wozu dieser (leider) nicht selbst kam.

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