Wolfgang Burger

 4 Sterne bei 438 Bewertungen
Autor von Das vergessene Mädchen, Heidelberger Requiem und weiteren Büchern.
Wolfgang Burger

Lebenslauf von Wolfgang Burger

Wolfgang Burger wurde 1952 im Südschwarzwald geboren. Er ist promovierter Ingenieur und Leiter einer Forschungsabteilung am Karlsruher Institut für Technologie KIT.1995 widmete sich Burger dem Schreiben von Kriminalromanen und der ein oder anderen Kurzgeschichte. Wolfgang Burger lebt mit seiner Familie in Karlsruhe.

Neue Bücher

Die linke Hand des Bösen

 (10)
Neu erschienen am 02.11.2018 als Taschenbuch bei Piper.

Gleißender Tod

Erscheint am 01.02.2019 als Taschenbuch bei Knaur Taschenbuch.

Wen der Tod betrügt

Neu erschienen am 10.10.2018 als Hörbuch bei Audio Media Verlag.

Wen der Tod betrügt

 (4)
Neu erschienen am 02.10.2018 als Taschenbuch bei Piper. Es ist der 15. Band der Reihe "Alexander Gerlach".

Alle Bücher von Wolfgang Burger

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Das vergessene Mädchen

Das vergessene Mädchen

 (54)
Erschienen am 01.08.2013
Heidelberger Requiem

Heidelberger Requiem

 (46)
Erschienen am 01.01.2005
Die falsche Frau

Die falsche Frau

 (44)
Erschienen am 01.04.2012
Heidelberger Lügen

Heidelberger Lügen

 (38)
Erschienen am 18.01.2006
Heidelberger Wut

Heidelberger Wut

 (35)
Erschienen am 01.01.2007
Schwarzes Fieber

Schwarzes Fieber

 (28)
Erschienen am 01.04.2008
Echo einer Nacht

Echo einer Nacht

 (24)
Erschienen am 01.05.2009
Eiskaltes Schweigen

Eiskaltes Schweigen

 (23)
Erschienen am 01.07.2010

Neue Rezensionen zu Wolfgang Burger

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Lilli33s avatar

Broschiert: 400 Seiten

Verlag: Piper Paperback (2. Oktober 2018)

ISBN-13: 978-3492060325

Preis: 16,00 € 

auch als E-Book und als Hörbuch erhältlich


Spannend bis zum Schluss


Inhalt:

Die knallharte Managerin Juliana von Lembke wird tot aufgefunden - im Neckar in Heidelberg. Zunächst deutet alles auf Selbstmord hin, doch schon bald muss der Heidelberger Kripochef Alexander Gerlach in eine ganz andere Richtung ermitteln. Die Reihe der Verdächtigen ist lang: Ehemann, Liebhaber sowie Menschen, die durch Juliana von Lembke ihren Job verloren haben.


Daneben muss sich Gerlach mit irrwitzigen Plänen seiner Geliebten Theresa, mit seinen starrköpfigen Eltern und dem drogenabhängigen Freund seiner Tochter Luise herumschlagen.


Meine Meinung:

„Wen der Tod betrügt“ ist bereits der 15. Fall für Alexander Gerlach. lässt sich aber durchaus ohne Vorkenntnisse lesen. Zwar ist es ganz angenehm, wenn man die Familienverhältnisse und die Arbeitskollegen von Gerlach bereits kennt, aber nicht unbedingt notwendig. Denn das Privatleben spielt gegenüber dem Kriminalfall nur eine untergeordnete Rolle. Und der Fall ist in sich abgeschlossen.


Mich hat dieses Buch sehr gut unterhalten. Am Anfang geht es noch sehr ruhig zu, aber ich freute mich über eine erneute Begegnung mit den bekannten Protagonisten, und bald schon war ich in einen undurchsichtigen, komplexen Kriminalfall verstrickt, wo plötzlich jeder verdächtig wirkt und es nicht bei einer Leiche bleibt. Mir gefielen die überraschenden Wendungen, durch die das Buch bis zum Schluss spannend bleibt.


Für mich ist es einer der besten Romane der Alexander-Gerlach-Reihe, zum einen durch den bunten Mix an Handlung, zum anderen durch den sehr flüssigen Schreibstil.


Fazit:

Für Fans und Neueinsteiger sehr zu empfehlen.


Die Reihe:

1. Heidelberger Requiem

2. Heidelberger Lügen

3. Heidelberger Wut

4. Schwarzes Fieber

5. Echo einer Nacht

6. Eiskaltes Schweigen

7. Der fünfte Mörder

8. Die falsche Frau

9. Das vergessene Mädchen

10. Die dunkle Villa

11. Tödliche Geliebte

12. Drei Tage im Mai

13. Schlaf, Engelchen, schlaf

14. Die linke Hand des Bösen

15. Wen der Tod betrügt


★★★★★


Ich bedanke mich beim Piper Verlag und NetGalley ganz herzlich für das Rezensionsexemplar.

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sabatayn76s avatar

Rezension zu "Wen der Tod betrügt" von Wolfgang Burger

‚Je weiter Sie nach oben kommen, desto kälter wird es.‘ (Seite 61)
sabatayn76vor 2 Monaten

Ein gewisser Kai Meerbusch, der sich eigentlich nur auf der Durchreise in Heidelberg befindet, meldet der Heidelberger Kripo, dass seine Frau spurlos verschwunden ist. Sie habe am Abend die gemeinsame Unterkunft verlassen und sei dann nicht mehr aufgetaucht, auch ans Telefon gehe sie nicht.

Alexander Gerlach versucht, den Mann, der ihm schrecklich unsympathisch ist, zu beruhigen, weil erwachsene Menschen einfach manchmal kurzzeitig von der Bildfläche verschwinden. Doch dann findet ausgerechnet Gerlach selbst den Leichnam der Frau, der im Neckar treibt.

Alles deutet auf einen Suizid hin, denn die Frau hat ihrem Mann kurz vor ihrem Sprung in den Neckar eine Abschieds-SMS geschrieben, doch Sinn ergibt dieser vermeintliche Suizid nicht, denn die Frau war nicht nur sehr erfolgreich, sondern am Tatabend zudem besonders guter Stimmung.

Gerlachs Instinkt sagt ihm, dass an dieser Suizid-Geschichte etwas faul ist und tatsächlich tauchen nach und nach immer mehr sonderbare Dinge auf, die eher auf ein Verbrechen schließen lassen.

Ich habe alle bisher erschienenen Alexander Gerlach-Krimis gelesen und zudem sehr lange im Rhein-Neckar-Kreis gelebt. Ich kenne die Gegend also sehr gut, und als ich noch dort gewohnt habe, fand ich es toll, mit den Figuren durch Heidelberg und die Umgebung zu streifen, mit ihnen in mir bekannten Kneipen zu sitzen und Orte, die vor meiner eigenen Haustür lagen, in den Büchern wiederzufinden. Seit ich den Rhein-Neckar-Kreis verlassen habe, sind die Krimis von Wolfgang Burger so etwas wie eine virtuelle Reise in meine alte Heimat, und es ist wunderbar, mit ihnen und durch sie wieder durch Heidelberg und andere Orte zu wandeln.

‚Wen der Tod betrügt‘ ist ein ebenso unterhaltsamer und fesselnder wie entspannender Roman, der für mich das perfekte Buch in einer unruhigen Zeit war und es geschafft hat, eine Leseflaute zu durchbrechen. Wie immer bei Burger ist die Mischung aus Lokalkolorit, Kriminalfall und Privatleben der Ermittler sehr gelungen und ausgewogen.

Lediglich das Ende fand ich etwas überzogen und etwas zu konstruiert, aber alles in allem bietet auch der 15. Roman der Reihe sehr gute Unterhaltung.

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Igelmanu66s avatar

Rezension zu "Schlaf, Engelchen, schlaf" von Wolfgang Burger

Ein Kripochef als Privatermittler
Igelmanu66vor 5 Monaten

»Du hast gedacht, ich habe dich vergessen? Habe ich nicht. Ich werde dich nie vergessen. Erst, wenn du tot bist und vermodert, dann werde ich dich vergessen.«

 

Mails mit einem solchen Wortlaut können einen schon beunruhigen. Kein Wunder, dass der Empfänger Prof. Dr. Jan-Friedrich Henecka Hilfe sucht. Der Heidelberger Kripochef Alexander Gerlach ist zwar derzeit krankgeschrieben, doch wer ihn kennt, der weiß, dass er viel besser gesundet, wenn er etwas zu tun hat. Als eine Art Privatermittler nimmt Gerlach die Recherche auf und stößt in Heneckas Vergangenheit schon bald auf zwei spektakuläre Ereignisse. Vor etwa 16 Jahren verschwand die kleine Lisa, die beste Freundin von Heneckas Tochter Merit. Zuletzt hatten die Mädchen Merits 8. Geburtstag gefeiert, dann machte sich Lisa auf zu ihrem nur 200 Meter entfernten Zuhause, kam dort jedoch nie an. Bis heute fehlt von ihr jede Spur. Letzteres trifft auch auf Heneckas Ehefrau zu, die noch vor Lisa verschwand. Gerlach vermutet, dass jemand guten Grund hat, den Professor zu bedrohen…

 

Auch den 13. Fall für Alexander Gerlach habe ich wieder genossen. Der Aufbau ist einfach gut gemacht, die Handlung wird spannend erzählt und entwickelt. Es gibt so viele Ermittlungsansätze, dass ich lange Zeit keine Ahnung hatte, wie sich das alles am Ende auflösen soll. Zu meiner Freude war alles stimmig und logisch, wirkte nachvollziehbar.

 

Die Ermittlungen sind diesmal erschwert, da Gerlach ja privat und heimlich agiert – man ist ja schließlich krank. Ohne die gelegentliche Unterstützung von Sohn Henning („Was darf ich diesmal Gesetzwidriges für dich tun?“) wäre er vermutlich grandios gescheitert.

 

Gerlach als Privatermittler ist sicher mal was anderes, mir fehlten aber seine Kollegen Balke und Vangelis, auch Runkel tauchte nur mal am Rande auf und Sönnchen, sonst unverzichtbar bei jedem schwierigen Fall, spielte ebenfalls keine Rolle wie sonst. Das fand ich sehr schade, habe aber Hoffnung für Band 14, schließlich ist Gerlach bei soviel Arbeit wieder gesund geworden ;-)

 

Fazit: Wieder ein spannender Fall! Gerlach als Privatermittler muss für meinen Geschmack aber nicht sein, er handelt ja auch im Dienst nicht ausschließlich nach den Buchstaben des Gesetzes.

Kommentare: 6
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Gespräche aus der Community

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WolfgangBurgers avatar
Hallo Ihr Lieben,

fünf Exemplare meines "vergessenen Mädchens" sind zu gewinnen - selbstverständlich signiert und auf Wunsch mit Widmung versehen. Um die Sache nicht ganz so einfach zu machen, müssen die Gewinner folgende Frage richtig beantworten: der wievielte Band meiner Reihe um den Heidelberger Kripochef Alexander Gerlach ist "Das vergessene Mädchen"? (Die Karlsruhe-Bände zählen nicht mit!)

Ich wünsche Euch viel Erfolg beim Rätseln und vor allem natürlich ganz viel Glück bei der Verlosung!

Herzlichst,
Wolfgang Burger
SchwarzeRoses avatar
Letzter Beitrag von  SchwarzeRosevor 4 Jahren
Buch kam an, danke für die nette Widmung Lg
Zur Buchverlosung
WolfgangBurgers avatar
Liebe Booklovers,

hiermit lade ich Euch zur Leserunde mit "Das vergessene Mädchen" ein. So viel sei verraten: Es ist ein Krimi, aber es ist nicht unbedingt ein typischer Krimi. Die Meinungen der bisherigen Leserinnen schwanken zwischen: "Der beste Burger aller Zeiten" und "leider ein Flop". Bin gespannt auf Eure Meinung. Und ich würde mich natürlich freuen, wenn viele mitmachen würden.

Freundliche Grüße aus dem glutheißen Südwesten,
Euer Wolfgang Burger
Zur Leserunde
Daniliesings avatar
Ein neuer Fall für Kripochef Alexander Gerlach - und ein spannender Fall für euch! Seid bei der Leserunde zu "Die falsche Frau" dabei und lasst euch fesselnde Lesestunden mit einem besonderen Kommissar nicht entgehen! Die Heidelberger Polizeidirektion gleicht einem aufgescheuchten Hühnerhaufen: Im Vorfeld einer internationalen Wirtschaftstagung verdichten sich die Hinweise auf einen bevorstehenden Terroranschlag, und Kripochef Alexander Gerlach versucht fieberhaft, den Tätern zuvorzukommen. Als eine Zielfahnderin vom BKA eintrifft, die auf eine untergetauchte Terroristin angesetzt ist, soll sich die neue Kollegin das Büro ausgerechnet mit Gerlach teilen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten kommt man sich näher, und während in der Bevölkerung der Unmut wächst und sich Gerlachs halbwüchsige Töchter mit den radikalen Globalisierungsgegnern solidarisieren, meint seine Geliebte Theresa plötzlich, ernsthaft Grund zur Eifersucht zu haben ... Eine Leseprobe findet ihr hier: http://www.piper-verlag.de/piper/buch/drm_widget.php?isbn=9783492272582 Und hier gibt es ein kleines Interview mit 5 Fragen an den Autor Wolfgang Burger: https://www.youtube.com/watch?v=TC4jAzOfPEk Für diesen fesselnden Kriminalfall, erschienen im Piper Verlag, suchen wir 25 Testleser. Die 25 Gewinner erhalten das Buch, lesen es direkt und tauschen sich in den Leseabschnitten dazu aus. Nach dem Lesen wird eine Rezension geschrieben. Wenn ihr mitermitteln möchtet, verratet uns einfach bis einschließlich 04. April unter "Bewerbung zur Leserunde", was euch am Buch und dem Austausch dazu in der Leserunde besonders interessiert.
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Zusätzliche Informationen

Wolfgang Burger wurde am 03. Oktober 1952 in Oberwihl (Deutschland) geboren.

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