Wolfgang Burger

 4.1 Sterne bei 466 Bewertungen
Autor von Das vergessene Mädchen, Heidelberger Requiem und weiteren Büchern.
Wolfgang Burger

Lebenslauf von Wolfgang Burger

Wolfgang Burger wurde 1952 im Südschwarzwald geboren. Er ist promovierter Ingenieur und Leiter einer Forschungsabteilung am Karlsruher Institut für Technologie KIT.1995 widmete sich Burger dem Schreiben von Kriminalromanen und der ein oder anderen Kurzgeschichte. Wolfgang Burger lebt mit seiner Familie in Karlsruhe.

Neue Bücher

Gleißender Tod

 (1)
Neu erschienen am 01.02.2019 als Taschenbuch bei Knaur Taschenbuch.

Alle Bücher von Wolfgang Burger

Sortieren:
Buchformat:
Das vergessene Mädchen

Das vergessene Mädchen

 (55)
Erschienen am 01.08.2013
Heidelberger Requiem

Heidelberger Requiem

 (48)
Erschienen am 01.01.2005
Die falsche Frau

Die falsche Frau

 (45)
Erschienen am 01.04.2012
Heidelberger Lügen

Heidelberger Lügen

 (39)
Erschienen am 18.01.2006
Heidelberger Wut

Heidelberger Wut

 (37)
Erschienen am 01.01.2007
Schwarzes Fieber

Schwarzes Fieber

 (30)
Erschienen am 01.04.2008
Echo einer Nacht

Echo einer Nacht

 (25)
Erschienen am 01.05.2009
Eiskaltes Schweigen

Eiskaltes Schweigen

 (24)
Erschienen am 01.07.2010

Neue Rezensionen zu Wolfgang Burger

Neu

Rezension zu "Wen der Tod betrügt" von Wolfgang Burger

Der sechzehnte Fall für Gerlach
SillyTvor 3 Monaten

Als Kai Meerbusch bei Alexander Gerlach auf dem Präsidium auftaucht und seine Frau Juliana von Lembke als vermisst meldet, kann Gerlach ihn im ersten Moment nicht ganz ernst nehmen. Doch da konnte er noch nicht ahnen, dass ausgerechnet er selber es sein wird, der Julianas Leiche am Ufer des Neckars findet. Es scheint, als wäre sie selber in von einer Brücke aus in den Tod gesprungen, doch welchen Grund sollte die überaus erfolgreiche Geschäftsfrau dafür gehabt haben. Gerlach traut dem ganzen nicht und beginnt zunächst noch auf eigene Faust zu ermitteln, bis eine weitere Leiche auftaucht und Kai Meerbusch spurlos verschwindet.
Meine Meinung
Schon seit längerem war ich neugierig auf Wolfgang Burgers Krimis und Wen der Tod betrügt war tatsächlich mein erstes Buch des Autors.
Als Seiteneinsteiger in diese Krimireihe fiel es mir doch sehr leicht, schnell in die Geschichte zu finden und auch das Privatleben Gerlachs wird mit kurzen Rückblicken versehen, die zu einem besseren Verständnis beitragen.
Der Schreibstil ist sehr angenehm, gut verständlich und flüssig zu lesen und ja, man spürt trotz der Spannung auch einen gewissen Humor. Gerade auf den ersten Seiten musste ich ein wenig über Gerlachs Art schmunzeln.
Der Fall ist ganz schön verzwickt und führt in diverse Richtungen. Ich habe beim Lesen immer wieder mitgegrübelt, was denn nun wirklich dahinter stecken könnte. Es gab immer wieder Überraschungen und Wendungen und dadurch blieb es durchweg unterhalsam. Das Privatleben Gerlachs ist, zumindest in diesem Band, ein wenig verworren, bzw. wird er auch dort mit einigen Begebenheiten konfrontiert, die ihn und seine Familie durchaus authentisch erscheinen lässt.
Interessant ist es, wie Burger hier auch ganz viel Lokalkolerit mit in den Krimi einbaut. Auch wenn ich die Gegend, in der Gerlach lebt, nicht persönlich kenne, wurde doch ein klares und deutliches Bild gezeichnet, das ich direkt vor mir sehen konnte.
In der Ich-Perspektive erzählt Gerlach selber von dem Geschehen, wobei man intensiv miterleben kann, wie er auch im Privaten immer mehr vor Schwierigkeiten steht.
Alexander Gerlach ist eine sehr interessante Persönlichkeit, den ich doch sehr sympathisch fand. Gerade sein leicht ironische Ader hat mir gut gefallen und ließen ihn einfach menschlich wirken. Seine “Göttin” Theresa allerdings hat mich hier ein wenig genervt. Sie war hier ein wenig zu sehr davon besessen, das armenische Mädchen Milena bei sich zu behalten, was mich hin und wieder doch die Augen rollen ließ.
Ansonsten wirkten die Charaktere glaubwürdig und sehr facettenreich und Gerlach wird immer wieder aufs Neue gefordert.
Mein Fazit
Ein durchweg solider Krimi, der noch recht harmlos beginnt, der sich aber durchweg in seiner Spannung steigert. Alexander Gerlach war mir sehr sympathisch und auch seine Art gefiel mir gut, vor allem, wenn er innerlich mit den Augen rollt, brachte er mich zum Schmunzeln. Auch als Neueinsteiger in diese Serie, die mittlerweile schon sechzehn Bände umfasst, fiel es mir sehr leicht, hier den Anschluss zu finden und durchzublicken. Ich bin nun sehr neugierig auf weitere Fälle für Gerlach und werde mit Sicherheit wieder zu einem Krimi aus Wolfgang Burgers Feder greifen.

Kommentieren0
1
Teilen

Rezension zu "Wen der Tod betrügt" von Wolfgang Burger

Heidelberger Allerlei
Thomas_Lawallvor 3 Monaten

Immer diese nervigen Telefonanrufe. Und immer dann wenn es gerade nicht passt. Und dann auch noch jemand, der offensichtlich der deutschen Sprache nicht mächtig ist. Der Anrufer erkundigt sich, ob denn "Mr. Görlach" am Apparat sei. Kripochef Alexander Gerlach bestätigt nicht nur das, sondern auch seine Funktion als "The head of the Heidelberg crime investigation unit". 

Für den Rezensenten aber gilt: Bis hierher und nicht weiter. Denn demnächst wird es krachen und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Zu viel verraten ist dies nicht, und überhaupt: Eine Überraschung soll ja eine ebensolche bleiben. Eine von vielen übrigens.

Durchaus ein Qualitätsmerkmal - ebenfalls von vielen - der Burger'schen Kriminalromane. Auch der sechzehnte (!) Band der Alexander-Gerlach-Reihe macht hier keine Ausnahme. Was so harmlos und beschaulich beginnt, brennt bald an allen Ecken.

Immer wenn Leserinnen und Leser denken, nun ist aber gut, packt Wolfgang Burger noch einen drauf. Es ist wieder diese unnachahmliche Art und Weise, die sich immer weiter steigernde Brisanz eines Mordfalles, mit den ebenfalls immer weiter eskalierenden privaten Befindlichkeiten seines Hauptdarstellers Alexander Gerlach zu kombinieren.

Sowohl der eigentliche Fall als auch Gerlachs Privatleben verläuft nicht in gewohnten Bahnen, sondern verlassen jedes vorgegebene Muster. Während die zu Beginn eigenmächtigen Ermittlungen, in Sachen eines vermeintlichen Selbstmordes, zu einem offiziellen Fall mit immer größerer Tragweite mutieren, spitzt sich die Lage im Privatleben des Kripochefs ebenfalls weiter zu. 

Nicht nur, dass Tochter Louise einen schwerstabhängigen Liebhaber präsentiert, sondern auch seine "Göttin" hat eine neue Mitbewohnerin, Milena, eine siebzehnjährige Armenierin. In diesem Zusammenhang verfolgt sie einen außerordentlich schrägen Ansatz zwecks Einbürgerung derselben. Auch in Portugal ziehen Wolken auf. Wie Fans der Reihe wissen, machte sich Gerlachs Vater mit einer wesentlich jüngeren Geliebten aus dem Staub ...

Ja, und auch das Lokalkolorit stimmt wieder bis ins Detail. Kein schmückendes Beiwerk, sondern echte Höhepunkte sind beispielsweise der lange Feierabendspaziergang von Heidelbergs Römerstraße bis zur Bergheimer Straße in Richtung Innenstadt, über den belebten Bismarckplatz, die Theodor-Heuss-Brücke, die Neuenheimer Landstraße in östliche Richtung, wo es langsam etwas ruhiger wird, bis schließlich die alte Brücke auftaucht, bewacht vom im Abendrot glühenden Schloss, welches "wie ein schläfriger Wachhund seinen Besitz hütet".       
 
Jetzt schnell das Fazit, bevor der Rezensent doch noch zu viel erzählt: 
Heidelberger Flair, spektakuläre Action, private Katastrophen, globale Interessen ... und fast vergessen ... ein sehr persönliches Vorwort. Nein, nicht vom Autor, sondern vom Kripochef! Persönlich.

Kommentieren0
1
Teilen

Rezension zu "Gleißender Tod" von Wolfgang Burger

Atemlose Jagd durch Europa
Tanzmausvor 3 Monaten

Im Flug LH 569 von Lagos, Nigeria nach Frankfurt am Main sitzt ein Mann. Das kommt häufiger vor, doch dieser ist schwer verletzt und zudem auf der Flucht. Neben ihm eine muntere Sitznachbarin, die ihn regelrecht zutextet und ihn dabei auch noch anpumpen will. Marc weiß nicht, ob er nun genervt sein soll, der Frau trauen kann und wie er sie wieder los wird. Schnell stellt sich heraus, dass ihm Linda immer wieder über den Weg läuft, Zufall? Aber Marc braucht Hilfe und daher ist er gezwungen, Linda zu vertrauen. Ein Fehler?

Zeitgleich gerät in Nigeria ein Konvoi in einen Hinterhalt. Steven wird damit beauftragt, die Sache aufzuklären.

 

Bisher kannte ich vom Autor Wolfgang Burger nur die Alexander Gerlach Krimis, bei denen ich immer mit Spannung den nächsten Band erwarte. Das neuste Buch von ihm ist ein Thriller, den er zusammen mit seiner Frau Hilde Artmeier geschrieben hat.

 

Gleich zu Beginn wird der Leser mit vielen Fakten und vor allem Namen konfrontiert. Ich brauchte eine Weile, bis ich die Geschehnisse in Lagos und alle Personen, sowie die Beziehungen zueinander sortiert hatte. Doch danach hatte mich ein regelrechter Lesesog erfasst, der mich nicht loslassen wollte.

 

Die Geschichte wird aus vier Perspektiven erzählt, so dass der Leser einen umfassenden Blick auf die Geschehnisse hat. Marc als Verwundeter ist auf der Flucht, Linda, eine quirlige, manchmal leicht naive Figur, hilft ihm dabei. Die Flucht ist abenteuerlich und führt die beiden quer durch Europa. Beide Personen sind so plastisch gezeichnet, dass ich sie regelrecht vor mir sah und bei der Flucht nicht nur einmal den Atem angehalten habe. Durch die Perspektivenwechsel kommt es immer wieder zu Cliffhangern, die die Spannung weiter anheizen und meine Leseabende zu Lesenächte werden ließen.

 

Auch wenn das Buch von zwei Personen geschrieben wurde, ist es flüssig zu lesen. Man merkt nicht wirklich, was von wem geschrieben wurde, nur ab und an hatte ich das Gefühl, dass ich den Schreibstil von den Alexander Gerlach Romanen wiedererkenne.  

 

Fazit:

Spannung, aber auch Situationskomik, denn zwischen Linda und Marc geht es in jeder Hinsicht hoch her, ein Hauch von Romantik und Exotik gepaart mit einer actionreichen Flucht machen das Buch zu einem gelungenen Thriller rund Pageturner in seinem Genre. Ich freue mich jetzt schon auf eine Fortsetzung und hoffe, dass ich nicht allzu lange darauf warten muss.

Kommentieren0
0
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu
Hallo Ihr Lieben,

fünf Exemplare meines "vergessenen Mädchens" sind zu gewinnen - selbstverständlich signiert und auf Wunsch mit Widmung versehen. Um die Sache nicht ganz so einfach zu machen, müssen die Gewinner folgende Frage richtig beantworten: der wievielte Band meiner Reihe um den Heidelberger Kripochef Alexander Gerlach ist "Das vergessene Mädchen"? (Die Karlsruhe-Bände zählen nicht mit!)

Ich wünsche Euch viel Erfolg beim Rätseln und vor allem natürlich ganz viel Glück bei der Verlosung!

Herzlichst,
Wolfgang Burger
Letzter Beitrag von  SchwarzeRosevor 4 Jahren
Buch kam an, danke für die nette Widmung Lg
Zur Buchverlosung
Liebe Booklovers,

hiermit lade ich Euch zur Leserunde mit "Das vergessene Mädchen" ein. So viel sei verraten: Es ist ein Krimi, aber es ist nicht unbedingt ein typischer Krimi. Die Meinungen der bisherigen Leserinnen schwanken zwischen: "Der beste Burger aller Zeiten" und "leider ein Flop". Bin gespannt auf Eure Meinung. Und ich würde mich natürlich freuen, wenn viele mitmachen würden.

Freundliche Grüße aus dem glutheißen Südwesten,
Euer Wolfgang Burger
Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Wolfgang Burger wurde am 03. Oktober 1952 in Oberwihl (Deutschland) geboren.

Wolfgang Burger im Netz:

Community-Statistik

in 298 Bibliotheken

auf 55 Wunschlisten

von 7 Lesern aktuell gelesen

von 8 Lesern gefolgt

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks