Wolfgang Burger Die dunkle Villa

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Inhaltsangabe zu „Die dunkle Villa“ von Wolfgang Burger

Als Kriminaloberrat Alexander Gerlach nach einem Sturz vom Rad wieder das Bewusstsein erlangt, erinnert er sich nur schemenhaft daran, von einem Mann gestoßen worden zu sein. War es Fred Hergarden, der sich selbst vor Tagen des Mordes an seiner Frau Vicky, einer jungen Schauspielerin, bezichtigt hatte? Deren Tod liegt jedoch bereits Jahrzehnte zurück, und damals deutete nichts auf einen Mord hin. Ist etwas dran an Hergardens spätem Geständnis? Welche Rolle spielte sein damaliger Freund Marcel Graf in der Geschichte, der heute ein berühmter Fernsehstar ist, und besteht tatsächlich ein Zusammenhang mit Gerlachs Unfall?

Eine meiner Lieblingsreihen und auch dieser Band lohnt sich wieder. Flott zu lesende und trotzdem intelligente Krimiunterhaltung.

— Igelmanu66

Eines der spannendsten Teile der ganzen Reihe!

— MickeyK

Abgebrochen, weil viel zu öde....

— Secretbabydoll

Ein richtig gut gemachter Krimi, mit einer in sich schlüssigen Geschichte.

— numinala

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    Die dunkle Villa

    Igelmanu66

    19. August 2017 um 22:34

    »Der Mann hatte – wie die meisten Menschen, die von einer fixen Idee besessen sind – eine enorme Hartnäckigkeit an den Tag gelegt. Er hatte insistiert, war laut geworden, am Ende sogar beleidigend. Auch mein Ton war schließlich nicht mehr so freundlich gewesen. Irgendwann war er mitten im Satz aufgesprungen und türenknallend davongestürmt. Wenn mir nur sein Name wieder eingefallen wäre…«   Kriminaloberrat Alexander Gerlach hat ein Problem. Bei einem Sturz mit dem Fahrrad hat er sich eine böse Gehirnerschütterung zugezogen. Zu den schlimmen Kopfschmerzen und den Gedächtnislücken kommen die ständigen Lästereien und Ermahnungen von Kollegen und Mitmenschen, weil er ohne Helm unterwegs war. Er kann sich nicht einmal richtig an den Unfall erinnern, spürt aber, dass es irgendeine Verbindung zu dem unangenehmen Mann gibt, der ihn kürzlich aufsuchte. Dieser hatte sich selbst des Mordes an seiner Frau bezichtigt. Sie starb vor über 30 Jahren und ihr Tod wurde als klarer Unfall zu den Akten gelegt. Wieso nun diese Selbstanklage? Alexander spürt, dass irgendetwas an diesem alten Fall nicht stimmt und beginnt, zu ermitteln…   Dieser Krimi aus Heidelberg ist wieder einmal ein herrlich untypischer, beginnt es doch schon damit, dass man gar nicht weiß, ob überhaupt eine Straftat stattfand. Alexander Gerlach muss versuchen, etwas über einen drei Jahrzehnte zurückliegenden Fall herauszufinden – ein hartes Stück Arbeit. Zumal er anfangs eigentlich gar nicht arbeitsfähig ist, viele Fehler macht, die ihm normalerweise nie passieren würden. Es ist ein sehr kniffliges Puzzle, auf das er sich da eingelassen hat. Im Laufe der Handlung wird es einige Überraschungen geben, es wird Tote geben, richtig spannend werden und in einem ungewöhnlichen Ende gipfeln. Ich war zwar schon vorher auf der richtigen Spur, wurde dann aber von der genauen Auflösung überrascht. Das hat mir sehr gefallen!   Gut gefallen hat mir auch wieder das Drumherum. In der Reihe um Alexander Gerlach geht es nicht nur um die Kriminalfälle, sondern immer wieder auch um sein Privatleben. Er ist alleinerziehender Vater von Zwillingstöchtern, die ihm stetig die Grenzen seiner Erziehungsmöglichkeiten aufzeigen. Darüber habe ich mich jetzt schon zehn Bände lang amüsiert, ohne dass sich die witzigen Situationen abnutzen. Bei seinen Kollegen gibt es ebenfalls einige tolle Charaktere, über deren Erscheinen ich mich jedes Mal freue. Allen voran Sekretärin Sönnchen, ohne die Gerlach vermutlich höchstens die Hälfte aller Fälle aufklären könnte.   Fazit: Eine meiner Lieblingsreihen und auch dieser Band lohnt sich wieder. Flott zu lesende und trotzdem intelligente Krimiunterhaltung aus Heidelberg.   »So eine Gehirnerschütterung ist kein Spaß, Chef. Und wenn ich Ihnen einen Tipp geben darf…« »Sprechen Sie das Wort „Helm“ aus, und Sie sind ab Montag für die Überwachung des ruhenden Verkehrs in Ziegelhausen zuständig.«

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    • 3
  • Ein verzwickter und schmerzhafter Fall für Alexander Gerlach

    Die dunkle Villa

    Lilli33

    06. July 2017 um 17:55

    Inhalt:Alexander Gerlach ist mit dem Fahrrad gestürzt und hat eine üble Gehirnerschütterung davongetragen. Dummerweise kann er sich an die Minuten vor dem Sturz nicht erinnern. Aber war da nicht jemand bei ihm gewesen, um den Mord an seiner Frau vor Jahrzehnten zu gestehen?Meine Meinung:Als Fan der Reihe um den Heidelberger Kripo-Chef Alexander Gerlach musste ich natürlich auch diesen Fall lösen, äh lesen. Ich empfehle übrigens, die Bücher der Reihe nach zu verschlingen, da doch ab und zu mal auf einen älteren Fall verwiesen und dabei gespoilert wird. An sich sind die Kriminalfälle aber abgeschlossen, sodass man jederzeit neu in die Reihe einsteigen kann.Den Protagonisten Alexander Gerlach mag ich sehr gerne, weil er einfach menschlich wirkt und auch seine Fehler hat. Aber auch die anderen Charakter gefallen mir bei Wolfgang Burger immer recht gut. Seine Beschreibungen sind sehr treffend, und die Personen wirken authentisch.In „Die dunkle Villa“ müssen wir bis ins Jahr 1985 zurückreisen, um die damaligen Ereignisse aufzudecken. Die Schauspielerin Victoria Hergarden kam damals bei einem häuslichen Unfall ums Leben. Doch war es wirklich ein Unfall, oder hatte doch ihr Ehemann seine Finger im Spiel, wie er nun behauptet? Aber warum sollte er nach 30 Jahren einen Mord zugeben?Gerlach muss ganz schön im Gestrüpp wühlen, um die einzelnen Knoten in der Geschichte zu entwirren. Doch am Ende geht alles auf. Ich war zwar sehr überrascht von der Lösung des Falles, doch wäre mir ein anderer Ausgang lieber gewesen. Aber das ist natürlich Geschmacksache.Man kann bei diesem Krimi sehr gut miträtseln, was wohl tatsächlich passiert ist. Das finde ich immer gut. Außerdem wird die Spannung von Anfang an hoch gehalten, aber auch das Privatleben Gerlachs kommt nicht zu kurz.Der Autor versteht es, mit einer lockeren Sprache, mit gelegentlichen Prisen von Humor und lebendigen Dialogen gut zu unterhalten.Die Reihe:1. Heidelberger Requiem2. Heidelberger Lügen3. Heidelberger Wut4. Schwarzes Fieber5. Echo einer Nacht6. Eiskaltes Schweigen7. Der fünfte Mörder8. Die falsche Frau9. Das vergessene Mädchen10. Die dunkle Villa11. Tödliche Geliebte12. Drei Tage im Mai13. Schlaf, Engelchen, schlaf

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  • Krimi mit einigen Längen

    Die dunkle Villa

    mistellor

    06. April 2017 um 00:04

    "Die dunkle Villa" von Wolfgang Burger handelt wieder von Alexander Gerlach, den fiktiven Kripochef der Heidelberger Kriminalpolizei.Alexander Gerlach wird niedergeschlagen oder er hatte einen Unfall mit dem Rad. er kann sich nicht erinnern. Aufgrund der retrograden Amnesie möchte A. Gerlach die Wahrheit herausbekommen und plötzlich wird aus dem möglichen Unfall ein undurchsichtiger Mordfall, der sogar 30 Jahre zurückreicht.Wie immer bei Wolfgang Burger ist der Fall toll aufgebaut, die Protagonisten sehr sympathisch und man kann sich gut in ihre Welt hinein finden. Der Fall ist spannend und sehr gut aufgebaut, die Mischung aus Privatleben und Berufsleben von Alexander Gerlach ist wieder sehr gut gelungen.Leider hat auch dieser Band im ersten Drittel einige Längen, bei denen ich mich sogar gelangweilt habe. Dann allerdings nimmt der Roman an Fahrt auf und wird sehr spannend. Und wie immer bei Wolfgang Burger ist die Lösung des Falles eine wahrhaftige Überraschung.

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  • Alexander Gerlach ermittelt in der Vergangenheit

    Die dunkle Villa

    Isar-12

    Dies ist der mittlerweile zehnte Fall des Kriminaloberrat Alexander Gerlach. Dabei beginnt alles mit einer Gehirnerschütterung, die sich Gerlach bei einem Radunfall zugezogen hat. Nach und nach erhält er seine Erinnerungen zurück und nimmt dabei den Leser mit zu einem Fall aus den 80er Jahren aus der Welt der Stars und Sternchen in der Unterhaltungsindustrie. Obwohl gesundheitlich noch nicht voll fit, klemmt er sich hinter die Lösung der Geschichte, ganz zum Leidwesen seiner Sekretärin "Sönnchen", die ihn lieber mit Kräutertee versorgt und ihm Ruhe verordnen möchte. Aber da hat sie die Rechnung ohne den bockigen Kriminaloberrat gemacht, der sich auch gleich noch durchringt seinen Töchtern den Halbbruder zu beichten. Die familiären Verflechtungen von Gerlach mag ich sehr gern an dieser Reihe, diesmal hätte ich mir aber durchaus mehr davon gewünscht. Es kam mir ein wenig zu kurz gegenüber anderen Bänden. Dabei konzentriert sich diesmal alles mehr auf die Auflösung der Vergangenheit durch diverse Befragungen und Ereignisse der beteiligten Protagonisten im Fall. Die Personen der Samstag Abend Show kann man sich richtig bildlich vorstellen und sind eine Bestätigung warum das ZDF den "Musikantenstadl" abgesetzt hat (Ja, ich bin kein Fan dieser samstäglichen Zeitverschwendung). Hier hat der Autor meiner Meinung nach gelungene Bilder dieser Welt gezeichnet. Überraschend war dann aber für mich doch der Täter, da hatte ich einen anderen auf dem Radar. In Summe ein gelungener zehnter Fall des Alexander Gerlach.

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    • 6

    Isar-12

    09. March 2016 um 12:12
    KruemelGizmo schreibt Ich schau mir mal den ersten Teil an.

    Viel Spaß dann bei "Heidelberger Requiem". :-)

  • Schräg, witzig und spannend

    Die dunkle Villa

    trollchen

    03. April 2015 um 11:09

    Die dunkle Villa Herausgeber ist Piper Taschenbuch; Auflage: 3 (17. Februar 2014) und es hat 352 Seiten. Cover: Das Cover düster, im Hintergrund zwei Türen, die geschlossen sind und ein hellroter Teppich dazwischen. Im Vordergrund eine schwarze Katze, die über den Boden läuft. Es passt gut zum Inhalt des Buches, mir gefällt es sehr gut. Kurzinhalt: Als Kriminaloberrat Alexander Gerlach nach einem Sturz vom Rad wieder das Bewusstsein erlangt, erinnert er sich nur schemenhaft daran, von einem Mann gestoßen worden zu sein. War es Fred Hergarden, der sich selbst vor Tagen des Mordes an seiner Frau Vicky, einer jungen Schauspielerin, bezichtigt hatte? Deren Tod liegt jedoch bereits Jahrzehnte zurück, und damals deutete nichts auf einen Mord hin. Ist etwas dran an Hergardens spätem Geständnis? Welche Rolle spielte sein damaliger Freund Marcel Graf in der Geschichte, der heute ein berühmter Fernsehstar ist, und besteht tatsächlich ein Zusammenhang mit Gerlachs Unfall? Meine Meinung: Von der ersten Seite war ich wieder begeistert. Die Geschichte in sich war wieder sehr schlüssig und aufeinander abgestimmt. Auch wenn es nun schon der zehnte Fall ist für Gerlach, ist jedes Buch in sich abgeschlossen und der Charakter bildet sich nur weiter. Denn Gerlach ist ein sympathischer Zeitgenosse, der auch vieles hinterfragt und auch viele persönliche Sachen werden mit eingebaut, dies gefällt mir sehr gut. Auch Sönnchen, die nette Sekretärin von Gerlach ist herrlich, einfach nur witzig , manche Dialoge. Auch ist es wieder ein Regionalkrimi, wo man viele Stellen einfach nur wiedererkennt und man schon weiß, wie mancher tickt oder spielt. Auch die Geschichte ist wieder gut durchdacht und zum Ende zu richtig gut konstruiert. Mein Fazit: Wieder ein tolles Buch von Wolfgang Burger, welches nicht das letzte für mich gewesen sein wird. Spannend und unterhaltsam von der ersten bis zur letzten Seite. 5 Sterne, top!

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  • Der zehnte Fall für Gerlach

    Die dunkle Villa

    numinala

    05. July 2014 um 20:45

    Alexander Gerlach erwacht auf der Couch eines Ehepaares, die ihn vor Ihrem Haus liegend gefunden hatten. Er ist wohl - ohne Helm - vom Rad gestürzt  und war  für kurze Zeit bewußtlos. Leider kann er sich - beim  besten Willen - an die letzten 20 Minuten vor seinem Sturz einfach  nicht mehr erinnern. Dank einer dicke Gehirnerschütterung wird er  für einige Tage zum Ausruhen und Erholen 'verurteilt'. Wie kam es bloß zu dem Sturz? War da nicht jemand bei ihm? Und hatte nicht kurz vorher jemand gestanden, den Mord an seiner Frau begangen zu haben? Aber wer war das?  Nur langsam und in Bruchstücken kehrt seine Erinnerung zurück. Ein  Mann namens Fred Hergarden war in seinem Büro und bezichtigte sich selbst seine Frau vor fast 30 Jahren umgebracht zu haben. Aber kann das sein ? Als seine Frau starb, war er selbst im Ausland unterwegs .... oder? Die alten Ermittlungsakten werfen noch mehr Fragen auf... Die damaligen Ermittler (Frau Hergarden starb angeblich nach  einem Unfall), schieden kurz nach dem Abschluß der Ermittlung  aus dem Polizeidienst aus. Der Eine kaufte sich einen Ferrari und  verunglückte kurz darauf tödlich, der Andere arbeitet als Bodyguard  für den TV-Star Marcel Graf, der - zusammen mit seiner Frau -  mit den Hergardens befreundet war und in dessen Haus sie wohnten. Zu viele Zufälle, zu viele Ungereimtheiten .... Gerlach steigt in die Ermittlungen ein. Fazit Ein richtig gut gemachter Krimi, mit einer in sich schlüssigen Geschichte.  Obwohl es bereits der zehnte Fall für Gerlach ist, aber erst mein Erster, kommt man problemslos zurecht. Die einzelnen Charakter sind sehr gut beschrieben und es macht Spaß das Buch zu lesen. Und das Beste ? Ich habe noch einen Fall von Gerlach hier :0) Da freu ich mich schon drauf ! Viele Grüße von der Numi

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  • Die dunkle Villa

    Die dunkle Villa

    Wurm200

    13. May 2014 um 18:00

    Autor: Wolfgang Burger ist 1952 im Südschwarzwald geboren, verheiratet und ist Vater von 3 Töchtern. Er ist promovierter Ingenieur und am Karlsruher Institut für Technologie als Leiter einer Forschungsabteilung tätig. Er schreibt seit 1995 Krimis und Kurzgeschichten. Ich muss gestehen, dies ist mein erster Burger-Krimi somit also auch mein erster Gerlach Fall und ein nehme ich vorweg, er hat mich nicht enttäuscht. Stellt euch die Frage wie es wohl ist wenn man sein Gedächtnis verloren hat?! Nicht sonderlich gut würdet ihr mir da wohl zustimmen. Doch wie wird es wohl für einen Kriminaloberrat sein, wenn er unter Amnesie leidet und gleichzeitig einen Fall lösen muss?! Mir ist nun Klar das dies kaum jemand unter euch weiß aber gut dafür gibt es ja dieses Buch und damit fange ich auch gleich an zu erzählen. Alexander Gerlach ist Kriminaloberrat der Heidelberger Kriminalpolizei und wacht nach einem Sturz mit seinem Fahrrad wieder auf. Schnell merkt er jedoch das er sich nicht an alles erinnern kann, sein Gedächtnis weist Lücken auf die er im folgenden versucht zu klären. Bei seinen „Ermittlungen“ stößt er nicht nur auf Ärger seiner Sekretärin, da diese möchte das sich Gerlach nach seinem Sturz erholt, sondern auch auf jeden Menge Ungereimtheiten. Er sieht sich mit der Frage konfrontiert, wie es zu seinem Sturz kommen konnte. Dabei rückt schnell ein Mann ins Licht der vor kurzen in seinem Büro auftauchte und sich selbst, wegen Mordes angezeigt hat. Nun hier mache ich mit dem Inhalt auch Schluss, denn wo würde sonst der Anreitz für euch sein, das Buch selber zu lesen?! Cover: Was fällt mir nur zu diesem Cover ein?! Nun schwarz ist es, greift also den Titel sehr gut auf und auch die 2 Türen kann man Symbolhaft sehen und verstehen. Amnesie bedeutet Dunkelheit und Unwissenheit, genau wie Das Dunkel des Covers und die beiden Türen, denn was genau hinter den Türen liegt, bleibt auch uns im Unklaren. Wir sehen also, die Bezüge zum Inhalt des Buches bestehen ohne Frage und das finde ich persönlich immer sehr gut. Fazit: Ein Krimi der sich lohnt gelesen zu werden. Wolfgang Burger schafft es auch diesmal wieder den Leser von der ersten bis zur letzten Seite in seinen Bann zu ziehen, wie es kaum ein anderer Autor schafft. Ein Buch das dafür sorgt das eure Freunde vor eurer verschlossenen Türe stehen und im Ungewissen sein werden warum ihr nicht öffnet, weil ihr dieses Buch nicht aus der Hand legen könnt bis ihr die letzte Seite erreicht habt Für mich ist das also ein klares Zeichen um euch dieses Buch mit besten Wissen und Gewissen zu empfehlen.  Klappentext: Als Kriminaloberrat Alexander Gerlach nach einem Sturz vom Rad wieder das Bewusstsein erlangt, erinnert er sich nur schemenhaft daran, von einem Mann gestoßen worden zu sein. War es Fred Hergarden, der sich selbst vor Tagen des Mordes an seiner Frau Vicky, einer jungen Schauspielerin, bezichtigt hatte? Deren Tod liegt jedoch bereits Jahrzehnte zurück, und damals deutete nichts auf einen Mord hin. Ist etwas dran an Hergardens spätem Geständnis? Welche Rolle spielte sein damaliger Freund Marcel Graf in der Geschichte, der heute ein berühmter Fernsehstar ist, und besteht tatsächlich ein Zusammenhang mit Gerlachs Unfall? http://wurm200.blogspot.de/

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  • Der zehnte Fall mit Alexander Gerlach

    Die dunkle Villa

    Natalie77

    Inhalt: Alexander Gerlach erwacht aus einer Bewusstlosigkeit mit einer Gehirnerschütterung. Nur ganz langsam kommen seine Erinnerungen zurück. Erinnerungen an einen Mann der bei ihm im Büro war und einen Mord gestand der bereits 30 Jahre her sein soll. Doch Gerlachs Nachforschungen ergeben das dieser angebliche Mord als Unfall aufgenommen wurde. Warum lügt der Mann der ihm nun als Hergarden bekannt ist und was steckt wirklich hinter den vielen Ungereimtheiten die sich Alexander Gerlach zeigen? Es gibt für mich Bücher die schlage ich auf und tauche ein. So ist das bei der Alexander Gerlach Reihe von Wolfgang Burger und auch wieder bei diesem bereits zehnten Fall. Vieles daran hat mir sehr gut gefallen und das obwohl es diesmal etwas anders begann, denn nun war Gerlach selber derjenige der verletzt war und man liest wie er sich nach und nach versucht an Details zu seinem Unfall zu erinnern. Dabei lässt sich der Autor genug Zeit um es nicht hektisch oder unglaubhaft wirken zu lassen, sondern so das ich mir als Leser dachte das es genau so gewesen sein könnte. Überhaupt war es wieder schön einen Krimi zu lesen der spannend und trotzdem seine Zeit bekam. Längen gab es ganz zum Schluss für mich an einer Stelle an der ich dachte es sei alles klar und auch dann überraschte mich der Autor mit einer Wendung die ich so nicht habe kommen sehen. Dabei gab es hier und da Stellen bei denen ich Gerlach im Denken voraus war. Ich ahnte was als Nächstes wohl kommt und lag richtig. Das brachte mir aber noch mehr Lesefreude und nahm sie mir nicht. Die Protagonisten sind bekannt und es fällt mir schwer dazu etwas zu schreiben. Es gibt auch hier wieder eine private Ebene, die sehr wenig zur Sprache kam, aber ein paar Dinge aus den Vorgängern klärte. Das bedeutet aber nicht das man das Buch nicht lesen könnte ohne vorher die anderen zu kennen. Jeder Fall für sich ist abgeschlossen und wenn man nicht wie ich auch Augenmerk auf das private Geschehen hat, kann man jederzeit einsteigen oder auch in verkehrter Reihenfolge lesen. Zum Schluss möchte ich sagen das Die dunkle Villa ein Krimi ist der mich sehr gut unterhalten hat und den ich jedem weiter empfehlen kann. Für jemanden wie mich der die Reihe kennt ist es wie eine gewohnte Umgebung betreten. Nur das Ende fand ich etwas lang gezogen auch wenn es mich nochmal überraschte.

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    • 3

    Natalie77

    16. March 2014 um 08:12
  • 'Kennen Sie diese Heidelberg-Krimis von …?'

    Die dunkle Villa

    sabatayn76

    01. March 2014 um 14:10

    Inhalt: Nach einem Sturz vom Fahrrad hat Kriminaloberrat Alexander Gerlach nicht nur eine Beule am Hinterkopf, sondern auch einen Filmriss. Er muss erst wieder Ordnung in seine Gedanken bringen, doch in der Zwischenzeit geschehen einige sonderbare Dinge, zum Beispiel findet er an seinem Auto einen Peilsender, er wird verfolgt und auch der Unfallhergang wirft viele Fragen auf. Und welcher Zusammenhang besteht zwischen Gerlachs Sturz und Fred Hergarden, der kurz zuvor in Gerlachs Büro kam und den Mord an seiner Frau gestanden hatte, die vor fast 30 Jahren tot in der gemeinsamen Wohnung gefunden wurde? Mein Eindruck: Ich kenne Heidelberg und Umgebung sehr gut und habe alle bisher erschienenen Gerlach-Krimis gelesen. Auch 'Die dunkle Villa' hat mir gut gefallen, obwohl ich bereits beim letzten Fall das Gefühl hatte, dass sich die Beziehung zwischen Gerlach und Theresa immer mehr abnutzt und nunmehr eher nervt als spannend oder witzig ist. Der Fall an sich ist recht komplex, wirkte auf mich aber vor allem am Ende etwas zu überzogen und zu konstruiert. Die Protagonisten sind - wie von der Reihe gewohnt - gut charakterisiert und größtenteils lebensnah. Neben dem Kriminalfall erhält der Leser viele Einblicke in Gerlachs Privatleben und lernt Heidelberg und Umgebung etwas näher kennen bzw. erkennt viele Handlungsorte wieder (sofern man die Gegend kennt). Mein Resümee: Ein unterhaltsamer Krimi.

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