Die falsche Frau

von Wolfgang Burger 
3,7 Sterne bei44 Bewertungen
Die falsche Frau
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Igelmanu66s avatar

Hier stimmte alles. Spannung, Realismus, ein bisschen was zum Nachdenken und wie immer ein guter Schuss Humor.

MickeyKs avatar

Sehr spannend. Einer der bisher besten Teile der Reihe!

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Inhaltsangabe zu "Die falsche Frau"

Die Heidelberger Polizeidirektion gleicht einem aufgescheuchten Hühnerhaufen: Im Vorfeld einer internationalen Wirtschaftstagung verdichten sich die Hinweise auf einen bevorstehenden Terroranschlag, und Kripochef Alexander Gerlach versucht fieberhaft, den Tätern zuvorzukommen. Als eine Zielfahnderin vom BKA eintrifft, die auf eine untergetauchte Terroristin angesetzt ist, soll sich die neue Kollegin das Büro ausgerechnet mit Gerlach teilen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten kommt man sich näher, und während in der Bevölkerung der Unmut wächst und sich Gerlachs halbwüchsige Töchter mit den radikalen Globalisierungsgegnern solidarisieren, meint seine Geliebte Theresa plötzlich, ernsthaft Grund zur Eifersucht zu haben.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783492272582
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:352 Seiten
Verlag:Piper
Erscheinungsdatum:01.04.2012
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.04.2012 bei audio media verlag erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Igelmanu66s avatar
    Igelmanu66vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Hier stimmte alles. Spannung, Realismus, ein bisschen was zum Nachdenken und wie immer ein guter Schuss Humor.
    Hier stimmte alles!

    »Ich bin wirklich sehr gespannt, wie Sie die Lage im Griff behalten wollen, wenn hier ein paar Tausend Anarchos aufkreuzen – und sie werden kommen, darauf können Sie Gift nehmen. Angenommen, die ziehen vors Tagungshotel, um es in Brand zu stecken?«
    Ich hielt es für eine ausgemachte Schnapsidee, diese Wirtschaftsgespräche ausgerechnet mitten in Heidelberg abzuhalten.

     

    Kein Wunder, dass Kriminaloberrat Alexander Gerlach so erbost ist. Sein schönes Heidelberg soll also der Austragungsort der in Kürze anstehenden Deutsch-Amerikanischen Wirtschaftsgespräche werden. Vor allem der erwartete amerikanische Wirtschaftsminister ist für nicht wenige Menschen wie das berühmte rote Tuch! Neben den befürchteten Ausschreitungen und Demonstrationen gilt die Sorge der in großer Zahl angerückten Sicherheitskräfte der Vermeidung eines Terroranschlags. Und dann ist da noch eine Zielfahnderin vom BKA, die seit Jahren hinter einer abgetauchten RAF-Terroristin her ist, deren Spur ebenfalls nach Heidelberg führt.

    Schon nach kurzer Zeit weiß Alexander nicht mehr, wo ihm der Kopf steht. Wie soll man sich dabei noch um „normale“ Fälle kümmern, wie die beiden völlig verkohlten Leichen, die in einem abgebrannten Haus gefunden wurden? Und wie mit der Entdeckung umgehen, dass seine 16jährigen Zwillingstöchter offenbar die Pille nehmen?

     

    Die Krimireihe rund um Alexander Gerlach mag ich ja ohnehin, aber dieser Band gefiel mir besonders. Vermutlich, weil er auf mich so überaus realistisch wirkte.

    Es ist alles drin, was ständig die Medien beherrscht. Skrupellose Politiker, umstrittene Staatsbesuche, Terrorangst, Demonstrationen, Geheimdienste… Das Szenario, das hier in Heidelberg dargestellt wird, könnte genauso passieren. Diesmal wird der Leser aber zudem mit einem Thema konfrontiert, über das sich womöglich so mancher noch nie Gedanken gemacht hat.

    Alexander hat nämlich – abgesehen von der Sicherheitslage und der Aufklärung des Doppelmordes – noch ein weiteres Problem. Ständig muss er sich seinen Töchtern und seiner Geliebten gegenüber dafür rechtfertigen, dass er seine Arbeit macht, die hier unter anderem darin besteht, für den Schutz des amerikanischen Politikers zu sorgen. Dieser hat vermutlich reichlich Dreck am Stecken, weshalb auch viele Polizisten eigentlich selber gerne mitdemonstrieren würden. Nur können sie es sich leider nicht aussuchen, müssen ihre Pflicht tun, selbst wenn es der eigenen Auffassung widerspricht. Alexander jedenfalls befindet sich wochenlang im Dauerkonflikt und leidet sehr darunter, auf so viel Unverständnis zu stoßen. Mir gefiel sehr, dass diese Position hier mal deutlich herausgearbeitet wurde.

    Darüber hinaus bleibt es durchgehend spannend, immer wieder tauchen neue Spuren oder Erkenntnisse auf, laufen Fäden zusammen. Das Ganze wird recht umfangreich, trotzdem passt alles zusammen und wirkt logisch und nachvollziehbar.

     

    Alexander ist ein interessanter Charakter, den ich sehr mag. Genau wie die übrigen Mitglieder seines Teams, die alle grundverschieden, aber jeder einzelne unverzichtbar sind. Und ohne Sekretärin Sönnchen geht ohnehin gar nichts!

    Für Erheiterung sorgen auch in diesem Band die stetigen größeren und kleinen Probleme, die Alexander mit seinen mittlerweile 16jährigen, im Grunde herrlich normalen, Zwillingstöchtern hat. Ich muss immer wieder schmunzeln, wenn er auf verlorenem Posten kämpft – und das auch sehr genau weiß ;-)

     

    Fazit: Hier stimmte alles. Spannung, Realismus, ein bisschen was zum Nachdenken und wie immer ein guter Schuss Humor. Klasse!

    Kommentare: 9
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    mistellors avatar
    mistellorvor einem Jahr
    Sehr spannend

    In dem Krimi "Der fünfte Mörder" von Wolfgang  Burger wird Kriminaloberrat Alexander Gerlach deutlich überfordert.
    Ein Wirtschaftsgipfel soll ausgerechnet in Heidelberg stattfinden. Anwesend wird auch der amerikanische Außenminister sein, der aufgrund seines beruflichen und persönlichen Werdegangs sehr viele Menschen, auch in Heidelberg, verbittert und wütend macht. Deshalb benötigt sehr intensiven Schutz, an der auch die Heidelberger Polizei beteiligt sein muss. Und so verbringt Alexander einen Teil seiner Zeit mit Krisengesprächen, Konferenzen und Verwaltungs- und Koordinationsaufgaben. Nebenbei soll er noch einen zweifachen Mord aufklären, eine Terroristin finden, sich mit Geheimagenten herumschlagen, die Identität von Toten klären und einen Terrorakt verhindern. Und als ob das nicht genug wäre, schlägt er sich mit seinen Zwillingen um, die plötzlich die Pille nehmen und an Demonstrationen teilnehmen. Und seine Geliebte engagiert sich jetzt noch politisch und hat nicht mehr genug Zeit für ihn.
    Dies alles würde wohl jeden Mann umhauen. 

    Mir hat dieser Roman sehr gut gefallen. Der Autor beschäftigt sich mit einem sehr politischen Thema - der Sozialen Ungerechtigkeit auf dieser Welt. Dabei gelingt dem Autoren, dieses Thema aus sehr unterschiedlichen Blickwinkeln zu betrachten. Der Leser erfährt in diesem Roman viel über die Verzweiflung junger Menschen über die Politik vieler Staaten, über den Weg in den Terrorismus, über  Hilflosigkeit und Resignation, über Glaube an etwas  "Größern", über Begeisterung und der Glaube an Veränderung, generell über Politik.
    Mir hat sehr gut gefallen, dass der Autor verschiedene Altersgruppen sich mit diesem Thema befassen lässt, dass er nicht stereotyp wertet, aber trotzdem diskret seine Meinung darstellt.

    Und obwohl er eine hochbrisante politische Handlung in seinem Buch beschreibt, gelingt es ihm auf exzellente Weise, diese mit der Kriminalhandlung zu verbinden. Hier ist Wolfgang Burger ein wahres Meisterstück gelungen.

    Nach einem spannenden und hochinteressanten Lesevergnügen gebe ich diesem Buch 5 Sterne.

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    Isar-12s avatar
    Isar-12vor 2 Jahren
    Alexander Gerlach zwischen den Frauen

    Im mittlerweile achten Fall der Reihe gerät Kriminalrat Alexander Gerlach zwischen die Fronten zweier Frauen, der Kollegin vom BKA und seiner Geliebten Theresa. Doch damit nicht genug: Ein hochrangige Politiker aus USA kommt nach Heidelberg, hierzu sind gemeinsam mit den amerikanischen Kollegen alle Maßnahmen zu dessen Sicherheit zu planen. Dies gestaltet sich schwierig, da diesem der Unmut von Demonstranten entgegensteht. Außerdem verdichtet sich die Gefahr eines Terroranschlags oder Attentat. Und zu guter Letzt muss er sich auch noch dabei vor seinen Töchtern rechtfertigen. Eine in Summe wieder gelungene Mischung um als Leser mit Alexander Gerlach mitzufiebern und teilweise amüsiert mitzuleiden. Zwar hatte ich diesmal schon früh einen Täterverdacht, der sich dann auch bewahrheitete, dafür aber fand ich in diesem Band die Zwistigkeiten zwischen Gerlach und seinen Töchtern genial. Hier gab es mehrmals erheiternde Szenen zwischen Vater und pubertierenden Töchtern. In Summe wieder ein solider Band aus der Serie, der ich weiterhin als Leser treu bleibe.

    Kommentare: 4
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    Felices avatar
    Felicevor 5 Jahren
    Nicht der beste Heidelberg-Krimi

    Mir war der Fall dieses Mal zu weit hergeholt, irgendwie passierte nicht viel und lediglich das Geplänkel zwischen Alexander Gerlach und seiner Geliebten Theresa sowie A.G. und der Zielfahnderin sorgten für nette Unterhaltung- wobei das natürlich nicht der Anspruch an einen Krimi ist.
    Gewohnt sympathisch meistert der Kripo-Chef Beruf und Privatleben mit allen Tücken und deshalb fand ich den achten Heidelberg-Krimi schon lesenswert. Wobei die Spannung dieses Mal etwas auf der Strecke blieb und auf den letzten 15 Seiten der Showdown kommt und die Auflösung zu schnell erzählt wird. Diese ist weder besonders nachvollziehbar noch befriedigend.
    Schade.

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    Buchinas avatar
    Buchinavor 6 Jahren
    Rezension zu "Die falsche Frau" von Wolfgang Burger

    „Die falsche Frau“ ist mein erster Roman von Wolfgang Burger. Obwohl es sich bei diesem Roman um eine Reihe um den Kommissar Alexander Gerlach handelt, bin ich gut in die einzelnen Charaktere und ihre Geschichten hineingekommen. Man muss die Vorgängerbände also nicht unbedingt lesen.
    Gerlach bekommt die undankbare Aufgabe, die Polizeiarbeit vor und während einem internationalen Wirtschaftstreffen zu organisieren. Dabei darf er sich nicht nur mit dem amerikanischen Geheimdienst rumschlagen, sondern auch mit seinen Teenagerntöchtern, für die der eingeladene amerikanische Wirtschaftsminister das Böse in Person ist. Dies sind aber alles nur Nebenhandlungen, die den Hauptfall einbetten. Ein am Anfang leichter Fall von zwei gefunden Leichen in einem abgebrannten Häuschen entwickelt sich langsam immer mehr zu einem unlösbaren Problem. Und hat dieser vielleicht etwas mit einem geplanten Angriff auf den amerikanischen Wirtschaftsminister zu tun. Steckt dahinter vielleicht eine ehemalige RAF Terroristin?
    Dieser Fall entwickelt sich mit vielen Wendungen zu einem überraschenden Ende und sorgt dafür, dass die Spannung erhalten bleibt. Abzüge gibt es für die Charaktere, die nicht sehr tiefgründig gezeichnet wurden. Und daher austauschbar blieben.
    Die Sprache des Buches zeichnet sich nicht durch komplizierten Satzbau oder langwierige Beschreibungen aus, so dass ich sehr schnell durchs Buch kam.

    Da ich gerne bei Krimis miträtsle, war das ein spannender Krimi für mich, der mit seiner Handlung nicht den typischen Serienmördermainstream bediente. Für mich eine schöne Abwechslung.

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    Buchfan276s avatar
    Buchfan276vor 6 Jahren
    Rezension zu "Die falsche Frau" von Wolfgang Burger

    Ein nettes Buch für zwischendurch ist "Die falsche Frau" von Wolfgang Burger. Ein Eindruck erweckendes Cover geht der Lektüre voraus. Es zeigt ein Gartentor und eine Krähe, ist ganz in Grüntönen gehalten. Besonders gefällt mir die "Blutoptik" auf dem Cover. Schade nur, dass Cover und Inhalt nur wenig miteinander gemein haben.
    Es geht nämlich um einen bald in Heidelberg stattfindenden Wirtschaftskongress, zu dem der amerikanische Wirtschaftsminister kommen wird. Alexander Gerlach ist dabei unter anderem für die Koordination des Personals zuständig und daher recht gestresst. Dazu kommt. dass im Kommissariat Platzmangel herrscht und man in sein Büro Zielfahnderin Helena Guballa einquartiert, welche darauf angesetzt ist, Informationen über die RAF-Terroristin Judith Landers zu sammeln. Aus Informationsquellen geht nämlich hervor, dass diese einen Anschlag auf den Wirtschaftsminister plant. Zusätzlich werden in einer Brandruine zwei Leichen gefunden, deren Mord nun ebenfalls aufgeklärt werden soll. Und der Krimi wäre kein Krimi, wenn nicht alle diese Fälle irgenwie zusammengehören würden...

    Der Schreibstil des Buches ist schön flüssig und man kommt angenehm durch das Buch. Schade ist, dass das Buch einige Längen hat und für meinen Geschmack zum Ende hin sich die Ereignisse überschlagen. Zudem war mir die Ausgestaltung der Charaktere zu oberflächlich. Diese wurden nämlich nur unsauber erklärt und es fällt dem Leser schwer, sie sich vorzustellen. Gut gefallen hat mir bei dem Krimi der Hintergrund um den RAF-Terrorismus, welcher einem in Büchern nur selten begegnet. Das Ende war leider etwas vorhersehbar, obwohl die tatsächliche Aufklärung des Falls nochmal eine Wendung mit sich bringt und es zum Schluss nochmal schön spannend wird.
    Insgesamt hat mir das Buch aber trotzdem gut gefallen und ich möchte ihm drei von fünf Sternen geben, denn interessant war das Buch ohne Frage und weitgehend auch spannend. Nur fand ich den Vorgängerband "Der fünfte Mörder" eben noch besser. Zu empfehlen ist das Buch für alle Krimifans, die auch gerne noch selber mitdenken, denn nicht alle Hinweise werden offensichtlich geliefert...

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    LightningAress avatar
    LightningAresvor 6 Jahren
    Rezension zu "Die falsche Frau" von Wolfgang Burger

    In Heidelberg steht eine Internationale Wirtschaftstagung an: Die Polizei arbeitet bereits im Vorfeld auf Hochtouren, da man um die Sicherheit der Politiker besorgt ist. So kommt es, dass der Kripochef Alexander Gerlach für diese Zeit sein Büro mit Helena Guballa teilen muss, die schon seit Jahren Ermittlungen zu einer Terroristin anstellt. Jegliche verdächtige Spur wird sofort verfolgt, um mögliche Attentate bereits im Vorfeld zu vereiteln. Ob dies wohl gelingt?

    Ich muss zugeben, dass ich das Buch nicht sehr gut fand, da es viele langatmige Stellen beinhaltet. Die Ermittlungen sind meist sehr eintönig und Gerlach selbst scheint nicht sehr viel zur Ermittlung selbst beizutragen. Er bekommt die Hinweise nahezu vor die Füße geworfen, wodurch der Fall nicht mehr sehr real wirkt. Außerdem wird man anfangs ziemlich durch den Nebenstrang seines Privatlebens abgelenkt. Später habe ich aber gemerkt, dass es schön und interessant ist auch mal eine ganz andere Seite des Ermittlers kennenzulernen. Allerdings wurde dann die Nebenhandlung zwischendurch sogar interessanter als die Haupthandlung, was ich gar nicht gut finde. Das Hauptinteresse des Lesers sollte schon auf die Haupthandlung gelenkt werden. Zu Anfang hatte ich erst den Eindruck, dass Personen und Beziehungen ziemlich geschickt gemacht sind, aber im Laufe der Geschichte erhält man kaum noch Informationen zu ihnen und die Beziehungsentwicklungen waren für mich manchmal nicht mehr nachvollziehbar. Ein weiteres Problem ist, dass einfach keine Spannung aufkommt. Es gibt ab und zu ein paar brenzlige Situationen, aber auch da fällt die Spannung kaum dass sie ihren Höhepunkt erreicht hat auch schon wieder weg. Auch der „Showdown“, auf den man das ganze Buch über hin wartet ist nicht sehr spannend, weil er einfach zu kurz gehalten ist. Man hätte wirklich mehr aus diesem Buch machen können, denn die Grundidee ist echt super! Eine andere Sache, die ich auch ganz gut finde ist die Kommunikation zwischen all den Mitarbeitern. Die Gespräche sind sehr authentisch und ab und zu wird auch mal ein englisches Wort genannt. Allerdings fällt einem dies durch die ständige Wiederholung gar nicht mehr auf, was ich sehr schade finde.

    Ich bin enttäuscht von diesem Buch, weil es einfach keine Abwechslung und Spannung bietet. Stattdessen ist es sehr langatmig und viele Passagen folgen demselben Muster. Das finde ich sehr schade, weil es eigentlich eine richtig tolle Grundidee beinhaltet.

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    jenny_wens avatar
    jenny_wenvor 6 Jahren
    Rezension zu "Die falsche Frau" von Wolfgang Burger

    Dies war mein erster Wolfgang Burger Roman und zugleich auch mein erster Deutscher Krimi. Ich stand diesem Roman bzw. Krimi anfangs sehr skeptisch gegenüber. Denn wie ich herausfand, war dies das 8. Buch einer Reihe rund um Alexander Gerlach, der Hauptfigur.
    Ich dachte zuerst, oje, das kann ja was werden. Aber ich wurde eines besseren belehrt und war total erstaunt, wie gut ich in den Krimi hinein fand. Ich konnte mir die Figuren vorstellen, die mitwirkten, auch wenn es zum Teil sehr viele waren. Allerdings wurden diverse Nebenfiguren arg vernachlässigt, was ich nicht so toll fand. Sie waren für mich in der Hinsicht nicht greifbar.
    Um aber die Hauptfigur, Alexander Gerlach kennen zu lernen, brauchte ich nicht erst die ersten 7 Bände zu lesen, was von mir einen Pluspunkt bekam.

    Der Krimi ist mit Witz und Humor gespickt, so das ich einigemale echt schmunzeln musste.
    Das Ende dieses Krimis war irgendwie vorherzusehen, und doch riet man die ganze Zeit mit, ob es nicht vielleicht doch anders ist, als es zum Schluss ein könnte.
    Die Handlungen sind gut durchdacht gewesen von dem Autor. Und ich fand es toll, "hinter" die Kulissen der deutschen Polizeiarbeit blicken zu können.
    Gefesselt hat mich der Roman zeitweise schon sehr, aber dann wurde irgendwie viel um den heißen Brei herum geredet.

    Alles in allem hat mir noch das gewisse Etwas gefehlt und mehr Fesselung des Romans, so das ich ihn nicht mehr hätte aus den Händen legen können! 3 Sterne

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    Lilli33s avatar
    Lilli33vor 6 Jahren
    Rezension zu "Die falsche Frau" von Wolfgang Burger

    Inhalt:
    Internationale Wirtschaftsgespräche finden in Heidelberg statt. Dazu wird der amerikanische Wirtschaftsminister erwartet. Es gilt, den unbeliebten Politiker vor einem terroristischen Anschlag zu schützen. Nebenbei sind noch ein Brand- und ein Vermisstenfall zu lösen. Damit nicht genug, schlagen sich die 16-jährigen Zwillinge von Kripochef Gerlach auf die Seite der politischen Gegner, und auch seine Geliebte Theresa macht Stress.

    Meine Meinung:
    Bei diesem Buch handelt es sich bereits um den 8. Teil dieser Krimireihe. Obwohl der Fall abgeschlossen ist, empfiehlt es sich, zuvor die anderen Bände zu lesen, weil man einfach die immer wiederkehrenden Personen dann besser kennenlernt und einordnen kann. Gerade bei diesem Band werden anfangs sehr viele Charaktere eingeführt. Zusätzlich zu den üblichen Kollegen des Polizeipräsidiums Heidelberg werden dort auch eine Menge Amerikaner und BKA-Leute einquartiert. Selbst Gerlach muss sein Büro mit einer Zielfahnderin aus Wiesbaden teilen, was ihm gar nicht behagt. Aber gerade die Interaktion zwischen diesen beiden Personen hat mir gut gefallen.

    Mit 352 Seiten ist dieser Band der umfangreichste der Reihe, was ich nicht unbedingt gut finde. Es geht um etwas zu viele Details. Burger hätte sich meiner Ansicht nach ein bisschen einschränken und die Hauptstränge besser herausstellen sollen. Vieles von den unwichtigen Dingen führt nur zur Verwirrung und zieht das Ganze in die Länge. So wird auch die Spannung nur sehr langsam aufgebaut. Sie kommt erst im letzten Viertel wirklich auf. Bis dahin wird vor allem ermittelt, telefoniert, werden Zeugen befragt, Sitzungen abgehalten. So wird die mühselige Polizeiarbeit aber authentisch beschrieben.

    Manches ist leicht vorherzusehen, anderes überraschend, für mich war es eine gelungene Mischung.

    Die Charaktere habe ich ja mittlerweile liebgewonnen, den sympathischen Gerlach mit seinen kessen Zwillingen, seine Sekretärin Sönnchen, die manche Fäden in der Hand hält, die Ermittler Balke und Krauss, die nun ein Paar sind, sowie Runkel. Vangelis ist in Mutterschaftsurlaub und spielt leider nur eine Nebenrolle.

    Fazit:
    Burger-Fans müssen, Kurpfälzer ebenso, alle anderen können dieses Buch lesen.

    P.S: Ich freue mich auch über "hilfreich"-Klicks bei amazon ;-)

    http://www.amazon.de/review/RA8P2X0KYZCB8/ref=cm_cr_rdp_perm

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    Nefertari35s avatar
    Nefertari35vor 6 Jahren
    Rezension zu "Die falsche Frau" von Wolfgang Burger

    Die Falsche Frau - Wolfgang Burger, Piper Verlag
    Kurze Inhaltsangabe:
    Dies ist der neueste Fall für Alexander Gerlach, ein sehr symphatischer Heidelberger Ermittler. Dieses Mal soll es im Heidelberg eine internationale Wirtschaftstagung geben, zu der ein hochrangiger Wirtschaftspolitiker kommen soll, der sich schon einige unschöne Dinge inder Vergangenheit geleistet hat. Deswegen wird mit Angriffen auf ihn, Terrorismus und großangelgeten Demos gerechnet. Die Polizeidirektion Heidelberg platzt aus alles Nähten, da die Amerikaner einiges an Platz benötigen. Zeitgleich brennt inHeidelberg ein haus nieder und es gibt zwei Tote. Zuerst scheint nichts auf die Wirtschaftstagung hinzuweisen, doch dann verdichten sich in dem Fall die Beweise und alles deutet auf einen Anschlag him. Zu allem Ärger und Verdruß muß sich Gerlach sein Büro auchhnoch mit einer Zielfahnderin teilen, die ein und dieselbe Person schon seit Jahrzehnten sucht und glaubt, das diese auf der tagung auftauchen wird. Wird sich alles aufklären? Wird gerlach den Fall lösen und die tagung sicher hinter sich bringen können?
    Schreibsti:
    Das Buch hat einen langsamen Spannungsaufbau, der einen aber dazu bringt immer weiterlesen zu wollen. Man will wissen, wie es weitergeht. Die Recherchen im Buch sind sehr detailliert und interessant dargestellt und ich selber wußte bis dato nicht, was das für ein Gepuzzel ist, bis aus einem Hinweis ein Beweis wird. Der Schreibstil selber ist gut zu lesen und nie langweilig. Die Wendungen sind oft unvorhergesehen, aber in einigen Fällen auch sehr offensichtlich. Die Charaktere laufen nicht nebenbei, sondern werden mit vielen Details ausgestattet und über den einen oder anderen würde man gerne mehr erfahren.
    Persönliche Meinung:
    Mir hat der Roman sehr gut gefallen, bis auf einige zu offensichtliche Wendungen. Die geschichte war schlüssig und gut zu lesen und hat mich nie gelangweilt. Obwohl ich bis jetzt noch keinen Gerlach-Roman gelesen hatte, mußte man die Vorgänger nicht kennen, um diesen Roman flüssig lesen zu können. Man kam überraschend schnell in die geschichte rein. Ich gebe gerne vier Sterne.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Daniliesings avatar
    Ein neuer Fall für Kripochef Alexander Gerlach - und ein spannender Fall für euch! Seid bei der Leserunde zu "Die falsche Frau" dabei und lasst euch fesselnde Lesestunden mit einem besonderen Kommissar nicht entgehen! Die Heidelberger Polizeidirektion gleicht einem aufgescheuchten Hühnerhaufen: Im Vorfeld einer internationalen Wirtschaftstagung verdichten sich die Hinweise auf einen bevorstehenden Terroranschlag, und Kripochef Alexander Gerlach versucht fieberhaft, den Tätern zuvorzukommen. Als eine Zielfahnderin vom BKA eintrifft, die auf eine untergetauchte Terroristin angesetzt ist, soll sich die neue Kollegin das Büro ausgerechnet mit Gerlach teilen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten kommt man sich näher, und während in der Bevölkerung der Unmut wächst und sich Gerlachs halbwüchsige Töchter mit den radikalen Globalisierungsgegnern solidarisieren, meint seine Geliebte Theresa plötzlich, ernsthaft Grund zur Eifersucht zu haben ... Eine Leseprobe findet ihr hier: http://www.piper-verlag.de/piper/buch/drm_widget.php?isbn=9783492272582 Und hier gibt es ein kleines Interview mit 5 Fragen an den Autor Wolfgang Burger: https://www.youtube.com/watch?v=TC4jAzOfPEk Für diesen fesselnden Kriminalfall, erschienen im Piper Verlag, suchen wir 25 Testleser. Die 25 Gewinner erhalten das Buch, lesen es direkt und tauschen sich in den Leseabschnitten dazu aus. Nach dem Lesen wird eine Rezension geschrieben. Wenn ihr mitermitteln möchtet, verratet uns einfach bis einschließlich 04. April unter "Bewerbung zur Leserunde", was euch am Buch und dem Austausch dazu in der Leserunde besonders interessiert.
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