Wolfgang Burger Heidelberger Lügen

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Inhaltsangabe zu „Heidelberger Lügen“ von Wolfgang Burger

Kriminalrat Gerlach und seine Töchter haben sich in Heidelberg eingelebt, und eigentlich könnte sein Leben endlich in ruhigeren Bahnen verlaufen. Doch dann verspricht er einer jungen Witwe, deren Mann unter seltsamen Umständen ums Leben kam, bei der Aufklärung zu helfen. Tatsächlich scheint es bei dem Autounfall nicht mit rechten Dingen zugegangen zu sein, denn in das Geschehen war auch eine Frau verwickelt, mit der Kriegel seinerzeit verabredet war. Gerlach vermutet ein Eifersuchtsdrama, doch dann taucht ein Aktenkoffer voller Geld auf, der offenbar dem Toten gehört hat. Der ausgesprochen sympathische Kriminalrat muss in einem Fall ermitteln, der ihn rund um die Uhr fordert. Weshalb er wieder einmal zu wenig Zeit für seine Zwillingstöchter hat, die sich gerade zum ersten Mal verlieben, nur leider in denselben Jungen …

Auch der zweite Fall ist verzwickt und sehr spannend!

— MickeyK
MickeyK

Intelligente Krimi-Unterhaltung aus Heidelberg. Ich freue mich schon auf die nächsten Bände.

— Igelmanu66
Igelmanu66

2. Band der Reihe. Spannend. Macht neugierig auf die anderen Bände.

— mistellor
mistellor

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  • Intelligente Krimi-Unterhaltung aus Heidelberg.

    Heidelberger Lügen
    Igelmanu66

    Igelmanu66

    05. August 2016 um 11:47

    »Die Kollegen vom Kriminaldauerdienst hatten die Leiche des übergewichtigen Mannes schon aus dem Wasser gefischt und am betonierten Rand des südlichen Schleusenbeckens neben einem der Poller abgelegt. Die Pfütze um den Leichnam herum wurde rasch größer. Die Beamten der Spurensicherung zupften gähnend an dem Körper herum. Sie waren zu zweit und hatten eine gewisse Ähnlichkeit mit Dick und Doof. Es roch nach Tang und Teer. Irgendwo im Dunkeln toste der Hochwasser führende Neckar über die Wehre in die Tiefe. In der Schwärze unter uns gluckste es tückisch, Wellen klatschten gegen die Mauern. Eine rote Ampel für Schiffe und die zuckenden Blaulichter erhellten die Szenerie.« In einer nasskalten Februarnacht in Heidelberg beginnt für Kriminalrat Alexander Gerlach und sein Team mit dem Fund einer Wasserleiche ein wahrer Ermittlungsmarathon. Gibt es einen Zusammenhang zu einem vor einem Jahr verschwundenen jungen Mann? Zu einem gefundenen Geldkoffer? Der Fall scheint immer weitere Kreise zu ziehen und hält für die Ermittler mehr als eine Überraschung bereit. Und als wenn das noch nicht reichen würde, sorgt ein aus der U-Haft geflohener mutmaßlicher Mörder für Aufregung… Auch dieser zweite Band aus der Heidelberger Krimireihe gefiel mir sehr! Wie schon sein Vorgänger bietet er ansprechendes Lokalkolorit, einen sympathischen Protagonisten und einen intelligenten Fall. Alexander Gerlach überzeugt sowohl als Polizist, als auch als Mensch. Er hat Instinkt, Ideenreichtum und die Fähigkeit zum logischen Kombinieren – aber er ist auch schnell genervt und kämpft ständig gegen seinen inneren Schweinehund. Regelmäßig verliert er den Kampf gegen seine Hormone (er steckt in einer äußerst delikaten Beziehung mit der Ehefrau seines Vorgesetzten) und gegen seine pubertierenden Zwillingstöchter. Vor allem Letzteres ließ mich immer wieder schmunzeln ;-) Der Fall selber präsentiert sich spannend und verzwickt. Viele Fäden laufen nach und nach zusammen, immer wieder tauchen neue und interessante Aspekte auf. Zum Ende hin gibt es noch mal einen ordentlichen Spannungsanstieg, bevor sich alles logisch und stimmig auflöst. Fazit: Intelligente Krimi-Unterhaltung aus Heidelberg. Ich freue mich schon auf die nächsten Bände.

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  • 2. Band der Gerlach-Reihe

    Heidelberger Lügen
    mistellor

    mistellor

    12. January 2016 um 23:04

    Nun der 2. Band der Reihe um Alexander Gerlach, der auch diesmal in Heidelberg spielt, wo er mit seinen Mitarbeitern  2 Kriminalfälle lösen soll. Die  Fälle sind spannend (Geiselnahme, Industriespionage, Mord  und noch mehr Mord), durchaus realistisch und nicht irgendwie thrillermäßig aufgepeppt. Das Privatleben von Alexander Gerlach ist ebenfalls nicht ohne Spannung. Kein Wunder bei zwei 14-jährigen, pubertierenden Töchtern und einer verheirateten Geliebten, die die Frau seines Vorgesetzten ist. In manchen Situationen hält man als Leser manchmal den Atem an. Besonders schön ist es, wenn die Töchter mit ihrem Vater spielen, und er ihnen hilflos ausgeliefert ist. Armer Vater von Zwillingstöchtern- du wirst ihnen nie gewachsen sein. Wie auch im ersten Band ist die Sprache des Buches flüssig, gut geschrieben und leicht zu lesen. Die Protagonisten sind liebevoll gezeichnet, zeigen Ecken und Kanten und sind dadurch sehr interessant und werden nicht langweilig. Der Plot ist so aufgebaut. dass deutlich wird, dass es sich hier um die Entwicklung einer Reihe handelt, was sehr neugierig macht. Denn viele Handlungsstränge wurden bereits in Band 1 angelegt. Ich freue mich schonauf die nächsten Bände.    

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  • Rezension zu "Heidelberger Lügen" von Wolfgang Burger

    Heidelberger Lügen
    sabatayn76

    sabatayn76

    04. August 2012 um 12:44

    'Wie oft irrt man sich? Wie oft stimmt das Bild, das wir uns von einem Menschen machen, nicht oder kaum mit der Realität überein?' Inhalt: Eigentlich wollte Kriminalrat Alexander Gerlach nur zur abendlichen Joggingrunde aufbrechen, trifft dann jedoch auf eine Frau, die vergessen hat, wo sie ihr Auto geparkt hat, und die Gerlach schließlich von ihrem verstorbenen Mann erzählt. Dieser hatte im letzten Sommer einen Autounfall und wurde dabei tödlich verletzt. Die Umstände seines Todes sind mysteriös, und schließlich taucht auch noch ein Koffer voller Geld auf, der scheinbar dem Toten gehört hat. Zur selben Zeit wird eine männliche Leiche im Schleusenbecken am Karlstor gefunden, die jedoch kein Wasser in der Lunge hat. Wer ist für diesen Tod verantwortlich? Wieso musste der Mann sterben? Mein Eindruck: 'Heidelberger Lügen' ist der zweite Alexander Gerlach-Krimi Wolfgang Burgers und besticht erneut durch seine sympathischen, überzeugend charakterisierten Protagonisten und viel Heidelberger Lokalkolorit. Der Fall an sich ist spannend und komplex, das Buch flüssig lesbar und lebendig erzählt. Schön finde ich nicht nur die Erwähnung zahlreicher Heidelberger Kneipen und Orte sowie der näheren Umgebung, sondern auch, dass man viel vom Privatleben der einzelnen Protagonisten erfährt. Mein Resümee: 'Heidelberger Lügen' ist ein spannender und unterhaltsamer Krimi, der meiner Meinung nach jedoch etwas schwächer als der erste Band der Reihe ('Heidelberger Requiem') ist.

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  • Rezension zu "Heidelberger Lügen" von Wolfgang Burger

    Heidelberger Lügen
    Xirxe

    Xirxe

    01. November 2009 um 15:37

    Wie der Titel bereits vermuten lässt: Ein Krimi, der in und rund um Heidelberg spielt. Kriminalrat Gerlach, Chef der Heidelberger Polizei, hat es mit zwei Fällen zu tun: Zum einen hat ein vermeintlicher Mörder bei seiner Flucht aus der Untersuchungshaft offenbar einen weiteren Menschen getötet. Zum andern entwickelt sich sein Versprechen gegenüber einer jungen Witwe, sich um den Unfalltod ihres Mannes zu kümmern, von einer inoffiziellen Untersuchung nach und nach ebenfalls zu einer Mordaufklärung. Beide Fälle scheinen nichts miteinander gemein zu haben, so dass sich gelegentlich beim Lesen das Gefühl einstellt, man 'zappt' sich durch das Buch. Zapp - einmal der Fall, zapp - einmal der andere. Erst nach ca. 2/3 bis 3/4 des Krimis enststehen Verbindungen zwischen den beiden Handlungssträngen, so dass die Spannung deutlich zunimmt. Durch die Schilderung seines recht chaotischen Privatlebens kommt auch der menschliche sowie der amüsante Teil nicht zu kurz: Witwer, Vater von pubertierenden Zwillingen und zudem liiert mit der Frau seines Vorgesetzten - genügend Stoff für kleine Geschichten am Rande. Alles in allem: Ein ordentlicher Krimi (wenn auch mit leichten Unlogiken) mit witzigen Einsprengseln. Nicht nur was für Heidelbergfans.

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  • Rezension zu "Heidelberger Lügen" von Wolfgang Burger

    Heidelberger Lügen
    Cherrygirl_Tina

    Cherrygirl_Tina

    19. April 2009 um 18:07

    "Heidelberger Lügen" ist der zweite Teil der Serie rund um Alexander Gerlach. Er ist Witwer und hat Zwillingstöchter. Mittlerweile hat sich die kleine Familie in Heidelberg eingelebt. Die neue Heimat ist nicht mehr ganz so ätzend, wie die Zwillinge finden. Sie sind zum ersten Mal verliebt, allerdings in den gleichen Jungen, das führt zu Stress unter den Zwillingen und Alexander Gerlach sieht das auf Grund seines Jobs und eines brenziligen Falles wieder einmal zu spät. Eine Leiche wird aus dem Neckar gefischt, das Genick wurde ihm gebrochen. Zur gleichen Zeit bricht ein Schwerverbrecher aus der Anstalt aus, der aus Heidelberg stammt. Er wurde wegen Mordes an seiner Frau verurteilt... ihr hatte man das Genick gebrochen. Schnell zieht die Polizei den Schluss, dass Hörrle etwas mit diesem Mord zu tun hat. Allerdings wird der Fall komplizierter, als Alexander Gerlach noch von einem zweiten Mord erfährt, der auf den ersten Blick nichts mit dem Toten aus dem Neckar gemein hat. Nun muss die Polizei weit in der Vergangenheit von vielen Menschen graben, die auf den ersten Blick nichts gemeinsam haben. Ein sehr guter Krimi, leicht zu lesen und gut zu verstehen. Spannend vom Anfang bis zum Ende, mit einer überraschenden Wende, mit der ich nicht gerechnet hätte. Ich bin gespannt, wie es im dritten Buch "Heidelberger Wut" weitergeht.

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