Wolfgang Burger Heidelberger Wut

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Inhaltsangabe zu „Heidelberger Wut“ von Wolfgang Burger

Als der eigenbrötlerische Seligmann von seiner Nachbarin als vermisst gemeldet wird, hat Kriminalrat Gerlach gerade ganz andere Sorgen, hat er doch einen noch immer unaufgeklärten Bankraub auf dem Tisch. Aber als man im Haus des Vermissten Blutspuren entdeckt, wird Gerlach hellhörig. Gibt es eine Verbindungslinie zu dem Bankraub? Und welche Rolle spielte Seligmann bei der brutalen Vergewaltigung einer Schülerin vor einigen Jahren? Kein Wunder, dass bei all diesen Geschehnissen auch Gerlachs Privatleben wieder einmal Kopf steht – gerade jetzt, wo die pubertierenden Zwillinge eigentlich seine Aufmerksamkeit dringend benötigen …

Auch der dritte Teil ist einfach nur spannend!

— MickeyK

Spannung, Unterhaltung und eine intelligente Handlung. Auch diesen Heidelberg-Krimi empfehle ich gerne weiter.

— Igelmanu66

Lustig, spannend und beste Krimiunterhaltung aus deutschen Landen.

— trollchen

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  • Und noch ein toller Heidelberg-Krimi!

    Heidelberger Wut

    Igelmanu66

    12. August 2016 um 16:49

    »Frau Braun«, sagte ich dann ruhig. »Es ist wirklich sehr lobenswert, dass Sie sich so um Ihren Nachbarn sorgen. … Jahr für Jahr verschwinden in Deutschland zigtausend Personen, und die allermeisten tauchen früher oder später kerngesund und in bester Verfassung wieder auf.« »Aber hier ist es anders, bitte, so glauben Sie mir doch. Ich sagte Ihnen doch, ich war in seinem Haus und…« Ihre Stimme erstarb.« »Haben Sie dort irgendwas gefunden, was Ihre Sorge bestätigt?« »Ja«, erwiderte sie mit erstickter Stimme. »Blut.« Kriminalrat Alexander Gerlach hatte die Frau am Telefon, die ihren Nachbarn als vermisst melden wollte, zunächst nicht ernst genommen. Das aufgefundene Blut ändert die Sachlage natürlich und tatsächlich finden sich in der Wohnung des Nachbarn Hinweise auf ein mögliches Verbrechen. Zeitgleich beschäftigen Gerlach und sein Team die Verfolgung zweier Bankräuber und eine lang zurückliegende, immer noch nicht aufgeklärte, brutale Vergewaltigung. Und auch in seinem Privatleben hat unser Protagonist einiges um die Ohren. Hauptverantwortlich dabei, wie immer, seine pubertierenden Zwillingstöchter… Auch der dritte Band um den Heidelberger Ermittler Alexander Gerlach liefert beste Krimi-Unterhaltung. Wolfgang Burger schreibt einfach klasse und so, dass man das Buch beim Lesen nicht aus der Hand legen möchte. Dabei hat er eine herrlich sarkastische Art, über die ich einige Male richtig lachen musste! Die Krimi-Handlung wird raffiniert aufgebaut, immer wieder gibt es neue Spuren oder Ansatzpunkte, laufen Handlungsstränge zusammen oder gehen ins Leere. Schön finde ich, dass alles so realistisch wirkt, dass ich mir beim Lesen wirklich vorstellen kann, dass etwas genau so tatsächlich geschehen sein könnte. Immer wieder gibt es spannende Momente, bevor alles schlüssig aufgelöst wird. In Heidelberg wird übrigens richtige Team-Arbeit geleistet. Neben Gerlach spielen seine Kommissare Klara Vangelis und Sven Balke eine ebenso große Rolle, jeder von ihnen hat besondere Stärken (und Schwächen) und es ist deutlich, dass sie nur zusammen erfolgreich sind. Unverzichtbar außerdem ist Sönnchen, Gerlachs Sekretärin, deren Stärken weit über Schriftwechsel und Kaffeekochen hinausgehen. Und die (fast immer) genau weiß, wie es ihrem Chef gerade geht… »Sagen Sie für heute alles ab, was sich absagen lässt.« »Was haben Sie vor?«, fragte sie bestürzt.« »Akten lesen.« Stöhnend zog ich die beiden schweren Ordner heran. »Dann muss es Ihnen ja noch viel schlechter gehen, als ich dachte.« Was den privaten Alexander Gerlach angeht, könnte ich mich immer köstlich über dessen Probleme mit seinen Zwillingstöchtern amüsieren. Diese sind nun mal zu zweit und er ist alleine – leicht auszurechnen, wer für gewöhnlich gewinnt. Eindeutig hat er menschliche Schwächen, aber die machen ihn mir einfach sympathisch. Fazit: Spannung, Unterhaltung und eine intelligente Handlung. Auch diesen Heidelberg-Krimi empfehle ich gerne weiter. »Vangelis schenkte mir einen dieser Blicke, die mir hin und wieder bewusst machten, wie oft wir unser Überleben nur der abendländischen, christlichen Kultur verdanken. Du sollst nicht deinen Vorgesetzten erschlagen, nur weil er hin und wieder dämliche Bemerkungen macht.«

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    • 10
  • Ein Garant für spannende Krimiunterhaltung aus Deutschland

    Heidelberger Wut

    trollchen

    17. February 2016 um 10:24

    Heidelberger Wut Herausgeber ist Piper Taschenbuch; Auflage: 3 (1. Januar 2007) und hat 272 Seiten. Kurzinhalt: Als der eigenbrötlerische Seligmann von seiner Nachbarin als vermisst gemeldet wird, hat Kriminalrat Gerlach gerade ganz andere Sorgen, hat er doch einen noch immer unaufgeklärten Bankraub auf dem Tisch. Aber als man im Haus des Vermissten Blutspuren entdeckt, wird Gerlach hellhörig. Gibt es eine Verbindungslinie zu dem Bankraub? Und welche Rolle spielte Seligmann bei der brutalen Vergewaltigung einer Schülerin vor einigen Jahren? Kein Wunder, dass bei all diesen Geschehnissen auch Gerlachs Privatleben wieder einmal Kopf steht – gerade jetzt, wo die pubertierenden Zwillinge eigentlich seine Aufmerksamkeit dringend benötigen … Meine Meinung: Ich habe dieses Buch nur mal zwischendurch aus dem Regal genommen, weil ich wußte, dieser Autor schreibt immer tolle Bücher und ich wurde nicht enttäuscht, auch wenn das Buch schon älter ist, ist es dennoch gut. Die Dialoge sind wie immer brilliant , kurz und auch mitunter sehr lustig. Die Darsteller werden wieder sehr sympathisch herausgearbeitet, auch wenn manche Personen nicht so nett erscheinen. Man ist immer nah dran bei Wolfgang Burger und man findet es schade, wenn man das Buch zu Ende gelesen hat und hofft, dass der Autor weiterhin dem Schreiben so zugetan bleibt. Aber ich muss ja gestehen, ich habe noch ein Buch von ihm im Regal und das nächste ist schon vorbestellt. Also alles wie immer, flüssig, locker geschrieben , witzig und der Kriminalrat ist so nett und sympathisch, dass man ihn glatt adoptieren könnte. Mein Fazit: Wie immer ein Garant für einen tollen, spannenden Krimi aus Deutschland. Ich vergebe 5 Sterne.

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  • Der 3. Band

    Heidelberger Wut

    mistellor

    27. January 2016 um 19:54

    Heidelberger Wut ist der 3.Band der Gerlach- Reihe und bisher sein bester. Ein Mann wird von seiner Nachbarin als vermisst gemeldet und bald stellt sich heraus, dass er möglicherweise tot ist, oder in einem Verbrechen verwickelt ist. Und so muss Kriminalrat Gerlach zwei Fälle lösen, einen noch immer unaufgeklärten Bankraub und das Rätsel um den Vermissten. Gibt es vielleicht eine Verbindung zwischen den beiden Fällen? Und welche Rolle spielte der Vermisste bei der brutalen Vergewaltigung einer Schülerin vor einigen Jahren? Und natürlich steht auch Gerlachs Privatleben wieder auf dem Kopf, logisch bei pubertierenden Zwillingen und einer anstrengenden Geliebten, die dummerweise die Frau seines Chefs ist. Dieser Band ist wirklich gut, weil er sich außerhalb des gängigen Krimiklischees bewegt. Obwohl die Arbeit der Kriminalbeamten durchaus realistisch beschrieben wird, liegt doch der Schwerpunkt dieses Roman in einer außergewöhnlichen Beschreibung der verdächtigen Person und deren Motive. Der Leser wird von einer angeblichen Lösung zur anderen geführt, kann oft über das Verhalten des Verdächtigen nur den Kopf schütteln, die Spannung nimmt von Seite zu Seite zu. Gekonnt hat der Autor wieder das Privat- und Berufsleben des Alexander Gerlach verwoben, eine Person, die von Band zu Band immer sympathischer wird. Ich kann diese Reihe eines deutschen Krimiautors nur weiter empfehlen. hat man den Band beendet möchte man sofort den nächsten Band lesen.Was ich auch sofort tun werde.

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  • Rezension zu "Heidelberger Wut" von Wolfgang Burger

    Heidelberger Wut

    sabatayn76

    12. August 2012 um 22:33

    '[...] zeitlebens würde ich mich schuldig fühlen.' Inhalt: Die Heidelberger Kripo hat alle Hände voll zu tun: vor vier Wochen wurde eine Bank in Eppelheim ausgeraubt, die Spur der Täter führt nach Spanien und verliert sich dann wieder, der Fall ist weit davon entfernt, in naher Zukunft aufgeklärt zu werden. Dann wird ein Mann von seiner Nachbarin vermisst gemeldet, im Haus finden Kriminalrat Alexander Gerlach und sein Team Blutspuren. Wo ist der Mann, der von seinem Nachbarn (der zufällig der Filialleiter der ausgeraubten Bank ist) so abgrundtief gehasst wird? Und was hat er mit dem Banküberfall zu tun? Mein Eindruck: 'Heidelberger Wut' ist der dritte Kriminalroman um Alexander Gerlach und liest sich genauso flüssig wie seine Vorgänger. Wie gewohnt findet der Leser einen guten Mix aus Ermittlung, Lokalkolorit und Privatleben der Protagonisten und wird gut unterhalten. Allerdings empfand ich 'Heidelberger Wut' als ein bisschen zu vorhersehbar, bereits nach einem Drittel des Romans war mir ein großer Teil der Hintergründe und die Auflösung des Falls klar, was jedoch das Lesevergnügen nicht wirklich getrübt hat. Mein Resümee: Unterhaltsam und mit viel Heidelberg-Charme.

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  • Rezension zu "Heidelberger Wut" von Wolfgang Burger

    Heidelberger Wut

    Buechereule

    19. May 2011 um 17:51

    Klappentext: Als der eigenbrötlerische Seligmann von seiner Nachbarin als vermisst gemeldet wird, hat Kriminalrat Gerlach gerade ganz andere Sorgen, hat er doch einen noch immer unaufgeklärten Bankraub auf dem Tisch. Aber als man im Haus des Vermissten Blutspuren entdeckt, wird Gerlach hellhörig. Gibt es eine Verbindungslinie zu dem Bankraub? Und welche Rolle spielte Seligmann bei der brutalen Vergewaltigung einer Schülerin vor einigen Jahren? Kein Wunder, dass bei all diesen Geschehnissen auch Gerlachs Privatleben wieder einmal Kopf steht – gerade jetzt, wo die pubertierenden Zwillinge eigentlich seine Aufmerksamkeit dringend benötigen… Inhalt: Kriminalrat Gerlach hat einen eigenartigen Fall zu lösen. Ein Bankraub ist verübt worden und die beiden Räuber sind noch auf der Flucht. Während er und sein Team sich schwer mit diesem Fall tun, bekommt er einen mysteriösen Anruf, dass ein Mann verschwunden ist und sich in seinem Haus Blut verbindet. Gerlach fährt dahin und es ist auch etwas merkwürdig, denn die Nachbarin ist die Frau des Bankers. Gibt es zwischen den beiden Geschehnissen einen Zusammenhang? Gerlach ermittelt weiter und findet heraus, das dies alles irgendwie mit der Vergewaltigung einer Schülerin vor mehreren Jahren zusammenhängen muss. Als alleinerziehender Vater zweier pubertierender Töchter macht er sich so seine Gedanken, vor allem als sie eine Klassenfahrt nach Sylt unternehmen. Meinung: „Heidelberger Wut“ war mein erster Krimi von Wolfgang Burger und ich habe ihn sehr genossen. Der Charakter des Gerlach, der sehr vielschichtig ist, gefällt mir sehr und auch seine Kollegen sind sehr schön dargestellt. Gerade das bei vielen von ihnen auch etwas über das Privatleben berichtet wird macht die Personen greifbarer. Auch die vielen Handlungsstränge und immer neue Wege machen es einem manchmal nicht leicht der Handlung zu folgen, umso überraschter ist man am Ende wie sich die einzelnen Stränge verwoben haben und zu einem großen Ganzen wurden. Ein guter Regionalkrimi, dem es an Lokalkolorit und auch an Spannung nicht gefehlt hat.

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  • Rezension zu "Heidelberger Wut" von Wolfgang Burger

    Heidelberger Wut

    Cherrygirl_Tina

    28. April 2009 um 10:36

    "Heidelberger Wut" ist der dritte Teil der Serie rund um Alexander Gerlach. Er ist Witwer und hat Zwillingstöchter. Die Familie lebt nun seit einiger Zeit in Heidelberg und hat sich mittlerweile gut eingelebt, sogar die Zwillinge. Doch so harmonisch läuft es in der Familie immer noch nicht ab, Sarah hat Zahnschmerzen, weigert sich aber hartknäckig zu einem Arzt zu gehen. Nach einem Zahnarztbesuch war es ihrer Mutter schlecht geworden und ihr Zustand hat sich so verschlimmert, dass sich nachher an den Folgen des Arztbesuches gestorben war. Doch anstatt seine Tochter zum Arzt zu begleiten, gibt es immer wieder Streit, warum sie das als fast erwachsene Frau (wie sie selbst betont) nicht alleine kann. Doch diese Angst rettet ihr am Ende das Leben. Das Buch fängt zugleich mit dem Ende der Geschichte an. Alexander Gerlach und sein Team sind bei einer Geiselnahme, die es zu beenden gilt. Nach einer kurzen Einführung in die Geiselnahme beginnt die Geschichte allerdings von vorne, sodass man die Zeit bis zur Geiselnahme erlebt. Eine Bank würde überfallen, der Leiter verletzt, seine Frau wurde währenddessen als Geisel gehalten und leidet seitdem unter Angstzuständen. Das Paar "Bonnie and Clyde" flieht mit der Beute nach Spanien, wo die spanischen Kollegen allerdings nicht richtig aufpassen und das Räuberpärchen verschwindet - zurück nach Deutschland, in die Nähe des Tatortes. Sie sind übermütig geworden, vermutlich wollen sie ihre Kontaktperson treffen, denn an dem Raub sind 3 Leute beteiligt gewesen, dessen ist sich die Polizei sicher. Doch bevor das Pärchen dazu befragt werden kann, geht doch noch alles schief... Parallel will Alexander Gerlach eine Vergewaltigung, die 10 Jahre her ist aufklären, denn der Retter dieses Mädchens Xaver Seligmann, ist spurlos verschwunden und zudem noch der Nachbar des Bänkerehepaares. Gibt es da einen Zusammenhang? Wurde er, weil er die Täter im Haus gesehen hat verschleppt? Oder ist er der Dritte Mann? Die Kripo läuft in mehrere Sackgassen und übersehen dabei etwas wesentliches, dass sie schon viel früher auf den wahren Täter hätte führen können. Ein sehr guter Krimi, leicht zu lesen und gut zu verstehen. Spannend vom Anfang bis zum Ende und auch hier ein überraschendes Ende. Ich bin gespannt, wie es im vierten Buch "Schwarzes Fieber" weitergeht.

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