Wolfgang Burger Schwarzes Fieber

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Inhaltsangabe zu „Schwarzes Fieber“ von Wolfgang Burger

Eine bewusstlose Frau mit starken Kopfverletzungen, die in der Nähe von Heidelberg gefunden wird, gibt der Polizei Rätsel auf: Wer ist sie? Und weshalb wird sie von niemandem vermisst? Als sie aufwacht, stellt sich heraus, dass sie nicht sprechen kann. Kripochef Alexander Gerlach übt sich in Geduld, doch dann kommt es zu weiteren Mordanschlägen auf die Fremde. Erst als die Leiche eines Mannes aus Angola auftaucht, beginnt Gerlach die wahren Zusammenhänge zu erahnen, und ein gefährlicher Wettlauf mit der Zeit beginnt.

Heidelberger Lokalkrimi mit weltpolitischem Aufhänger - kurzweilig und lesenswert ...

— knacks1965

Verdammt spannender Krimi! Unbedingt lesen!

— MickeyK

Spannender Krimi mit erschreckendem Hintergrund und amüsanter Nebenhandlung.

— Igelmanu66

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    Schwarzes Fieber

    Isar-12

    08. October 2016 um 09:38

    Dies ist der vierte Fall aus der Alexander Gerlach Reihe. Der Kriminalrat muss diesmal während der Urlaubszeit im heißen Sommer ermitteln. Dabei bekommt er es innerhalb kurzer Zeit mit zwei Fällen zu tun, die sich nach und nach verbinden. Parallel dazu bekommt der Leser immer wieder gewohnte lustige Einblicke in sein Privatleben. Seine Zwillingstöchter haben ihre Liebe für den Reitsport entdeckt und ordnen alles dem Erwerb eines eigenen Pferdes unter. Ebenso scheint seine Geliebte unerreichbar im Urlaub in Asien zu sein, bis er bemerkt, dass deren Mailnachrichten im Spamfilter seines Posteinganges sind. All diese kleinen Schmunzler zwischendrin mag ich als Leser sehr gern. Gerlach wirkt dabei nie überzogen, für mich immer ein sympathischer Ermittler mit Stärken und Schwächen. Die Thematik des Kriminalfalles fand ich gut, es war mal etwas ganz anderes. Burger hat hier auch wieder einen Krimi geschrieben, der nicht mit großer Brutalität und Gewalt agiert. Eher zeigt er dem Leser skrupellose Machenschaften mit dem Leid anderer Menschen auf, ohne aber die bekannte Prise Humor aus Alexander Gerlachs Umfeld vermissen zu lassen, die ich als Leser seiner Bücher schätze.

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    • 5
  • Die Reihe wird immer besser!

    Schwarzes Fieber

    Igelmanu66

    09. September 2016 um 20:57

    »Inzwischen waren über zwei Wochen vergangen. Diese Spur war kalt. Alle Spuren waren inzwischen kalt. … Ich beschloss, mir die Akten vorlegen zu lassen, sobald ich wieder im Büro war. Wer konnte wissen, was die Herrschaften noch alles übersehen hatten? Aber daraus wurde vorläufig nichts. Mein Handy schlug Alarm. „Chef, wir haben hier eine ziemliche Schweinerei.“ Balkes Stimme klang heiser. „Sollten Sie sich vielleicht mal ansehen.“ Es musste schlimm sein.« Es war schlimm. Ein grauenhafter Leichenfund beschäftigt das Team von Kriminalrat Alexander Gerlach. Erst kurz zuvor hatte eine junge Frau nur knapp einen Mordanschlag überlebt – ob es einen Zusammenhang geben kann? Schon die Identifizierung der Opfer stellt die Ermittler vor ein großes Problem, denn sie hatten keine Papiere bei sich, niemand scheint sie zu vermissen und als die Frau endlich wieder zu Bewusstsein kommt, kann sie nicht sprechen. Erste Spuren führen nach Angola und Alexander beginnt, sich mit dem durch Krieg und vielerlei Nöte gestraften Land auseinanderzusetzen. Als er endlich ahnt, dass er in ein Geflecht aus internationalen Machenschaften eingedrungen ist, beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit… Klasse! Schon die drei Vorgängerbände gefielen mir sehr, aber bei diesem hier stimmte einfach alles! Einen wirklich kniffligen Fall haben die Heidelberger Ermittler zu lösen, die Hintergründe der Taten sind schockierend und fesselnd zugleich, das dargestellte Szenario eins von erschreckendem Realismus. Der Stil des Autors gefällt mir sehr, der Krimi liest sich flott, bleibt spannend und weist weder in Handlung noch in der Auflösung logische Lücken auf. Ich mochte das Buch gar nicht aus der Hand legen, merkte genau, dass alles auf einen spannungsgeladenen Höhepunkt zusteuerte! Als Pendant dazu amüsierte mich Alexanders Privatleben wieder außerordentlich. Als alleinerziehender Vater pubertierender Zwillingstöchter gibt er tapfer sein Bestes, macht aber natürlich auch Fehler und kämpft regelmäßig auf verlorenem Posten. In diesem Band wünschen sich die Mädchen ein Pferd – ein Thema, das vielen Eltern bekannt vorkommen dürfte. Die Art, wie Wolfgang Burger die häuslichen Konflikte beschreibt, ist einfach herrlich und könnte so – zur Erheiterung und zum Trost anderer Erziehungsberechtigter – in Elternmagazinen abgedruckt werden. Wenn er seinen Protagonisten die Vorgehensweise seiner Töchter als „Good-cop-bad-cop-Spiel“ analysieren lässt, kann ich mir nur wünschen, dass die beiden noch lange in der Pubertät bleiben ;-) Ohnehin freue ich mich, dass es noch weitere Bände dieser Reihe gibt, die – so mein bisheriger Eindruck – immer besser wird. Fazit: Spannender Krimi mit erschreckendem Hintergrund und amüsanter Nebenhandlung. »Es ist so schön, Kinder glücklich zu machen. Wenn es nur nicht so verflixt teuer wäre.«

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    • 7
  • Ein sehr aktuelles Thema

    Schwarzes Fieber

    mistellor

    01. February 2016 um 00:03

    Man merkt, dass Wolfgang Burger im Schreiben mehr Routine bekommen hat und als Schriftsteller immer besser wird. Während in den vorherigen Romanen ein oder mehr Fälle regional behandelt wurden, wagt sich der Schriftsteller an internationale Themen. In diesem Fall geht es diesmal um Afrika. Um einen Pharmakonzern, um Schuld, um Konflikte zwischen Schwarzen und Weißen, um die Ursachen der Flucht vieler Afrikaner. Dem Leser stockt manchmal der Atem, zumal er weiß, dass viele der geschilderten Erzählungen Realität waren und noch immer sind. Die Vorstellung, dass man so leben müsste ist durchaus beängstigend und man begegnet  vielleicht den Flüchtlingen mit mehr Akzeptanz. Burger hat das Buch 2008 geschrieben, und er berichtet da schon von Flüchtlingen, die im Mittelmeer ertrinken. das Buch ist gut zu lesen, sehr spannend, es macht nachdenklich. Es ist deutlich ernster als die Vorgänger-Bücher. Und es hat auch dadurch gewonnen. Ich gebe ihm 5 Sterne, unter anderem weil  es nachhaltig ist, den Rahmen eines Krimis manchmal sprengt.   

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  • Rezension zu "Schwarzes Fieber" von Wolfgang Burger

    Schwarzes Fieber

    sabatayn76

    17. August 2012 um 22:18

    'Durfte man Menschenleben gegen Statistiken aufwiegen?' Inhalt: Eigentlich wollte Kripochef Alexander Gerlach mit seinen Zwillingen nach Portugal fahren, muss dann aber seinen Urlaub in Heidelberg verbringen. Da erfährt er von der Frau, die schwer verletzt am Königstuhl gefunden wurde. Bald hat die Frau das Bewusstsein wiedererlangt, spricht jedoch nicht. Keiner weiß, wer sie ist, wo sie her kommt, was genau ihr passiert ist. Dann wird die Leiche eines Mannes in Altenbach gefunden - auch hier scheint niemand zu wissen, wer der Mann ist, was geschehen ist. Gerlach findet schließlich den gemeinsamen Nenner: beide stammen aus Angola und sind erst kürzlich in Heidelberg eingetroffen. Mein Eindruck: 'Schwarzes Fieber' ist sehr stimmungsvoll, spannend und zusammen mit 'Heidelberger Requiem' meiner Meinung nach der bisher beste Band der Reihe. Das Schöne an Wolfgang Burgers Krimis ist, dass er den Leser an immer neue Orte in und um Heidelberg führt und so nach und nach ein lebendiges und wirklichkeitsgetreues Bild der Stadt und ihrer Umgebung zeichnet. Ich kenne Heidelberg sehr gut und freue mich immer, bekannte Orte virtuell zu durchstreifen und mit Wolfgang Burger auf literarische Stadtrundfahrt zu gehen. An 'Schwarzes Fieber' haben mir zudem die Exkurse nach Afrika im Allgemeinen und Angola im Besonderen gefallen, da ich mich sehr für die Geschichte, Kultur und Politik Afrikas interessiere. Mein Resümee: Unterhaltsam und spannend, nicht nur für Heidelberg-Fans.

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  • Rezension zu "Schwarzes Fieber" von Wolfgang Burger

    Schwarzes Fieber

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    01. May 2010 um 09:27

    Eine tolle Fortsetzung, es ist Sommer in Heidelberg. Eigentlich hat Kripochef Alexander Gerlach beschlossen, seinen Urlaub zu verlängern. Doch dann wird eine schwer verletzte Frau ohne Identität gefunden. Dazu kommt das diese Frau auch nicht spricht. Es wird auch noch eine Leiche einer Farbigen gefunden und Alexander Gerlach ist wieder voll im Dienst. Auch seine Töchter sind wieder mit von der Partie, mit dem Wunsch ein eigenes Pferd zu bekommen. Es ist und bleibt spannend...

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  • Rezension zu "Schwarzes Fieber" von Wolfgang Burger

    Schwarzes Fieber

    Cherrygirl_Tina

    04. May 2009 um 21:14

    "Schwarzes Fieber" ist der vierte Teil der Serie rund um Alexander Gerlach. Er ist Witwer und hat Zwillingstöchter. Mittlerweile lebt die Familie seit einem Jahr in Heidelberg und es gefällt allen gut dort. Alexander Gerlach hat auch in diesem Krimi wieder zwei Fälle zu lösen. Eine junge Frau wird schwer verletzt am Straßenrand gefunden. Sie kann oder will sich nicht an die Nacht des Geschehens erinnern, sprechen kann oder will sie auch nicht. Niemand vermisst diese junge Frau, was Gerlach stutzig macht. Er versucht alles, um wenigstens den Namen der Frau herauszubekommen und tatsächlich - die Frau spricht nach einigen Tagen iin knappen Sätzen. So findet Gerlach heraus, dass sie aus Angola stammt und als Touristin in Heidelberg ist, was ihm allerdings schwer zu glauben scheint, denn es werden weitere Mordversuche auf die junge Frau unternommen. Warum sollte es jemand auf diese harmlose Touristin abgesehen haben? In dem anderen Fall wird die Leiche eines Mannes gefunden, der ebenfalls aus Angola stammt. Ein Zufall, dass beide Personen aus Angola stammen und innerhalb kürzester Zeit Opfer eines Mordanschlages wurden? Dies ist bisher der kniffeligste Fall von Alexander Gerlach, denn er ist diesmal mehr denn je auf die Hilfe von anderen Behörden angewiesen, nicht nur hierzulande. Das eine Opfer spricht nicht über den verhängnisvollen Abend, das andere ist tot. Erst nach und nach kann sich Gerlach ein Bild von den beiden Personen machen und begreift den Zusammenhang zwischen ihnen.... Und auch die Zwillinge haben sich diesmal wieder etwas einfallen lassen, um ihren Vater zum grübeln zu bringen. Diesmal wollen die beiden unbedingt ein Pferd, ein eigenes! Natürlich haben sich die beiden ein besonderes Pferd ausgesucht und nun müssen sie "nur noch" ihren Vater um Erlaubnis bitten und hoffen, dies ist jedoch gar nicht so einfach. Ein sehr guter Krimi, leicht zu lesen und gut zu verstehen. Spannend vom Anfang bis zum Ende und auch hier ein überraschendes Ende. Mal sehen, wie es im fünften Buch "Echo einer Nacht" weitergeht.

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