Wolfgang Dahms Der Hauptmann von Köpenick

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Inhaltsangabe zu „Der Hauptmann von Köpenick“ von Wolfgang Dahms

Wer kennt ihn nicht, den Hauptmann von Köpenick? Nachdem er im Jahre 1906 das dortige Rathaus "besetzt" und die Stadtkasse hat mitgehen lassen, war sein Name in aller Munde. Dabei ging es ihm ja gar nicht um jene paar Piepen, sondern um viel mehr: um einen preußischen Pass und damit eine Arbeitserlaubnis. Beides blieb ihm über Jahrzehnte verwehrt, nachdem er bereits im Jünglingsalter in seiner Geburtsstadt Tilsit straffällig wurde und es immerhin auf stolze 27 Jahre Knast brachte, bevor Kaiser Wilhelm II. ihn begnadigte und er nach Luxemburg auswanderte. Doch was weiß man schon von dem ostpreußischen Schuhmacher Friedrich Wilhelm Voigt, der Dank seiner Köpenickiade berühmt wurde? Seine Biographie weist erstaunlich viele weiße Flecken auf. Grund genug für den Autor Wolfgang Dahms auf Spurensuche zu gehen. Aufgeschrieben sind 25 abenteuerliche und schicksalhafte Lebenssituationen dieses umtriebigen Schuhmachers, der bis in seine 60iger Lebensjahre hinein als Selbst- und Kleindarsteller in Europa unterwegs blieb. Das alles kommt hier zur Sprache. Dort, wo es dem Autor an Fakten mangelte, behalf er sich unter dem Ich-Erzähler-Motto: "Es könnte auch so gewesen sein...", um möglichst umfassend über das "janze Leben des Friedrich-Wilhelm Voigt" zu berichten. Den Leser erwartet voll eigenwilliger rustikaler Stilistik eine anrührende Lektüre.

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    Der Hauptmann von Köpenick
    Emtyra

    Emtyra

    14. May 2017 um 03:38

    Unsere momentane Schullektuere - Fuer mich persoenlich war es wirklich gar nichts da mich dieses ganze Setting ueberhaupt nicht in den Bann gezogen hat. Vor allem hat es mich gestoert, dass es wie ein Art 'Drehbuch' geschrieben ist und dadurch fast nur aus Dialogen besteht. Auch mit dem Berliner Dialekt, mit dem das Buch geschrieben ist, hatte ich meine Probleme.Die 'Charakterausarbeitung' fand ich dagegen wirklich gut. Vor allem am hat mit der liebe Herrn Voigt eine echte Gaensehaut bereitet (Haette ich das Ende vorher auch schon gekannt, haett' ich das Buch wahrscheinlich sogar gern gelesen, dem war aber nun mal nicht so).Fazit: Fuer mich nichts und fuer Leute die sich fuer das Thema ebenfalls ueberhaupt nicht interessieren wahrscheinlich auch nichts. Wenn man solche Geschichten dagegen aber mag, und ueber die Textumsetzung und den Dialekt hinwegsehen kann, bestimmt ganz interessant.

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