Wolfgang Ebert

 3 Sterne bei 10 Bewertungen
Autor von Die erste Frau, Jäger verlorener Schätze und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Wolfgang Ebert

Der Autor, Wolfgang Ebert, war über Jahrzehnte einer der prägenden Filmemacher und Redakteure des ZDF. Er schrieb erfolgreiche Sachbücher wie „Abenteuer Südsee“ und „Wilder Westen“. Für seine Filme erhielt er zahlreiche, auch internationale Preise. Mit „Die erste Frau – Abenteuer, Entdeckung, Revolution“ liefert er ein mitreißendes Romandebüt über ein außergewöhnliches Frauenschicksal im Zeitalter der großen Entdeckungen und politischen Umwälzungen.

Alle Bücher von Wolfgang Ebert

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Wolfgang EbertDie erste Frau
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Die erste Frau
Die erste Frau
 (7)
Erschienen am 01.07.2013
Wolfgang EbertAnreizgestützte Innovationsförderung in technologieorientierten KMU
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Anreizgestützte Innovationsförderung in technologieorientierten KMU
Wolfgang EbertWurzen und die Muldenaue
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Wurzen und die Muldenaue
Wurzen und die Muldenaue
 (0)
Erschienen am 01.12.2010
Wolfgang EbertDie erste Frau --GELÖSCHT--
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Die erste Frau --GELÖSCHT--
Die erste Frau --GELÖSCHT--
 (0)
Erschienen am 01.02.2013
Wolfgang EbertTerra Wurcinensis. Historisch-topographisches Lexikon der Stadt Wurzen und der Stadtteile Dehnitz, Roitzsch und Nemt
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Terra Wurcinensis. Historisch-topographisches Lexikon der Stadt Wurzen und der Stadtteile Dehnitz, Roitzsch und Nemt
Wolfgang EbertWilder Westen
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Wilder Westen
Wilder Westen
 (1)
Erschienen am 01.12.1996
Wolfgang EbertPottern
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Pottern
Pottern
 (1)
Erschienen am 01.01.1999
Wolfgang EbertJäger verlorener Schätze
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Jäger verlorener Schätze

Neue Rezensionen zu Wolfgang Ebert

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Dreamworxs avatar

Rezension zu "Die erste Frau" von Wolfgang Ebert

Die erste Weltumseglerin Jeanne Baret
Dreamworxvor 5 Jahren

Im 18. Jahrhundert wächst die spätere Naturforscherin Jeanne Baret als Waise in sehr bescheidenen Verhältnissen in Frankreich zur Zeit der Revolution auf. Ein Gärtnerehepaar hat sie aufgenommen und aufgezogen. Jeanne unterstützt ihre Zieheltern in der Gärtnerei. Als sie den Botaniker und Arzt Philibert Commerson kennenlernt, schließt sie sich ihm an und wird fortan seine Assistentin und auch Lebensgefährtin. Beide begleiten sie den Seefahrer Louis Antoine de Bougainville auf seinem Schiff L‘Étoile in südpazifische Gefilde. Für die Reise auf dem Schiff verkleidet sich Jeanne als Mann, nennt sich fortan Jean Bonnefoy und unterstützt Philibert als wissenschaftlicher Assistent bei einer sehr abenteuerlichen Reise in unbekanntes Terrain und gilt bis heute als die erste Frau, die die Welt umsegelt hat.

Wolfgang Ebert hat mit seinem historisch-sachlichen Roman „Die erste Frau“ eine interessante Geschichte vorgelegt. Der Schreibstil ist eher nüchtern und sachlich, als Leser fällt es einem daher etwas schwer, eine persönlichere Verbindung zu den Protagonisten herzustellen. Der wechselnde Einsatz von Vor- und Rückblenden vermitteln dem Leser einen guten Überblick über das Leben von Jeanne. Der historische Hintergrund wurde vom Autor sehr gründlich recherchiert und in seine Geschichte eingefügt. Die detailliert beschriebenen Reisen des Herrn Bourgainville sind zwar nicht uninteressant, haben aber im eigentlichen Sinn mit dem Leben der Hauptperson Jeanne Baret nur als Begleiterscheinung zu tun und lassen die Geschichte deshalb leider etwas langatmig wirken. Hier wird dem Leser einiges an Konzentration abverlangt. Die Person Jeanne Baret bleibt allerdings innerhalb des ganzen Romans leider nicht greifbar, dazu wurde ihrem Wesen zu wenig Leben eingehaucht. Dabei ist sie eigentlich eine schillernde Persönlichkeit und hat doch einiges gewagt, um ihre Ziele zu erreichen. Dies hätte mehr herausgearbeitet und die Person Jeanne lebendig machen können.

Für alle Leser von historischen Romanen, die eher ihr geschichtliches Wissen erweitern oder auffrischen wollen, ist dieses Buch besonders zu empfehlen, da es im Anhang auch noch ein Literaturverzeichnis, ein Personenverzeichnis und ein Glossar zum Nachschlagen bereit hält. Ungeeignet für alle, die eher ein Buch zum hineinträumen erwarten.

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irismarias avatar

Rezension zu "Die erste Frau" von Wolfgang Ebert

die erste Frau, die die Welt umsegelt hat
irismariavor 5 Jahren

"Die erste Frau" von Wolfgang Ebert erzählt das Leben der Jeanne Baret, einer französischen Naturforscherin, die zur Zeit der französischen Revolution lebte und die erste Frau war, die die Welt umsegelt hat. Jeannes Geschichte ist nicht streng chronologisch aufgebaut. Nach der ersten Szene kurz vor der Besteigung des Schiffes kommen verschiedene Rückblicke in die Kindheit und Jugendzeit. Hier erfährt man von Jeannes Aufwachsen in ärmlichen Verhältnissen und der Chance, als Helferin eines Gärtners einen neuen Lebenssinn zu bekommen. Durch die Arbeit als Assistentin des begeisterten Botanikers Philibert (Phile) Commerson wird ihre Liebe zur Natur noch vertieft und so fasst sie den Entschluss, als Mann verkleidet an der wissenschaftlichen Expedition teil zu nehmen, die sie rund um die Welt führt.

Mir hat "Die erste Frau" gut gefallen. Jeannes Leben und ihre Zeit wurden sehr ausführlich und mit vielen Hintergrundinformationen dargestellt. Im Vergleich zu anderen historischen Romanen lag der Schwerpunkt eindeutig auf der Historie als auf der Erzählung einer schönen Geschichte mit Gefühlen und liebevollen kleinen Szenen.

Mein Fazit: eine interessante Geschichte, aber kein Schmöker zum Abtauchen.

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Rezisterns avatar

Rezension zu "Die erste Frau" von Wolfgang Ebert

Die außergewöhnliche Lebensgeschichte der Botanikerin Jeanne Baret
Rezisternvor 5 Jahren

ZITAT
„Ich unterhalte keinen geschlechtlichen Verkehr mit Monsieur Commerson. Ich bin sein Assistent und sonst nichts. Dieser Mann hat mich aus dem Dreck geholt, in dem ich einst so tief steckte, wie ihr in eurer Kindheit. Dafür werde ich ihm mein Leben lang dankbar sein und treu anhängen.“ [Jean]

INHALT
Frankreich, ausgehendes 18. Jahrhundert:
Als Kind von Leibeigenen wächst die junge Jeanne Baret unter ärmlichsten Bedingungen auf dem Land auf. Als Waisenkind gelangt sie zu einem kinderlosen Gärtnerehepaar auf einem Adelsanwesen, wo sie in der Gärtnerei mit arbeiten darf. Durch Zufall lernt sie den Arzt und Botaniker Philibert Commerson kennen und wird schließlich zu seiner Assistentin und Gefährtin. Als Commerson erfährt, dass er den berühmten Seefahrer Louis Antoine de Bougainville als Naturkundler auf eine Expedition in den Südpazifik begleiten darf, beschließt sie kurzerhand mitzusegeln.
Als Jean Bonnefoy verkleidet will Jeanne ihren Phile auf der Weltumsegelung begleiten und begibt sie sich als sein wissenschaftlicher Assistent an Bord des Forschungsschiffs Étoile.
Eine abenteuerliche Expedition voller Gefahren und mit äußerst ungewissem Ausgang beginnt!

MEINE MEINUNG
Sehr gespannt war ich auf den historischen Roman "Die erste Frau" von Wolfgang Ebert, in dem die ungewöhnliche Lebensgeschichte der französischen Botanikerin Jeanne Baret nachgezeichnet werden sollte, eine mutige Pionierin, die lange Zeit in Vergessenheit geraten war.
Sehr faszinierend an ihrer Biographie ist vor allem, dass sie im ausgehenden 18. Jahrhundert als verkleideter Mann an der Seite des Naturkundlers Philibert Commerson an einer Expedition mit dem Forschungsschiffs Étoile teilnahm, wodurch sie zugleich die erste Frau war, die bei der ersten französischen Weltumsegelung den Globus umrundete. Erst kürzlich wurde eine neu entdeckte Pflanzenart ihr zu Ehren Solanum baretiae genannt.
Der Autor erzählt recht interessant und abwechslungsreich in Vor- und Rückblenden von den Ereignissen auf der Étoile, aus Jeannes Kindheit und Jugend sowie ihrer Anfangszeit bei Commerson in Paris.
Sehr anschaulich fand ich Jeannes steiniger Lebensweg nachgezeichnet, wie sie als Kind von Leibeigenen unter ärmlichsten Bedingungen auf dem Land aufwächst, zufällig die Botanik kennenlernt und schließlich durch eine glückliche Fügung dem Arzt und Naturkundler Commerson begegnet und seine Assistentin wird.
In den Paris–Rückblicken erfahren wir sehr viel Informatives über die gesellschaftlichen Zustände dieser Großstadt zu Zeiten den Ancien Regime. Sehr spannend wurden auch realen politischen Hintergründe und Strömungen jener Zeit eingebunden, die geprägt waren vom Geist der Aufklärung.
Sehr realistisch und glaubhaft sind auch die Atmosphäre und Geschehnisse an Bord des Segelschiffs eingefangen. So konnte ich mir sehr gut die beengten Platzverhältnisse, die entstehenden Spannungen der Seeleute durch die unterschiedlichen Hackordnungen, die widrigen Wetterverhältnisse und auch die gesundheitlichen Probleme vorstellen. Man kann sehr gut nachvollziehen, wie belastend es unter diesen rauen Bedingungen für Jeanne gewesen sein muss, ihre Tarnung aufrecht zuerhalten.
Leider bedient sich der Autor eines sehr sachlichen und nüchternen Schreibstils, der es dem Leser schwer macht, sich in die Figuren hineinzuversetzen und die Distanz zu ihnen abzubauen. Da von Jeanne und auch Commerson keine Originalaufzeichnungen existieren, konnte der Autor seine Schilderungen nur auf äußerst dürftige Überlieferungen stützen und musste das meiste verständlicherweise hinzudichten, um uns ihre Charaktere nahe zu bringen. Sicherlich eine Gradwanderung, aber mir sind die Figuren und ihre Beziehung zueinander einfach zu blass und leblos geblieben.
Man merkt, dass der Autor während seiner umfangreichen Recherchearbeiten unglaublich viele spannende historische Details aus jener Zeit zusammengetragen hat, die er aber dem Leser mit all ihrer Fülle vermitteln möchte.
Während mir die Verbindung von Fiktion und historischen Hintergründen im ersten Drittel sehr gut gefallen hatte, bekam ich allerdings bei der weiten Lektüre den Eindruck, keinen historischen Roman zu Jeanne Baret in Händen zu halten, sondern eher den recht langatmigen, faktenorientierten Reisebericht des Seefahrers Bourgainville. So verlieren sich die geschilderten Ereignisse viel zu sehr in Details und Nebenschauplätze, die unsere Protagonistin Jeanne kaum noch richtig einbeziehen oder zwar geschichtlich interessant und relevant, aber für die Handlung völlig unbedeutend sind, und mich nicht mehr richtig fesseln konnten.
Sehr enttäuschend war für mich, dass die naturkundlichen Exkursionen und ihre botanischen Entdeckungen in der Pflanzenwelt, die eigentlich Ziel und Mittelpunkt ihrer ganzen Reise hätten sein sollen, nur sehr beiläufig erwähnt wurden. Keine Beschreibung ihre Entdeckerfreude, das Staunen über die enorme Artenvielfalt, selbst Informationen über ihre systematische Arbeit und Vorgehensweise fehlt völlig.
Die letzten Etappen von Jeannes Leben werden nur noch im Zeitraffer wiedergegeben. Die 3 Jahre nach Jeannes Enttarnung auf Mauritius füllen gerade mal ein paar Seiten, obwohl dies für beide Botaniker noch eine wichtige Etappe war, bei der sie viele neue Arten entdeckt haben.
Das Buch hat mir leider die bemerkenswerte Frau Jeanne Baret und ihre wissenschaftlichen Leistungen nicht sehr viel näher gebracht und mich mit vielen Fragen zurückgelassen. Vor allem der Aspekt, was Jeanne Baret wissenschaftlich zu Commersons Arbeit beigetragen hat und warum sie posthum noch große Anerkennung erfahren hat, als 2010 eine neuentdeckte Pflanzenart nach ihr benannt wurde, bleibt für mich ungeklärt. So werde ich auf eigene Faust noch ein wenig mehr Hintergrundinformationen über diese außergewöhnliche Wissenschaftlerin sammeln müssen. Schade!
Herauszuheben ist am Ende des Buchs vorzufindende, umfangreiche Personenregister, Glossar und Quellenverzeichnis sowie ein interessantes Nachwort des Autors. Schade finde ich allerdings, dass dem Buch keine Übersichtskarte zur Route der Weltumseglung beigefügt wurde.

FAZIT
Ein sehr sachlich geschriebener, faktenorientierter historischer Roman über die Lebensgeschichte der französischen Botanikerin Jeanne Baret und die erste französische Weltumsegelung des legendären Entdeckungsreisenden Bougainville mit den Schiffen „Boudeuse“ und „Etoile“.
Mit seinen fundierten geschichtlichen und gesellschaftlichen Hintergrundinformationen zum ausgehenden 18. Jahrhundert besonders empfehlenswert für historisch besonders interessierte Leser.

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Gespräche aus der Community

Neu
Liebe Bücherwürmer,

mit Freude lade ich Euch zur Leserunde meines historischen Romans "Die erste Frau" ein.

Erzählt wird die ungewöhnliche Lebensgeschichte der Botanikerin Jeanne Baret, die im ausgehenden 18. Jh. - als Mann getarnt - an Bord des Forschungsschiffs Ètoile an der ersten französischen Weltumsegelung teilnimmt und somit die erste Frau ist, die den Globus umrundete.

Jeanne, die zur Zeit des ancien régime als Kind von Leibeigenen unter ärmlichsten Bedingungen auf dem Land aufwächst, gelingt der Aufstieg zur Gärtnerin in einem Adelsanwesen und schließlich zur Assistentin des Botanikers Commerson, der sie mit bekannten Aufklärern zusammenbringt. Während der Weltumsegelung teilt Jeanne Baret - alias Jean Bonnefoy - mit Commerson eine winzige Kabine, die zum heimlichen Liebesnest wird. Bei Landgängen geht Jeanne auf naturkundliche Exkursionen, begegnet den "Edlen Wilden" Rousseaus, überlebt Stürme und Hungersnöte, erkundet in der Südsee die "Glückseligen Inseln" und wird schließlich in Paris Zeuge der Erstürmung der Bastille.

Die spannende Frage bleibt: wie gelingt es der wagemutigen Baret unter 114 rohen, stinkenden und leidenden Männern ihre wahre Identität zu verbergen? Wird sie ihr Inkognito bewahren können?

Der Verlag Komplett-Media stellt 10 Exemplare des Buches zur Verlosung bereit. Beantwortet folgende Frage, um Euch zu bewerben:

Welche bekannte Pflanze entdecken Jeanne und Commerson in Brasilien, der sie den Namen des Expeditionsleiters geben? Kleiner Tipp: östlich von Papua Neu Guinea gibt es eine Insel, die den gleichen Namen trägt.

Ich freue mich auf zahlreiche Mitleser und Eure Fragen, die ich in regelmäßigen Abständen beantworten werde! Wenn Ihr mehr über mich erfahren wollt, empfehle ich meine Website www.wolfgangebert.de.

Viel Spaß auf der Höllenfahrt.

Euer Wolfgang Ebert
Dreamworxs avatar
Letzter Beitrag von  Dreamworxvor 5 Jahren
Zur Leserunde
Liebe Bücherfans,
ich freue mich, dass sich Lesewillige gefunden haben, die den Roman verschlingen und jede Menge Kommentare posten werden. Ich schreibe voller Freude und Elan am nächsten Buch mit dem Arbeitstitel "Lady Aphrodite", verspreche aber, dass ich so schnell wie möglich auf Eure Kommentare reagieren werde. Es wird spannend.

Viel Spaß

Wolfgang Ebert
Zur Leserunde

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