Wolfgang Ehmer 30 Tage

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Inhaltsangabe zu „30 Tage“ von Wolfgang Ehmer

„Wir haben nicht die Leute und Waffen, um uns auf eine Schlacht mit der Bewachung der Deportationszüge einzulassen“, warf Karl ein, „das übersteigt unsere Kräfte. Stell dir doch mal vor: Tausend flüchtende Juden auf einen Schlag unterzubringen, wie soll das gehen?“ Jean, George und Robert, drei belgische junge Männer, hatten diese Vorbehalte nicht, als sie in der Nacht vom 19. April 1943 einen Deportationszug nach Auschwitz mit 1600 Gefangenen stoppten und schon einen Waggon geöffnet hatten, als die ersten Schüsse fielen ... So beginnt der Roman „Dreißig Tage“ von Wolfgang Ehmer über die deutsche Besatzung Belgiens. Nach dem offenen Ende des ersten Kapitels folgt die Rückschau und mit ihr taucht der Leser ein in ein geschickt geknüpftes Band aus Erzählsträngen, die allesamt miteinander verwoben sind und zwischen 1941 und 1943 spielen. Da sind zum Beispiel Tela Abraham und Chaïm, der von den deutschen Besatzern gezwungen wird, in der ihnen eingesetzten „Vereinigung der Juden in Belgien“ mitzuarbeiten, und da ist Mareike Feddersen, genannt Rougette, Roberts Freundin, die als Verbindungsfrau zum belgischen Widerstand arbeitet. Und Heinzel Weinstab, der mit seiner sechsjährigen Tochter Anna auf der Flucht vor den Nazis ist. Und, und ... Dann ist er da, der Tag des Deportationstransportes, der 19. April 1943. Es ist der Tag der Entscheidung und mit ihm schließt sich der Kreis, den die verschiedenen Erzählstränge geschlagen haben. „Dreißig Tage“ ist ein Extrakt des Leidens eines Volkes, das ums nackte Überleben kämpft. Der Roman schildert die Angst und Verzweiflung und gewährt Einblicke in Momente der Hoffnung und des Mutes, der Liebe, natürlich, des Widerstands und des Verrats. „Dreißig Tage“ ist Wolfgang Ehmers erster Roman, wobei Realität und Fiktion eine Ehe eingehen, die auf historischen Tatsachen beruht.

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