Wolfgang Gösweiner Leb wohl, Tirol!

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Inhaltsangabe zu „Leb wohl, Tirol!“ von Wolfgang Gösweiner

Der junge Privatdetektiv Gerhard Gruber leidet an chronischer Unterbeschäftigung. Da kommt die Leiche, auf die er bei der Bewachung des russischen Oligarchen Michail Medwedew stößt, gerade recht. Wer ist die rätselhafte Tote, deren Gesicht Gerhard so bekannt vorkommt? Unterstützt von seinem Assistenten Manni und dessen schräger Clique stürzt er sich in die Ermittlungen und gerät in ein Netz aus Lügen, Gewalt und falschen Versprechungen.

Ein Krimi aus Tirol, dessen Ermittler und seine Methoden nicht restlos überzeugen konnten

— Bellis-Perennis
Bellis-Perennis

Mal eine andere Art von Ermittlungen in einem Kriminalfall, aber durchaus noch unterhaltsam

— Julitraum
Julitraum

schwacher Plot actionreich zu Papier gebracht

— fredhel
fredhel

Schwanke zwischen 3 und 4 Sternen - schöner Plot, aber der Protagonist hat mich nicht überzeugt.

— Leserin71
Leserin71

nun ja,gemischte gefühle in tirol

— eulenmama
eulenmama

Naiver, etwas unüberlegt vorgehender Privatdektiv ohne nennenswerte bezahlte Aufträge. Spannendes Erstlingswerk mit Entwicklungspotzenzial

— danielamariaursula
danielamariaursula

Verwirrendes Detektivspiel in Innsbruck, mit Betonung auf Spiel. Privatdetektiv Gerhard Gruber konnte mich leider nicht überzeugen.

— JoJansen
JoJansen

Bin leider nicht überzeugt, schade

— peedee
peedee

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  • Wenig spannender Innbruck Krimi

    Leb wohl, Tirol!
    Stephanus

    Stephanus

    10. November 2015 um 09:43

    Gerd, ein junger Privatdetektiv, wird zum Schutz eines russischen Investors, der in die Skigebiete von Innsbruck investieren will, engagiert. Beim Rundgang am Berg findet die Gruppe eine Leiche und Gerd beginnt zu ermitteln. Hierbei kommt ihm sein Freund Manni zu Hilfe, mit dem er nicht nur in der Drogen- und Rockerszene ermittelt, sondern auch bei einem dubiosen Call-Center. Schon bald stellt sich heraus, dass die Tote zur Drogenszene gehörte und ihr gewalttätiger Ex-Freund mit der Sache etwas zu tun hat. Als dieser ermordet wird, wird der Fall immer undurchsichtiger. Schließlich wird nicht nur eine vertuschte Familientragödie aufgedeckt, sondern auch die Täter der beiden Morde überführt.   Der Krimi hat ein großes Ziel, die heile Welt der Tiroler Berge, mal von einer anderen Seite zu beleuchten. Hierbei scheitert der Autor jedoch und verwickelt sich in allzu viele Handlungsstränge, die dann am Ende nicht mehr zusammenpassen bzw. zusammengeführt werden. So bleibt es nicht aus, dass Handlungsstränge einfach im Nichts enden und Abschnitte teilweise verwirren. Die ganze Auflösung ist dann leider auch nicht gut gelungen und seltsam, da der Mörder des Ex-Freundes fast über das ganze Buch hinweg nicht erwähnt wird. Sprachlich und stilistisch hat mir das Buch gefallen. Schwächen finden sich aber in der Herausarbeitung der Figuren. Gerd, die vermeintliche Hauptfigur, bleibt schematisch und der Leser erfährt wenig über ihn (was vielleicht auch daran liegen könnte, dass es bereits einen ersten Band mit dem Ermittler gibt) und ich konnte mich nicht mit ihm identifizieren. Ganz anders dagegen Manni, der irgendwie in den Mittelpunkt rückt und auf den der Autor viel mehr erzählerisches Augenmerk legt. Leider kein guter Krimi und allenfalls für absolute Tirol-Fans einen Blick wert.

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2015

    kubine

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2015 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2015 und endet am 31.12.2015. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2014 bis 31.12.2015 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2015 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2015, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2015-1112868118/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1. dorli 2. buchraettin 3. Mercado 4. wildpony 5. ChrischiD 6. mabuerele 7. chatty86 8. Matzbach 9. Postbote (ab April) 10. janaka 11. angi_stumpf 12. Sternenstaubfee 13. pelznase 14. Smberge 15. LibriHolly 16. danzlmoidl 17. Sweetiie 18. Antek 19. bieberbruda 20. roterrabe 21. Pelikanchen 22. Wolf-Eyes 23. Xanaka 24. Athene100776 25. Bellis-Perennis 26. lesebiene27 27. mira20 28. Claddy 29. glanzente 30. Nele75 31. xxxxxx 32. hasirasi2 33. Caroas 34. Schalkefan 35. Katjuschka 36. danielamariaursula 37. yari 38. Lesestunde_mit_Marie 39. Filzblume (40. Igelmanu66) 41. Talitha 42. tweedledee 43.krimielse 44. sommerlese 45. Bibliomarie 46. Barbara62 47. Maddinliest 48. Louisdor 49.TheRavenking (50. Lesezeichen16) 51. Leserin71 (52. heidi59) 53. buecherwurm1310 54. clary999 55. mrs-lucky Gelesene Bücher Januar: 28 Gelesene Bücher Februar: 48 Gelesene Bücher März: 58 Gelesene Bücher April: 76 Gelesene Bücher Mai: 83 Gelesene Bücher Juni: 75 Gelesene Bücher Juli: 79 Gelesene Bücher August: 106 Gelesene Bücher September: 86 Gelesene Bücher Oktober: 103 Gelesene Bücher November: 196 Gelesene Bücher Dezember: 209 Zwischenstand: 1147 Team Thriller: 1. Samy86 2. Igela 3. seelensplitter 4. Janosch79 5. Nenatie 6. eskimo81 7.MelE 8. Mone80 9. Kirschbluetensommer 10. Curin 11. SchwarzeRose 12. kvel 13.dieFlo 14. Huschdegutzel 15. Buchgeborene 16. Simi159 17. Kasin 18. Inibini 19. parden 20. Fluse 21. crumb 22. rokat 23.bookworm61 24. lord-byron 25. Patno 26. felicitas26 27. trollchen 28. Nisnis 29. MissRichardParker 30. Anne4007 31. sabrinchen 32. BookfantasyXY 33. MrsLinton 34. Floh 35. Meteorit 36. hannelore259 37. Leseratz_8 38. Krimiwurm 39. DerMichel 40. AberRush 41. Schaefche85 42. Naden 43. DieNatalie 44. Thrillerlady 45. heike_herrmann 46. MeiLingArt 47. KruemelGizmo Gelesene Bücher Januar: 33 Gelesene Bücher Februar: 36 Gelesene Bücher März: 59 Gelesene Bücher April: 64 Gelesene Bücher Mai: 80 Gelesene Bücher Juni: 115 Gelesene Bücher Juli: 112 Gelesene Bücher August: 107 Gelesene Bücher September: 98 Gelesene Bücher Oktober: 109 Gelesene Bücher November: 134 Gelesene Bücher Dezember: 140 Zwischenstand: 1087

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    • 6213
    kubine

    kubine

    01. November 2015 um 14:35
  • Versprochen und gebrochen ---

    Leb wohl, Tirol!
    Bellis-Perennis

    Bellis-Perennis

    Wolfgang Gösweiners Krimi entführt die Leser nach Innsbruck. Der etwas chaotische, stets am Hungertuch nagende Privatermittler Gerhard Huber hat endlich einen vielversprechenden Auftrag: er soll, gemeinsam mit der Polizei, einen russischen Oligarchen während seines Tirol-Aufenthaltes beschatten. Doch dann stolpert die illustre Gesellschaft über eine nackte Frauenleiche. Ohne besonderen Auftrag beginnt Geri zu ermitteln, kommt ihm die Tote doch bekannt vor. Er sticht bei seiner Arbeit in zahlreiche Wespennester. Er prügelt sich häufig, begeht eine Menge Gesetzesübertretungen und taucht mit Kumpel Manni und Roger in das Drogenmilieu von Innsbruck ein. Wird es den unkonventionellen Detektiven gelingen, den oder die Mörder ausfindig zu machen? Der Krimi ist ein wenig schräg. So irritiert der Prolog zu Beginn. Erst nach einigen zusätzlichen Seiten kann sich der Leser auf die Story einlassen. Doch es wird einem nicht leicht gemacht, die Protagonisten zu mögen. Die Selbstjustiz und allerlei Prügeleien sind nicht jedermanns Sache. Gerhard Huber ist ein planloser Ermittler, der oft mehr Glück als Verstand hat. In der Wirklichkeit wäre er entweder tot oder im Gefängnis. Die Figuren haben durchaus Entwicklungspotential. Manni und Roger sind ziemlich skurril beschrieben. Diesmal nur 3 Sterne

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    • 5
  • Leserunde zu "Leb wohl, Tirol!" von Wolfgang Gösweiner

    Leb wohl, Tirol!
    Schoneburg

    Schoneburg

    Tiroler Idylle mal anders „Jetzt pass mal auf, mein Freund. Ich mach dir einen Vorschlag. Wie wär’s, wenn wir drei jetzt einfach mal auf diese Beleidigungen verzichten und uns ganz zivilisiert unterhalten? Wie drei alte Freunde, die sich aus den Augen verloren haben.“ „Halt’s Maul, du Arsch!“ „Nicht gerade der Door-Opener.“ Was verbindet ihr mit Tirol? Alpen, Wandern, Langeweile? Dann ist dieser Krimi genau richtig, um euch vom Gegenteil zu überzeugen. Ein spannender Fall, zwei Ermittler, die selbst in brenzligen Situationen ihren Humor behalten und tiroler Dialoge erwarten euch! Zum Buch: Der junge Privatdetektiv Gerhard Gruber leidet an chronischer Unterbeschäftigung. Da kommt die Leiche, auf die er bei der Observierung des russischen Oligarchen Michail Medwedew stößt, gerade recht. Wer ist die rätselhafte Tote, deren Gesicht Gerhard so bekannt vorkommt? Unterstützt von seinem Assistenten Manni und dessen schräger Clique stürzt er sich in die Ermittlungen – und gerät in ein Netz aus Lügen, Gewalt und falschen Versprechungen. Leseprobe Zum Autor: Wolfgang Gösweiner wurde 1978 in Schwaz in Tirol geboren und lebt heute als freier Autor, Texter und Übersetzer in Innsbruck. Seiner Faszination für Kriminalgeschichten frönte er bereits als Kind, als er einschlägige Klassiker wie »Mord im Orientexpress« verschlang. Im Rahmen seines Studiums der Vergleichenden Literaturwissenschaften widmete er sich in seiner Diplomarbeit dem Thema des modernen Spannungsromans.

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    • 337
  • Verzwickter Mord

    Leb wohl, Tirol!
    Julitraum

    Julitraum

    24. October 2015 um 12:19

    Gerhard Gruber ist ein junger Privatdetektiv, zumindest versucht er sich in Ansätzen an einer solchen Tätigkeit. Hilfe bekommt er oft von seinem eher zwielichtigen Freund Manni und anderen eher schrägeren Gestalten aus dessen Clique. Grubers neuer Auftrag läßt ihn an der Bewachung eines wichigen russischen Investors teilhaben. Bei dieser Gelegenheit wird er Zeuge wie dieser und seine Geschäftspartner aus Innsbruck eine Leiche finden. Es handelt sich um die junge Veronika Plattner, Tochter eines angesehenen Arztes aus Innsbruck. Die Polizei beginnt mit ihren Ermittlungen und Gruber stößt auf einen alten Bekannten aus der Polizei mit dem ihn eher unschöne Erfahrungen verbinden. Angestachelt durch die komische Zeugenbefragung und die unterschwellige Ahnung die Tote zu kennen, da Gruber irgendwie das Gesicht der Toten bekannt vorkommt, macht er sich aus einer Laune heraus zusammen mit seinen Kumpels auf eigene Faust an die Ermittlungen. Sie finden heraus, daß Veronika schon in jungen Jahren von zu Hause ausgerissen war. Ihre Drogensucht hatte sie bald zu Grunde gerichtet. Ihre gute Freundin Julia, die auch der Sucht verfallen ist, kann ihnen einiges berichten. Ein ehemaliger gewalttägiger Freund von Veronika gerät ins Visier. Er konnte es nicht akzeptieren, daß Veronika einen neuen Freund hatte, der ihr helfen wollte, ein neues Leben zu beginnen. Dies hatte sich eigentlich schon gut angelassen, denn Veronika hatte einen Job, wenn auch nur in einem dubiosen Call-Center. Aber auch die Eltern von Veronika sind alles andere als unverdächtige Zeitgenossen. Gruber sticht mit seinen eigenmächtigen Ermittlungen in ein gefährliches Wespennest und ahnt noch nicht, wie der Tod Veronikas ihn auch persönlich betrifft. Hatte ich anfangs noch meine Schwierigkeiten mit diesem Krimi, der mich mit einigen vielen ins Spiel gebrachten und mir nicht ausführlich genug charakterisierten Personen und leider nur äußerst mäßiger Spannung nicht so fesseln konnte, so wurde dies im Verlauf des Krimis jedoch etwas besser und interesante Wendungen taten sich auf, so daß ich mich mit dem Kriminallfall gedanklich besser beschäftigen konnte. Leider ist der Privatdetektiv Gruber nicht unbedingt ein knallharter Ermittler, sondern eher ein gemütlicher und naiver Möchtegern-Ermittler mit schon recht schrägen Helfern, daher fand ich dieses Team recht gewöhnungsbedürftig. Der Schreibstil ist dementsprechend auch recht locker und flapsig, aber oftmals auch sehr unterhaltsam. Von mir gibt es daher wohlverdiente 3 Sterne.

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  • nicht ganz so leiwand

    Leb wohl, Tirol!
    Mrs. Dalloway

    Mrs. Dalloway

    16. October 2015 um 11:16

    Ein junger Privatdetektiv, Gerhard Gruber, ist schwer unterbeschäftigt und so übernimmt er einen neuen Fall: eine Leiche wurde bei der Observierung eines russischen Oligarchen gefunden. Bei seinen Ermittlungen unterstützt ihn sein Assistent Manni tatkräftig. Dabei geht es sehr turbulent zu... ... mir war es manchmal gar zu turbulent. Es sind doch sehr ungewöhnliche Ermittlungsmethoden, die die jungen Männer in diesem Krimi an den Tag legen. Normalerweise bin ich ein großer Fan von Österreich und auch von der Sprache und den urigen Menschen dort. Der Geri aber, der wurde mir dann irgendwann etwas zu schräg. Die Geschichte ist stellenweise etwas wirr und konnte mich nicht zu 100 Prozent überzeugen. Für überzeugte Krimi- und Ösi-Fans wird es sich aber sicherlich lohnen, mal einen Blick in das Buch zu werfen.

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  • Ein unkonventionelles Detektivteam bietet erfrischende Unterhaltung

    Leb wohl, Tirol!
    mrs-lucky

    mrs-lucky

    15. October 2015 um 14:07

    „Leb wohl, Tirol“ ist ein Krimi, der erfrischend anders daher kommt. Angesiedelt in Innsbruck steht hier statt eines polizeilichen Ermittlers ein Privatdetektiv im Mittelpunkt. Gerhard Gruber ist durch Zufall bei einem Job als Personenschützer dabei, als in der Nähe von Innsbruck die Leiche einer jungen Frau aufgefunden wird. Gerhard lässt dieser Fall nicht mehr los, und da er gerade keinen Auftrag hat, versucht er der Sache mit Unterstützung seines Freundes Manni auf den Grund zu gehen. Mir hat dieser Krimi unter anderem aufgrund seines lockeren Schreibstils gefallen, ich mag es, wenn sich Spannung mit Humor mischt. Die Charaktere sind originell bis schrullig, Gerhard wirkt in weiten Teilen wie ein planloser Lebenskünstler, der ohne seinen Freund Manni in vielen Situationen aufgeschmissen wäre. Insbesondere gegen Ende der Geschichte hat Gerhard in meinen Augen als Charakter jedoch deutlich gewonnen. Er entwickelt er aber eine ungewohnte Reife und Tiefe, was ihn noch sympathischer macht. Die Ermittlungen führen Gerhard und Manni ins Drogenmilieu, sie kennen sich in der Szene aus und gehen nicht immer zimperlich vor. Als Privatpersonen können sie unorthodoxere Methoden anwenden als die Polizei, begeben sich dabei allerdings mehr als einmal in brenzlige Situationen. Der Kriminalfall ist komplex und weist einige überraschende Wendungen auf. Einige Ermittlungsansätze laufen ins Leere, was die Geschichte jedoch realistisch macht. Der Prolog wirkte auf mich zunächst verwirrend. Wenn man diese ersten Seiten nach Abschluss des Buches noch einmal liest, werden sie jedoch klar und runden die Geschichte ab. Mir hat das Buch insgesamt gut gefallen, die Geschichte wirkt nicht in allen Punkten glaubhaft, ist aber in sich durchaus stimmig. Die Mordmotive sind vielleicht etwas dünn gehalten, dafür ist der Krimi wendungsreich und durch seine Protagonisten mit ihren meist unkonventionellen Methoden etwas Besonderes.

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  • Keine Alpenidylle

    Leb wohl, Tirol!
    Leserin71

    Leserin71

    06. October 2015 um 11:30

    Gerhard Gruber ist Privatdetektiv und in Polizeikreisen wegen seiner Wahrheitsliebe nicht beliebt. Als er im Zuge einer Bewachung eines reichen Russen auf eine Leiche stößt, beißt er an und will wissen, wer die junge Frau entkleidet und ermordet hat. Mit seinen Freunden und ihren zweifelhaften Methoden wird er schließlich fündig... Meine Meinung: Insgesamt fand ich den Plot schön spannend, auch wenn ich mich mit den Methoden von Geri und seinen Freunden nicht recht anfreunden konnte Erfolgreich waren sie auf jeden Fall. Gerhard hat durchaus Ecken und Kanten, agiert meistens aus dem Bauch heraus und wirkt deswegen zumindest anfangs naiv für einen Dreißigjährigen. Sein Sarkasmus hat mir sehr gut gefallen. Und wie sie immer wieder Schlägereien anzetteln hat schon etwas Slapstickhaftes. Leider wurde gleich am Beginn des Buches Personen erwähnt, die dann aber gar keine Rolle mehr im Buch spielen. Hier hatte ich vergeblich auf eine Verbindung gewartet. Die Auflösung war für mich überraschend, aber gut nachvollziehbar. Auf jeden Fall weiß ich nun, dass auch im schönen Tirol nicht alles nur Eitel Sonnenschein ist, aber deswegen muss es nicht gleich "Leb wohl, Tirol!" heißen. Der Titel passt in mehrfacher Hinsicht zum Buch. Das Cover ist für mich ein echter Hingucker. Ich schwanke zwischen drei und vier Sternen. Als Ansporn für den Autor, es beim nächsten Buch noch einen draufzulegen, gibt es von mir ***.

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  • Erstlingswerk mit Entwicklungspotenzial

    Leb wohl, Tirol!
    danielamariaursula

    danielamariaursula

    Ein Krimi vor der idyllischen Kulisse Tirols, aber es ist nicht alles Gold was glänzt. Der Eremit in der abgelegenen Berghütte, der einen kurzen Auftritt hat, ist wohl der glücklichste von allen. Der beruflich erfolglose Privatdektiv Geri hat endlich einen gut bezahlten Auftrag, er soll einen russischen Oligarchen bei seiner Insbruck-Tour mit überwachen. Als die Entourage dabei auf eine nackte weibliche Leiche stößt, die Geri irgendwie bekannt vorkommt, beginnt er im Anschluß zu ermitteln. Er hat ja sonst nix zu tun. Dabei wird er unterstützt von seinem besten Freund Manni, der ein Abkömmling Thors zu sein hat, mit der Kraft der 2 Herzen (mind. eins am rechten Fleck) und einem Faible für die 80er. Sein Strafregister kann sich sehen lassen und liest sich etwas länger. Sein ehemaliger Mitbewohner der engl. Adelssprößling Roger, langweilt sich ebenfalls und läßt sich seine Observierungstätigkeiten mit Schokolade bezahlen. Bei seinen Ermittlungen geht Geri etwas planlos und kopflos vor und hat mir Glück als Verstand. Aber auch ein blindes Huhn......So werden etliche Gesetze gebrochen, Fäuste fliegen und keiner Gefahr wird aus dem Weg gegangen. Der Krimi entbehrt nicht eines gewissen krassen Humors und einige Personen sind durchaus sympathisch und haben noch wirklich ausbaufähiges Entwicklungspotenzial. Nicht alle Infos sind erforderlich, sondern sollen wohl auch für ein wenig für Verwirrung sorgen. Am Ende wird es durchaus spannend, wenn auch erstaunlich, daß die Guten alle überleben ;) Die psychologische Entwicklung der Personen hätte feiner ausgarbeitet werden können/sollen, aber es war definitiv spannend und nicht zu Unrecht wurde mehrfach Bud Spencer (der auch ein Verwandter von Sidekick Manni sein könnte) erwähnt. Dieses Erstlingswerk hat Potenzial, ich würde ihm 3,5 Punkte geben, weil ich es gegen Ende wirklich spannend fand. Es ist allerdings eher ein Männer als Frauenkrimi und definitiv kein Cosy. Aber da ich nicht 3,5 Punkte vergeben kann, gebe ich 4, zum Ansporn für den Neuling, wie meine Lehrer es früher so gerne begründeten ;) Kein Highlight, aber auch nicht schlecht. Spannende Unterhaltung vor allem für ganze Kerle ;)

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    • 8
  • Alpenrambo

    Leb wohl, Tirol!
    fredhel

    fredhel

    02. October 2015 um 20:00

    Der Privatdetektiv Gerhard Gruber aus Innsbruck ermittelt auf eigene Faust im Mordfall Veronika Plattner, einer Tochter aus reichem Hause, die auf die schiefe Bahn geraten ist. Viel Unterstützung durch die Polizei darf er sich nicht erhoffen, denn mit dem Kripo-Chef verbindet ihn eine solide Antipathie, nachdem er einen jungen Marokkaner vor Polizeiwillkür beschützt hat. Unterstützt wird Geri Gruber dagegen von Freund Manni, dem Mann der Tat, der ihm im Schutze der Dunkelheit mit geschickten Händen verbotene Türen öffnet, und ihn mit zur Faust geballten aus der Patsche prügelt. Leider steckt Geris Freundin Julia auch tiefer im Geschehen, als es ihm lieb ist, aber ohne sie hätte es für alle Beteiligten ein böses Ende genommen. Von außen betrachtet passt dieser Regionalkrimi in die allesamt wunderschön gestalteten Krimis aus dem Emons Verlag, doch inhaltlich unterscheidet er sich doch durch seine Wildwestmethoden. Ich habe etwas die intelligente Ermittlungsarbeit vermißt; sich selbst überschätzende Rambos sind nicht so mein Ding. Doch da in meinen Augen keine Langeweile aufkommt und Geri und sein Autor eine gute Portion unterhaltsame Ironie in die Seiten packen, vergebe ich gut gemeinte 4 Lesesterne.

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  • Geris 1. Fall

    Leb wohl, Tirol!
    esposa1969

    esposa1969

    Buchbeschreibung: Der junge Privatdetektiv Gerhard Gruber leidet an chronischer Unterbeschäftigung. Da kommt die Leiche, auf die er bei der Bewachung des russischen Oligarchen Michail Medwedew stößt, gerade recht. Wer ist die rätselhafte Tote, deren Gesicht Gerhard so bekannt vorkommt? Unterstützt von seinem Assistenten Manni und dessen schräger Clique stürzt er sich in die Ermittlungen und gerät in ein Netz aus Lügen, Gewalt und falschen Versprechungen. Leseeindruck: Mit »Leb wohl, Tirol!« von Autor Wolfgang Gösweiner liegt uns ein Kriminalroman der etwas anderen Art vor. Anders eben deshalb, da er nicht nur aus der Ego-Perspektive des jungen Privatdetektives Gerhard Gruber geschrieben ist, sondern eben auch daher, da er relativ locker zu lesen ist mit teils amüsanten Sprüchen dieses Privatdetektives. Ich war von Beginn der Handlung perfekt im Geschehen drin und konnte mit gut in die Ereignisse hineindenken. Privatdetektiv Geri Gruber ist einem äußerst sympathisch und wird sehr detailliert und lebendig beschrieben, ebenso wie die restlichen Figuren und auch die Lokalitäten. Nur die Handlung selbst war etwas flach und Geri stolperte teilweise etwas kopflos in die Ermittlungen hinein, was ihn aber eben gerade so speziell macht. Die 41 Kapitel sind von ihrer Länge her angenehm kurz und kurzweilig und verteilen sich auf 237 Seiten. Das Cover mit der Silhouette von Innsbruck hat mich sehr beeindruckt und könnte passend zum Inhalt treffender kaum gewählt sein. Dieser Regionalkrimi hat mich gut unterhalten und 4 Sterne verdient er allemal. © esposa1969

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    • 2
  • tiroler mord

    Leb wohl, Tirol!
    eulenmama

    eulenmama

    01. October 2015 um 12:53

    darum gehts: der junge privatdedektiv gerhard gruber,wird mit mit aufträgen nicht gerade überschüttet,langweilt sich.als ein russischer oligarch  nach tirol kommt und er zur bewachung angestellt ist,wendet sich das blatt,während der stadtbesichtigung wird die leiche einer jungen frau endeckt,die gerhard zu kennen glaubt. neugierig stürzt sich mit seinem kumpel manni und mannis schrägen freunden in die ermittlungen. begibt sich dadurch selber in höchste gefahr. meine meinung: der autor hat einen guten schreibstil der sich gut lesen lässt. gut gefallen haben mir auch die lustigen sprüche,der lokalkolorit. gerry huber,naiv,manchmal dachte ich detektiv sein,oder ist es nur ein spiel, mir gefällt eigentlich wenn jemand auf eine andere art,ermittelt. aber einfach so mal in wohnungen einbrechen,oder in firmen,ohne das irgendwer was merkt. prügeln an der tagesordnung,gesetze,da war doch was. er hatte ja seine handlanger,vor allem manni, der durch seine kriminelle erfahrung zu allen zu gebrauchen war. es war mir dann doch alles etwas zu realitätsfern.was bei gerhard ablief. die abläufe im callcenter,fand ich spannend und gut recherchiert. und es gab spannende und lustige momente. im großen und ganzen war es leider nicht so mein fall,das lag viel am hauptprotoganisten. aber meinungen sind bekanntlich verschieden,vielleicht selber mal reinlesen. knapp 3 sterne von mir.

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  • Bin leider nicht überzeugt, schade

    Leb wohl, Tirol!
    peedee

    peedee

    Privatdetektiv Gerhard „Geri“ Gruber, 30, hat einen neuen Auftrag: Er soll beim Besuch des russischen Oligarchen Michail Medwedew für dessen Sicherheit sorgen. Beim Stadtrundgang stört jedoch etwas die Alpenidylle entscheidend: eine Leiche! Geri versucht, zusammen mit seinem Kumpel Manni, den Fall zu lösen. Drogen, dubiose Machenschaften eines Callcenters, ein Stalker und auch sein angeknackstes Verhältnis zu der örtlichen Polizei pflastern den Weg von Geris Ermittlungen… Erster Eindruck: Ein schönes Cover, herbstliche Stimmung, der Titel ist farblich dem Bild angepasst; der Titel und die Inhaltsbeschreibung gefallen mir sehr gut. Das Buch liest sich grundsätzlich flüssig. Mir haben Ausdrücke gefallen, wie z.B. „depperte Provinzaffen“, „gefühlte Dreiviertelstunde Redezeit“ oder auch „Schmalspurguru“. Witzig fand ich die Beschreibung von Geris Kumpel Manni: „diese unheilvolle Kreuzung aus Bud Spencer, Peter Schilling und Don Juan“. Nur bin ich mit den vielen Protagonisten überhaupt nicht warm geworden: Geri ist ein sehr unsicherer, ängstlicher Typ und hat meines Erachtens seinen Job verfehlt. Er verhält sich nicht wie ein 30-jähriger Mann, sondern wie ein grosser Junge, der Detektiv spielen wollte, aber nicht gemerkt hat, dass es eben kein Spiel, sondern das richtige Leben und somit gefährlich ist. Als es bei einer Schlägerei hart auf hart kommt, haut er einfach ab und lässt seinen Kumpel im Stich! Und Manni, der Bud-Spencer-Panzerknacker-Verschnitt mit Vorstrafenregister tritt u.a. Türen ein, wie man es früher oft in (schlechten) Filmen gesehen hat… Ich habe auch nicht verstanden, wieso Geri überhaupt versucht, den Fall zu lösen, wo dies doch Sache der Kripo wäre. Für mich hat es einige Passagen, die man getrost hätte weglassen können, z.B. das ganze Kapitel 33 über Jakob, den pensionierten Reiseleiter, wo u.a. steht, dass er eine leer stehende Hütte bewohnte. Oder in Kapitel 39: „Obwohl es in Patricks Wohnhaus einen Lift gab, hatte ich den Weg in den siebten Stock mit Manni zu Fuss zurückgelegt.“ Diese Informationen bieten überhaupt keinen Mehrwert. Am meisten zu schaffen gab mir aber der Prolog: Nur zwei Seiten lang, aber die haben mich so verwirrt, dass ich während der ganzen Geschichte immer wieder auf etwas gewartet habe, was meine Verwirrung auflöste. Mein Aha-Moment kam aber erst nach der letzten Seite. Das hat mein Lesevergnügen empfindlich gestört. Bin leider nicht überzeugt, schade.

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    • 3
  • Verwirrendes Detektivspiel

    Leb wohl, Tirol!
    JoJansen

    JoJansen

    Dieses Buch gefiel mir schon wegen des schönen Covers. Der Krimi, der sich dahinter verbarg, war dann leider nicht so ganz mein Ding. Privatdetektiv Gerhard Gruber ermittelt in Innsbruck auf dermaßen unprofessionelle und kriminelle Art, dass es nicht mehr witzig war. Ich habe nicht gezählt, wie oft Türen eingetreten oder aufgebrochen wurden. Oder versucht zu verstehen, warum Gerhard und sein Kumpel Manni immer wieder jemanden verprügelten bzw. sich selbst eine Tracht Prügel abholen gingen. Zwar zieht sich der Mord an Veronika Plattner wie ein roter Faden durchs Geschehen, denn den will Gerhard aufklären. Obwohl niemand ihn damit beauftragt hat oder gar dafür bezahlt. Andere spielen vor Langeweile WoW oder ähnliche Computerspiele, Gerhard spielt Detektiv. Als habe er nichts zu verlieren und könne jederzeit zurück auf "Los". Ohne erkennbaren Plan stolpert er durchs Geschehen, die Handlung springt hin und her, sodass es schwerfällt, zu folgen. Der russische Oligarch am Anfang sollte der Story wohl eine Bedeutung geben, die sie nicht hat. Ebenso wie die tote Lisa K. aus dem Prolog, die danach nie wieder auftaucht. Selbst das Wort "Arsch" aus dem im Klappentext zitierten Dialog findet sich im Buch nicht mehr wieder. Drogen, Missbrauch, Erpressung, Telefon-Abzocke, Einbruch, Mord ... alles in einen Topf geworfen und umgerührt. Das eine muss nicht mit dem anderen zu tun haben, und wenn ein Kumpel einen Junkee umlegt, ist das natürlich ganz etwas anderes, als wenn jemand Veronika ermordet. Beim Kumpel kann man schon mal drüber hinwegsehen, Veronikas Mörder muss natürlich in den Knast. Am Ende war ich nur noch erleichtert, dass es vorbei war. Alles in allem bin ich enttäuscht von diesem Krimi, der mich mit leichtem Kopfschmerz zurücklässt. Wahrscheinlich vom vielen Kopfschütteln beim Lesen. Fazit: 2**

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    • 5