Wolfgang Gabel Fix und fertig

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Inhaltsangabe zu „Fix und fertig“ von Wolfgang Gabel

Peer könnte es eigentlich nicht besser gehen. Er sieht gut aus, ist Klassenbester, hat eine Freundin und bekommt von seinen Eltern alles, was er will. Doch innen bleibt er leer. Ständige Kopfschmerzen bringen ihn auf Tabletten, dann kommt Haschisch und schließlich Heroin. Mehrere Entziehungskuren und dazwischen Rückfälle: Wolfgang Gabel spart nichts aus, wenn es darum geht, darzustellen, wie die Würde, die Ehre und die Moralbegriffe verloren gehen im täglichen Kampf um den Stoff.

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  • Rezension zu "Fix und fertig" von Wolfgang Gabel

    Fix und fertig

    bibliomaniac

    07. March 2010 um 09:27

    Ich habe selber ein Kind, und deswegen hat mich dieses Buch so mitgenommen. Es war erschütternd zu lesen was die Drogen mit Peer gemacht haben, und in was für Abgründe man stürzt wenn man mit diesem Teufelszeug in Berührung kommt. Das ganze Leben dreht sich nur noch darum wie ich schnell an den nächsten "Schuss" komme. Und was man alles dafür macht, dass weiß ja jeder. Eine total erschütternde Geschichte bei der mir die Nackenhaare zu Berge standen, und ich den Jungen und seine Eltern die Freundin und Bekannten am liebsten so durchgeschüttelt hätte, und geschrieen hätte "Mensch wacht doch endlich auf". Die Geschichte wird von zwei Seiten erzählt, einmal von Peer und von seiner Freundin Sonja. Wie unterschiedlich die Sichtweisen sind wird dadurch sehr klar dargestellt, und es ist erschreckend. Die Geschichte beruht auf einer wahren Begebenheit, nur die Namen der Protagonisten wurden verändert. Trotz sehr vielen Entziehungskuren, wurde Peer immer wieder rückfällig, sogar als ihm eine Drogentote direkt in die Arme fällt, im wahrsten Sinne des Wortes.

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  • Rezension zu "Fix und fertig" von Wolfgang Gabel

    Fix und fertig

    Xirxe

    25. October 2009 um 09:19

    Fix und fertig - die authentische Geschichte des drogenabhängigen Peer, einem jungen intelligenten Mann, dem es scheinbar an nichts fehlt. Er hat Erfolg in der Schule, Eltern die ihm alles geben was er möchte, eine gutaussehende Freundin. Was bringt so jemanden dazu, Drogen zu nehmen? Die Geschichte wird abwechselnd von zwei Personen erzählt: Peer und seiner Freundin Sonja. Schon bald wird klar, dass hier zwei Welten aufeinander stossen, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Sonja ist die Praktische und Realistische, Gefühle erschöpfen sich in 'Ich liebe dich' (sofern der Andere sich richtig verhält), Erwartungen (von Freunden, Eltern, Gesellschaft) sind zu erfüllen und wenn materiell alles geregelt ist, ist die Welt in Ordnung. Träume, Phantasien sind Zeitverschwendung, alles muss seinen Nutzen haben. Alles geht - man muss nur wollen. Hierin stimmt sie mit Peers Mutter gänzlich überein. Peer hingegen fühlt sich in seiner emotionalen Art unverstanden und alleingelassen und (zu Recht) durch seine Freundin und seine Mutter zusehends unter Druck gesetzt, sich endlich 'normal' zu verhalten. Dieser Druck schwindet, als er das erste Mal Drogen nimmt - er fühlt sich frei! Endlich kann er sein wie er möchte und trotzdem sind alle zufrieden mit ihm. Und damit beginnt der Teufelskreislauf. Auch wenn das Buch schon über 30 Jahre alt ist, liest es sich kein bisschen altmodisch. Durch die unterschiedlichen Erzählstile der beiden Protagonisten ist das Empfinden und Erleben der jeweiligen Person gut nachvollziehbar. Nicht gerade leichte Kost, aber dennoch zu empfehlen.

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