Wolfgang Gründinger

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Alle Bücher von Wolfgang Gründinger

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Wolfgang GründingerAlte-Säcke-Politik
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Alte-Säcke-Politik
Alte-Säcke-Politik
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Erschienen am 24.05.2016
Wolfgang GründingerWir Zukunftssucher: Wie Deutschland enkeltauglich wird
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Wir Zukunftssucher: Wie Deutschland enkeltauglich wird
Wolfgang GründingerFreiräume für die Zukunft
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Freiräume für die Zukunft
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Erschienen am 01.11.2015
Wolfgang GründingerAufstand der Jungen
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Aufstand der Jungen
Aufstand der Jungen
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Erschienen am 16.03.2009
Wolfgang GründingerMeine kleine Volkspartei: Von einem Sozi, der absichtlich Pirat wurde
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Meine kleine Volkspartei: Von einem Sozi, der absichtlich Pirat wurde
Wolfgang GründingerDie Energiefalle
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Die Energiefalle
Die Energiefalle
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Erschienen am 15.03.2006
Wolfgang GründingerMeine kleine Volkspartei
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Meine kleine Volkspartei
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Erschienen am 15.02.2013
Wolfgang GründingerLobbyismus Im Klimaschutz
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Lobbyismus Im Klimaschutz
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Erschienen am 01.04.2012

Neue Rezensionen zu Wolfgang Gründinger

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Rezension zu "Alte-Säcke-Politik" von Wolfgang Gründinger

Rezension zu "Alte Säcke Politik"
Zsadistavor 2 Monaten

„Alte Säcke Politik“ ist ein Buch aus der Feder des Autors Wolfgang Gründinger.

Ich fand den Titel recht interessant und die Inhaltsangabe versprach recht viel. Also schnappte ich mir das Buch und fing an zu lesen.

Um ehrlich zu sein, solche Autoren sollten keine Bücher schreiben. Wer in seiner Meinung und Vorstellung im 20. Jahrhundert hängen geblieben ist und keinerlei Lust auf recherchieren hat, sollte sich keine Meinung über „Alte Säcke“ bilden.

Ich glaube, schlimmer können Säufer in der Kneipe auch nicht argumentieren.

Da hält der Autor, den „Alten Säcken“ vor, dass sie heute mehr verreisen, als vor 40 Jahren. Er gibt dazu an, dass sie mehr Kohle auf dem Konto haben, als je zuvor. Im Übrigen erklärt er auch, dass die Altersarmut ausgerottet sei und jeder Rentner ein durchschnittliches Nettovermögen von 175.000 Euro hätte. Aber nochmal zu dem Verreisen zu kommen, fällt dem Herrn auch nicht ein, dass vor 40 Jahren weder die EU existiert hat, noch dass die DDR zu Deutschland gehörte. Natürlich ist man da so gut wie nie nach Spanien und Co verreist. Zu der Zeit blieb man in Deutschland, Österreich und vielleicht noch ab in die Schweiz. Wenige reisten da weiter. Und ich glaube auch kaum, dass die jungen Leute zu der Zeit nicht verreist sind.

Auch ein Thema bei ihm, dass die „Alten Säcke“ nicht für die Dinge der jungen Familien sind und mehr an ihre Renten denken. Ist auch klar, wenn man mal mehr als 1 Sekunde nachdenken würde. Aber genauso ist es in die andere Richtung. Für junge Familien ist die Rente weit entfernt. Also stehen der neue Spielplatz und die Kita im Vordergrund. Für ältere Menschen ist natürlich die Versorgung im Alter wichtiger.

Ich könnte ewig so weiter machen. Ob das nun die dummen Lehrer sind, die nicht wissen, was man mit Tablett und Co anstellt oder die Handschrift, die man getrost weg lassen könnte, von armen Studenten die gleich nach dem Studium HartzIV beantragen müssen, weil sie mit allem überfordert sind. Dazu kommt ein Muss für ein höheres Rentenalter, am besten mit 70 und mehr Zuwanderung, als es jetzt schon gibt.

Kurz, ich brauchte ewig, bis ich mit dem Buch einigermaßen durch war. Nach spätestens 3 Seiten war mir zum Kotzen. Oft habe ich einfach weiter geblättert.

Ja, natürlich muss man alte Vorgehensweisen überdenken und auch einige ablegen. Vieles verändern, was nicht mehr zeitgemäß ist. Ich bin auch dafür, dass die Wirtschaft jüngere Menschen braucht und dass sich einiges ändern soll.

Aber wenn ich so durch die Welt gehe, wie der Herr Autor und auf allem und jedem herum schlage, der nicht unter 30 Jahren alt ist, der hat kaum sehr viel Hirn abbekommen.

In meinen 5 Jahren, in denen ich Rezensionen schreibe, bin ich noch nie bei so viel geistigem Müll gelandet. Auch habe ich noch nie mit solchen Worten eine Rezension verfasst. Jedoch schreit dieses Buch regelrecht, die Rezension mit dem gleichen Level zu schreiben, wie der Autor unterwegs ist.

Wenn ich könnte, würde ich hier Minus-Sterne vergeben. Leider muss ich sogar mindestens einen Stern vergeben, sonst geht die Rezension nicht durch.

Bei dem Buch kann ich nur sagen, lasst die Finger davon. Außer man leidet an zu niederem Blutdruck und möchte keine Medikamente nehmen. Dann ist das Buch zu empfehlen, bitte dann aber auch nur eine halbe Seite pro Tag. 

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Buecher-Liebe-des avatar

Rezension zu "Alte-Säcke-Politik" von Wolfgang Gründinger

Provokanter Titel, aber hochwertiger Inhalt
Buecher-Liebe-devor einem Jahr

Inhalt

Noch geht es uns gut in Deutschland. Doch Politiker und Manager verschlafen die Megatrends unserer Zeit und setzen unseren Wohlstand aufs Spiel. Der demografische Wandel, die digitale Revolution und die ökologische Zerstörung des Planeten werden von der Elite unseres Landes in Sonntagsreden wortreich abgehandelt, doch wirkungsvolle Taten sucht man vergebens. Die Politik verwaltet die Gegenwart, anstatt die Zukunft zu gestalten.

»Weil Zukunft eine Lobby braucht«, streitet Wolfgang Gründinger unnachgiebig für ein Umdenken: Nur wenn wir radikal umsteuern, können wir Kindern und Enkeln unser Land ein wenig besser hinterlassen.

Meine Meinung

Im ersten Moment könnte man meinen, der Autor möchte die junge gegen die alte Generation „aufhetzen“. Besonders die im Titel enthaltene Bezeichnung „Alte Säcke“ klingt bereits sehr provokant. Beim Lesen stellt man aber schnell fest, dass dieser erste Eindruck täuscht. Der Blick wird viel eher auf die Dinge gerichtet, bei denen wir hier in Deutschland teilweise doch sehr erheblich hinterhinken. 

Unsere Gesellschaft wird immer älter und überall ist vom demografischen Wandel die Rede. Man könnte leicht den Eindruck bekommen, dass Politik fast nur noch für Menschen ab 40-50 Jahre aufwärts gemacht wird. Und wenn man sich unseren Bundestag mal ansieht… Dem würde eine Verjüngungskur doch wirklich nicht schaden. Klar, man muss sich erst einmal nach oben arbeiten und eine gewisse Lebenserfahrung ist selbstverständlich als führender Politik auch sehr wichtig. Es ist aber doch auch so, dass man mit zunehmenden Alter doch immer weniger offen für Neuerungen wird. Und gerade Neuerungen sind es doch, die wir hier dringend brauchen würden. Ein bisschen frischer politischer Wind würde unserem Land sicher sehr gut tun. Jemand, der sich gut in die Wünsche und Bedürfnisse junger Menschen hineinversetzen kann. Jemand, der sich nicht dafür einsetzt, dass die Renten fair bleiben, sondern vor allem dafür, dass junge Menschen überhaupt erst einmal in der Lage sind, auch etwas für ihre Rente zutun. 

Anstatt den Bürgern eine jährliche Steuerentlastung von 170,00 € in Aussicht zu stellen (lächerlich!), sollten diese jährlichen 170,00 € doch lieber in eine Schulreform gesteckt werden. Da fängt unsere Zukunft an und wie könnten wir unser Geld besser investieren, als in unsere Kinder!?

Gründinger spricht in diesem Buch so einige Themen an und regt sehr zum Nachdenken an. Nicht alle seine Überlegungen kann ich teilen, aber er thematisiert viele gute Ansätze und ruft die Jugend dazu auf, aktiv zu werden und nicht nur zuzusehen. Einer alleine natürlich nicht die Welt verändern. Einer alleine kann aber den Anfang dazu machen, dass eine Bewegung entsteht, die etwas erreicht.

Wer sich für Politik interessiert, der sollte unbedingt mal einen Blick in dieses Buch werfen. Provokanter Titel, aber hochwertiger Inhalt, der es absolut wert ist, gelesen zu werden!

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L

Rezension zu "Alte-Säcke-Politik" von Wolfgang Gründinger

Spannendes Sachbuch, das zum Nachdenken anregt
Laura_01vor 2 Jahren

Gebundene Ausgabe: 192 Seiten
Verlag: Gütersloher Verlagshaus
Aktuelle Ausgabe: 24.05.2016
ISBN: 9783579086262
Genre: Sachbuch (Politik)


Erster Eindruck
Das Cover zeigt einen sehr klaren Schriftzug mit dem Titel, worin man auch die deutsche Flagge wiedererkennen kann. Auch ohne dem Umschlag ist das Buch sehr ansprechend: nur der Titel, Autor und Verlag ist auf dem Buchrücken weiß zu erkennen, der Rest ist in einem starken Rot dargestellt.
Der Klappentext ist sehr interessant und erklärt kurz, um was es in dem Buch geht.

Klappentext
Noch geht es uns gut in Deutschland. Doch Politiker und Manager verschlafen die Megatrends unserer Zeit und setzen unseren Wohlstand aufs Spiel. Der demografische Wandel, die digitale Revolution und die ökologische Zerstörung des Planeten werden von der Elite unseres Landes in Sonntagsreden wortreich abgehandelt, doch wirkungsvolle Taten sucht man vergebens. Die Politik verwaltet die Gegenwart, anstatt die Zukunft zu gestalten.

»Weil Zukunft eine Lobby braucht«, streitet Wolfgang Gründinger unnachgiebig für ein Umdenken: Nur wenn wir radikal umsteuern, können wir Kindern und Enkeln unser Land ein wenig besser hinterlassen.

Inhalt
Am Anfang geht der Autor darauf ein, was der derzeitigen Jugend und den Alten „gehört“. Es folgt die Definition der Babyboomer-Generation und deren Vorteile, sowie Mythen der Generation Y. Als Übergang zur Technik werden das Internet und dessen Rückstand thematisiert. Einen wichtigen Punkt nehmen auch die Chancengerechtigkeit (besonders bei Bildung) und Erbchancen ein.
Nun kommt, in welchen Bereichen Deutschland ihr Geld (nicht) investiert und wo sich die versteckte Schuldenbilanz befindet. Daraus kann man dann schließlich entnehmen, wieso und wie sich künftig die Rente verändern wird/muss. Schließlich wird die Einkommenslücke thematisiert- zwar zwischen Mann und Frau, aber auch bei den Generationen. Aus diesen Ergebnissen kann man demnach auch nachvollziehen, wieso sich das Gehalt auch auf das „Kinder-kriegen“ auswirkt. Nun folgt, wie sehr sich die Kinder der heutigen Zeit für Politik interessieren und ob sie überhaupt reif genug wären früher zu wählen. Als Gegensatz der Jungen werden jetzt die Alten beschrieben: Wie wichtig sie für unsere Gesellschaft sind, sowie was für sie sehr wichtig in ihrem letzten Lebensabschnitt ist.
Letzten Endes folgt der Aufruf mehr zu machen, sich zu organisieren und Partei zu ergreifen.

Eigene Meinung
Der Autor schreibt genau und flüssig, nimmt mit vielen Argumenten Partei für seine Meinung und gibt den Jungen durch dieses Buch den Reiz aufzustehen.
Ganz besonders hat mir gefallen, wie Wolfang Gründinger aus dem Geschriebenen eine Folge zieht und damit weiterschreibt. Dadurch bekommt man nicht den Gedanken, dass es sich um verschiedene Bereiche handelt, sondern eher um einen, der schlichtweg stark vernetzt ist. Außerdem hat er es geschafft, dem Leser nicht zu vermitteln, dass die Jugend schlechter sei als die Alten – denn jeder hat andere Attribute und Vorteile, die sich gemeinsam auch ausgleichen können.
Oft sagt man auch, dass Bücher einen verändern können und so muss ich auch sagen, dass es stimmt. Mit einem Appell an die Jugend sich für seine Interessen einzusetzen und seinen Erklärungen bezüglich Rente, Bildung und Schulden, schafft er es, dass man sich schließlich mehr Gedanken macht. Wenn man nichts machen würde, würde es für uns wirklich schlecht aussehen? Sollten wir, die Jugend, die Welt nicht so versuchen zu verändern, wie es für uns aber auch für die kommende Zukunft besser wird? Und viele weitere Fragen stellen sich mit der Beendigung des Buches in den Kopf.
Das Buch würde ich allen empfehlen, Jungen sowohl auch Alten, Politikinteressierten und die, die sich von dieser nichts mehr erwarten, ebenso Niedriglöhner und Hochlöhner. Wirklich jeder kann daraus entnehmen, wie man für sich selbst die Welt besser machen könnte, wieso was so ist und wie solche Sachen entsteht. Deshalb entsende auch ich einen Appell aufzustehen.

Zusammengefasst
Das Buch beschäftigt sich hauptsächlich mit den Themen Jugend, Generationen, Schulden, Bildung, Wahlverhalten, Lohn und Rente. Der Autor Wolfang Gründinger schafft es ebenso, aus allem eine Tatsache und Folge zu ziehen, die auch einen anderen Bereich betrifft.
Das Buch ist flüssig zu lesen, sehr detailreich, dennoch kann man es wie einen Roman lesen.
Dieses Buch ist zu empfehlen für alle: Jungen und Alten, Politikinteressierten und die, die sich von dieser nichts mehr erwarten, ebenso Niedriglöhner und Hochlöhner.
Es ist definitv eine Lektüre, die einem zum Nachdenken bringt und alle Generationen zum Tun anregt.
Diesem Buch würde ich 5/5 Sternen geben.

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