Wolfgang Haupt Salziges Blut

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Inhaltsangabe zu „Salziges Blut“ von Wolfgang Haupt

Der Personenschützer Felix Horvat bekommt einen Anruf: Seine beste Freundin und Polizistin Andrea hat ein mit Säure verätztes Opfer am Tatort vorgefunden, auf dessen Handrücken dieselbe tätowierte 5 zu erkennen ist, die auch Felix trägt. Felix war früher in einer Jugendgang und scheinbar hat es jemand auf die ehemaligen Mitglieder abgesehen. Er ermittelt auf eigene Faust und wird von den Geistern seiner Vergangenheit heimgesucht. Als Felix‘ Familie ins Visier der Verbrecher gerät, muss er sich an den Einzigen wenden, der jetzt noch helfen kann: Darius, alter Freund, gefährlicher Junkie und selbst Träger einer 5. Gemeinsam mit Andrea kommen sie einer hochexplosiven Mischung aus Drogengeschäften, Ex-Militärs und Verrat auf die Spur …

Absolut tolle Atmosphäre! Ungewöhnlicher Schreibstil! Dennoch lesenwert aber gewöhnungsbedürftig

— Seehase1977
Seehase1977

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    Salziges Blut
    Seehase1977

    Seehase1977

    Klappentext:Der Personenschützer Felix Horvat bekommt einen Anruf: Seine beste Freundin und Polizistin Andrea hat ein mit Säure verätztes Opfer am Tatort vorgefunden, auf dessen Handrücken dieselbe tätowierte 5 zu erkennen ist, die auch Felix trägt. Felix war früher in einer Jugendgang und scheinbar hat es jemand auf die ehemaligen Mitglieder abgesehen. Er ermittelt auf eigene Faust und wird von den Geistern seiner Vergangenheit heimgesucht. Als Felix‘ Familie ins Visier der Verbrecher gerät, muss er sich an den Einzigen wenden, der jetzt noch helfen kann: Darius, alter Freund, gefährlicher Junkie und selbst Träger einer 5. Gemeinsam mit Andrea kommen sie einer hochexplosiven Mischung aus Drogengeschäften, Ex-Militärs und Verrat auf die Spur ...„Salziges Blut“ von Wolfgang Haupt war mein erstes Buch des Autors. Gleich zu Anfang hat mich das Buch mit seinem ungewöhnlichen aber unheimlich atmosphärischen Prolog in seinen Bann gezogen. Ich war mittendrin, hab alles vor mir gesehen, den Wald gespürt, wirklich eine tolle Idee! An diesem Buch ist aber nicht nur der Prolog etwas Besonderes. Auch der Schreibstil des Autors ist ein anderer. Haupt schreibt im Präsens, man folgt den Protagonisten auf Schritt und Tritt, ist immer hautnah dabei, blickt ihnen über die Schulter, begleitet sie auf ihren Wegen durch Salzburg, hört den Verkehrslärm und kann die Stadt förmlich „riechen“. Dazwischen immer wieder Wörter im österreichischen Dialekt. Trotz allem oder vielleicht gerade ist mir der Einstieg schwer gefallen. Das Lesen fordert volle Konzentration, wird man abgelenkt muss man schon mal einen Satz zweimal lesen, vor allem bei den Dialogen tat ich mich schwer. Das hat mir anfangs die Spannung kaputt gemacht, je mehr ich mich aber an die Sprache gewöhnt habe, desto mehr konnte ich in die Story und ihre Handlung eintauchen die für mich lange undurchsichtig und verwirrend war. Das Ende war stimmig und durchaus überraschend. Die Charaktere sind eigenwillig und doch authentisch und lebensnah, schonungslos und direkt und teilweise doch voller Gefühl. Dennoch, der Zugang zu den Protagonisten kam spät, Sympathie konnte ich für keinen wirklich aufbringen. „Salziges Blut“ ist ein außergewöhnlicher und temporeicher Thriller. Eine Story über den Balkankrieg, Drogen und Absturz, gut durchdacht, spannend. Ein Buch das mich hin- und hergerissen zurücklässt, einerseits absolute Begeisterung über die Atmosphäre, die Wolfgang Haupt mit seiner Sprache zaubert, andererseits Ernüchterung über den gewöhnungsbedürftigen Schreibstil, der mich hin und wieder etwas stolpern lies und mir dadurch die Spannung raubte. Andererseits war für mich der Prolog schon fünf Sterne wert. Lesenswert aber gewöhnungsbedürftig.

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    BuecherKaterTee

    BuecherKaterTee

    28. May 2016 um 15:28