Wolfgang Hermann Abschied ohne Ende

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Inhaltsangabe zu „Abschied ohne Ende“ von Wolfgang Hermann

Das Unfassbare in Worte fassen Ein Morgen, kaltes Winterlicht. Ein Mann, allein erziehender Vater, betritt das Zimmer seines 16-jährigen Sohnes und findet ihn tot im Bett liegend. Fassungslos irrt er fortan durch sein Leben, versucht die Ohnmacht und den Tod zu bewältigen. In seiner Erzählung spricht Wolfgang Hermann von der Wehmut, dem Schmerz und den Bemühungen, die gemeinsame Zeit erinnernd aus der Vergangenheit zu holen und im Jetzt spürbar werden zu lassen. Mit seiner filigranen, poetischen Erzählweise vermittelt der Autor Trost auch im Schrecken und lässt die Hoffnung aufleuchten. »Die Zeit verschwand an jenem Morgen. So still war es nie im Haus. Ich schlug die Augen auf und wusste es. Aber es konnte ja nicht sein, es durfte nicht sein. Es war doch nur eine Grippe. Es war nur Fieber. Daran stirbt ein junger Mensch nicht. Aber die Stille sagte es, es war die Stille, die nur die Anwesenheit des Todes bedeuten kann.«

Eines der "schönsten" Bücher über den Verlust eines geliebten Menschen.

— VerenaP
VerenaP

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    Abschied ohne Ende
    VerenaP

    VerenaP

    21. July 2017 um 10:41

    "Abschied ohne Ende" gehört zu einem der schönsten Bücher, die ich in den letzten Jahren gelesen habe. Die tiefschwarze Dunkelheit der Verzweiflung und das helle Licht der Hoffnung stehen so dicht nebeneinander und gehen so stimmig ineinander über, dass sich ihre Kontraste zu einem wunderbaren, absolut ausgewogenen, harmonischen Bild zusammensetzen. Die Worte sind so fein, sensibel und poetisch komponiert, dass sie sich loslösen vom reinen "Wort", vom reinen "Satz" und sich in derart intensive, tiefgehende Gefühle verwandeln, dass man als Leser nur noch fassungslos staunen kann und Mühe hat, sein Herz beisammen zu halten. Dieses Buch ist nicht nur für die von dieser Thematik betroffenen Leser ein unglaublich berührendes und unvergessliches Erlebnis.

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