Wolfgang Hermann Die Augenblicke des Herrn Faustini

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Inhaltsangabe zu „Die Augenblicke des Herrn Faustini“ von Wolfgang Hermann

In Herrn Faustinis Welt ist nichts mehr selbstverständlich. Seit es jenen Riss in seinem Inneren getan hat, sieht er sich selbst beim Leben zu. Herr Faustini beschließt, sich in Reparatur zu geben. Auf Frau Nussbächles psychotherapeutischen Rat hin lässt er den Finger über die Landkarte fliegen und landet in einem kleinen Ort an der Deutschen Weinstraße. Aber es wäre nicht Faustini, wäre seine Reise dorthin nicht voll von Ablenkungen und Umwegen. So geht er auf Einkaufstour mit Emil, dem Kleinbahnspezialisten, macht eine Rheinschiffsreise mit den van der Hoochs und folgt der Frau mit dem anmutigsten Gang der Welt. Jener Frau, die Faustini, ohne es zu ahnen, im tiefsten Inneren verwandelt. Mit seinen zwei Romanen rund um den liebenswürdigen Neurotiker hat Wolfgang Hermann die Leserherzen erobert. Nun verzaubert er mit einem neuen Faustini-Abenteuer - eine Geschichte voll zarter Melancholie und sinniger Heiterkeit, für all jene, die den Gott der kleinen Dinge lobpreisen.

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  • Rezension zu "Die Augenblicke des Herrn Faustini" von Wolfgang Hermann

    Die Augenblicke des Herrn Faustini
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    11. October 2011 um 13:32

    Die Augenblicke des Herrn Faustine ist zwar ein äußerst kurzes, dafür aber überaus interessantes Leseerlebnis. Herr Faustine macht sich auf den Weg sich selbst wieder zu finden und sein Leben wieder genießen zu können. Um dies zu erreichen unternimmt er eine Reise, auf der er die unterschiedlichsten Leute kennen lernt. Vor allem seine Ansichten, wie er die Dinge sieht und beschreibt, macht das Buch für mich besonders interessant. Zusätzlich gerät er mit so vollkommen unterschiedlichen Leuten zusammen, die ihr Leben auf so ganz verschiedene Weisen führen, und darunter welche, die ihr Leben vollkommen zu genießen scheinen und andere, die mit Problemen zu kämpfen haben. Schon auf den ersten Seiten musste ich schmunzeln, als ich den Beschreibungen von Faustinis Nachbarn gleich meinen eigenen Nachbarn wiedererkannt habe. Und auch in der einen oder anderen Person, der Faustini auf seiner Reise begegnet konnte ich eine mir bekannte Person sehen. Eine äußerst amüsante Geschichte die auf wunderbare Art die unterschiedlichsten Personen und Lebensweisen schildert.

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  • Rezension zu "Die Augenblicke des Herrn Faustini" von Wolfgang Hermann

    Die Augenblicke des Herrn Faustini
    Sophia!

    Sophia!

    22. September 2011 um 21:39

    "Herr Faustini wurde ganz leicht, er musste sich am Fensterbrett festhalten, um nicht hinauszusegeln in die Unendlichkeit. Dort war nur, was jeder hineindachte. Der ganze Himmel ein Netz ungezählter Wünsche, die an den Sternen doch nicht hängen blieben." - In dem neuesten Werk des Autors Wolfgang Hermann dürfen seine Leser Herrn Faustini bei verschiedenen Alltagssituationen begleiten, sei es während einer Zugfahrt, auf dem Marktplatz oder im Einkaufszentrum. Dabei begegnen Faustini zahlreiche Personen in den unterschiedlichsten Situationen. Er genießt es, sie beobachten und über sie nachdenken zu können. Herr Faustini selbst scheint mit dem Leben an sich momentan weniger gut zurecht zu kommen. Er fühlt sich zerrissen, in zwei Personen gespalten. Eine, die Handlungen ausführt und eine, die diesen Handlungsablauf mitverfolgt. Für ihn steht schnell fest, dass er dieses Problem bekämpfen möchte, Also beschließt er, sich in Reperatur zu begeben. Es folgt eine Therapiesitzung, die dem Leser Einblicke in die Gedankenwelt des Mannes eröffnet. Als therapeutische Maßnahme soll Faustini verreisen. Er lässt sich auf diesen Ratschlag ein und tritt seine Reise an. Eine Reise, die ihn weitaus mehr verändert, als zuvor angenommen. _ Bei der Betrachtung des surrealen Covers wird dem Leser bereits angedeutet, dass es sich bei dem Text um ein philosophisches Gebilde handelt. Die Geschichte selbst kann wie dieses Bild als ein Gesamtkunstwerk bezeichnet werden, welches zum Träumen und Nachdenken in unvergleichlicher Weise anregt. Der Schreibstil des Autors ist trotz des kreativen Umgangs mit Worten, der Verwendung einzelner Metaphern und Symbole dennoch wunderbar lesbar. Es fällt darum sehr leicht, sich auf die Hauptfigur einzulassen und gemeinsam mit ihr die Erfahrungen des Alltags zu erleben und zu reflektieren. Hinter den Worten steckt viel mehr, hinter den Erlebnissen ebenfalls. Es gilt, diese Metaebene bei der Lektüre wahrzunehmen und zu genießen! Die Faszination des Surrealen im Alltäglichen, kombiniert mit wunderbaren Gedanken eines einzigartigen Mannes durch einen einzigartigen Schriftsteller. - Fazit: Literarische Kunst auf hohem Niveau!

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  • Rezension zu "Die Augenblicke des Herrn Faustini" von Wolfgang Hermann

    Die Augenblicke des Herrn Faustini
    sabatayn76

    sabatayn76

    04. September 2011 um 20:36

    'Ich, der Mann im Riss' Inhalt: Herr Faustini lebt zusammen mit seinem Kater in einem alten Haus im kleinen Dorf Hörbranz. Seine Nachbarn sind ihm größtenteils fremd, sein Leben ist aus dem Tritt geraten, er weiß nicht mehr, wer er ist. Aus diesem Grunde beginnt er eine psychotherapeutische Behandlung, begibt sich 'in Reparatur'. Seine Therapeutin empfiehlt ihm schließlich, eine Reise zu unternehmen. Herr Faustini lässt das Schicksal entscheiden und wählt blind einen Ort auf einer Europa-Karte aus. Und dann macht er sich auf den Weg nach Edenkoben an der Deutschen Weinstraße. Mein Eindruck: Wolfgang Hermann gelingt es meiner Meinung nach sehr gut, die Gefühlswelt des Herrn Faustini anschaulich und eindringlich zu schildern. Als Leser kann man sich sehr gut vorstellen, was in dem einsamen und bisweilen logorrhöischen Mann vorgeht, wie er sich durchs Leben schlägt und versucht, sich selbst wieder zu finden. Die Beschreibungen seiner Erlebnisse waren mir jedoch häufig zu detailliert, und auch Faustinis (d.h. Hermanns) Sprache ist oft bizarr und mutet etwas sonderbar an, so dass ein flüssiges Lesen verhältnismäßig schwierig ist. Mein Resümee: Alles in allem konnte mich das Buch nicht wirklich mitreißen, und ich werde wahrscheinlich kein weiteres Buch des Autors lesen.

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