Wolfgang Herrndorf In Plüschgewittern

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Inhaltsangabe zu „In Plüschgewittern“ von Wolfgang Herrndorf

'Ich kann nicht mit jemandem zusammen sein, hat Erika gesagt, der sich für rein gar nichts interessiert. Dann ist ja alles in Ordnung, habe ich gesagt. Und darauf Erika: Genau das meine ich.'

Dies ist die Geschichte eines Mannes um die dreißig, der auf dem Weg aus der westdeutschen Provinz in die Szenequartiere der Hauptstadt wenig tut, aber viel mitmacht. Der seine Umwelt beobachtet, sie mitleidlos kommentiert und im Übrigen an sich und der Welt leidet. So einer passt nach Berlin, denn Berlin heißt: Endloses Gerede, viel Durst, vager Durchblick, kein Plan. Keine Arbeit sowieso, dafür ab und zu Altbau-Partys, bei denen auch schon mal jemand vom Dach fällt. Doch dann widerfährt unserem Helden ein Missgeschick: Er verliebt sich.

'Überaus unterhaltsam (…) ein lesenswertes Kunstwerk. '
Gustav Seibt, 'Süddeutsche Zeitung'

Nur für Hauptstadtbewohner, aber lustig.

— KerstinHerzog

Leben, lieben und leiden in der Großstadt. Von gebrochenen Helden. Emotional, traurig, aber verdammt gut.

— Zyrin

Großartig.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Psychogramm eines Gescheiterten... Gut lesbar, humorig, teilweise etwas verstörend, insgesamt aber kurzweilig & durchaus empfehlenswert!

— Sookie70

verwirrend und deprimierend

— dream_

Teilweise witzig, aber nicht unbedingt mein Geschmack.

— Ann_E_Hacker

Ein wenig irritierend, ein wenig verstörend, teilweise lustig anmutend und doch so ernst und intelligent.

— Lesestunde_mit_Marie

Irgendwie ein verstörendes Buch...

— luegemol

Ich habe viel gelacht, der Schluss traf mich aprubt.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Ein dunkler Roman, der einen zum Nachdenken bewegt.

— xDropsyx

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  • In Plüschgewittern

    In Plüschgewittern

    ErinaSchnabu

    12. March 2017 um 11:49

    Als ich „Tschick“ las, war mir gar nicht bewusst, dass Herrndorf auch als Schriftsteller wirkte, der Bücher für junge Erwachsene schrieb oder gar als Popliterat eingestuft wurde. Ich erfuhr erst nach und nach, dass er andere, für mich interessante Werke, schrieb und jetzt, da ich „In Plüschgewittern“ las, kann ich nicht mehr nachvollziehen, was der Hype an „Tschick“ ist.InhaltEin um die dreißig-jähriger Ich-Erzähler trennt sich von seiner Freundin Erika, die mit einem Transporter nach Frankfurt fährt, um dort in eine WG umzuziehen. Auch er zieht aus München weg, die Stadt, in der beide studierten und sich kennen lernten. Er fährt nach Norddeutschland, in die Nähe von Hamburg zu seinem Bruder und dessen Frau Marit, wo er in seinem alten Zimmer für einige Tage übernachtet und besucht nahe der dänischen Grenze seine im Sterben liegende Großmutter.Nach diesem Familienbesuch bricht er wieder auf: Er fährt nach Berlin zu seinem guten Freund Desmond. In Berlin wohnt er in der Wohnung von Desmonds Freund Anthony und lernt in einer Kneipe Ines Neisecke kennen, in die er sich kurzzeitig verliebt… MeinungDa hatte ich wohl wieder einen Bewusstseinsstrom (oder kann man sagen Semi-Bewusstseinsstrom?) erwischt. Aber dieser Strom las sich sehr angenehm und gut. Der namenlose Protagonist lässt einen teilhaben an seinen Gedanken, Erinnerungen und Kommentaren. Vieles spielt sich in seinem Kopf ab, sodass die Handlung nebensächlich wird. Zu vielem, was geschieht, nimmt der Ich-Erzähler eine Distanz ein, während Kindheits- und andere Erinnerungen mit emotionaler Wärme und vielen Gefühlen erzählt werden. Der Ich-Erzähler ist ein Misanthrop und hat zu allem und allen geringschätzende Kommentare parat, die durchaus sehr amüsant sind. Ich konnte mich oftmals mit dem Ich-Erzähler sehr gut identifizieren und seine Art zu denken, seine Vergleiche, sein Menschenbild nachvollziehen. Ich musste oftmals schmunzeln, weil ich dachte, dass er völlig recht habe. Klare, kritische und bissige Gedanken wechseln sich jedoch mit verwirrten, alkoholisierten Gedanken ab. Interessanterweise haben alle vorkommenden Personen, außer des Ich-Erzählers, einen Namen. Viele werden sogar durchweg mit Vor- und Nachnamen genannt, wohingegen der Ich-Erzähler ziemlich anonym bleibt. Wer „Der Fänger im Roggen“ mochte, wird „In Plüschgewittern“ lieben. Wer „Der Fänger im Roggen“ nicht mochte, wird „In Plüschgewittern“ umso mehr lieben. Hier hat man es mit einem Protagonisten zu tun, der seine Verzweiflung an der Welt und seinem Leben an Dingen festmachen kann, der nicht unnütz Fäkalsprache und Fluchwörter benutzt und trotzdem ein tristes, konfuses Bild seiner Welt skizziert, an dem der Leser teilhaben kann.

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  • Sätze, zum auf den Bauch tätowieren

    In Plüschgewittern

    rkuehne

    26. June 2016 um 21:44

    Nach „Tschick“, was mich völlig von den Socken gehauen hat war es natürlich ein Muss, sich weiter im Schaffen des leider früh verstorbenen Wolfgang Herrndorf umzusehen und da kam sein Debütroman gerade recht. „In Plüschgewittern“ kommt vielleicht nicht ganz an „Tschick“ an, aber die warmherzige Erzählweise, die gleichsam kühl die Charaktere, oder hier den 30-jährigen, namenlosen Hauptakteur, seziert, findet sich auch hier wieder und hüllte mich beim Lesen in eine wohlige Wolldecke. Und auch hier trumpft Herrndorf mit unzähligen Sätzen auf, die man sich gern auf den Bauch tätowieren möchte, einfach ein großes Lesevergnügen, das vor ein paar Jahren sicher noch als Popliteratur durchgegangen wäre.

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  • In Plüschgewitter

    In Plüschgewittern

    dream_

    12. January 2016 um 15:48

    In Plüschgewitter beginnt erst einmal relativ klar. Ein etwa 30-jähriger Mann befindet sich mit seiner Exfreudin an einem Rastplatz. Hier trennen sich ihre Wege. Sie will nach Frankfurt, er per Anhalter weiter nach Berlin. Sie denkt wehmütig trauernd über die gemeinsame Zeit nach und er beobachtet sein Umfeld, will ihr nicht zuhören und will eigentlich nur weg von ihr. Nach einem kurzen Zwischenstopp bei seinem Bruder und einem Besuch bei seiner sterbenden Großmutter, macht er sich auf den Weg zu einem Freund, zu einer Party und letztendlich auf den Weg ins absolute Chaos. Im großen Berlin verliert er sich selbst. Er taumelt von einer Dachparty, in Kneipen und ins Kino. Sinnlos stolpert er durch den Tag. Ohne Plan, ohne Ziel, ohne Perspektive, aber mit viel Alkohol. Als wäre das nicht schon schlimm genug, verliebt er sich schließlich. Natürlich in eine Frau, die seine Liebe nicht erwidert. Wer ist dieser Mann, dieser Ich-Erzähler? Er weiß so wenig, wer er selbst ist, dass man nicht einmal seinen Namen erfährt. Ohne Job, trotz vorhergehendem Studium. Ohne Heimat, ohne Zukunft. Während das Leben um ihn herum zu laufen scheint, ohne ihn wirklich mit einzubeziehen, macht er sich Gedanken, über Nichtigkeiten. Und wo endet die Geschichte? Tja, das bleibt im Endeffekt unklar. Aber dieses Ende passt. Anfangs gab es noch genug skurrile und lustige Situationen, doch im Verlauf wurde die Stimmung dann immer trüber und trübsinniger.

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  • Verwirrend, irritierend, intelligent ...

    In Plüschgewittern

    Lesestunde_mit_Marie

    07. March 2015 um 22:37

    Dieses Erstlingswerk von Wolfgang Herrndorf ist sehr speziell und dadurch besonders. Der Ich-Erzähler lässt den Leser an seiner Gedanken- und Gefühlswelt teilhaben. Zu Beginn kann man diese Gedanken und Gefühle recht gut verstehen. Später verwirren einen die sprunghaften, teilweise surrealen Gedankengänge und Gedankensprünge. Aber ebenso scheint auch der Ich-Erzähler davon verwirrt zu sein. Im Storyverlauf begleitet man den offensichtlich äußerst intelligenten etwas über Dreißigjährigen auf seiner Reise via Hamburg nach Berlin. In Berlin bewegt er sich in Szenekreisen, in denen es scheint, dass Drogen und Alkohol wie das tägliche Brot konsumiert werden. Beständig fühlt sich der Protagonist als nicht dazugehörig. Ständig springen seine zuweilen philosophischen, zuweilen bizarren, aber auch einfachen Gedanken hin und her. Manchmal verweilen sie länger bei einer Sache, um dann blitzartig zu schwenken und von etwas ganz banalem abgelenkt zu werden. Alkohol und manchmal auch Drogen und Tabletten sind seine ständigen Begleiter. Seine Beziehung zu anderen Menschen erscheinen eher gestört, wobei er regelmäßig auf eigenwillige Charaktere trifft, die sich mit ihm, diesem eigenartigen Einzelgänger, einlassen, was ihn wiederum immer wieder irritiert. Auf der einen Seite scheint er die Nähe zu Menschen zu suchen, auf der anderen scheint sie ihm unendlich Angst zu machen. Ganz am Schluss wechselt die Erzählperspektive und gibt Hinweise auf seine psychische Indisposition, die man zuvor schon erahnen durfte.

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  • eBook Kommentar zu In Plüschgewittern von Wolfgang Herrndorf

    In Plüschgewittern

    stefan maurer

    27. December 2014 um 06:00 via eBook 'In Plüschgewittern'

    schmarotzen, saufen, sich selbst bemitleiden - natürlich in berlin. das wird gekonnt beschrieben. nicht ganz das erste buch dieser art.

  • In Plüschgewittern - WOW, HOPPLA! Was war denn das?

    In Plüschgewittern

    HamsterHerkules

    "In Plüschgewittern" zeigt einen kurzen Ausschnitt des Lebens eines komplizierten Mannes. Die Geschichte beginnt damit, dass er von seiner Freundin verlassen wird, weil sie mit niemandem zusammen sein kann, der "sich für rein gar nichts interessiert", so die Formulierung Erikas, seiner Freundin und des Kladdentextes. Ich gehe noch hundert Schritte weiter! Der Protagonist ist der Inbegriff dieser Grunge-Kurt-Cobain-Generation, die keinen Bock, da keinen Sinn, auf und in irgendwas haben und sehen. Die mit Verachtung auf alle herabschauen, die glücklich, ehrlich und motiviert sind, da sie einfach als naiv und dumm abgetan werden können. Unser Protagonist sieht in jedem Guten gleich das Schlimme, schon als Kind überall Verschwörungen. So denkt er, er sei in einer Art "Truman Show" aufgewachsen. Nachdem Erika mit ihm Schluss macht, reist er zu seinem Bruder und dessen fröhlichen Freu, tyrannisier beide, besucht dann seine Oma, reist schließlich überstürzt zu einem Freund nach Berlin... Berlin scheint perfekt für ihn, weil es dort eine ganze Szene dieser desillusionierten Generation gibt. Alle sind "ein bisschen kaputt ", "ein bisschen auf Droge" und mit "Durchblick", wie er. Doch auch hier fühlt sich einer, der sich halt nirgends wohl fühlt, unwohl und so reist er zurück. Doch ist er wurzellos, also wo ist zurück, wo ist ankommen? Meinung Bitte missversteht mich nicht, das Buch ist großartg! Bei vielen Formulierungen musste ich kopfschüttelnd, laut lachen! Es zieht einen mit sich, reist einen durch diesen kleinen Querschnitt an Leben einer kaputten Person. Doch das Ende ließ mich sprachlos und voller Fragen zurück. Es passt perfekt, eine Krönung an Durcheinander, schräger Wiedersehen und Absurdem. Zitat Kapitel 9, Anfang. Leicht gekürzt. Seite 90-91: "Ich stehe im Badezimmer und schaue auf die perlmuttfarbene Wand, in der ein Loch von der Größe einer Kinderfaust ist. Durch das Loch hindurch kann ich in die Küche sehen. Ich höre Stimmengemurmel und dann taucht da plötzlich ein Auge auf und starrt mich an. Ein Auge, die Nase, das zweite Auge. Auf der anderen Seite wird leise gekichert. Weiter oben sind noch mehr Löcher in der Wand, alle ungefähr gleich groß, und einen Meter weiter rechts ebenfalls. Der Makler erklärt, dass bis heute morgen noch jemand hier gewohnt hat. Das Räumkommando habe es eilig gehabt, da habe man die Regale aus der Wand gerissen, aber mit ein bissen Moltlfill sei das kein Problem. Von der anderen Seite steckt jemand die Hand durch ein Loch. Ich lasse mir einen Kugelschreiber geben und fülle das Formular aus. Ich bin schon den ganzen Morgen unterwegs. Alles andere, was ich gesehen habe, war noch schlimmer. Aber das hier geht eigentlich. Außer dass es eine ziemlich asoziale Gegend ist und die Leute ihre Regale zu fest mit der Wand verschreuben. Der Markler nimmt meinen Fragebogen und sagt, dass ich unter diesen Umständen einen Bürgen bräuchte, und da, und wirklich erst da, fällt mir auf, wie blödsinnig das alles ist. ..." Autor Wolfgang Herrendorf, 1965 in Hamburg geboren, am 26.8.2013 gestorben. Es ist zu traurig, dass uns Wolfgang Herrendorf so früh verließ! Welche wundervollen Bücher hätte er noch geschreiben? Ich hätte ihm zu gerne tausend Fragen rund um "In Plüschgewittern" gestellt! Weitere Bücher von Herrendorf sind "Diesseits des Van-Allen-Gürtels - Erzählungen", "Tschick", ein, im doppelten Sinne, ausgezeichnetes Buch! "Sand", ebenfalls mit Preisen versehen und "Arbeit und Struktur". Fazit Wer sich in einer stilistisch ausgesprochen klaren und guten Weise einmal so richtig verwirren und den Kopf durchpusten lassen will, greife zu! (Und erkläre mir bitte, wie er/sie den Schluss versteht und findet!) Wer gerne sonst etwas, nicht ganz so "abgedrehtes" ist, von ihm lesen möchte, dem empfehl ich wärmstens das großartige, rasante Buch "Tschick"!

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    • 3
  • Realität und Schein

    In Plüschgewittern

    xDropsyx

    24. February 2014 um 17:41

    Inhaltsangabe: « Ich kann nicht mit jemandem zusammen sein, hat Erika gesagt, der sich für rein gar nichts interessiert. Dann ist ja alles in Ordnung, habe ich gesagt. Und darauf Erika: Genau das meine ich. » Dies ist die Geschichte eines Mannes um die dreißig, der auf dem Weg aus der westdeutschen Provinz in die Szenequartiere der Hauptstadt wenig tut, aber viel mitmacht. Der seine Umwelt beobachtet, sie mitleidlos kommentiert und im Übrigen an sich und der Welt leidet. So einer passt nach Berlin, denn Berlin heißt: Endloses Gerede, viel Durst, vager Durchblick, kein Plan. Keine Arbeit sowieso, dafür ab und zu Altbau-Partys, bei denen auch schon mal jemand vom Dach fällt. Doch dann widerfährt unserem Helden ein Miss¬geschick: Er verliebt sich. « Überaus unterhaltsam (…) ein lesenswertes Kunstwerk. » Gustav Seibt, « Süddeutsche Zeitung » Meine Meinung: Ich stehe diesem Roman skeptisch gegenüber und weiß nicht recht was ich von ihm halten soll. Daher fällt es mir dieses Mal nicht so leicht, eine Rezension zu verfassen. Aber ich hoffe, dass sie euch trotzdem einen Eindruck von dem Roman vermitteln kann. Auf der einen Seite gefällt mir der Roman sehr gut, weil er die nackte Wahrheit über einen Mann wieder spiegelt, der es im Leben überhaupt nicht einfach zu haben scheint. Doch auf der anderen Seite gefällt mir der Schreibstil nicht so sehr. Zuerst springen die Situationen sehr und man findet nicht so leicht einen Zugang zu der Geschichte, was nach der Mitte des Buches leichter wird. Auch ist erst nicht zu verstehen, was mit dem Protagonisten los ist. Am Ende klärt es sich zwar ein Stück weit auf, was mir persönlich allerdings zu schnell geht und etwas zu wenig ist. Trotz allem ist es eine spannende Geschichte, die aufzeigt, dass das Leben nicht immer einfach ist und es Menschen mit einigen Problemen gibt. Dazu wird das Leben rundum Berlin sehr gut dargestellt. Jeder der gerne einen Roman liest, der in Berlin spielt und schwierige Charaktere beinhaltet, trifft mit diesem Buch die richtige Wahl.

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  • ein abgehalfterter Typ...

    In Plüschgewittern

    Bibliomania

    30. January 2014 um 22:19

    Das Debüt von Wolfgang Herrendorf erzählt die Geschichte eines 30-Jährigen, der gerade seine langjährige Beziehung beendet hat. Er weiß nicht recht wohin mit sich, hat kaum Freunde, hängt nur herum und fährt zuerst zu seinem Bruder und besucht dann seinen besten Freund in Berlin. Berlin gefällt ihm, jeden Abend wird getrunken und er lernt viele neue, auch eigenartig Leute kennen. Und dann kommt Ines... Ein etwas wirrer junger Mann auf der Suche nach sich selbst wie es scheint. So richtig kommt er mit sich und der Welt nicht klar, ist ständig ziemlich betrunken und auch seine emotionale Seite scheint etwas unterentwickelt. Ich bin mir nicht sicher, wie ich das Buch finde. Der Protagonist scheint nicht anzukommen. Im Leben, in der Welt, wo auch immer. Man erfährt nicht einmal seinen Namen, bekommt jedoch einen recht guten Eindruck von Berlin. Eine skurrile Geschichte!

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  • Rezension zu "In Plüschgewittern" von Wolfgang Herrndorf

    In Plüschgewittern

    11heute

    13. January 2013 um 10:36

    Ein wenig wie Neue Fahr

  • Rezension zu "In Plüschgewittern" von Wolfgang Herrndorf

    In Plüschgewittern

    Thaila

    02. August 2012 um 08:41

    "In Plüschgewittern" ist der Debütroman des vielgefeierten Autors von "Tschick" Wolfgang Herrndorf. Das Setting ist nicht allzu neu. Ein junger Mann reist durch Deutschland und landet in Berlin, wo er auf Parties geht und durch die Stadt streift. Dabei begegnet er wenigen Menschen, die ihn interessieren. Die meisten sind oberflächig und der Protagonist durchschaut mit kaltem Zynismus ihre Selbstdarstellung, ihre Durchschnittlichkeit. Das hat man alles schon ein paar Mal gelesen. Aber Herrndorf beschreibt es gekonnt und mit Witz, allerdings sehr zynischem Witz. Ich habe mich bei der Lektüre gut unterhalten gefühlt und sicherlich einiges meiner Heimatstadt wiedererkannt. Beim Schreiben der Rezension fällt mir allerdings auf, wie wenig ich zu diesem Buch zu sagen habe. Es mag an meiner Lesart liegen, aber ich habe das Gefühl, es liegt am Buch selbst. Gut geschrieben, aber wenig originell.

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  • Rezension zu "In Plüschgewittern" von Wolfgang Herrndorf

    In Plüschgewittern

    AnnaChi

    22. July 2012 um 21:29

    Der Roman beginnt auf der Autobahnraststätte Würzburg-Haidt, wo sich der Protagonist endgültig von seiner ehemaligen Freundin trennt. Sie redet und redet - er schweigt und wirft nur einzelne Gesprächsbrocken ein. Der namenlose Held zieht weiter nach Berlin, lebt in den Tag hinein und aus dem Tag hinaus, ohne Arbeit und eigene Wohnung, treibt durch die Kneipen von Rausch zu Rausch, verheddert sich in sinnlosen Endlosredereien, verliebt sich schließlich, aber natürlich in eine Frau, die er nicht bekommen kann. Das klingt nicht besonders interessant, wird aber etwas Besonderes durch die sarkastischen Kommentare des Helden zu seinem Innenleben und der Außenwelt. Wie schon bei "Tschick", an dessen Qualität dieses Buch nicht ganz heranreicht, gelingt es Herrndorf, den richtigen Ton zu treffen. Ein Buch, das es mit "Herr Lehmann" durchaus aufnehmen kann.

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  • Rezension zu "In Plüschgewittern" von Wolfgang Herrndorf

    In Plüschgewittern

    horstgurke

    05. May 2012 um 20:16

    05.05.2012

  • Rezension zu "In Plüschgewittern" von Wolfgang Herrndorf

    In Plüschgewittern

    Callso

    21. September 2011 um 10:21

    Endlich habe ich das "Frühwerk" von Wolfgang Herrndorf gelesen. Urplötzlich taucht man ein in das Leben des Protagonisten. Man reist mit ihm, man lernt Menschen und Situationen kennen, man lernt ungeschminkte, nackte und authenthische Personen kennen. Das raue Berlin, das einfache und doch so komplizierte Leben, das alles kommt einmal mehr nicht zu kurz. Wolfgang Herrndorf entpuppt sich einmal mehr als feiner Schreiber und ein vorzüglicher Beobachter. Es macht viel Spaß ihm auf den Seiten zu folgen. Vielleicht kommt das Ende ein wenig plötzlich. Aber insgesamt ein schnörkelloser, moderner und wilder Roman. Geil!

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  • Rezension zu "In Plüschgewittern" von Wolfgang Herrndorf

    In Plüschgewittern

    Larkin

    30. March 2011 um 21:54

    Bis auf das letzte Kapitel hat mir das Buch gefallen.
    Das letzte Kapitel ist aus der Sicht des Bruders des Ich-Erzählers geschrieben.

    Für mich ist das Buch mit dem vorletzten Kapitel schon "rund". Das wäre eigentlich ein 'schöner' Schluß gewesen.

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