Wolfgang Herrndorf Tschick

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Inhaltsangabe zu „Tschick“ von Wolfgang Herrndorf

'Ein klappriges Auto kam die Straße runtergefahren. Es fuhr langsam auf unser Haus zu und bog in die Garagenauffahrt ein. Eine Minute stand der hellblaue Lada Niva mit laufendem Motor vor unserer Garage, dann wurde der Motor abgestellt. Die Fahrertür ging auf, Tschick stieg aus. Er legte beide Ellenbogen aufs Autodach und sah zu, wie ich den Rasen sprengte. ‹Ah›, sagte er, und dann sagte er lange nichts mehr. ‹Macht das Spaß?›' Mutter in der Entzugsklinik, Vater mit Assistentin auf Geschäftsreise: Maik Klingenberg wird die großen Ferien allein am Pool der elterlichen Villa verbringen. Doch dann kreuzt Tschick auf. Tschick, eigentlich Andrej Tschichatschow, kommt aus einem der Asi-Hochhäuser in Hellersdorf, hat es von der Förderschule irgendwie bis aufs Gymnasium geschafft und wirkt doch nicht gerade wie das Musterbeispiel der Integration. Außerdem hat er einen geklauten Wagen zur Hand. Und damit beginnt eine Reise ohne Karte und Kompass durch die sommerglühende deutsche Provinz, unvergesslich wie die Flussfahrt von Tom Sawyer und Huck Finn.

Sehr unterhaltsamer Roadmovie.

— cherisimo

Ein sehr ungewöhnliches Buch, mit vielen Witzen und vielen Themen des Lebens, dennoch fehlten mir einfach die Wow Momente.

— Engelsschwinge

Ein außergewöhnliches Buch, mit einem ganz besonderem Humor

— LillyLou

Tschick von Wolfgang Herrndorf ist ein Meisterwerk. Ein Coming-of-Age Roman, der Humor hat und trotzdem zum Nachdenken anregt.

— Residenz_Buchhandlung

Und zum Schluss noch mal Gänsehaut!

— EnysBooks

haben es in der Schule gelesen, dafür war es ganz okay...

— Finnja01

Abenteuerlich, erfrischend und einfach verrückt. So sollte jeder Sommer sein.

— Willia

Ein erfrischender Jugendroman

— liesdochmal

Am Anfang ganz witzig. Lässt stark nach.

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Wunderbar, philosophisch, frech und liebenswert.

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  • Kein Flop aber auch kein Top

    Tschick

    Engelsschwinge

    18. October 2017 um 19:49

    Tschick von Wolfgang Herrndorf ist auf jeden Fall ein ungewöhnliches Buch mit vielen Themen über das Leben und Witzen, doch mir fehlten einfach diese Momente wo ich sagen konnte, wow, das macht das Buch aus, dass sticht besonders hervor, dass ist einfach super geschrieben. Wir mussten es damals für die Schule lesen und ich fand einfach das Buch zeigt nicht gerade unbedingt gute Seiten von Kinder/Teenager. Viele könnten sich davon eine falsche Meinung bilden oder Kinder/Teenager könnten sich falsche Ideen abgucken. Daher fand ich es auch von vielen Schimpfwörtern und Konversationen her nicht unbedingt geeignet für jüngere Kinder. Der Schreibstil ist eigentlich sehr gelungen und ich gönne dem Autor auch seinen Erfolg und finde es schön dass gerade nach seinem tragischen Leben Leute sich so sehr für das Buch begeistern, doch für mich fehlte es einfach noch an Spannung. Es gab mehrere Momente da musste ich nachdenken, was möchte uns der Autor hier mitteilen oder was soll das bedeuten und natürlich gab es auch tiefgründige Momente, dennoch reichten diese für mich leider einfach nicht aus um dem Buch noch mehr Sterne zu geben. Dennoch muss ich sagen fand ich die verschiedenen Charaktere sehr interessant, da jeder Charakter eine eigene Denk- und Handlungsweise hat. Außerdem finde ich es toll dass der Autor alles sehr Detail getreu beschrieben hat und man sich somit sehr gut in die ganzen Situationen hineinversetzen kann.

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  • dem Abenteuer entgegen

    Tschick

    Frenx51

    12. October 2017 um 13:29

    Maik Klingenberg ist eher der ruhige Typ und hat keine wirklichen Freunde. Sein Leben läuft allgemein nicht so super. Seine Mutter verbringt wie immer den Sommer in der Entzugsklinik, sein Vater ist mit seiner Assistentin auf Geschäftsreise und Maik wird wohl die Sommerferien allein am heimischen Pool ausharren müssen. Doch dann taucht Andrej, von allen nur Tschick genannt, vor den Ferien in der Klasse auf und lässt Maik nicht in Ruhe. Als er dann mit einem alten Lada vor Maiks Haustür steht beginnt für beide eine große und abenteuerliche Reise. Ein Abenteuer zu erleben, einfach mal raus aus dem Alltag-das träumte ich immer mal wieder als Teenager, jedoch fehlte mir oft auch der Mut. Diesen Mut beweisen Maik und Tschick, auch wenn nicht immer mit legalen Mitteln. Jedoch schreibt der Autor Wolfgang Herrndorf so einen Roman für Teenager, die von so einer Reise ebenfalls träumen. Maik ist eher der zurückhaltende Typ, der keine wirklichen Freunde hat, aber heimlich verliebt in seine Klassenkameradin Tatjana ist. Eigentlich mag er Tschick gar nicht, doch da dieser nicht locker lässt und er sich sonst den Sommer über eh nur zuhause langweilt, begibt er sich mit ihm auf das kleine Abenteuer. Tschick ist eigentlich Russe, hat aber mongolische Schlitzaugen und wächst in einer Sozialbau-Gegend auf. Immer wieder kommt er betrunken zum Unterricht, hat schon ein paar kleinere Straftaten begangen und kann Autos knacken. Doch kämpfte er sich aus unerklärlichen Gründen von der Förderschule aufs Gymnasium. Sonst sieht er alles etwas lockerer und ist der risikofreudigere Typ der beiden. Beide kommen aus einem zerrütteten Elternhaus, entwickeln sich aber während der Reise weiter und werden ein Stück weit erwachsen. Auch wenn sie nicht die besten Vorbilder sind, da sie das ein und andere Gesetz brechen und illegale Mittel nutzen, doch das Abenteuer, die Reise und Erfahrung bedeutet für sie aus dem tristen Leben ausbrechen zu können und sich frei zu fühlen. Sie müssen sich beide auf ihre Art und Weise durchs Leben kämpfen, um zu lernen was es bedeutet erwachsen zu werden. Der Schreibstil des Autors hat mir sehr gut gefallen, da er sehr locker und in gewissen Maß auch authentisch ist. Das Buch wird dabei aus Sicht von Maik geschrieben, die Jugendsprache findet einigen Platz und trotzdem wirkt sie nicht zu übertrieben. Denn das Buch lässt sich schnell lesen, ist humorvoll, aber an manchen Stellen immer wieder auch sehr nachdenklich. Neben einigen Klischees übt es durchaus Kritik an der Gesellschaft. Ein Buch, das Lust auf ein Abenteuer macht, einfach das Leben zu genießen und mal etwas Unüberlegtes und Verbotenes zu tun. Vielleicht sollte man kein Auto klauen aber einfach mal Leben und das tun worauf man Lust hat, macht ja auch schon glücklich.

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  • Tschick von Wolfgang Herrndorf ist ein Lesetipp für alle Altergruppen

    Tschick

    Residenz_Buchhandlung

    09. October 2017 um 11:07

    Inhalt:In "Tschick"von Wolgang Herrndorf geht es um Maik Klingenberg, der durch einen neuen Jungen in der Klasse einige Veränderungen durchleben muss. Andrej, oder Tschick, wie ihn alle nennen, ist ein Junge, der aus Russland kommt aber deutscher Herkunft ist. Er ist besonders auffällig, da er betrunken zur Schule kommt und ihn eigentlich niemand leiden kann, auch Maik nicht. Doch durch die Hartnäckigkeit von Tschick kommt es dazu, dass er und Maik einen verrückten Road Trip mit dem Auto machen, obwohl sie beide minderjährig sind.Meinung:Das Cover von "Tschick" wirkt nicht sehr einladend, deswegen habe ich das Buch erst durch mein Studium entdeckt, als es um Lektüre über Veränderungen beim Heranwachsen ging. Ich habe das Buch innerhalb eines Tages gelesen, weil ich einfach nicht aufhören konnte. Die Geschichte beginnt erst einmal etwas langsam aber sobald die beiden auf dem Road Trip sind passiert alles Schlag auf Schlag. Das Buch strotzt nur so vor Witz und trotzdem trägt es viele wichtige Botschaften in sich. Es geht darum keine Vorurteile zu haben und seinen eigenen Weg zu finden. Vor allem für Maik ist es wichtig sich von seinen Eltern abzukapseln und sich selbst besser kennenzulernen. Dass er das durch Tschick schafft, der zu seinem ersten richtigen besten Freund wird, denkt man als Leser am Anfang überhaupt nicht. Fazit: Ich bin wahnsinnig überzeugt von dem Buch, empfehle es immer wieder an jeden weiter. Es ist All-Age Lektüre, die einfach jeder lesen kann. Es enthält viel Humor und wichtige Botschaften und ist deswegen zu einem meiner absoluten Lieblingsbücher geworden.

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  • Rezension - "Tschick"- von Wolfgang Herrndorf

    Tschick

    LillyLou

    08. October 2017 um 13:10

    Inhalt:Maik Klingenberg hat es nicht ganz einfach. Seine Mutter pendelt zwischen Entzugsklinik und zu Hause, sein Vater verreist mit seiner jungen Assistentin und das Mädchen, dass er liebt, weiß nicht einmal von seiner Existenz. Doch als ein junger Russe neu in die Klasse kommt, nimmt Maiks Leben eine Wendung. Als die Sommerferien beginnen und Tschick auf einmal mit einem geklauten Lada vor der Tür steht, geht das Abenteuer erst richtig los.Meine Meinung:Wolfgang Herrndorf hat mit "Tschick" ein ganz besonderes Buch geschrieben. Ich liebe die Charaktere und vor allem den Humor des Buches. Auch die Vorstellung ohne Karten, ohne Navi und ohne Sorgen in ein Auto zu steigen fand ich sehr faszinierend. Sehr gerne habe ich Tschick und Maik auf ihrer Reise begleitet und habe die beiden Jungs auf jeden Fall ins Herz geschlossen.Fazit:Eine Geschichte der besonderen Art, die aufzeigt, dass nicht alles so ist wie es scheint. Eine wunderbare Geschichte, mit einer ordentlichen Portion Humor und Ironie. Ich habe es definitiv nicht zum letzten Mal gelesen...

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  • Ziemlich Klasse!

    Tschick

    Neuneuneugierig

    19. August 2017 um 17:03

    Maik, achte Klasse aus "guten" Verhältnissen, empfindet sich selber eher als Langweiler, da es einfach nicht schafft Tatjana auf sich aufmerksam zu machen und in nichts wirklich gut ist, zumindest in nichts coolem. Er verliert sich in Tagträumen und ist eigentlich sehr einsam. Tschick, ein neuer Schüler in der Klasse, eher der Typ Assi, "freundet" sich in den Ferien mit ihm an. Nach der Abgabe eines Geburtstagsgeschenkes an die Angebetete, treten beide eine Reise ins Ungewisse, eigentlich in die Walachei, an. Das ganze liest sich wie ein Roadmovie; Wie Thelma und Louise, nur eben, dass hier die Protagonisten zwei 14/15 jährige Jungs sind. Was sie erleben mag man kaum glauben und doch wünscht man es ihnen. Der Schreibstil des Autors ist authentisch. Es macht Spaß die Geschichte zu verfolgen. Ein Buch für Jung und Alt. Ich bin mir sicher, daß Buch hat Zukunft und wird auch in 50zig Jahren noch gelesen werden, wie die Frankfurter Allgemeine es bereits vorausgesagt hat.

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  • Wenn man jung ist

    Tschick

    rncw

    06. August 2017 um 14:15

    Ich liebe dieses Buch, denn ich finde es zeigt auf solch herzliche und amüsante Weise die Wirrungen und Verwerfungen des Lebens auf. Man fühlt sich in das Leben eines Teenagers zurück versetzt und fiebert mit ihm mit. Diese Story ist zwar unendlich schräg - aber auch wahr. Tschick und Maik sind beides Außenseiter, aber in ihrer eigenen Welt können sie alles schaffen. Ein Buch über das Überleben als Teenager, das mich sehr inspiriert hat.

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  • Hat richtig Spaß gemacht es zu lesen!

    Tschick

    Neuneuneugierig

    30. July 2017 um 11:33

    Maik, achte Klasse aus "guten" Verhältnissen, empfindet sich selber eher als Langweiler, da es einfach nicht schafft Tatjana auf sich aufmerksam zu machen und in nichts wirklich gut ist, zumindest in nichts coolem. Er verliert sich in Tagträumen und ist eigentlich sehr einsam. Tschick, ein neuer Schüler in der Klasse, eher der Typ Assi, "freundet" sich in den Ferien mit ihm an. Nach der Abgabe eines Geburtstagsgeschenkes an die Angebetete, treten beide eine Reise ins Ungewisse, eigentlich in die Walachei, an. Das ganze liest sich wie ein Roadmovie; Wie Thelma und Louise, nur eben, dass hier die Protagonisten zwei 14/15 jährige Jungs sind. Was sie erleben mag man kaum glauben und doch wünscht man es ihnen. Der Schreibstil des Autors ist authentisch. Es macht Spaß die Geschichte zu verfolgen. Ein Buch für Jung und Alt. Ich bin mir sicher, daß Buch hat Zukunft und wird auch in 50zig Jahren noch gelesen werden, wie die Frankfurter Allgemeine es bereits vorausgesagt hat

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  • Melancholisch und witzig

    Tschick

    Gwendolyn22

    23. July 2017 um 10:05

    Inhalt: Maik hat es nicht leicht: Die Mutter Alkoholikerin auf dem Weg in die Entzugsklinik, der Vater mit seiner gutaussehenden Assistentin auf Geschäftsreise... Das heißt für Maik, die Sommerferien alleine Zuhause zu verbringen. Sein neuer Mitschüler Tschick kommt mit einem geklauten Lada vorbei und sammelt Maik ein. Auf eine Reise durch Deutschland, zu seltsamen Begegnungen, auf den Weg zum Erwachsenwerden, zu sich selbst. Meine Meinung: Die ersten 40 Seiten fand ich von Schreibstil und Inhalt eher schwierig, so dass ich bereits dachte, dass es nicht mein Buch würde. Danach hat mich aber der schräge Stil und die Erzählweise so gepackt, dass ich Herrndorfs Werk fast in einem Rutsch gelesen habe. Immer wieder gab es Szenen und Beschreibungen, bei denen ich geschmunzelt habe. Es scheint aber auch durchgängig eine gewisse Melancholie durch, an einer Stelle meinte ich sogar, einen Hinweis auf Herrndorfs Depression herausgelesen zu haben. Wie dem auch sein, Buch ist dramatisch und bewegend, bei aller Tragik aber auch voller Wärme und mit gutem Blick für soziale Missstände und die Gefühle Heranwachsender. Mein Fazit: Ein Buch, an das ich mit großen Erwartungen gegangen war, die sich letztendlich auch erfüllten. Wenn man sich einmal darauf eingelassen hat, hat es einem viel zu sagen.

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  • Gelesen im Seminar zur Kinder- und Jugendliteratur an der Uni

    Tschick

    cheshirecatannett

    23. June 2017 um 10:07

    Diesmal mache ich es etwas kürzer ;) - ich mag den Roman und er ist für Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen geeignet.Ein Buch über Freundschaft, ausbrechen aus dem Alltag, Abenteuer wagen, das erste Verliebtsein und Familie; mit vielen Stellen zum Schmunzeln: "Landkarten sind für Muschis" und auch vielen ernsteren Stellen und Problemen - auch verschiedene Gesellschaftsschichten sind eingebaut und man merkt: eine reiche Familie ist nicht unbedingt glücklicher oder intakter als eine Bauernfamilie :)

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  • Rezension zu "Tschick"

    Tschick

    Its_only_me_thats_it

    17. June 2017 um 19:42

    Titel: Tschick Autor: Wolfgang Herrndorf Verlag: Rowohlt ISBN: 978-3-499-25991-3 Seitenanzahl: 365Inhalt Mutter in der Entzugsklinik, Vater mit Assistentin auf Geschäftsreise: Maik Klingenberg wird die großen Ferien allein am Pool der elterlichen Villa verbringen. Doch dann kreuzt Tschick auf. Tschick, eigentlich Andrej Tschichatschow, kommt aus einem der Assi-Hochhäuser in Hellersdorf, hat es von der Förderschule irgendwie bis aufs Gymnasium geschafft und wirkt doch nicht gerade wie das Musterbeispiel der Integration. Außerdem hat er einen geklauten Wagen zur Hand. Und damit beginnt eine Reise ohne Karte und Kompass durch die sommerglühende deutsche Provinz, unvergesslich wie die Flussfahrt von Tom Sawyer und Huck Finn.Wie kam ich zum Buch? Aus Gründen, die uns nicht genannt wurden, mussten wir zum Ende des Schuljahres dieses Buch lesen. Glücklicherweise war es ein Satz Bücher von der Schule, sodass wir das Buch nicht kaufen mussten.Meine Meinung Von Büchern, die man in der Schule liest, kann man generell nicht viel erwarten, aber dieses hier fand ich einfach nur schrecklich. Ich versuche mich möglichst kurz zu fassen, da ich zu diesem Buch eigentlich nichts Gutes zu sagen habe. Der gesamte Schreibstil hat mir absolut nicht gefallen und gerade die häufig verwendete und sehr gewollt klingende Jugendsprache war grässlich. Manchmal merkt man einfach, wenn ein jugendlicher Charakter von einem Erwachsenen gestaltet wurde. Außerdem kam nicht mal annähernd Spannung auf. Ich hätte das Buch an jeder Stelle abbrechen können und es hätte mich nicht im Geringsten interessiert, wie es weiter geht. Zumal schon der Einstieg so extrem ekelhaft war, dass mir schon da jegliche Lust abhanden gekommen war. Für mich eindeutig eins der schlechtesten Bücher, die ich je gelesen habe.  

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  • Tolles Buch, nicht ganz so toller Film.

    Tschick

    Schnudl

    08. June 2017 um 09:29

    Da jetzt der Film zum Buch rausgekommen ist, dachte ich, ich muss jetzt doch mal das Buch lesen. Die Geschichte rund um Maik und Tschick fand ich sehr amüsant. Und hat mich an alte Zeiten meiner Jugend erinnert. Tolle Charaktere und sehr witziger Schreibstil.Leider fand ich den Film nicht so toll umgesetzt. Da meiner Meinung nach der Schreibstil die Geschichte ausmacht. Und der kommt halt in dem Film nicht mehr so rüber. Schade, deswegen nur 4 Sterne.

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    • 3
  • Erwachsen werden ist sonderbar und schwer

    Tschick

    lesefieber1

    01. June 2017 um 14:36

    Nach dem Hype, der diesem Buch, später der Verfilmung vorangegangen war, hatte ich mir mehr erwartet. Eine Aneinanderreihung von Begebenheiten aus der Nullbockgeneration von fatal bis skurril. Stellenweise komisch.  Irgendwann war das Buch dann zu ende.

  • Teenie-Roadmovie

    Tschick

    LeseJette

    02. May 2017 um 07:32

    Das passiert: Maik Klingenberg ist ein Außenseiter. Die Mutter Alkoholikerin, die immer mal wieder in der Entzugsklinik zu finden ist. Der Vater ursprünglich erfolgreicher Unternehmer, inzwischen weniger erfolgreich und zudem noch mit der Sekretärin liiert. So ist sich Maik oft allein überlassen und verbringt die Ferien mit Tschick, ebenfalls Außenseiter, der jedoch ganz konkrete Pläne hat. So gefällt mir der Roman: Mit Tschick hat Wolfgang Herrndorf die Erlebnisse zweier Teenies geschildert, der von jeder Altersgruppe gelesen werden kann. Zumindest ich habe den Roman in 24 Stunden verschlungen. Wieso? Zum einen ist da die Schilderung der Erlebnisse aus Sicht des 14-jährigen Maik. Der kann dem Leser schon leid tun. Er ist in einer zerrütteten Familie aufgewachsen, so ist zumindest der Eindruck des Lesers. Maik jedoch ist in dieses Chaos hinein gewachsen. Klar weiß er, dass da etwas nicht stimmt; man hat jedoch den Eindruck, dass er sich ganz gut mit der familiären Situation arrangiert hat. Allerdings ist Maik auch ein ziemlich typischer Teenager. In bestimmten Lebensbereichen doch eher verunsichert, beispielsweise was Mädchen angeht. Da erinnerte mich Maik doch sehr an den eigenen Nachwuchs in ähnlichem Alter und so manches Mal musste ich einfach schmunzeln. Herzhaft lachen dagegen musste ich bei der Zusammenstellung des Marschgepäcks der beiden Jungs. Die beiden sind so unerfahren. Dennoch ist es kein hämisches Lachen, denn die beiden haben ein klares Ziel vor Augen und fest davon überzeugt, dass sie es erreichen können. Das macht die beiden Draufgänger sehr sympathisch. Während der Erlebnisse mit seinem Klassenkameraden Tschick wächst Maik und wird in diesem Sommer erwachsen. Er macht Erfahrungen, die nicht immer positiv sind, aber doch tiefe Einsichten bringen. Und auch wenn man sich nicht wünschen würde, dass die eigenen Kinder auf gleiche Art erwachsen werden, als Leser war mir schnell klar, dass es für Maik der richtige Weg ist. Der Schreibstil lädt zum Lesen ein und lässt einen kaum mehr los. So habe ich mich einfach an dem Buch festgelesen und konnte es kaum noch aus der Hand legen. Auch wenn die ersten Abschnitte eher nichts mit dem Road Trip zu tun haben und man sich schon so manches Mal fragt, wann es denn nun endlich los geht, so empfand ich diese Einleitung doch auf keinen Fall als langweilig. Sie lässt Maiks und Tschicks Handeln besser verstehen.

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  • Rezension - Tschick

    Tschick

    Laura1709

    16. April 2017 um 00:10

    Der Roman Tschick von Wolfgang Herrndorf ist für jede Altersgruppe geeignet. Tschick veranlasst vielleicht auch die älteren unter uns dazu, sich wieder an ihre Jugend und an die mit einhergehenden Problemen und Sorgen in dem Alter eines Jugendlichen zu erinnern. Wolfgang Herrndorf erzählt die Geschichte zweier Jugendlichen die sich auf eine Reise begeben und Freund werden. Der Schreibstil ist meiner Meinung nach etwas gewöhnungsbedürftig,die Handlung ist dennoch gut. 

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  • Langatmig

    Tschick

    degaret

    15. April 2017 um 01:54

    Wir mussten das Buch in der Schule lesen und ich muss einfach sagen, dass es einfach zu langatmig ist und einfach größtenteils keine Spannung aufkommt. Außerdem finde ich, dass es an manchen Stellen etwas zu weit hergeholt war

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