Tschick - Das Buch zum Film

von Wolfgang Herrndorf 
4,0 Sterne bei2,535 Bewertungen
Tschick - Das Buch zum Film
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Positiv (1832):
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Ein gelungener Jugendroman

Kritisch (234):
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Ein typisches Buch für die Schule.

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Inhaltsangabe zu "Tschick - Das Buch zum Film"

Der beste Sommer von allen

Mutter in der Entzugsklinik, Vater mit Assistentin auf Geschäftsreise: Maik Klingenberg wird die großen Ferien allein am Pool der elterlichen Villa verbringen. Doch dann kreuzt Tschick auf. Tschick, eigentlich Andrej Tschichatschow, kommt aus einem der Asi-Hochhäuser in Hellersdorf, hat es von der Förderschule irgendwie bis aufs Gymnasium geschafft und wirkt doch nicht gerade wie das Musterbeispiel der Integration. Außerdem hat er einen geklauten Wagen zur Hand. Und damit beginnt eine unvergessliche Reise ohne Karte und Kompass durch die sommerglühende deutsche Provinz.
Die Geschichte von Maik, Tschick und Isa ist eines der meistgelesenen Bücher der letzten Jahrzehnte. Nun kommt «Tschick» endlich ins Kino - verfilmt von Fatih Akin

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783499272578
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:272 Seiten
Verlag:ROWOHLT Taschenbuch
Erscheinungsdatum:26.08.2016

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Rezensionen und Bewertungen

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    Heuerlis avatar
    Heuerlivor einem Monat
    Kurzmeinung: Ein typisches Buch für die Schule.
    Zwei Jugendliche und ein geklauter Lada

    Inhalt
    Maik Klingenberg hat eine Alkoholikerin als Mutter, sein Vater hat eine Affäre und er hat nicht wirklich Freunde. Er ist Tatjana verliebt, doch die beachtet ihn gar nicht. Er selbst bezeichnet sich als Feigling und kann einfach nicht auf andere Menschen zugehen.
    Andrej Tschichatschow, gebürtiger Russe und neu an der Schule. Die beiden haben nichts gemeinsam und doch Freunden sie sich in den Sommerferien an als Tschick eines Tages mit einem geklauten Lada vor der Tür steht und vorschlägt damit in die Walachei zu fahren.
    Und damit begann das Abenteuer der beiden…

    Meinung
    Ich bin ganz ehrlich, als wir erfahren haben, dass wir dieses Buch nun im Deutschunterricht lesen würden, war ich nicht wirklich überzeugt. Dennoch gab ich der Geschichte eine Chance.
    Die Grundidee des Buches finde ich wirklich nicht schlecht, jedoch überzeugt mich die Umsetzung nicht wirklich. Manchmal gibt es einige Szenen die ich einfach verstörend oder total unrealistisch fand. Die Sprache der Charaktere ist an einigen Stellen wirklich komisch, wie ich finde und die Geschichte hat mich einfach nicht gefesselt. Dennoch lässt es sich recht schnell und einfach lesen.
    Natürlich gab es auch positive Dinge. Einige Stellen waren wirklich humorvoll oder man lernte die verschiedensten Menschen kennen. Von einer Ökofamilie bis hin zu einem Scharfschützen aus dem 2. Weltkrieg. Die Geschichte ist nicht schwer zu verstehen und man kann sich noch an viele Dinge erinnern, aber dennoch ist es ein Buch das ich nicht unbedingt weiter empfehlen würde.

    Fazit
    Die Idee für die Geschichte ist nicht schlecht, jedoch hapert es an der Umsetzung. Das Buch hat mich einfach nicht gefesselt und daher würde ich es nicht direkt weiterempfehlen.

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    FaaLous avatar
    FaaLouvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Lustiges Buch, dass manchmal auch etwas 'asi' sein kann... :)
    Maik, Tschick und ein geknackter Lada

    Maik Klingenberg ist 14 Jahre alt, wohnt in Ostberlin und ist in seiner Klasse eher ein Ausseinseiter. Eines Tages taucht Tschick in seiner Klasse auf. Der neue Schüler, der aus Russland kommt, versucht garnicht erst sich in der Klasse Freunde zu finden. Er redet fast nie und desshalb verbreiten sich wohl auch verschiedene Gerüchte über Tschick. Die Sommerferien beginnen und Maik wird nicht, wie angenommen, von seiner geliebten Tatjana zu ihrer Geburtstagsfeier eingeladen. Seine Mutter geht über die Ferien in die Entzugsklinik und sein Vater verlässt ihn für eine Geschäftsreise. Aber schon bald taucht Tschick vor seinem Haus auf, mit einem gestohlenen, klapprigen, hellblauen Lada. Und die Sommerferien versprechen, nicht ganz so langweilig zu werden. Eine Reise durch Deutschland beginnt.

    Der Schreibstil ist flüssig und leicht geschrieben. Mit den 254 Seiten ist man doch sehr schnell durch. Am Anfang hatte ich jedoch mühe mich an das sehr einfache, zum Teil auch gekürzte Deutsch zu gewöhnen. Dann wurde es aber auch immer besser. Ich fand das Buch spannend und manchmal musste ich auch herzlich lachen. Im ganzen ein tolles Buch und tolles Ende. Manchmal etwas "asi", desshalb warscheinlich nicht für jeden geeignet.

    3 von 5 Sternen, weil es mich nicht umgehauen hat.

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    S
    Sternschnuppe2702vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Kurzweilige Geschichte, aber definitiv nicht mein Lieblingsbuch, das ich öfter lesen möchte... Trotzdem nettes Buch.
    Trotz 2. Chance nicht unbedingt überzeugt

    Ich kam das erste Mal zu Schulzeiten als Schullektüre mit dem Buch in Berührung. Damals habe ich das Buch nur sporadisch gelesen, da ich es überhaupt nicht spannend fand.

    Ein paar Jahre später habe ich dem Buch dann nochmal eine zweite Chance gegeben und es mir nochmal vorgenommen. Ich hab es komplett gelesen, ganz überzeugt hat es mich leider trotzdem nicht.

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    chiara2018s avatar
    chiara2018vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Eines meiner absoluten Lieblingsbücher!!! und damit vor vier Jahren auch eine gewisse Inspiration für mein eigenes Buch.:-)
    Ab dem ersten Satz war ich dabei...

    Tschick ist sicher ein Buch, bei dem die Meinungen besonders stark auseinandergehen. Entweder man liebt es oder nicht. Ich gehörte vor ca. fünf Jahren zu denjenigen, die es sofort geliebt und in einem Zug ausgelesen haben. Mit seiner Jugendsprache hat es mich unmittelbar in diese Altersklasse zurückkatapultiert und einen mit Maik und Tschick diesen ziemlich abgefahrenen Roadtrip miterleben lassen. Mich haben dabei Weinen und Lachen bei der Lektüre begleitet, natürlich auch auf dem Hintergrund dessen, dass der Autor so tragisch früh, schon während er dieses wundervolle Buch geschrieben hat, erkrankt und nicht viel später gestorben ist. Wolfgang Herrndorf hat es meines Erachtens geschafft, absolut authentisch die Gefühlslage junger Außenseiter zu beschreiben und dabei dennoch Humor und Coolness mit reingebracht. Eines der wenigen Bücher, die ich mehrmals gelesen habe und immer wieder empfehle.

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    FairyOfBookss avatar
    FairyOfBooksvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Makaber wie mitreißend - Eine Geschichte über eine ungleiche Freundschaft.
    Tschick von Wolfgang Herrndorf

    „Erstens, man kann über alles reden. Und zweitens, was die Leute denken, ist scheißegal.“

    Zum Cover: Es ist vielleicht kein Hingucker, aber es hat durchaus etwas. Ich mag gerade die Schlichtheit daran. Der blaue Himmel, das umgekippte Auto und die Fliesen des Pools im Hintergrund sagen alles aus, was für die Geschichte wichtig ist. Das sollte für mich ein Cover auch aussagen, denn schließlich ist es dafür ja da. Trotzdem mag ich dieses jetzt nicht super gerne, aber seine Unauffälligkeit und das Unaufregende daran überzeugen mich schließlich doch.

    Zum Inhalt: Es wurde der beste Sommer ihres Lebens, auch wenn er lange nicht so anfing. Denn Maik Klingenbergs Mutter kam wieder einmal in die Entzugsklinik, sein Vater wurde mit seiner Assistentin auf Geschäftsreise und Maik würde so die großen Ferien allein am Pool der elterlichen Villa verbringen. Doch dann kreuzte Tschick auf. Tschick, eigentlich Andrej Tschichatschow, kam aus einem der Asi-Hochhäuser in Hellersdorf, hatte es von der Förderschule irgendwie bis aufs Gymnasium geschafft und wirkte doch nicht gerade wie das Musterbeispiel der Integration. Außerdem hatte er einen geklauten Wagen zur Hand, und damit begann eine unvergessliche Reise ohne Karte und Kompass durch die sommerglühende deutsche Provinz, die Maiks und Tschicks Leben für immer verändern würde.

    Meine Meinung: Dieses Buch handelt vor allem von einer Freundschaft, die sich erst im Laufe des Buches entwickelt und am Ende nochmal auf eine harte Probe gestellt wird. Mir gefällt die Idee von einem Roadtrip durch Deutschland echt gut, wenn man doch bedenkt, dass solche Geschichten normalerweise in den USA spielen. Auch die Beschreibungen vom Umland und letztlich eben von Berlin waren sehr detailgetreu und ich konnte mir alles wunderbar vorstellen. Könnte jedoch auch daran liegen, dass letzteres meine Heimat ist. Gleichzeitig war es aber auch sehr seltsam so nah in der Geschichte verwurzelt zu sein, weil ich mir bestimmte Straßen dadurch wirklich im kleinsten Detail vorstellen konnte.
    Die menschlichen Beziehungen, auch die von Tschick und Maik unter anderem, wind aber ebenso auch unglaublich realistisch beschrieben. Dennoch hat mir eine ganze Weile der rote Faden der Geschichte im Allgemeinen gefehlt. Ich hatte langezeit überhaupt keinen Schimmer, was die Kernaussage des Ganzen sein sollte und habe mich dementsprechend trotzdem zum Weiterlesen animieren können, was ich dem Buch hoch anrechne.
    Letztlich wurde es für mich erst so richtig interessant, als Isa aufgetaucht ist. Dann konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. Deshalb war ich auch ein kleinwenig wehmütig als es dann gezwungenermaßen wieder ohne sie weiterging. Die Spannung blieb dazu dann jedoch endlich dabei und schließlich war ich mit der Auflösung sehr zufrieden.

    Fazit: Man sollte diesem Buch tatsächlich nur eine Chance geben, wenn man gewillt ist, dieses zu Ende zu lesen, da sich gerade mit dem Ende der Kreis der Geschichte, die behandelt wird, schließt. Das musste ich ebenso erkennen, denn für mich erschloss sich zum Beginn wirklich nicht, was dieses Buch besonders machen soll. Es war bis dahin eine nette Roadtripgeschichte, schlicht und einfach, aber nichts, was großartig aufregend gewesen wäre. Dass es zum Ende dann aber nochmal eine richtige Kehrtwende einlegen kann, damit hätte ich nicht mehr gerechnet. Mich hat das endliche Ende dann nämlich sehr mitgenommen, positiv gesehen. Es zauberte mir irgendwie ein Lächeln aufs Gesicht, weshalb „Tschick“ von Wolfgang Herrndorf von mir sehr gute 4,5 Sterne bekommt.

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    TheUjulalas avatar
    TheUjulalavor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Enttäuschend, weil viel zu überzeichnet. Eine Geschichte die voller Klischees und flacher Handlung
    Überzeichnet mit unauthentischen Figuren in langatmiger Handlung - enttäuschend

    Coverbild

    Auf dem Cover ist eine am Fenster vorbeiziehende Landschaft in verwischten horizontalen Farbbalken zu sehen. Unten der Asphalt, oben der blaue Himmel und in der Mitte irgendwas zwischen Bäume und Leitblanke. Die Schriftsetzung gefällt mir gut. Das Cover kommt gut ohne Schnickschnack aus und lässt das Roadmovie schon ganz gut erkennen.

    Handlung

    Der 14 jähriger Maik, unter Einfluss der beginnenden Pubertät, lässt sich durch seinen Klassenkamerad tschick zu einer Dummheit überreden. Aus Langeweile in den Sommerferien klauen Sie ein Auto und wollen erst mal weg, Richtung Rumänien. Sie fahren mit dem geklauten Lada einfach drauf los und erleben einen Roadmovie quer durch das Berliner Umland. Immer die Gefahr im Nacken erwischt zu werden, erleben Sie einige Abenteuer und treffen auch auf skurrile Gestalten.

    Buchlayout / Haptik

    Ein typisches kleines rororo Taschenbuch, ohne Firlefanz oder sonstiges Gimmick. Das schmale Büchlein mit seinen 254 Seiten ist in 49 sehr kleine Kapitel eingeteilt, die nur die Kapitelnummer schmückt.

    Idee / Plot

    Roadmovies versprechen schon alleine durch die vielen und schnellen Ortswechsel mit Begegnungen von Menschen unterschiedlicher Couleur immer sehr spannend, aufregend und auch komisch werden zu können. Die Idee dazu ist an sich aber nicht neu. So einen ähnlichen Titel habe ich mit » Arno Franks „So, und jetzt kommst Du“ gelesen. Wobei man betonen muss, dass es sich bei diesem Buch hier um eine fiktive Geschichte handelt.

    Emotionen / Protagonisten

    Maik Klingenberg ist in der Klasse der Buhmann, der typische Außenseiter. Die Mutter eine Alkoholikerin und der Vater mit seiner Geliebten ständig auf Reisen, hat er in der Schule seinen Ruf als Psycho weg. Aber Maik kommt mir als 14 Jähriger viel zu schwach rüber. Sein Verhalten ist dem Alter nicht entsprechend und ich empfinde ihn als ziemlich dumm. Dabei habe ich nicht das Gefühl, dass der Autor mir das Gefühl vermitteln wollte, Maik wäre in irgendeiner Art zurückgeblieben, hätte also Defizite seinen Mitschülern gegenüber. Ich habe eher den Eindruck, Wolfgang Herrndorf hat seinen Protagonisten so überspitzt „dämlich“ dargestellt, dass es für mich einfach unglaubwürdig ist.

    Sein Freund tschick, Andrej Tschichatschow, wird zudem auch ziemlich stereotypisch als typischer Bruder eines russischen Kriminellen dargestellt. Diese Figur bleibt mir ebenfalls verschlossen und kann ich nicht greifen.

    Alles in allem wurden ziemlich alle Figuren in diesem Buch sehr stereotypisch gezeichnet und zeigen sich mir ohne Konturen, sondern sind voller Klischees und deswegen auch recht langweilig und im Verhalten absehbar.

    Handlungsaufbau / Spannungsbogen

    Die Handlung plätschert so über das ganze Buch hinweg ohne wirklich erkennbaren Steigungen oder Dramatik. Trotz direktem Einstieg, bei dem man erst etwas rätseln muss und auf die Auflösung gespannt ist, geht die Geschichte aber recht monoton ohne Höhepunkt weiter und bleibt ziemlich flach und langatmig. Das Ende kommt dann auch ohne finalen Showdown oder überraschender Wendungen.

    Szenerie / Setting

    Sozialer Brennpunkt Berlin als Schmelztiegel aller vorstellbaren Klischees passt wohl für diese unsinnige Aktion am besten. Klar, dass es hier viele Außenseiter gibt, die sich durch einen Ausflug ins Ungewisse ein unvergessliches Abenteuer versprechen. Wolfgang Herrndorf bedient sich hier aber auch allen verfügbaren Stereotypen und Vorurteilen.

    Sprache / Schreibstil

    Der Autor lässt die Geschichte in der Ich-Perspektive aus der Sicht von Maik im Präteritum erzählen. Es wirkt wie im Tagebuchstil, als hätte Maik seine Geschichte auf Kassette gesprochen. Sprachlich fand ich es am Anfang noch recht witzig. Aber im weiteren Verlauf des Buches wurde es immer überzeichneter und unauthentischer. Teilweise richtig platt und nervig. Es gab ein paar nette, lustige Szenen, aber in Gesamtheit hat mich das eher enttäuscht.

    Fazit

    Enttäuschend weil viel zu überzeichnet und einfach unauthentisch. Eine fiktive Geschichte die vor lauter Klischees nur trieft und auch die flache Handlung es nicht mehr retten kann. Leider. 

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    Melxxx20vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Mein absolutes Lieblingsbuch!
    Denn Erwachsenwerden ist wie die Walachei

    Dieses Buch hat mich so sehr berührt! 

    Die Geschichte von den beiden Jungs Maik und Tschick kennen wahrscheinlich die meisten, da dies auch oft als Schullektüre verwendet wird. 

    Der Schreibstil ist sehr jugendlich und frei, was mich anfangs irritiert hat doch dies passt super zu dem Buch und der Geschichte.

    Mir haben so viele Erlebnisse der Jungen gefallen, beispielsweise
    *SPOILER* 
    wo Maik und Tschick auf dem Hügel über ihre Existenz gesprochen haben, diese Stelle hat mich sehr zum nachdenken angeregt, beide haben über zwei Ameisenjungen gesprochen die einen Hubschrauber geklaut haben und das diese beiden Ameisen sich gerade auch ausdenken das zwei Jungen einen Lada geklaut haben, beides absurd, aber Maik und Tschick glauben daran das dies wahr ist genauso wie die Ameisen.
    Oder als Tschick gesagt hat er sei schwul und Maik kurz überlegt hat ob er auch schwul sein könnte.

    Aber am allermeisten hat mir gefallen das beide in die Walachei gefahren sind ins Nirgendwo, Tschick ist mal links und mal rechts und manchmal quer durch ein Feld abgebogen.

    Alles in allem ein Buch das Jeder gelesen haben sollte.   

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    E
    EDTIDNvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Witzig gefühlsvoll. Unglaublich gut. Mein Lieblingsbuch.
    Der Sommer ihres Lebens, den ich irgendwie erleben durfte und so gern erleben würde

    Sprachlich absolut genial. Ich war noch nie so begeistert über die Wortwahl eines Autors. Ich war sofort drin. Ich musste soviel lachen. allein das erste Kapitel war es wert das Buch zu kaufen und es wurde ausschließlich besser. Das Buch zeigt einem wie sehr der erste Eindruck voll daneben liegen kann und eine wunderbare Freundschaft die anfängt und immer stärker wird, ganz nebenbei. Dieses Buch ist unglaublich witzig und dabei so ernsthaft und zeigt einem DEN einen Prozent der Menschheit dem man bei genauerer Betrachtung deutlich öfter begegnet, als den anderen neunundneunzig. 

    Lesenswert!

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    Julia7717s avatar
    Julia7717vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: An der Seite von Tschick und Maik, in einem alten Lada, auf eine Reise quer durch Deutschland.
    Mit nem klapprigen Lada quer durch Deutschland

    Ein erfrischender Roman, der mich mehrmals zum lachen gebracht hat!


    Der hoch angepriesene Spiegel-Bestseller "Tschick" stand schon länger in meinem Bücherregal, jedoch konnte ich mich nie richtig dazu überwinden damit anzufangen.  
    Ebend weil das Buch so hoch gelobt wurde, dachte ich ich könnte eher nichts damit anfangen, doch was für eine Fehleinschätzung meinerseits das war, sollte ich beim Lesen schnell feststellen.

    Der Protagonist Maik Klingenberg begibt sich, zusammen mit Andrej Tschichatschow, Tschick, in einem Alten Lada, ohne Führerschein und Plan auf eine abenteuerliche Reise quer durch Deutschland. Dabei begegnen sie einer breiten Palette von merkwürdigen Menschen und Maik stellt kurz vor Ende der Reise überrascht fest: 

    "(...) Der Mensch war zu 99 Prozent schlecht. Aber das Seltsame war, dass Tschick und ich dem einen Prozent begegneten, das nicht schlecht war."

    Mit viel Humor, jugendlicher Sprache und einem brillianten Schreibstil erzählt Herrndorf mit "Tschick" nicht nur eine tolle, auf den zweiten Blick ziemlich tiefsinnige Geschichte, sondern gibt uns, fast schon nebenbei, Lebensweisheiten mit auf den Weg.

    Insgesamt ist "Tschick" ein Roman der mich zum lachen, sowie gleichermaßen zum nachdenken angeregt hat. Dieses Buch ist definitiv nicht umsonst in der Spiegel-Besteseller Liste gelandet und wird, da bin ich mir sicher, auch in Zukunft als Klassiker bekannt sein.

    Demnach eine absolute Lese Empfehlung!


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    Der_Buchdraches avatar
    Der_Buchdrachevor 6 Monaten
    Urkomisch!

    Ich erinnerte mich an meinen Literaturprofessor des ersten Semesters, als ich dieses Buch in Händen hielt. Er ist ein absolut toternster Mann (jedenfalls in der Vorlesung), der, wenn er dich nur anblickt, dich stramm stehen lässt. Als er uns dieses Buch in der letzten Vorlesung vor den Sommerferien vorstellte, stand er hinter seinem Pult und konnte vor Lachen nicht mehr. während auch der Hörsaal vor Lachen am Boden lag. Also lieh ich mir das Buch spontan aus der Bibliothek aus, las spontan hinein, bekam spontan Lachanfälle und war ebenso spontan noch am selben Abend mit den 250 Seiten fertig.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    izzy050s avatar
    Aus meiner eigenen Sammlung möchte ich hier das Buch Tschick von Wolfgang Herrndorf verlosen. 

    Ich finde es ist ein tolles Buch, das ich gerne an interessierte Leser weitergeben möchte :) 

    Bei mehreren Interessenten los ich aus. 
    B
    Letzter Beitrag von  Buchliebhaberinvor 3 Jahren
    Hallo! Danke und gern geschehen! Liebe Grüße Buchliebhaberin
    Zur Buchverlosung
    muchobookloves avatar

    «Auch in fünfzig Jahren wird dies noch ein Roman sein, den wir lesen wollen. Aber besser, man fängt gleich damit an.»

    Dieses Buch ist mir schon viele Male begegnet und trotzdem hat sich nie die Gelegenheit ergeben, dass ich es gelesen habe. Nachdem die Woche die Todesnachricht von Wolfgang Herrndorf bekannt wurde, habe ich den ganzen Abend in seinem Blog gelesen und beschlossen, dass es jetzt endlich an der Zeit ist, sein wohl bekanntestes Buch "Tschick" zu lesen. Da ich mit diesem Gedanken nicht allein war, haben wir uns dazu entschlossen, eine Leserunde zu eröffnen. Es sind alle herzlich eingeladen, die das Buch lesen wollen oder es auch schon gelesen haben oder es nochmal lesen mögen!

    Zum Inhalt des Buches:
    Zwei Jungs. Ein geknackter Lada. Eine Reise voller Umwege durch ein unbekanntes Deutschland.
    Mutter in der Entzugsklinik, Vater mit Assistentin auf Geschäftsreise: Maik Klingenberg wird die großen Ferien allein am Pool der elterlichen Villa verbringen. Doch dann kreuzt Tschick auf. Tschick, eigentlich Andrej Tschichatschow, kommt aus einem der Asi-Hochhäuser in Hellersdorf, hat es von der Förderschule irgendwie bis aufs Gymnasium geschafft und wirkt doch nicht gerade wie das Musterbeispiel der Integration. Außerdem hat er einen geklauten Wagen zur Hand. Und damit beginnt eine unvergessliche Reise ohne Karte und Kompass durch die sommer- glühende deutsche Provinz. Leseprobe


    Der Autor Wolfgang Herrndorf: 
    Wolfgang Herrndorf, 1965 in Hamburg geboren, hat Malerei studiert und unter anderem für die «Titanic» gezeichnet. 2002 erschien sein Debütroman «In Plüschgewittern», 2007 der Erzählband «Diesseits des Van-Allen-Gürtels» und 2010 der Roman «Tschick», der zum Überraschungserfolg des Jahres avancierte. Wolfgang Herrndorf wurde u.a. mit dem Deutschen Erzählerpreis (2008), dem Brentano-Preis (2011), dem Deutschen Jugendliteraturpreis (2011), dem Hans-Fallada-Preis und dem Leipziger Buchpreis (2012) ausgezeichnet. Wolfgang Herrndorf starb am 26. August 2013.

    Der Blog von Wolfgang Herrndorf
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    Daniliesings avatar
    Da sehr viele Interesse an einer Leserunde und am Austausch über das Buch "Tschick" bekundet hatten, starte ich hier mal direkt eine Runde. Jeder, der das Buch schon kennt oder noch kennenlernen möchte, ist herzlich eingeladen sich zu beteiligen. Es lohnt sich wirklich dieses Buch zu entdecken! Hier noch die Inhaltsbeschreibung: "Ein klappriges Auto kam die Straße runtergefahren. Es fuhr langsam auf unser Haus zu und bog in die Garagenauffahrt ein. Eine Minute stand der hellblaue Lada Niva mit laufendem Motor vor unserer Garage, dann wurde der Motor abgestellt. Die Fahrertür ging auf, Tschick stieg aus. Er legte beide Ellenbogen aufs Autodach und sah zu, wie ich den Rasen sprengte. ‹Ah›, sagte er, und dann sagte er lange nichts mehr. ‹Macht das Spaß?›" Mutter in der Entzugsklinik, Vater mit Assistentin auf Geschäftsreise: Maik Klingenberg wird die großen Ferien allein am Pool der elterlichen Villa verbringen. Doch dann kreuzt Tschick auf. Tschick, eigentlich Andrej Tschichatschow, kommt aus einem der Asi-Hochhäuser in Hellersdorf, hat es von der Förderschule irgendwie bis aufs Gymnasium geschafft und wirkt doch nicht gerade wie das Musterbeispiel der Integration. Außerdem hat er einen geklauten Wagen zur Hand. Und damit beginnt eine Reise ohne Karte und Kompass durch die sommerglühende deutsche Provinz, unvergesslich wie die Flussfahrt von Tom Sawyer und Huck Finn. Los geht's :-)
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