Wolfgang Hilbig

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    Die Weiber

    Beust

    19. April 2018 um 18:23 Rezension zu "Die Weiber" von Wolfgang Hilbig

    Man soll keine Witze über Namen machen, ist eine der Regeln für die Moderation der Oscars. Aber "Die Weiber" sind nicht oscarverdächtig, weshalb ich schreiben darf: Der Roman war ziemlich hilbig. Was das heißen soll? Eben. Die bombastische Wortgewalt und der pornografische Gestus ["Lärm der Wimpern" (25), "Flor des Weiblichen" (18), "Orgasmus des Champagners" (125)] speien einen Bedeutungsschwall, der sich ergießt, aber nicht erschließt. Die Fragmentarisierung der Wahrnehmung des Ich-Erzählers C. dekonstruiert die Wirklichkeit ...

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  • Rezension zu "Das Provisorium" von Wolfgang Hilbig

    Das Provisorium

    Wolkenatlas

    Rezension zu "Das Provisorium" von Wolfgang Hilbig

    Der Fall C. "Das Provisorium" ist ein fesselndes, klaustrophobisch-neurotisches Buch, das die psychische Verlorenheit des Schriftstellers C. verfolgt, begleitet und führt. Der (ostdeutsche) Schriftsteller C. zerbricht am System und zugleich am plötzlichen Fehlen des Systems, seiner dadurch resultierenden Schreibhemmung, seiner scheinbaren Unfähigkeit zu lieben und vor allem, an seiner albtraumhaften Lösungsvariante: Alkohol. Wolfgang Hilbig schreibt eine wunderbare, leuchtend kraftvolle Prosa, die in Kombination mit seinem ...

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  • Rezension zu "Die Angst vor Beethoven und andere Prosa" von Wolfgang Hilbig

    Die Angst vor Beethoven und andere Prosa

    PrinzessinMurks

    21. December 2010 um 16:02 Rezension zu "Die Angst vor Beethoven und andere Prosa" von Wolfgang Hilbig

    Im Buch taucht eine mit Fleischwasser zu fütternde Orchidee auf. Dieser Fakt und das zurückbleibende Gefühl schleichender, finsterster Angst ist alles, was mir von der Lektüre dieses verstörenden Buches geblieben ist. Und das ist auch gut so. Ich werde nie nie wieder näher über die Story nachdenken - soll sie im Dunkel meiner Seele schlummern.

  • Rezension zu ""Ich"" von Wolfgang Hilbig

    'Ich'

    Gert

    10. November 2009 um 22:34 Rezension zu ""Ich"" von Wolfgang Hilbig

    Der Plot ist gut, wenngleich etwas skurril und langatmig. Es bedarf schon ziemlicher Durchhaltekraft, dieses Buch bis zum Letzten durchzuhalten und diesem Handlungsverlauf zu folgen. Sicher, als Westdeutscher versteht man das meiste eh nicht und es macht einen sprach- und deutungslos vor der damaligen Situation in der DDR. Der Schreibstil ist sehr literarisch und eigentlich noch das Spannenste an diesem Buch. Es lohnt sich, vieles sprachlich "abzuklopfen" und es aufmerksam zu lesen.

  • Rezension zu "Der Schlaf der Gerechten" von Wolfgang Hilbig

    Der Schlaf der Gerechten

    NoirDésir

    10. May 2009 um 13:43 Rezension zu "Der Schlaf der Gerechten" von Wolfgang Hilbig

    Als Wolfgang Hilbig im Juni 2007 starb, erschienen ein Nachruf in einer Zeitung, der ein Gedicht von ihm enthielt. Dieses schöne Gedicht trug ich über ein Jahr mit mir herum ohne weiter daran zu denken. Und plötzlich stehe ich in unserer Buchhandlung vor "Der Schlaf der Gerechten". Da musste ich doch auf jedenfall mal reinlesen. Aus dem "Reinlesen" wurde eher ein "Verschlingen", "Aufsaugen" oder "Einatmen". Diese kurzen Erzählungen spielen alle in Meuselwitz, einem kleinen Ort südlich von Leipzig. Dort ist Hilbig aufgewachsen und ...

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