Wolfgang Hilbig Grünes grünes Grab

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Inhaltsangabe zu „Grünes grünes Grab“ von Wolfgang Hilbig

Erzwungener Stillstand, Aufbruch und Veränderung sind die Themen von Wolfgang Hilbigs vier Erzählungen, die Deutschland vor, während und kurz nach der Wiedervereinigung beschreiben: Der Ich-Erzähler der Geschichte ›Fester Grund‹ kommt nicht über die Bahnhofsgaststätte hinaus - und setzt seine (Aus-)Reise deshalb in der Phantasie fort. In ›Er, nicht ich‹ macht sich der Schriftsteller C. mit einem Brief an die »regierende Verwaltung.« auf den Weg: Er spielt mit dem Gedanken, sich von seinem ungeliebten Staat einsperren und gegen »Lösegeld« ins Ausland bringen zu lassen. In der Titelgeschichte ›Grünes, grünes Grab‹ reist der Schriftsteller C. in seine Heimat, die er einige Jahre zuvor verließ. Die Bevölkerung, stellt er fest, befindet sich in Aufruhr, und die Regierung gibt »nur noch seriell gestanzte Formeln von sich«. Doch der Heimkehrer steht vor verschlossenen Türen. Die vierte Erzählung, ›Die elfte These über Feuerbach‹ handelt von dem Schriftsteller W., der aus dem Westen zu einer Podiumsdiskussion über »Utopie« nach Leipzig anreist. Angesichts der neueröffneten Läden und Tankstellen in der Stadt erinnert er sich an die Forderung von Karl Marx, die Welt nicht immer neu zu interpretieren, sondern zu verändern - was nach dem Hinscheiden von Marx' Utopie auch tatsächlich geschieht ... Die prekäre Balance zwischen poetischer Imagination und politischen Fakten kunstvoll haltend, berichtet Hilbig nicht nur von der schwierigen Wiederannäherung der Menschen, sondern auch von den urmenschlichen Bedürfnissen nach Aufbruch und Einkehr.

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