Wolfgang Hohlbein

 3.8 Sterne bei 18,919 Bewertungen
Autor von Märchenmond, Dunkel und weiteren Büchern.
Wolfgang Hohlbein

Lebenslauf von Wolfgang Hohlbein

Wolfgang Hohlbein wurde 1953 in Weimar geboren. Seit er 1982 gemeinsam mit seiner Frau Heike den Roman "Märchenmond" veröffentlichte und damit den Durchbruch feierte, schrieb er mehr als 150 Romane. Teils schreibt er diese alleine, teils mit Unterstützung seiner Frau, seiner Tochter oder unter Pseudonymen. Er gilt als einer der produktivsten Autoren überhaupt. Mit seinen in über 30 Sprachen übersetzten Romanen aus den verschiedensten Genres – Thriller, Horror, Science-Fiction, Kinderbücher und historische Romane – hat er sich eine große Fangemeinde erobert und ist einer der erfolgreichsten deutschen Autoren überhaupt. Seine Werke verkauften sich über 40 Millionen Mal. Er lebt mit seiner Frau und seinen Kindern in der Nähe von Düsseldorf.

Neue Bücher

Chronik der Unsterblichen - Dunkle Tage

 (4)
Neu erschienen am 30.11.2018 als Taschenbuch bei Bastei Lübbe.

Armageddon

Erscheint am 01.03.2019 als Hardcover bei Piper.

Alle Bücher von Wolfgang Hohlbein

Sortieren:
Buchformat:
Märchenmond

Märchenmond

 (771)
Erschienen am 13.04.2018
Dreizehn

Dreizehn

 (414)
Erschienen am 31.01.2017
Dunkel

Dunkel

 (423)
Erschienen am 30.01.2001
Am Abgrund

Am Abgrund

 (359)
Erschienen am 01.09.2001
Märchenmonds Kinder

Märchenmonds Kinder

 (356)
Erschienen am 01.03.2006
Das Buch

Das Buch

 (410)
Erschienen am 04.03.2010
Das Druidentor

Das Druidentor

 (395)
Erschienen am 02.05.2016
Die Templerin

Die Templerin

 (302)
Erschienen am 01.11.2000

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Wolfgang Hohlbein

Neu
A

Rezension zu "Die Bedrohung" von Wolfgang Hohlbein

Die Bedrohung
alwaysandevervor 14 Tagen

Dieses Buch ist insgesamt gut und ich hatte Spaß beim lesen. Dennoch hat es mich nicht vollständig überzeugt. Der Schreibstil war mir persönlich zu kindlich, viele Formulieren wurden sehr oft wiederholt. Unabhängig davon war die Idee der Geschichte interessant und wurde in angemessenem Tempo erzählt. Jediglich das Ende war mir zu plötzlich und wurde schnell abgehandelt. Ich hätte mir vielleicht noch ein paar Seiten mehr gewünscht.

Kommentieren0
0
Teilen
Nymphenbads avatar

Rezension zu "Die Spur des Hexers" von Wolfgang Hohlbein

Der nachgeschobene Anfang
Nymphenbadvor 17 Tagen

Hohlbein hat erst 1990 den eigentlichen Beginn der Geschichte veröffentlicht. In diesem Prequel treffen wir Robert Craven nur am Rande an, denn er ist dort erst drei Jahre alt. Hauptakteur ist demnach dessen Vater, Roderick Andara.


Etwas zur Namensgebung: Der Name "Andara" ist ein Begriff aus der Welt der Kristalle. Besser gesagt handelt es sich dabei um Lava-Glas, genauer: um einen vulkanischen Obsidian. Gefunden wurden diese Steine im Gebiet der Choctaw-Indianer in Nordkalifornien, die ihnen besondere Heilkräfte nachsagen. Das interessanteste Phänomen der Steine dürfte sein, dass sie ihre Farben verändern können. Der altgermanische Vorname "Roderick" ist ebenfalls gut gewählt. Einige legendäre und historische Persönlichkeiten trugen ihn. Dass Wolfgang Hohlbein sich von dem 1983 erschienenen SciFi-Abenteuer "Roderick" von John Sladek hat inspirieren lassen, ist ebenfalls nicht ausgeschlossen, gehört das Buch doch zu den 100 besten Romanen der Science-Fiction, und es tauchen, wie in der Folge noch zu sehen ist, nicht wenige bekannte oder verdrehte Namen in der ganzen Geschichte auf (Bella Lugosi ist ein Beispiel; bei Hohlbein ist sie seine Gastgeberin in Arkham und natürlich nicht der zukünftige Dracula-Darsteller).

Salem

Die Geschichte beginnt in Salem, und das ist weder eine Erfindung Lovecrafts noch Hohlbeins, sondern geht auf das tatsächliche Salem, Massachusetts - einem damaligen Dorf in der Nähe von Boston - zurück. Die dortige - und heute noch immer rätselhaft erscheinende - Massenhysterie führte zu einigen schauerlichen Hexenprozessen, so dass man heute durchaus behaupten kann, Salem sei für die mythologisierten Hexen das, was Transsylvanien für Vampire darstellt: ein unverrückbares Symbol.

Die Geschichte beginnt in Salem, und das ist weder eine Erfindung Lovecrafts noch Hohlbeins, sondern geht auf das tatsächliche Salem, Massachusetts - einem damaligen Dorf in der Nähe von Boston - zurück. Die dortige - und heute noch immer rätselhaft erscheinende - Massenhysterie führte zu einigen schauerlichen Hexenprozessen, so dass man heute durchaus behaupten kann, Salem sei für die mythologisierten Hexen das, was Transsylvanien für Vampire darstellt: ein unverrückbares Symbol.

Die Entführung Robert Cravens

Wir befinden uns in der spätviktorianischen Epoche des späten 19ten Jahrhunderts, aber auf das Flair der damaligen Zeit verzichtet Hohlbein bis auf wenige Ausnahmen. Dafür gelingt es ihm, das schleichende Unbehagen zu schildern, das in Rodericks Umgebung herrscht. Nachdem er Walnut Falls verlassen hat, gerät er in eine Falle, die seinem Kutscher mitsamt dem Gefährt und den Pferden zum Verhängnis wird, während er selbst entkommt. Nun plagt ihn aber das schlechte Gewissen, seinen Sohn quasi schutzlos bei Maude Craven zu wissen. Als er zu ihrem Haus eilt, findet er es verlassen vor. Maude und Robert sind entführt worden.

Das bringt nun eine wichtige Figur ins Spiel, die sich im Haus aufhält und vorgibt zu wissen, wo sich Rodericks Sohn befindet. Es handelt sich um H.P. ... Schelte gab es auch hierfür aus dem Lovecraft-Lager, denn dieser H.P. sei kein angemessener H.P. Lovecraft, so hörte man es läuten. Natürlich nicht! Es handelt sich ja gerade nicht um Lovecraft, sondern um die Figur H.P., und für den Zweck des Zyklus hat Hohlbein das Problem der Verquickung mit dem Cthulhu-Mythos dadurch sogar sehr gut gelöst, denn er umgeht damit, das Wissen um die Grossen Alten einem allwissenden Autor in den Mund legen zu müssen. Eine Figur darauf zu verwenden, deren Kosmos man bedient, ist so einfach wie sinnig. Aber eben: es handelt sich nicht um Lovecraft, und deshalb gibt es keinen Grund, sich darüber zu beklagen, dass dort etwa Lovecraft mitspielen würde. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass man etwa Kai Meyer vorwarf, die Gebrüder Grimm als Detektive durchs Land zu schicken und darob die Tatsachen um Goethe und Schiller zu verdrehen (so geschehen in  "Kai Meyer - Der Geisterseher" von 1995). Geradezu grotesk erschiene es, wollten wir der Fiktion vorschreiben, was sie zu tun und zu lassen habe.


Nach Arkham

H.P. und Roderick finden also heraus, dass sie gemeinsame Interessen im Kampf gegen ein Grauen haben, das hier als Tiefe Wesen geschildert wird, im Wasser lauernde Kreaturen, Abkömmlinge (oder Diener) des Cthulhu und eigentlich Wächter der Stadt R'lyeh. Aber womit H.P. zunächst punktet, ist, dass er weiß, wo Robert und Maude hingebracht wurden. Nach R'lyeh, in die versunkene Stadt, die (nach Lovecraft) Cthulhu und die Seinen vor Millionen Jahren erbauten, um dort die "Älteren Götter" zu bekämpfen. Die Informationen werden von Hohlbein zwar alle gestreut, aber für jemanden, der den Cthulhu-Mythos nicht kennt, sind das einfach nur Begriffe. Auf der einen Seite setzt Hohlbein das Wissen um das Werk Lovecrafts zwar voraus, benutzt es aber dennoch willkürlich, so dass es immer wieder zu Irritationen kommt. Man darf also nicht den Fehler machen, zu sehr auf den eigentlichen Mythos zu beharren.

Roderick und H.P. reisen getrennt nach Arkham, nur dass Roderick H.P. unter der Adresse einer Pension, in der sich die beiden treffen wollten, nicht antrifft. H.P. scheint einfach wie vom Erdboden verschluckt und Roderick führt seine Recherchen alleine durch. Das ist im Grunde der langweilige Hauptteil, bevor es zu einem Showdown kommt, der auch nur der Schatten eines Schattens von dem ist, was man hätte daraus machen können. Ob Hohlbein in solchen Fällen nicht kann oder nicht will, das ist die eigentliche Frage.

Im Grunde ist das Buch nur für Sammler und Komplettisten interessant. Es plätschert die meiste Zeit unaufgeregt vor sich hin und man merkt ihm an, dass es einfach nur nachgeschoben wurde. Für den eigentlichen Hexer-Zyklus ist es eher nicht von Belang. Hohlbein gelingt es zu keinem Augenblick, den Leser zu packen und die Begebnisse so darzustellen, dass man sich fragt, wie das wohl weitergehen mag. Selbst in seinem Enwor gelang es ihm wesentlich besser, eine Lovecraft'sche Atmosphäre zu erzeugen, obwohl es dort gar nicht darum ging. Die Entstehungszeit verläuft allerdings weitgehendst parallel zum Hexer.

 

Kommentieren0
1
Teilen
LiliLilsters avatar

Rezension zu "Die Heldenmutter" von Wolfgang Hohlbein

Meine große Liebe
LiliLilstervor 25 Tagen

Die Heldenmutter war vor 20 Jahren mein erstes selbstständig gekauftes Fantasy Buch. Neben die Nebel von Avalon das beste was mir je passiert ist. Bis heute mein absolutes Lieblingsbuch. Die Geschichte und die Charaktere mag ich sehr. Beides hat mich sehr berührt. Es ist ein Roman über eine Frau, die den prophezeiten Befreier des Landes vor Unterdrückung, Willkür und Mord in den Armen hält, und gerade deswegen selbst zur Heldin und Retterin werden muss. Eine Reise durch ein Land, in dem bekannte Fantasy Gestalten wie Elben und Zwerge und auch die barbarischen Skruta leben. Die Heldenmutter ist eine wunderschöne, unterhaltsame  liebevolle und absolut lesenswerte Fantasy Geschichte! 

Kommentieren0
1
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu
Chiara_Giuliettas avatar

Achtung! Es werden keine Bücher Verlost! 

Es ist nur eine Leserunde!!!

Hallo,
Ich möchte gerne eine Leserunde mit diesem Buch erstellen.
Bei Interesse bitte melden. 
Zur Leserunde
LittleDragonsLibrarys avatar
Hallo ihr Lieben,
ich wünsche euch einen schönen 1. Advent!
Heute beginnen meine Gewinnspiele, um euch die Weihnachtszeit zu verschönern. Am 5.12. veranstalte ich eine Lesenacht. Sei doch dabei :)

Bis zum 6.12.2015 könnt ihr noch teilnehmen und ein neues Exemplar von Wolfgang Hohlbeins - Irondead - Der achte Tag gewinnen.

Hier geht es zur Teilnahme
LittleDragonsLibrarys avatar
Letzter Beitrag von  LittleDragonsLibraryvor 3 Jahren
Zur Buchverlosung
+++ Leserunde zu Die wilden Schwäne +++

Mit einer riesigen Fangemeinde und mehr als 44 Millionen verkaufter Bücher ist Wolfgang Hohlbein der unangefochtene Meister der Fantasyliteratur. Zusammen mit seiner Frau Heike hat er sich nun von einem Märchen von Hans-Christian Andersen inspirieren lassen, von "Die wilden Schwäne". Denn auch heute, mehr als 175 Jahre nach ihrer Veröffentlichung, hat die Geschichte der Prinzessin, die ihre in Schwäne verwandelten Brüder erlöst, nichts an Faszination eingebüßt. Das Autorenduo hat den Stoff aufgerollt, weitergesponnen und mit Spannung und Romantik zu einem neuen Werk verwoben.

Wir möchten "Die wilden Schwäne" gerne gemeinsam mit Euch lesen, wissen, wie es Euch gefällt und mit Euch über den Inhalt sprechen.

Und darum geht's in "Die wilden Schwäne":

Die Königstochter Elisa ist verzweifelt. Ist sie denn die einzige, die erkennt, dass die neue Frau ihres Vaters eine böse Hexe ist? Sogar als ihre neue Stiefmutter ihre elf Brüder in Schwäne verwandelt, ahnt Elisas Vater nichts - denn die böse Hexe hat den König verzaubert und ihm die Erinnerung an seine Söhne genommen. Als Elisa herausfindet, dass nur sie allein die Brüder retten kann, macht sie sich an die schier unlösbare Aufgabe ...

Lest mit. Wir vergeben 25 Leseexemplare.

Wenn Ihr gerne eines der Bücher haben möchtet, dann schreibt uns bis Montag, den 22. September, warum Ihr gerne an der Leserunde teilnehmen möchtet.
Natürlich könnt ihr auch mitmachen, wenn Ihr nicht zu den 25 glücklichen Gewinnern gehört und Euch das Buch im nächsten Buchladen besorgt.
Wir freuen uns auf Eure Bewerbungen und über jeden einzelnen Teilnehmer.

Wir sind gespannt auf Eure Posts,

Euer bloomoon-Team
C
Letzter Beitrag von  Claire20vor 4 Jahren
Meine erste Rezension: http://www.lovelybooks.de/autor/Wolfgang-und-Heike-Hohlbein/Die-wilden-Schw%C3%A4ne-1114419794-w/rezension/1124046171/ Vielen Dank, dass ich an dieser Leserunde ein Buch bekommen habe. Ich entschuldige mich dafür, dass es so lange gedauert hat.
Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Wolfgang Hohlbein wurde am 15. August 1953 in Weimar (Deutschland) geboren.

Wolfgang Hohlbein im Netz:

Community-Statistik

in 6,441 Bibliotheken

auf 1,311 Wunschlisten

von 236 Lesern aktuell gelesen

von 380 Lesern gefolgt

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks