Wolfgang Hohlbein Das Buch

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Inhaltsangabe zu „Das Buch“ von Wolfgang Hohlbein

Der Hohlbein-Bestseller erstmals im Jugendtaschenbuch Seit Jahrhunderten wachen die geheimnisvollen Hüterinnen über das Archiv, in dem das Leben der Menschen aufgezeichnet wird. Doch jetzt ist die Ordnung der Dinge in Gefahr, da Unbekannte in das Bücherlabyrinth eindringen und die Vergangenheit und damit die Gegenwart umschreiben. Leonie, die junge Erbin einer Buchhandlung, begreift nur langsam, dass auch sie der uralten Gemeinschaft der Hüterinnen angehört und dazu ausersehen ist, die Wirklichkeit zu retten.

gute Idee - aber ich habe das Buch trotzdem öfters auf die Seite gelegt

— Odenwaldwurm
Odenwaldwurm

Interessantes Grundthema, aber viel zu weitschweifig erzählt

— Soeren
Soeren

Ausschweifend geschrieben - typisch Hohlbein. Aber trotzdem gekonnter Mix aus Fiktion und Wirklichkeit.

— TanteGhost
TanteGhost

Super spannend und mit liebevollen Details versehen

— TheRedRidingHood
TheRedRidingHood

Lohnt sich!

— Brivulet
Brivulet

Als Lückenfüller gut geeignet

— Cleo15
Cleo15

Eigentlich eine gute Idee, aber viel zu langatmig und weitschweifig, um wirklich spannend zu sein ...

— Ascari0
Ascari0

Tolles Buch, großartig geplottet, schön verwirrend ... genau die Art von Buch, die ich liebe!

— Reni13
Reni13

Teilweise etwas anstrengend, da es doch recht verworren ist. Trotzdem insgesamt sehr gelungen!

— Caro249
Caro249

Super Auftakt, dann doch recht verworrene Handlung, mangelnde Logik und dadurch Längen. Hatte mir mehr erhofft.

— alexarts
alexarts

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  • Nur eine gute Idee - Buch langatmig

    Das Buch
    Odenwaldwurm

    Odenwaldwurm

    09. May 2017 um 16:58

    Das Buchcover und die Kurzbeschreibung fand ich toll. Außerdem lese ich gerne Wolfgang Hohlbein Bücher. Nur deshalb habe ich das Buch gekauft. Leider habe ich keine Rezension gelesen, das ich besser getan hätte.  Das einzige gute an dem Buch ist die Idee mit dem Buchlanden und die Welt der Gnome ist toll.  Ich musste mich durch das Buch quälen. Die Geschichte ist viel zu langatmig und einige Stellen des Buches nur flach.  Fazit: Nicht zu empfehlen

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  • Sehr langatmig

    Das Buch
    Monika_Grasl

    Monika_Grasl

    04. May 2017 um 18:35

    Das Wolfgang Hohlbein sich gerne mal in unzähligen Details verstrickt ist an sich nichts neues. Über 800 Seiten hat das Buch und ich muss ehrlich sagen, ich war froh, als es sich dem Ende zuneigte. Für Detailverliebte Leser - und das bin ich an sich auch, bestes Beispiel ist das Das Lied von Eis und Feuer - mag es super sein, wenn jeder Handgriff und jeder Atemzug erläutert wird. Irgendwann überkommt einem dennoch das Gefühl sich in Wiederholungen wiederzufinden. Die eigentliche Story, die faszinierend wäre bleibt dabei irgendwie auf der Strecke und so verliert man leider häufig den Faden.   Fazit: Ja, es handelt sich hierbei um einen ordentlichen Wälzer, durch den man sich jedoch streckenweise wirklich durchquälen muss, will man das Ende erfahren. Wem endlose Detailbeschreibungen also weniger liegen, sollte sich anderen Büchern von Hohlbein zuwenden, wo die Handlung nicht so leicht verloren geht.

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    • 3
  • Treffender Titel – Was eine Schwarte

    Das Buch
    TanteGhost

    TanteGhost

    12. December 2016 um 12:24

    Ausschweifend geschrieben – typisch Hohlbein. Aber trotzdem gekonnter Mix aus Fiktion und WirklichkeitInhalt:Leonida mag ihren Namen nicht. Sie sieht ihn als Strafe und nennt sich lieber Leonie.Ihre Eltern sehen in ihr die nachfolgende Besitzerin des Buchladens, den schon ihre Großmutter geführt hat. Aus diesem Grund soll sie in der Bibliothek ein Praktikum machen. In der Bibliothek beginnen die seltsamen Ereignisse. Sie entdeckt die verborgene Tür in einen seltsamen Raum, in dem ihr eine noch seltsamere Maus begegnet.Als kurz darauf die Großmutter unglücklich ums Leben kommt, verändert sich auch ihr Vater. Er hat plötzlich Geheimnisse vor ihr. Er betrügt sie quasi um ihr Erbe und beansprucht ein altes Buch, was vorher Großmutter gehört hatte, für sich.Leonie forscht nach und entdeckt im Keller eine Tür, die da vorher noch nicht war. Sie führt in eine unheimliche Welt. In ein Archiv mit abermillionen Schicksalsbüchern. Wo Scriptoren das Leben eines jeden Menschen minutiös aufzeichnen und alles im „Leimtopf“ entsorgt wird, was nichtmehr benötigt wird.Leonie entdeckt Stück für Stück ihre Gabe. Sie lernt schmerzhaft, dass es unrecht ist, was ihr Vater da gerade tut und begreift alles erst, als es fast zu spät ist.Und dann begeht sie den Fehler ihres Lebens. - Am Ende muss sie nicht nur ihre Familie, sondern die ganze Welt retten.Der erste Satz:„“Hier?“ Irgendwie hatte Leonie das Kunststück fertig gebracht, ihren Gesichtsausdruck auf ein bloßes missbilligendes Stirnrunzeln zu reduzieren. - das ihre Großmutter wahrscheinlich nicht einmal bemerkte, denn sie stand seit einer geschlagenen Minute da, starrte auf die Fassade des alt ehrwürdigen Gebäudes, und auf ihrem Gesicht hatte sich ein Ausdruck ausgebreitet, den Leonie nur noch als Verzückung bezeichnen konnte; auch wenn sie diese Begeisterung beim besten Willen nicht verstand.“Der letzte Satz:„Aber diesmal war es nicht das Scharren einer Schreibfeder auf Papier, sondern etwas, das sich wie das Zuschlagen eines sehr großen, sehr alten Buches anhörte.“Fazit:Immer wenn er seine Frau in den Büchern mit rummachen lässt, werden das übelst seitenintensive Schinken. Dazu noch der ausschweifende Schreibstil von Herrn Hohlbein, und mich wundern diese 859 Seiten so gar nicht mehr.Aber davon abgesehen war die Story wieder ein sehr gekonnter Mix aus Realität und Fiktion. Kaum ein anderer hat das so gut drauf wie Hohlbein. Also ich möchte nun schon an das Archiv mit den Schicksalsbüchern glauben...Klar war das Buch mächtig dick und unhandlich, aber das hat die Spannung wieder wett gemacht. Mein Rücken war, aufgrund meiner Haltung, weniger glücklich darüber. Aber ich weiß endlich, wie die Story endet. Nur das zählt im Moment, Lesepausen waren zwar nicht gerade willkommen, aber leider auch nicht zu vermieden. Anschließend bin ich immer wieder gut in die Handlung hinein gekommen.Der Film in meinem Kopfkino war allererste Sahne. Ich habe die seltsamsten Kreaturen vor meinem geistigen Auge gesehen. Denen wollte ich lieber nicht im Dunkeln begegnen.Wolfgang Hohlbein ist aus der deutschen Literaturszene wohl kaum wegzudenken. Und so ist es auch dieses Buch durchaus wert, dass man es liest!

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    • 2
  • Treffender Titel – Was eine Schwarte

    Das Buch
    TanteGhost

    TanteGhost

    12. December 2016 um 12:22

    Ausschweifend geschrieben – typisch Hohlbein. Aber trotzdem gekonnter Mix aus Fiktion und WirklichkeitInhalt:Leonida mag ihren Namen nicht. Sie sieht ihn als Strafe und nennt sich lieber Leonie.Ihre Eltern sehen in ihr die nachfolgende Besitzerin des Buchladens, den schon ihre Großmutter geführt hat. Aus diesem Grund soll sie in der Bibliothek ein Praktikum machen. In der Bibliothek beginnen die seltsamen Ereignisse. Sie entdeckt die verborgene Tür in einen seltsamen Raum, in dem ihr eine noch seltsamere Maus begegnet.Als kurz darauf die Großmutter unglücklich ums Leben kommt, verändert sich auch ihr Vater. Er hat plötzlich Geheimnisse vor ihr. Er betrügt sie quasi um ihr Erbe und beansprucht ein altes Buch, was vorher Großmutter gehört hatte, für sich.Leonie forscht nach und entdeckt im Keller eine Tür, die da vorher noch nicht war. Sie führt in eine unheimliche Welt. In ein Archiv mit abermillionen Schicksalsbüchern. Wo Scriptoren das Leben eines jeden Menschen minutiös aufzeichnen und alles im „Leimtopf“ entsorgt wird, was nichtmehr benötigt wird.Leonie entdeckt Stück für Stück ihre Gabe. Sie lernt schmerzhaft, dass es unrecht ist, was ihr Vater da gerade tut und begreift alles erst, als es fast zu spät ist.Und dann begeht sie den Fehler ihres Lebens. - Am Ende muss sie nicht nur ihre Familie, sondern die ganze Welt retten.Der erste Satz:„“Hier?“ Irgendwie hatte Leonie das Kunststück fertig gebracht, ihren Gesichtsausdruck auf ein bloßes missbilligendes Stirnrunzeln zu reduzieren. - das ihre Großmutter wahrscheinlich nicht einmal bemerkte, denn sie stand seit einer geschlagenen Minute da, starrte auf die Fassade des alt ehrwürdigen Gebäudes, und auf ihrem Gesicht hatte sich ein Ausdruck ausgebreitet, den Leonie nur noch als Verzückung bezeichnen konnte; auch wenn sie diese Begeisterung beim besten Willen nicht verstand.“Der letzte Satz:„Aber diesmal war es nicht das Scharren einer Schreibfeder auf Papier, sondern etwas, das sich wie das Zuschlagen eines sehr großen, sehr alten Buches anhörte.“Fazit:Immer wenn er seine Frau in den Büchern mit rummachen lässt, werden das übelst seitenintensive Schinken. Dazu noch der ausschweifende Schreibstil von Herrn Hohlbein, und mich wundern diese 859 Seiten so gar nicht mehr.Aber davon abgesehen war die Story wieder ein sehr gekonnter Mix aus Realität und Fiktion. Kaum ein anderer hat das so gut drauf wie Hohlbein. Also ich möchte nun schon an das Archiv mit den Schicksalsbüchern glauben...Klar war das Buch mächtig dick und unhandlich, aber das hat die Spannung wieder wett gemacht. Mein Rücken war, aufgrund meiner Haltung, weniger glücklich darüber. Aber ich weiß endlich, wie die Story endet. Nur das zählt im Moment, Lesepausen waren zwar nicht gerade willkommen, aber leider auch nicht zu vermieden. Anschließend bin ich immer wieder gut in die Handlung hinein gekommen.Der Film in meinem Kopfkino war allererste Sahne. Ich habe die seltsamsten Kreaturen vor meinem geistigen Auge gesehen. Denen wollte ich lieber nicht im Dunkeln begegnen.Wolfgang Hohlbein ist aus der deutschen Literaturszene wohl kaum wegzudenken. Und so ist es auch dieses Buch durchaus wert, dass man es liest!

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  • Interessantes Grundthema, aber viel zu weitschweifig erzählt

    Das Buch
    Soeren

    Soeren

    11. October 2016 um 12:47

    Die Handlung um die 15jährige Leonie, die aus einer altehrwürdigen Buchhändlerfamilie stammt und wie ihre Großmutter eine "Hüterin der Wirklichkeit" ist, klingt ja für den Geschichtenanfang schon mal interessant. Ebenso das mit dem riesigen Archiv auf der "anderen Seite", über das die Scriptoren herrschen. Im Laufe der 864 Seiten zeigt sich allerdings an etlichen Stellen deutlich, dass eine vielversprechende Grundidee nicht genügt. Der Roman ist ein Paradebeispiel dafür, wie wichtig ein Lektorat ist. Am Anfang der Geschichte ist davon die Rede, dass Leonie ein Praktikum machen will. Sie besucht dafür sogar eine uralte Bibliothek. Danach wird auf diesen Punkt, der bestimmt 30 bis 40 Romanseiten einnimmt, überhaupt nicht mehr eingegangen. Zu Beginn der Geschichte kann Leonie mit Büchern auch nicht viel anfangen, später dann heißt es, dass sie beinahe jedes Buch im Buchladen ihrer Eltern auswendig kennt. Außerdem ist Leonies Familie mal reich, dann wieder recht arm, dann wieder reich. Eben genau so, wie es für die Handlung gerade gebraucht wird.Manches davon sind sicherlich Fehler, auf die ein aufmerksamer Lektor hingewiesen hätte (ebenso wie auf einige ziemlich umständliche Beschreibungen und Ausdrücke), ABER das Buch hat in der Hinsicht den Vorteil, dass sich ab der Hälfte der Geschichte ständig die Wirklichkeit ändert und damit Personen und Fakten aus Leonies Leben verschwinden oder hinzukommen.  Für ein unlektoriertes Buch ist das definitiv von Vorteil. Leider aber ist die Handlung mal wieder ziemlich weitschweifig erzählt. So wie offenbar immer, wenn Wolfgang und Heike Hohlbein gemeinsame Sache machen. Das hatte mich auch schon bei der „Genesis“-Trilogie massiv gestört. Vor allem bei einem Jugendbuch finde ich dieses Ausschweifende ziemlich kontraproduktiv. Ich musste mich zwar nicht unbedingt bis zum Buchende durchquälen, war aber definitiv froh, als ich den Schmöker endlich fertig hatte.

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  • Verrückt zu lesen

    Das Buch
    °bluemoon°

    °bluemoon°

    18. September 2016 um 16:25

    Der Roman "Das Buch" von Wolfgang Hohlbein erzählt von Leonie, einem jungen Mädchen, dass in einer Familie von Buchhändlern lebt. Sie soll ein Praktikum machen in der Zentralbibliothek, zu dem ihre Großmutter Beziehungen hat. Zum ersten Besuch dort gehen die beiden zusammen dorthin, doch nach dem Besuch ist alles merkwürdig. Leonie verändert sich, ohne es zu bemerken. Mal hat sie schwarze Haare, ein Piercing und trägt ein Kreuz verkehrt herum. Am nächsten Tag hat sie blonde Haare, trägt Blusen und das Kreuz richtig herum. Und jede dieser Veränderungen scheint ihrer Meinung nach schon ihr ganzes Leben lang so zu sein, was den Leser wirklich irritiert. Ihre Oma stirbt bei einem tragischen Flugzeugunfall, doch mehrere Tage später denkt Leonie, dass sie ihre Großmutter nie kennengelernt hat. Und seit diesem Tag erlebt sie merkwürdige Ereignisse, die von ihrem Vater und einem gewissen Buch ausgehen.Viel mehr kann ich gar nicht schreiben, ohne vorzugreifen. Es war auf jeden Fall spannend und verrückt, die Geschichte zu lesen, weil man eigentlich nie wirklich wusste,  worum es geht. Auf die Auflösung war ich auch sehr gespannt, allerdings ist mir diese dann ein wenig kurz ausgefallen. Daher nur vier 🌟 

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  • Es lohnt sich ...!

    Das Buch
    Brivulet

    Brivulet

    16. January 2016 um 18:03

    "Wir können die Wirklichkeit verändern. Wir sind nur wenige und keine von uns weiß, warum uns diese furchtbare Macht verliehen wurde, aber wir haben sie" - es geht um Bücher, um Magie und um starke Frauen - in einem Wort: um meine Lieblingsthemen :). Geschrieben hat es Wolfgang Hohlbein, der deutschte Fantasyautor genießt meiner Meinung nach zu wenige Aufmerksamkeit. Also möchte ich euch dieses Buch empfehlen. Begebt euch om das unterirdische Bücherlabyrinth, es lohnt sich!

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  • Ein langatmiges Buch – aber DAS Buch

    Das Buch
    Icelegs

    Icelegs

    08. December 2015 um 17:05

    Leonie wir von ihrer Oma in die große Stadtbibliothek gebracht um sich ihren baldigen Praktikumsplatz anzuschauen – immerhin wird in ihrer Familie der eigenen Buchladen seit Generationen weitergegeben. Doch so langsam erkennt Leonie, dass nichts mehr ist wie zuvor. Kleine Dinge verändern sich, ihr Piercing verschwindet, eine Cola wird ein Apfelsaft. Als dann auch noch eine geheimnisvolle Tür im Keller auftaucht die Leonie und ihre Eltern in ein gigantisches, unterirdisches Gewölbe entführt, wird Leonie langsam klar, dass sie um die Wirklichkeit kämpfen muss. Das Buch hat eindeutig seine Stärken und Schwächen. Einerseits ist es dick, sehr dick. Die Geschichte braucht um in Fahrt zu kommen und auch zwischendurch gab es langatmige Phasen die scheinbar nie enden wollten. Dazu kamen die Wiederholungen gewisser Elemente wie z.B. die vielen Kämpfe die ich mit der Zeit nur mehr überflogen habe. Andererseits ist das Buch wirklich das Buch. Die Geschichte an sich ist toll! Die ganze Handlung ist ausgeklügelt und etwas bisher nie dagewesenes. Die unterirdische Welt – das Archiv – und seine Bewohner sind erschreckend & faszinierend zugleich und zeugen von sehr viel Fantasie und Einfallsreichtum. Oft sind es auch nur die Details durch die der Leser die vielen verschiedenen Wirklichkeiten um die es im Buch geht erahnen kann. Ich musste mich mitunter durch das Buch kämpfen aber letztendlich war es das wert denn mir wurde eine aufregende und detailreiche neue Welt voller Bücher präsentiert.    

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  • Das Schicksal der Menschen liegt in einem Buch

    Das Buch
    Ascari0

    Ascari0

    "Das Buch" ist das erste Buch von Wolfgang (und Heike) Hohlbein, das ich nach mehreren Jahren Hohlbein-Abstinenz gelesen habe. Ich habe seine Bücher früher eigentlich sehr gerne gelesen, bis ich irgendwann das Gefühl hatte, er hat sein Kreativitätspulver verschossen, da kommt nicht mehr wirklich etwas Neues ... Da ich "Das Buch" aber bei einem Gewinnspiel gewonnen und dann bei der "Ich entscheide, was du liest" Challenge zum Lesen ausgesucht bekommen habe, habe ich wieder einmal einen Hohlbein gelesen. Klappentext: Seit Jahrhunderten wachen die geheimnisvollen Hüterinnen über das Archiv, in dem das Leben der Menschen aufgezeichnet wird. Doch jetzt ist die Ordnung der Dinge in Gefahr, da Unbekannte in das Bücherlabyrinth eindringen und die Vergangenheit und damit die Gegenwart umschreiben. Leonie, die junge Erbin einer Buchhandlung, begreift nur langsam, dass auch sie der uralten Gemeinschaft der Hüterinnen angehört und dazu ausersehen ist, die Wirklichkeit zu retten. Meine Meinung: Ich war noch nie so froh, dass Bücher Klappentexte haben, das dürft ihr mir glauben! Denn ansonsten hätte ich vor allem am Anfang einige Dinge nicht verstanden, wäre wahrscheinlich noch verwirrter gewesen, als ich es so schon war. Das Buch, dass dem Roman seinen Namen gibt, bietet nämlich die Möglichkeit, das Schicksal der Menschen umzuschreiben, quasi die Vergangenheit zu ändern. Und Leonies Eltern machen davon vor allem am Anfang recht viel Gebrauch davon - nur weiß man das als Leser nicht. Man wundert sich nur die ganze Zeit, warum sich bestimmte Hintergrundinformationen (Interessen, Lebenslauf etc.) von Leonie andauernd ändern ... Erste Hinweise bekommt man erst, wenn man sich schon durch die ersten 300 Seiten gekämpft hat, was eigentlich los ist. Wenn ich nicht durch den Klappentext schon ein bisschen was gewusst hätte, hätte ich das Buch wahrscheinlich nicht mal weitergelesen, glaube ich, weil es mich zunehmend nervte, wie oft der Vater Änderungen vornahm. Änderungen, die zum Teil auch total merkwürdig waren (Mittelalter in der Gegenwart?), die aber nicht mal die Protagonistin groß in Frage stellte. Überhaupt stolperte die Heldin für meinen Geschmack viel zu sehr durch die Handlung, als dass sie selbst aktiv mitgestaltet hätte. In manchen Szenen spielten sich sogar die Dialoge mehr oder weniger über ihren Kopf hinweg ab. Ehe Leonie also selbst aktiv wird, vergeht sehr, sehr viel (Lese)Zeit. Ich will aber nicht nur Kritik verteilen, sondern auch etwas Lob abgeben: Hohlbein hat mittlerweile Routine beim Schreiben, das merkt man. In Folge kann man die Seiten auch sehr rasch und flüssig lesen, ohne auf große Hindernisse zu stoßen. Hätte ich mich also etwas mehr dahinter geklemmt, hätte ich die 880 Seiten wahrscheinlich in kurzer Zeit lesen können. Auch die Idee zu dem Buch hat mir eigentlich sehr gut gefallen, aber die Umsetzung war nicht so meins. Viele Details und viele Wiederholungen bei der Beschreibung des Archivs führten dazu, dass ich das Gefühl hatte, das weiß ich schon, das kenne ich schon, warum lese ich das schon wieder. Hätte Hohlbein den Plot um ca. die Hälfte gestraft und weniger Änderungen bei den Realitäten eingebaut, wäre aus diesem Buch meiner Meinung nach wirklich etwas geworden - auch weil ich den Schluss dann wieder für gelungen hielt. Er hätte zwar vielleicht noch ein bisschen ausführlicher, spannender sein dürfen, aber er war in Ordnung (Und das will etwas heißen, weil ich vor allem bei meinen früheren Hohlbein-Büchern meistens mit dem Schluss nicht zufrieden war). Mein Fazit: "Das Buch" hat einen sehr guten Hintergrund, die Idee finde ich auch jetzt noch toll. Aber die Umsetzung ist leider in meinen Augen ziemlich daneben gegangen, viele Wiederholungen und weitschweifige Details machen das Buch vor allem in der Mitte zu einem etwas anstrengenden Lesevergnügen. Weniger ist mehr, das hätte Hohlbein meines Erachtens durchaus berücksichtigen dürfen.

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    • 3
  • Jugendbuchchallenge von LovelyBooks 2015

    Buchraettin

    Buchraettin

    Hinweis für die Challenge 2016 http://www.lovelybooks.de/thema/Jugendbuch-Challenge-bei-LovelyBooks-2016-1206563269/1206599763/ Lest ihr gerne Jugendbücher? Habt ihr Lust, dies gemeinsam mit anderen begeisterten Jugendbuchliebhabern zu tun und neue Bücher kennen zu lernen? Dann nehmt doch an der Jugendbuch-Challenge 2015 teil. Es soll einfach Spaß machen und zum Entdecken neuer Bücher einladen. Anmeldungen sind jederzeit möglich. Hier sind die Regeln: Es sollen jeweils 2 Bücher aus den unten folgenden Kategorien gelesen werden. (Natürlich könnt ihr auch mehr lesen). Die Challenge läuft vom 1.7. bis 31. 12. 2015. Es zählen Rezis, die ab dem 1.7. 2015 geschrieben worden sind. Da es eine Challenge ist, soll das ja auch eine Herausforderung sein und mal dazu anregen, vielleicht auch Bücher aus einem Genre zu lesen, das ihr so vielleicht nicht gelesen und dann auch entdeckt hättet. Es sollte zu jedem Buch eine Rezension geschrieben werden, eine Kurzmeinung reicht leider nicht aus. Es zählen Bücher vom Lesealter ab ca. 13 Jahren bis ca. 18 Jahren (Das Alter der Haupt-Protagonisten im Buch sollte in diesem Alter liegen). Jeweils 2 Bücher pro Unterpunkt - insgesamt 12 Bücher sollen gelesen werden. Fantasy, Science Fiction, Dystopie (Erscheinungsdatum 2015) Gesellschaftsliteratur, aktuelle Jugendthemen, historische Jugendbücher (Erscheinungsdatum 2015) Liebesromane, Romantic Fantasy (Erscheinungsdatum 2015) Krimis und Thriller aus dem Jugendbuchbereich (Erscheinungsdatum 2015) Alte Schätze, Jugendbuchreihen, Sachbuch, Hörbuch und 2 dürfen frei ausgewählt werde!   Jeder Teilnehmer sollte einen Sammelbeitrag erstellen und seine Rezensionen dann dort einstellen. Hier soll dann auch der Link zu einem Regal "Jugendbuchchallenge 2015" auf dem eigenen Sammelbeitrag verlinkt werden. Bitte schickt mir den Link des Sammelbeitrages per PN, dann füge ich den neben eurem Namen in der Teilnehmerliste ein. Übrigens, unter allen Teilnehmern, die die Challenge erfolgreich abschliessen, wird ein Buchpaket von LovelyBooks verlost:) ( im Januar 2016) >> Hier findet ihr noch eine Liste mit Neuerscheinungen 2015! >> Und hier geht's zur Kinder- und Jugendliteraturgruppe! Teilnehmer  Buchrättin Jungenmama  katja78 Anke3006 Ceciliasophie  Lesezirkel Challenge beendet Seelensplitter  Challenge beendet Chianti Classico Lesesumm Sophiiie Lesebiene27- abgemeldet LadySamira091062 MiHa_LoRe Ruhki Solara300 Challenge beendet Floh Challenge beendet Lunamonique Challenge beendet Suppenfee BookfantasyXY Buchgespenst Alchemilla Cheerry99 Bambi-Nini Curin Lena205 Wayland Hexe2408 Kuisawa Foreverbooks02 Challenge beendet mabuerle Challenge beendet Icelegs Challenge beendet

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    • 275
  • "Das Buch" ist für mich ............. das Buch!

    Das Buch
    Rincewind66

    Rincewind66

    11. May 2015 um 09:08

    Inhalt (Kurzbeschreibung Amazon) Leonie stammt aus einer altehrwürdigen Buchhändlerfamilie. Wie schon ihre Großmutter ist auch sie eine "Hüterin der Wirklichkeit". Ihre Aufgabe ist es, über ein riesiges Archiv auf der "anderen Seite" zu wachen, in dem Scriptoren - hässliche Gnome - damit beschäftigt sind, minutiös Buch über das Leben jedes einzelnen Menschen zu führen. Als ihre Eltern ein Buch aus dem Archiv entwenden, muss sich Leonie einem gefährlichen Kampf um die einzig gültige Wahrheit stellen, denn die beiden schreiben die Wirklichkeit um - mit katastrophalen Folgen!  Schreibstil: Wer bereits Hohlbein-Bücher gelesen hat, erwartet sicherlich keine große Dichtkunst. Es ist eben oft seine Art, eher stilistisch einfach zu schreiben und Floskeln oder Redewendungen mehrmals zu verwenden. Z.B der Satz "es war das Entsetzlichste, was Leonie jemals erlebt hatte" wird unzählige Male verwendet.  Es hängt wahrscheinlich von den Erwartungen ab, ob es einen stört oder nicht.  Ich mag die Bücher, die von dem Ehepaar Hohlbein gemeinschaftlich geschrieben wurden.  Wolfgang Hohlbein neigt, für meinen Geschmack oft dazu, zuviel Düsternis in einem Roman auszustreuen und seine Frau Heike harmonisiert diese dunkle Stimmung zu einem runden Ganzen. Handlung: Eigentlich wäre es sinnvoll, so wenig wie möglich hierüber zu verraten, da sonst die spannende Verwirrung verloren geht.  Somit beschränke ich mich hierbei lieber auf den Anfang. Leonie ist 15 und liebt alles was ein typischer Teeny eben so liebt, CDs, MP3, Handys und ihr Piercing. Das Einzige, was sie nicht sonderlich mag sind Bücher, und das obwohl (oder gerade deswegen) sie mütterlicherseits aus einer traditionellen Buchhändlerfamilie stammt. Sie liest zwar, aber die Leidenschaft, die ihre Familie für Bücher empfindet, teilt sie nicht.  Und so hat Leonie ganz andere Pläne für ihr Leben, doch ihre Großmutter erwartet von ihr, dass sie in die Familien Fußstapfen tritt und auch Buchhändlerin wird.  Leonie hält allerdings gar nichts davon. Nur ihrer Großmutter zu liebe ist sie aber bereit ein Praktikum in der Zentralbibliothek zu machen.  Dort beginnt die Geschichte. Während sich ihre Großmutter mit einem alten Freund unterhält, sieht Leonie sich allein um, wobei merkwürdige Dinge geschehen. Bücherregale bewegen sich auf seltsame Weise, unheimliche Fratzen starren sie an, aber das absolut merkwürdigste ist eine kleine Maus. Sie benimmt sich völlig anders, als Mäuse das üblicher Weise tun.  In der Nacht wird Leonie von einem heftigen Streit zwischen ihren Eltern und ihrer Großmutter geweckt. Hierbei geht es um sie und irgendeine Gabe die sie besitzen soll, zumindest ist ihre Großmutter davon überzeugt. Leonie ist aber nun vollends verwirrt und geht wieder schlafen. Noch bevor sie ihre Familie über die nächtlichen Ereignisse befragen kann, befinden sich alle schon auf dem Weg zum Notar, um dort Leonie das Erbe des Geschäfts zu übertragen. Leonie will das eigentlich gar nicht und versteht die Welt nicht mehr.  Unmittelbar nach diesem Termin bleibt wieder keine Zeit für Fragen, denn ihre Großmutter will für unbestimmte Zeit zu ihrem Bruder, von dem Leonie noch nie zuvor gehört hat.  Doch auch hier bleibt wieder keine Zeit für Erklärungen und so muss Leonie mit ansehen, wie das Flugzeug, in das Ihre Großmutter gestiegen ist, beim Start explodiert. Von da an überschlagen sich die Ereignisse und Merkwürdigkeiten. Der Notar ist besorgt über die Testamentseröffnung und die Geschäftsübertragung und plötzlich soll ihre Mutter alles erben.  Leonie ist völlig verwirrt und versteht die ganze Aufregung nicht, ihre Großmutter ist gerade verstorben und da ist es ihr ziemlich egal, ob ihre Mutter das Geschäft erbt oder sie.  Doch die Merkwürdigkeiten nehmen kein Ende. Eine seltsamen Frau namens Theresa taucht ständig auf und versucht mit Leonie zu sprechen. Ihre tote Großmutter spricht plötzlich aus dem Radio zu ihr, um sie vor irgendeinem Unheil zu warnen. Die Maus aus der Bibliothek erscheint bei ihr zu Hause und benimmt sich für eine Maus sehr seltsam und scheint nicht mehr gehen zu wollen. Leonie gibt dann auf, sie verscheuchen zu wollen und bastelt ihr eine Unterkunft.  Doch das eigentliche Abenteuer beginnt im Keller der Buchhandlung. Sie folgt den Stimmen ihrer Eltern die Treppe hinunter, doch vorfinden tut sie dort nur ihren Vater. Ihre Mutter scheint hinter einer Geheimtür verschwunden zu sein ist, denn sie kann sie noch hören. Kurze Zeit später verschwindet auch ihr Vater.  Erst durch ihren neuen Freund, die Maus Conan, wird sie hinter die geheime Tür im Keller geführt und findet sich in der unbekannten Welt des Archivs wieder, in dem schaurige Sciptoren Buch über das Leben jedes einzelnen Menschen führen. Eigene Meinung: Dieses Buch gehört zu meinen absoluten Lieblingsbüchern und ich habe es förmlich verschlungen. Ich möchte nur denen eine Empfehlung aussprechen, für die es kein Problem ist, sich komplett in einer fantastischen Geschichte fallen zu lassen und sich in dieser völlig zu ergeben, ohne alles zu hinterfragen und überall nach Logik zu suchen. Bei einem Scheibenweltroman von Terry Pratchett wäre es auch eher hinderlich, über den Sinn der vier scheibenweltragenden Weltenelefanten oder der darunter befindlichen Sternenschildkröte nachzudenken. Und des weiteren möchte ich hier auch eine Warnung an alle "Schnellleser" aussprechen, denn für sie wird dieses Buch eher nicht das richtige sein. Denn hier darf nicht nur schnell quergelesen werden, sondern jedes einzelnen Wort ist wichtig. Andernfalls verbleibt der Eindruck von ständigen, unlogischen Wiederholungen und der sogenannten "Butterfly-Effect" geht verloren. Nur der langsame Leser, zu denen ich mich absolut bekenne, wird dies nicht als langatmig empfinden, da ihm kein Wort entgeht und so wird er die Feinheiten der Veränderungen auch bemerken.  Am Anfang passiert es nur ganz vorsichtig und nur dem aufmerksamen Leser entgeht es nicht. Ich blätterte einige Male zurück, um mich zu vergewissern, dass ich mich nicht getäuscht habe. Oftmals sind es nur Kleinigkeiten, aus einer schwarzen Limousine wird eine alte Rostlaube oder aus einer bestellten Cola ein Orangensaft.  Das Buch ist ein temporeicher und unglaublich spannender, zeitweise völlig abgedrehter Roman mit den skurrilsten Figuren (z.B. die kleine Maus Conan, Scriptoren, den Archivar). "Das Buch" ist für mich ............. das Buch!!!     

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher
    Daniliesing

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. Teilnehmer: 0VELVETVOICE0 19angelika63 (1/40) 78sunny (40 / 40) AberRush (30 / 30) Aduja 1(2/20) Aglaya (40 / 40) Agnes13 (40/40) Ajana (14/20) Alchemilla (1/40) Aleida (30 / 30) allegra (20 / 20) Alondria (22 / 20) Amaryllion (13/20) Amelien (19/20) ANATAL (31/30) andymichihelli (40/40) angi_stumpf (40 / 40) Aniday (36 / 30) Annilane (0/30) Anniu (16/30) anra1993 (33/40) Anruba (33/40) anybody (13/40) apfel94 (0/40) Arachn0phobiA (40 / 40) Aria_Buecher (15/40) Arizona (22/20) Ascheflocken (12/40) AuroraBorealis (14/20) Ayda (3/20) baans (8/30) Backfish (7/20) Bambi-Nini (25/20) ban-aislingeach Belicha (2/20) Bella233 (40 / 40) Bellis-Perennis (40 / 40) BethDolores (0/40) BiancaWoe (8/20) Bibliomania (32 / 30) Birgit1985 (20 / 20) black_horse (40 / 40) blauerklaus (24/20) Bluebell2004 (35/20) BlueSunset (36/30) bookgirl (30/40) Bookling (0/20) bookscout (33/30) Bookwormy (3/20) Bosni (21/20) buchfeemelanie (18/30) Buchgeborene (1/40) Buchgespenst (30 / 30) 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    • 8480
  • In welche der beiden Gruppen gehörst du?

    Das Buch
    Aglaya

    Aglaya

    22. November 2014 um 21:19

    "Das Buch" - ich finde dies übrigens ein absolut genialer Titel für ein Buch - scheint nach den verschiedenen Rezensionen auf Lovelybooks, Amazon etc. sehr polarisierend zu wirken. Ich habe den Eindruck, dass es nur zwei Meinungen dazu gibt: entweder man liebt es, oder man hasst es. Wie an meiner Wertung unschwer zu erkennen ist, gehöre ich zu der ersten Gruppe. Ich besitze "Das Buch" seit seinem Erscheinen im Jahr 2003 und habe es seither mehrmals gelesen. Natürlich haben die ganzen Kritiker nicht unrecht. Die Geschichte ist definitiv überlang, die Hälfte der Seiten (und damit die Hälfte der verschiedenen "Wirklichkeiten") hätte es auch getan. Und selbstverständlich tauchen auch hier die typischen Hohlbein'schen stereotypen und Satzbausteine auf. Wer den klassichen Hohlbein-Stil nicht mag, wird sich mit diesem Buch sicher nicht anfreunden können. Was Wolfgang und Heike Hohlbein in "Das Buch" erschaffen haben ist nicht nur eine neue Welt, sondern eine ganze Sammlung davon. Die Hohlbeins würfeln moderne deutsche Städte mit dem Mittelalter und düsteren Fantasy-Welten munter durcheinander und machen auch vor Dystopien keinen Halt. Die ersten Kapitel ist das für den Leser sehr verwirrend, ich musste (beim ersten Mal) mehrmals zurückblättern, als sich das Aussehen der Protagonistin Leonie, ihr Lebenswandel und die ganze Stadt ohne eine vorherige Andeutung komplett geändert haben. Doch bald hatte ich das System durchschaut und war nicht mehr verwirrt, sondern erfreut ab jeder Veränderung. Die Anzahl der Charaktere hält sich in Grenzen, was auch gut ist, da der Leser schon mit genügend Eindrücken überschwemmt wird. In Bezug auf die Empfehlung werde ich mich hier ausdrücklich enthalten, da es so viele Leute gibt, die das Buch wirklich schrecklich finden. Wer es noch nicht kennt und anhand des Klappentextes interessiert ist, dem bleibt nur eines übrig: selber Lesen und herausfinden, in welche der beiden Gruppen man gehört...

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  • Das erste Buch, dass ich nicht zu Ende gelesen habe....

    Das Buch
    Elvira93

    Elvira93

    12. July 2014 um 16:42

    Ich habe mich so sehr über dieses Buch gefreut, besonders da mir eine Freundin vorgeschwärmt hat, wie toll die Bücher von Wolfgang Hohlbein doch seien. Leider war es eine große Enttäuschung für mich. Über die Hauptfigur Leonie habe ich mich durchgehend aufgeregt, weil sie sich einfach jedes mal so dumm angestellt hat. Nach 610 Seiten habe ich es dann endgültig aufgegeben und somit ist es nun das erste Buch, dass ich nicht zu Ende gelesen habe.

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  • Eine große Enttäuschung für mich

    Das Buch
    funne

    funne

    Leonies Leben ist ganz normal, bis auf ihre Buchhändler-Familie, die ihr unbedingt die Buchhandlung vererben möchte, obwohl sie diese gar nicht möchte. Doch dann geschehen Dinge, die Leonie einfach nicht nachvollziehen kann – weil sie es nicht einmal bemerkt. Um sie herum verändert sich die Wirklichkeit und damit auch ihre eigene Vergangenheit. Leider hält sie ihr Abenteuer im Labyrinth des Archivs, bei dem ihr Vater ein Buch stahl, nur für einen Traum… Meine Meinung: Mann, Mann, Mann, Mensch, Mensch, Mensch, Motz, Motz, Motz! Als ich „Anubis“ und „Blutkrieg“, einen Teil der Chronik der Unsterblichen, von Wolfgang Hohlbein gelesen habe, war ich praktisch sofort ein Fan. Deshalb und weil dieses Buch mich sofort angesprochen hat, habe ich es mir gekauft. Ich war mir so sicher, dass jede Seite ein Vergnügen sein würde. Weit gefehlt. Den Anfang fand ich gut, doch sobald die zweite Wirklichkeit begann, wollte ich es schon beinahe weglegen. Erstens finde ich die Schreibweise unglaublich kindlich, was vermutlich das Resultat Schreibweisen-Mischung der beiden Autoren ist. An sich kein Problem, auch wenn ich Kinderbücher langweilig finde, doch gleichzeitig kommt viel Blut und Leid vor. Und ob Blut, Leid und ein Kinderbuch so gut zusammenpassen… naaa. Wenn man es liest, kommt es einem lächerlich vor. Zugegeben, es ist eine komplexe Geschichte mit einer fantastischen Idee im Hintergrund und sehr vielen losen Fäden, die zumindest zum Großteil wieder zusammengefügt werden. Allerdings lässt diese Faden-Zusammenführung eeeewig auf sich warten, was das ganze Buch uuunglaublich langweilig macht. Das größte Problem sind dabei die wechselnden Wirklichkeiten: Ganz ehrlich, es ist zum Kotzen, wie oft die sich wechseln. Denn am Anfang einer neuen Wirklichkeit weiß Leonie gar nix mehr. Es ist, als würde man genau das gleiche Buch nochmal anfangen, nur dass die Hauptperson mal grüne Haare und mal blonde Haare hat. Es ist einfach grauenvoll und eine richtig miese Idee. Es zerstört die gute Hintergrundidee, die es auch war, die mich an diesem Buch interessiert hatte. Nicht zu vergessen, die Langeweile und die Frustration mit dem erwähnten Aspekt des Kinderbuches zu vermischen… nein wirklich, es ist garantiert keins meiner Lieblingsbücher. Wenigstens etwas Gutes gibt es an diesem Buch: Wie schone erwähnt die hintergründige Idee, und dann noch die neu erfundenen Wesen. Mit Leonies Eltern (Menschen die es hoffentlich nicht gibt, weil sie so unlogisch sind, dass es nicht mehr menschlich ist) und ihr selbst (eine rückgratlose und dauer-verwirrte Persönlichkeit) kann ich nichts anfangen. Allerdings gibt es da noch die Scriptoren, die Hüter des Archivs. Sie werden von der Handlung ungemein in den Dreck gezogen und verspottet, aber sie selbst sind eine wundervolle Erfindung. Die Schusterjungen, die Scriptoren, die Redigatoren, die Aufseher und natürlich der Archivar. Sie alle gefallen mir sehr. Nicht zu vergessen die süße Maus Conan. Von den menschlichen halte ich nicht sonderlich viel, außer von dreien: Hendrik, Frank und Maus. Die drei hätten ihr eigenes Buch verdient. Ich weiß nicht, woran es liegt, aber dieses Buch ist verdammt widersprüchlich. Die Idee ist grandios und die erwähnten Charaktere nicht nur gut, sondern meiner Meinung nah sogar herausstechend gut. Allerdings finde ich den Rest des Buches so grauenvoll, dass ich es nie wieder lesen werde. Es ist langweilig, kindisch geschrieben, um einiges zu lang und beinhaltet viel zu viele Wirklichkeiten, als hätten die Autoren geglaubt, die Leser damit zu beeindrucken. Tatsächlich habe ich nur positive Rezensionen hierzu gelesen, also bin ich wohl ein Ausnahmefall. Allerdings würde ich dieses Buch nicht einmal für Kinder empfehlen – sie würden an den Knoten in ihren armen kleinen Gehirnwindungen elendig verrecken. Das war mal eine etwas kritischere Rezension, doch ich musste meine wahre Meinung sagen, und die lautet, dass ich selten ein Buch lese, das mir so wenig gefällt wie dieses hier. Aus Mitleid an den Scriptoren und ihren Genossen, Henrik, Maus, Conan und Frank gebe ich dem Buch einen Stern.

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