Wolfgang Hohlbein Das Herz des Waldes 01. Gwenderon

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Inhaltsangabe zu „Das Herz des Waldes 01. Gwenderon“ von Wolfgang Hohlbein

Etwas war anders.Gwenderon wußte nicht,was es war,aber irgend etwas war anders,und zwar so deutlich,daß er es körperlich spüren konnte.Der Konflikt zwischen König Oro,dem Herrscher Hochwaldens,und dem machthungrigen Magier Lassar schwelte seit langem:der Zauberer will das Holz des heiligen Schwarzeichenwaldes besitzen,um Schiffe zu bauen,aber Gwenderon,der Held von Hofe Oros,soll diesen Frevel verhindern.

Bedrückender und schwermütiger Trilogie-Auftrakt. Wenn auch spannend, war es wahrlich kein Lesevergnügen im Sinne des Wortes.

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    Das Herz des Waldes 01. Gwenderon
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. September 2014 um 19:01

    Schon von Kindesbeinen an bin ich ein Freund phantastischer Geschichten und Erzählungen. War es in jungen Jahren eher der sanfte Horror, der mich faszinierte und der mir den Weg in die phantastische Literatur ebnete, so kamen später die Welten der Magier, Elfen, Zwerge und wackeren Helden hinzu. So habe ich mir nun auch die Saga „Das Herz des Waldes“ von Wolfgang Hohlbein vorgenommen. Der Autor Der Schriftsteller Wolfgang Hohlbein (Jahrgang 1953) ist einer der erfolgreichsten deutschen Autoren des Fantasy-Genres, der auch in verschiedenen anderen Stilrichtungen unterwegs ist. So gehören Kinderbücher oder Abenteuerromane genauso zu seinem Repertoire, wie Science-Fiction oder Filmbücher. Er ist beispielsweise einer der führenden Autoren der Romanserien von „Stargate SG-1“ oder „Indiana Jones“. Er selbst sagt von sich, dass er lediglich Unterhaltsliteratur ohne allzu hohen schriftstellerischen Anspruch schreibt. Es seien lediglich Geschichten, die er selbst gerne lesen würde. Damit trifft er auf jeden Fall den Geschmack eines Millionen-Publikums. Eine klassische Fantasy-Handlung Der Roman „Gwenderon“ ist der erste Teil der dreilteiligen Saga „Das Herz des Waldes“, die vom Kampf zwischen Menschen und Magiern um den Schwarzeichenwald handelt. Inmitten dieses Waldes, dem magische Kräfte nachgesagt werden, liegt die Burg Hochwalden, von der aus der alte König Oro seine schützende Hand über die Bewohner hält. Oros Waffenmeister Gwenderon befindet sich gemeinsam mit seinen Soldaten auf dem Rückweg nach Hochwalden. Sie eskortieren im Auftrag des Königs Prinz Cavin nach Hause, der acht Jahre in der Ferne studiert hat, um bald das Zepter von Oro zu übernehmen. Während Gwenderon durch den düsteren Wald reist und es angesichts einer nicht greifbaren aber dennoch immer deutlicher spürbaren Gefahr zu ungewöhnlichen Allianzen kommt, versucht sich Oro den Bedrängungen des Magiers Lassar zu erwehren, der unbedingt das Holz des Schwarzeichenwaldes benötigt, um daraus Kriegsschiffe zu bauen. Niemand kann sich vorstellen, dass Lassar es wagen würde, Hochwalden anzugreifen, da sonst alle umliegenden Länder gegen ihn in den Krieg ziehen würden. Doch die Verschlagenheit des schwarzen Magiers ist unberechenbar und seine Tricks unerschöpflich. Bedrückend fast bis zur Unerträglichkeit Das Buch „Gwenderon“ ist mit 160 nicht einmal allzu eng beschriebenen Seiten recht kurz, und das war auch gut so. Denn so manches mal musste ich mich zwingen, auf die nächste Seite zu blättern und der Geschichte weiter zu folgen. Dies lag keineswegs daran, dass die Handlung nicht spannend wäre oder mir der Schreibstil nicht gefallen hätte. Nein, es war die düstere Stimmung, die Hohlbein mit jedem Wort, jeder Beschreibung und jeder Szene erzeugt. Durch geschickte Wortwahl gelingt es dem Autor, den Leser in eine Welt zu entführen, die keinen Raum für helle, leuchtende Plätze, lachende Menschen oder entspannte Szenen hat. Jede Zeile des Buches strahlt eine bedrohliche Tristesse aus, die fast schon körperlich spürbar ist. Schwarz und grau sind die einzigen Farben, Nebel, Schatten, Schemen oder Tod die Vokabeln, die von Hohlbein zu einer Odyssee des Grauens gesponnen werden und dazu führen, dass ich so manches mal frustriert das Buch zur Seite legte. Hoffnung keimt bis zum Schluss nicht auf und man rechnet im Laufe der Geschichte auch gar nicht mehr mit einem Happy End. Es wird eine Atmosphäre der Angst geschaffen, die auf den Leser überspringt. In dem gleichfalls bedrückenden Chaos des Showdowns verliert der potenzielle Held Gwenderon endgültig seinen Heldenstatus, den er eigentlich während des gesamten Handlungsstrangs nicht so recht aufbauen konnte, und formuliert seine Hilflosigkeit in immer neuen Fragen, deren Beantwortung letztendlich nur zusätzlichen Frust erzeugt. So bleibt das Ende offen und der Leser ohne zufriedenstellende Auflösung. Doch ich befürchte, dass auch die Fortsetzungen „Cavin“ und „Megidda“, wenn auch spannend, so doch ebenso wenig lichtdurchflutet sein werden, wie das undurchdringliche und geheimnisvolle Unterholz des Schwarzeichenwaldes in „Gwenderon“. Fazit Das Buch als „Lesevergnügen“ zu bezeichnen, würde den Gefühlen, die ich bei der Lektüre empfand nicht einmal annähernd gerecht. „Gwenderon“ ist spannend, erzählt aber keine außergewöhnliche Geschichte. Die eigentlichen Helden stehen in der zweiten Reihe und man bemerkt sie erst, wenn sie plötzlich, wie aus dem Nichts auftauchen. Die Charaktere sind für das Fantasy-Genre klassisch: Es gibt Kämpfer, Zwerge, Waldläufer, Monster, Magier, einen König und einen verzogenen Prinzen. Das Verhalten dieser Figuren ist oft stereotyp und berechenbar. So ist das Buch als Start einer Trilogie durchaus geeignet, doch muss man schon ein wenig masochistisch veranlagt sein, wenn man mit dem nächsten Teil erneut die Flut des Negativen über sich ergehen lassen will. Ich werde es, wenn etwas Zeit ins Land gegangen ist, sicherlich tun, doch mit eher gemischten Gefühlen. Ich kann nämlich nicht aus vollem Herzen behaupten, dass mir das Buch gefallen hat. Zu trist und und bedrückend war der Erzählstil. Wer aber die durchgängig düstere Ausstrahlung des Romans als atmosphärisch betrachtet, dem mag das Buch vielleicht sogar gefallen.

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