Wolfgang Hohlbein Das Siegel

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Inhaltsangabe zu „Das Siegel“ von Wolfgang Hohlbein

Mit dem ersten Licht des neuen Tages kam Land in Sicht. Aber noch war für die erschöpften Gefangenen, die im Inneren des Sklavenschiffes schmachteten, an eine Flucht nicht zu denken. Zu leichtgläubig waren sie in Pisa dem Sklavenhändler Paltieri ins Netz gegangen. Unter ihnen befindet sich auch Ulrich von Wolfenstein. Er hat seine fränkische Heimat verlassen und sich einer Schar von Kreuzfahrern angeschlossen. Das Heilige Land jedoch, in das sie ziehen wollten, sollten sie nun als Sklaven betreten. So kommt für Ulrich von Anfang an alles ganz anders, als er es sich vorgestellt hat. Das Abenteuer, zu dem er aufgebrochen ist, wird gefährlicher als erwartet. Man schreibt das Jahr 1187 - noch ist Jerusalem in den Händen der Christen. Doch sein König - Guido von Lusignan - ist schwach. Schon rüstet Sultan Saladin zur Schlacht. Die sichere Niederlage der Christen vor Augen, verbünden sich einige Templer und Kreuzritter mit den berüchtigten Haschischin, die von Christen und Sarazenen gleichermaßen gefürchtet und gehasst werden. Da landet Paltieris Sklavenschiff im riesigen Hafen von Alexandria, und Ulrich wird zum Mittelpunkt einer gefährlichen Intrige. Krieg und Frieden stehen auf dem Spiel, in dem die Verschwörer alle Hoffnungen auf den Jungen setzen. Ulrich gerät in die Hände des geheimnisvollen Alten vom Berge, Oberhaupt aller Haschischin, der mit magischen Kräften Ulrich einen fremden Willen aufzuzwingen versucht. Doch der entscheidende Kampf zwischen Christen und Sarazenen ist nicht mehr zu verhindern. Bei den Hörnern von Hattin prallen die riesigen Heere von König Guido und Sultan Saladin aufeinander. In der grausamen Schlacht wird nicht nur das Schicksal von Jerusalem, sondern auch Ulrichs weiterer Weg besiegelt. Er verlässt den blutigen Schauplatz als junger Tempelritter, der den kostbarsten und geheimen Schatz des Ritterordens, das Siegel, in Sicherheit zu bringen hat.

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  • Das Siegel

    Das Siegel
    Themistokeles

    Themistokeles

    29. December 2015 um 22:00

    Das Buch habe ich zum ersten Mal vor Jahren gelesen. Erinnere ich mich an meine Empfindungen von damals, muss ich gestehen, dass ich das Buch damals zwar nicht als eins der besten Hohlbeins empfand, jedoch durchaus mochte. Jetzt mit einigem Abstand zu meinem jugendlichen Ich, kann deutlich sagen, dass das Buch durchauslesbar, aber nicht wirklich gut ist. Vieles geschieht einfach zu schnell, bei einigem gibt es einfach zu wenig Informationen. Allgemein ist es einfach alles zu schnell erzählt, trotzdem die Geschichte fast vierhundert Seiten einnimmt. Vor allen Dingen ist es einfach so, dass mir, trotzdem man bei Büchern Hohlbeins mit phantastischen Elementen rechnen muss, in diesem Fall hier dieser Aspekt ein bisschen zu viel. Es will einfach nicht so recht zum Rest der Geschichte passen. Allgemein hätte man einfach Vieles viel besser mit normalen Erklärungen, ohne Übersinnliches, erklären können. Vor allen Dingen die Beschreibungen vom Alten vom Berge ect., waren für mich einfach etwas zu viel. Auch, welche Widerstandskraft Ulrich haben soll, wo alle anderen von ihm beeinflusst werden. Jedoch lässt sich das Buch durchaus gut lesen und es ist auch nicht so, dass man es als vollkommen langweilig bezeichnen kann, es gab nur einfach einige Stellen, an denen ich mich durchaus gefragt habe, warum so viele Wiederholungen jetzt sein müssen, unter anderem als immer wieder darauf herumgeritten wurde, dass Ulrich sich aufgrund der Reise durch die Wüste ausgetrocknet fühlt. Einen Satz in diese Richtung, jeden zweiten Satz lesen zu müssen, war doch ein wenig anstrengend. Von daher ist es leider so, dass ein geschichtlich eigentlich sehr interssanter Konflikt hier ein bisschen zu sehr in die Fantasy-Richtung gezogen und dabei auch noch so eingebettet wird, dass es nicht wirklich stimmig für mich sein wollte, auch wenn Hohlbein durchaus auch hier, wie in vielen Seiner Werke sein Talent zum Erzählen beweist, wenn auch nicht wirklich ausschöpfen kann und mir einiges nicht so wirklich gefallen mochte. Auch Ulrich ist ein Charakter, mit dem ich nur bedingt warm werden konnte. Vielleicht auch, weil manches so abgehackt berichtet wird, dass er einfach zu viel zu schnell lernt. Zu viel zu schnell kann, obwohl eigentlich doch mehr Zeit vergeht, was einem beim Lesen aber nicht so richtig bewusst wird. Oder er ist doch ein Wunderknabe und ich hatte mit meiner Empfindung recht. Alles in allem kein ganz schlechtes Buch, aber auch nicht wirklich gut, sondern manchmal etwas anstrengend, aber durchaus lesbar.

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  • Rezension zu "Das Siegel" von Wolfgang Hohlbein

    Das Siegel
    cvcoconut

    cvcoconut

    26. July 2011 um 15:06

    Was soll man sagen? Hat man ein Buch von Hohlbein über den Orient gelesen, kennt man alle. Die Hauptfigur ist zwar einen andere, aber die Nebenfiguren sind meist die gleichen. Es sind viele Situationen die einem bekannt vorkommen und an manchen Stellen weiß man im Vorfeld schon wie es weitergeht. Es sind auch oft Stellen die an andere Bücher oder Filme erinnern. Was den Inhalt angeht, ist mal wieder ein Kind, was auf sich allein gestellt im fernen Land ankommt, entführt wird und dann von den Guten gerettet, weil es eine wichtige Aufagbe hat. Ich lese zwar gerne historische Romane, auch gern über Jerusalem oder Ägypten, aber hier war ich doch recht enttäuscht.

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  • Rezension zu "Das Siegel" von Wolfgang Hohlbein

    Das Siegel
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    14. August 2010 um 12:06

    Ulrich von Wolfenstein kommt mit dem Schiff nach Alexandria. Er wollte als Kreuzfahrer ins Heilige Land ziehen, und betritt es nun als Sklave. Schon bald ist er Mittelpunkt einer Intrige, in der Tempelritter und Sarazenen die Hauptrolle spielen. Wolfgang Hohlbeins - von mir bis jetzt gelesene - Ausflüge in die historische Welt sind allesamt gelungen. Ulrich wirkt glaubwürdig. Die Geschichte scheint gut recherchiert. Mehr davon.

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  • Rezension zu "Das Siegel" von Wolfgang Hohlbein

    Das Siegel
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    24. May 2009 um 15:42

    Sehr realistisch schreibt Hohlbein diesen Roman und lässt sicher hier und da auch seine Fantasie mit einfließen, was aber nicht großartig auffällt. Die Geschichte ist in sich schlüssig und einzigartig zu lesen!

  • Rezension zu "Das Siegel" von Wolfgang Hohlbein

    Das Siegel
    Laupi

    Laupi

    01. February 2008 um 22:50

    Spannender und packender Roman über die Kreuzzüge, der - wie für Hohlbein in diesem Genre üblich - den großartigen Mix aus historischer Plausibilität und fantastischem Abenteuer schafft.