Der Inquisitor

von Wolfgang Hohlbein 
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Der Inquisitor
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Hexen, Teufel, schwarze Magie und Tote. Alles was eine gute Geschichte braucht mit historischem Hintergrund! Leicht gruselig und brutal!

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Ich habe mit dem Protagonisten sehr mitgefühlt und fand es einfach klasse.

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Inhaltsangabe zu "Der Inquisitor"

Deutschland im finsteren Mittelalter: Der Inquisitor Tobias wird in eine entlegene Stadt im Norden des Reiches gerufen. Schreckliche Dinge geschehen in Buchenfeld - das Korn verfault, das Wasser ist vergiftet, und Kinder kommen mit Missbildungen auf die Welt. Das Volk glaubt zu wissen, wer die Schuld an allem Leid trägt: Katrin, die Frau des Apothekers. Nur zögernd nimmt Tobias die Untersuchungen auf, denn er kennt die angebliche Hexe - und hat sie einst geliebt ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783404152032
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:460 Seiten
Verlag:Bastei Lübbe
Erscheinungsdatum:21.09.2004
Das aktuelle Hörbuch ist am 16.10.2007 bei Lübbe erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    HexeNadinevor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ich habe mit dem Protagonisten sehr mitgefühlt und fand es einfach klasse.
    Rezension zu "Der Inquisitor" von Wolfgang Hohlbein

    Biografie des Autors:

    Wolfgang Hohlbein, am 15. August 1953 in Weimar geboren, lebt mit seiner Frau Heike und seinen sechs Kindern, umgeben von einer Schar Katzen, Hunde und anderer Haustiere, in der Nähe von Neuss. Mitte der fünfziger Jahre kam Hohlbeins Familie in den Westen und schlug ihr Domizil in Krefeld auf. In Krefeld absolvierte Wolfgang Hohlbein seine Schule und später eine Ausbildung zum Industriekaufmann. Zeitweise hielt er sich durch Nebenjobs, wie etwa als Nachtwächter, über Wasser.Wolfgang Hohlbein ist ein Erzähler, es reizt ihn nicht nur die Lust am Fabulieren, sondern auch das freie Spiel mit ungewöhnlichen Ideen und fantastischen Einfällen.
    Er ist ein Workaholic, der in der Zeit von Mitternacht bis in die frühen Morgenstunden arbeitet. Sieben Tage in der Woche legt er selbst in seinen seltenen Urlauben kaum den Stift aus der Hand. "So ist das eben, wenn man das große Glück hat, aus seinem Hobby einen Beruf machen zu können", bemerkt er selbst dazu.
    Laut einer Aufstellung in Focus (Nr. 40, November 2006) liegt die Gesamtauflage von Wolfgang Hohlbein bei 35 Millionen Exemplaren. Er ist damit "einer der erfolgreichsten deutschen Autoren der Gegenwart". Der Wegbereiter neuer deutscher Phantastik und Fantasy wurde bislang in 34 Sprachen übersetzt. Er hat bereits 160 Romane verfasst, den überwiegenden Teil alleine, etliche Kinder- und Jugendbücher gemeinsam mit seiner Frau Heike und einige wenige Erwachsenenromane mit Co-Autoren.
    Zahlreiche Preise und Auszeichnungen hat Wolfgang Hohlbein erhalten. Vom "Preis der Leseratten" 1983 bis zum "Bester Autor National" Deutscher Phantastik-Preis 2004, dem "Sondermann-Preis" auf der Buchmesse 2005 und dem "Nyctalus" im November 2005.
    Inzwischen fördert Hohlbein auf verschiedene Weise selbst Nachwuchstalente. Die Nachwuchsförderung liegt ihm besonders am Herzen. "Wer in seiner schreiberischen Karriere am Anfang steht, tut sich oft sehr schwer, einen Verlag zu finden", weiß Hohlbein aus eigener Erfahrung.
     

    Klappentext:

    Deutschland im finsteren Mittelalter: Schreckliche Dinge geschehen in Buchenfeld - das Korn verfault, das Wasser ist vergiftet, und Kinder kommen mit Missbildungen auf die Welt. Das Volk glaubt zu wissen, wer die Schuld an allem Leid trägt: Katrin, die Frau des Apothekers. Nur zögerlich nimmt Tobias, der Inquisitor die Untersuchungen auf, denn er kennt die angebliche Hexe - und hat sie einst geliebt.

     

                              Der Inquisitor

                                     Erstausgabe 1995 /415 Seiten
      "Er hatte drei Tage gebraucht für den Weg von Lübeck bis Buchenfeld – zwei weniger, als er veranschlagt hatte, denn recht häufig war er von freundlichen Menschen mitgenommen worden; von Fall zu Fall auf einem Fuhrwerk oder auf der gepolsterten Bank einer Kutsche - einmal sogar auf einem Ochsen, der die Gestalt in der Kutte mißtrauisch aus seinen dunklen Augen gemustert hatte."

     

    Meine Meinung:
    Der Autor ist mir vom Namen her sehr bekannt und ich wurde auch bei diesem Buch nicht enttäuscht. Der Schreibstil war gut zu lesen und die Charaktere ausgearbeitet. Mit den Protagonisten bin ich schnell warm geworden und habe sehr mit ihnen mitgefühlt. Sowohl Katrin, als auch Tobias fand ich besonders anziehend und sympathisch. Die Geschichte nimmt einen völlig anderen Lauf, als man es erwartet und wird immer verstrickter, was ich ziemlich spannend fand. Das Buch endet mitten im Geschehen und unvermittelt, aber mit Auflösung aller Rätsel und Antworten auf alle Fragen. Die Idee zu der Geschichte finde ich unglaublich gut und es spricht mich absolut an, es wäre nur schön gewesen, wenn noch etwas mehr Herz und Liebe aufgekommen wäre, statt hauptsächlich nur Krimi.

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    Ines_Muellers avatar
    Ines_Muellervor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Ein wunderschöner Schreibstil und eine düstere Atmosphäre, selten habe ich einen so guten Hohlbein gelesen.
    Rezension zu "Der Inquisitor" von Wolfgang Hohlbein

    "Zuerst war es nur ein Gefühl, ein schwer zu greifendes Unbehagen, wie die Berührung einer fremden Hand, die unangenehm war, ohne dass man sagen konnte, warum."

    Mit Wolfgang Holbein ist es bei mir so eine Sache: Entweder können mir seine Bücher überhaupt nicht zusagen oder es gelingt ihm, mich mit seinen Geschichten zu bezaubert. Und glücklicherweise gehört "Der Inquisitor" zu letzterem.

    Schon als ich das Buch aufschlug und die erste Seite las, war ich hin und weg. Ein toller Schreibstil und eine düstere Atmosphäre ließen mich sofort meine Umgebung vergessen und tiefer eintauchen - ich war verzaubert. Eine Atmosphäre zu erschaffen, gelingt meiner Meinung nach nur noch wenigen Autoren, umso erfreulicher also, dass Herr Hohlbein uns gekonnt in die düstere Welt des Mittelalters entführt.

    Protagonist ist der Inquisitor Tobias, der im Gegensatz zu vielen seiner Zeitgenossen Menschlichkeit zeigt und auf den Leser sehr aufgeklärt wirkt, womit er sich schon bald einen Platz in meinem Herzen erschlich. Dagegen blieben die restlichen Charaktere flach und etwas farblos, aber auf seine eigene Art und Weise passt dies sehr gut zu Geschichte.

    Denn der Inquisitor ist dem Auftrag der Kirche gefolgt, um in Buchenfeld seltsame Ereignisse aufzuklären. Dass er dabei immer wieder auf eine Mauer des Schweigens stößt, lässt die Undetailliertheit der Charaktere verständlich erscheinen. Ebenfalls gut gelungen ist in diesem Zusammenhang die Stimmung, die über der Stadt schwebt. Mit wenigen Worten, aber dem ein oder anderen seltsamen Ereignis, dem Tobias beiwohnt, gelingt es dem Autoren, eine düstere, bedrückende Atmosphäre aufzubauen, sodass der Leser es kaum erwarten kann, dass das Rätsel gelöst wird. 

    Das Spannungbogen steigt immer mehr, bis er sich schließlich in einer überzeugenden Auflösung des Rätsels mündet, das mich persönlich sehr überrascht hat. Womit, das müsst ihr selbst herausfinden! Außerdem konnte mich das Ende sehr überzeugen, da es gleichzeitig offen und abgeschlossen ist. Das ist schwer zu erklären, trotzdem möchte ich nicht genauer darauf eingehen, um nicht zu viel zu verraten.

    Fazit: Ein atmosphärisches, düsteres Werk von Wolfgang Hohlbein, das in mir nicht nur die Lust auf historische Romane geweckt hat, sondern auch mit seinem sehr speziellen Ende Stoff zum Nachdenken gibt. 



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    katzekatzekatzes avatar
    katzekatzekatzevor 5 Jahren
    Rezension "Der Inquisitor"

    Ich habe dieses Buch jetzt nach Jahren ein zweites Mal gelesen, weil ich mich partout nicht mehr an den Inhalt erinnern konnte und sehe, dass es mir sehr schwerfällt, eine Bewertung zu treffen.
    Das Buch liest sich zwar flüssig, aber gleichzeitig stellenweise schleppend, so richtig passiert nichts, bis auf die letzten paar Seiten, wo dann aufgelöst wird und man dann mit einem irgendwie unbefriedigenden Gefühl zurückbleibt.
    Die Charaktere sind nicht sonderlich gut ausgearbeitet - mir fiel es sehr schwer, sie mir bildlich vorzustellen, den Charakter Katrin würde ich schon fast als flach bezeichnen.
    Die Auflösung hingegen gefiel mir ganz gut, nur hätte ich mir da irgendwie ein größeres Finale Grande gewünscht - es floss nämlich genauso dahin, wie das gesamte Buch bereits.
    Wie gesagt, es fällt mir sehr schwer, dieses Buch zu bewerten. Ich sehe es auch nicht als historischen Roman - dazu fehlen mir sowohl zeitangaben, als auch einfach das Flair des Mittelalters  - das Mittelalter erstreckt sich über mehrere Jahrhunderte, für mich las es sich eher wie ein mittelalterlich angehauchter Fantasyroman.
    Wirklich überzeugend fand ich das Buch leider nicht.

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    melli.die.zahnfees avatar
    melli.die.zahnfeevor 6 Jahren
    Rezension zu "Der Inquisitor" von Wolfgang Hohlbein

    Deutschland im finsteren Mittelalter: Der Inquisitor Tobias wird in eine entlegene Stadt im Norden des Reiches gerufen. Schreckliche Dinge geschehen im Buchenfeld - das Korn verfault, das Wasser ist vergiftet, und die Kinder kommen mit Mißbildungen auf die Welt. Das Volk von Buchenfeld glaubt zu wissen, wer die Schuld an all dem Leid trägt: Katrin, die Frau des Apothekers. Nur zögernd nimmt Tobias die Untersuchungen auf, denn er kennt die angebliche Hexe - und hat sie einst geliebt.

    Ein historischer Liebesroman von Wolfgang Hohlbein...okay nicht schlecht....aber auch nicht atemberaubend, pageturnend. Der Stil lässt sich gut lesen, man merkt genau das der Autor routiniert ist aber alles ist ein bisschen bieder und vorhersehbar.Außerdem inquisiert ( was ist das Verb zu Inquisitor grübel ) Tobias so recht niemanden, von daher ist der Titel ein wenig reißerisch, da ganz klar die Liebesgeschichte im Vordergrund steht.Aber für ein paar flauschige Stunden in der Badewanne bestens geeignet

    Nachtrag : in­qui­rie­ren lt Duden das gesuchte Verb, und ich stelle immer wieder fest ....lesen bildet gg

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    LaDragonias avatar
    LaDragoniavor 6 Jahren
    Rezension zu "Der Inquisitor" von Wolfgang Hohlbein

    Zum Inhalt:
    Deutschland zur Zeit der Hexenverbrennungen. Pater Tobias wird nach Buchenfeld, einer kleinen Stadt im Norden des Landes, als Inquisitor berufen. Dort sollen die Brunnen von einer Hexe vergiftet worden sein. Ebenso soll sie schuld an Missernten, Missgeburten bei Säuglingen und anderen schrecklichen Dingen sein.
    .
    Als der Pater in Buchenfeld ankommt wird er nicht wirklich freundlich empfangen. Er bemerkt sehr schnell dass in dieser merkwürdig stillen Stadt nicht alles mit rechten Dingen zuzugehen scheint. Diese Stadt scheint einige dunkle Geheimnisse zu bergen. Als er dann zu der vermeintlichen Hexe geführt wird, glaubt er seinen Augen nicht zu trauen. Er kennt diese Frau, denn Kathrin war einst seine große Liebe.
    .
    Wird es Pater Tobias gelingen, seine Jugendliebe vor dem Scheiterhaufen zu retten? Und wird er aufklären, warum der unheimliche Pfuhl im Wald nachts leuchtet und welche merkwürdigen Wesen die Bewohner der Stadt nachts in Angst und Schrecken versetzen?
    .
    Meine Meinung:
    Ein Ausflug Wolfgang Hohlbeins in das historische Genre, aber deshalb nicht unbedingt so sehr viel schlechter als seine fantastischen Romane. Er schafft es wie immer von Anfang an eine Spannung aufzubauen die sich eigentlich auch überwiegend durch das ganze Buch hindurch halten kann. Aber trotz allem muss ich zugeben, dass mich das Buch nicht so sehr gefesselt hat, wie so manch anderer Roman von ihm.
    .
    Die meisten Charaktere hält er durch das Buch hindurch sehr undurchsichtig, so das man wirklich bis zum Ende hin nie genau weiß, wer gehört jetzt zu den Guten und wer nicht. Dafür scheint sein Protagonist Tobias das Herz auf dem rechten Fleck zu haben, wenn er auch manches Mal ein wenig naiv rüber kommt.
    .
    Was mich an dem Buch allerdings sehr gestört hat, ist dieser regelrechte Cliffhanger am Ende. Man weiß nicht wie es ausgeht und dabei scheint es ja keinen Fortsetzungsroman zu geben. Das war auch einer der Gründe weshalb dieses Buch von mir nur drei Sterne bekommt.

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    cvcoconuts avatar
    cvcoconutvor 7 Jahren
    Rezension zu "Der Inquisitor" von Wolfgang Hohlbein

    Ich lese ja eigentlich historische Bücher sehr sehr gerne. Aber ich muss sagen, ich hab mir unter dem ein bisschen was anderes vorgestellt. Es ist aus der Sicht eines Inquisitors geschrieben. Er geht jahrelange treu seinen Diensten nach bis er in eine Stadt gerufen wird, um einer Hexe nachzugehen. Doch dies war seine große Liebe. Ich hätte gern mehr über die ganzen Verhörmethoden erfahren, wie das alles abläuft. Wie und warum Menschen verurteilt werden. Und davon ist überhaupt nichts geschrieben. Im Prinzip ist es eine Liebesgeschichte im Mittelalter, hat aber nur annährend etwas mit der Inquisition zu tun.

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    Knusperflockes avatar
    Knusperflockevor 7 Jahren
    Rezension zu "Der Inquisitor" von Wolfgang Hohlbein

    Deutschland im finsteren Mittelalter: Schreckliche Dinge geschehen in Buchenfeld - das Korn verfault, das Wasser ist vergiftet, und Kinder kommen mit Missbildungen auf die Welt. Das Volk glaubt zu wissen, wer die Schuld an allem Leid trägt: Katrin, die Frau des Apothekers. Nur zögerlich nimmt Tobias, der Inquisitor die Untersuchungen auf, denn er kennt die angebliche Hexe - und hat sie einst geliebt.

    Ich bin ein bisschen skeptisch an dieses Buch rangegangen, da ich von Hohlbein-Bücher noch nicht sehr begeistert war. Aber dieses Buch ist wirklich spannend
    . EIne Frau die als Hexe bezeichnet wird und ein Mönch, der sie einst geliebt hat und immer noch liebt.
    Die Geschichte erzählt von unheimlichen Gestalten die in der Nacht ihr unwesen treiben. Alle Menschen im Buchenfeld haben angst vor den unheimlichen Wesen und trauen sich auch nicht den Mönch in das dunkle Geheimnis mit einzuweihen.
    Welche Geihmnisse zum Ende hin aufgedeckt werden, ist wirklich faszinierend. Mit einigen Sachen hatte ich schon gerechnet, aber doch hat mich der größte Teil sehr überrascht. Das Buch war so spannend, dass ich dann doch schon ein oder zwei schlaflose Nächte hatte ;) (Zum Teil, weil ich nicht aufhören konnte zu lesen und weil ich angst vor den Gestalten hatte:))

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Jahren
    Rezension zu "Der Inquisitor" von Wolfgang Hohlbein

    Treibt eine Hexe ihr Unwesen in Buchenfeld? Verfaultes Korn und vergiftetes Wasser, missgebildete Kinder. Der Inquisitor Tobias versucht, den Mysterien auf die Spur zu kommen. Katrin, die Apothekersfrau, wird verdächtig, für die unheimlichen Vorgänge verantwortlich zu sein.
    Doch Tobias zögert. Ist Katrin wirklich daran schuld. Schließlich hat er die Frau mal geliebt.
    Wolfgang Hohlbeins Ausflug in die historische Welt hat mir persönlich nicht so gut gefallen. Der Verlauf der Geschichte war vorhersehbar und gegen Mitte des Buches wusste ich auch, wie es enden wird.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Jahren
    Rezension zu "Der Inquisitor" von Wolfgang Hohlbein

    Ein super Buch.
    Ich konnte es garnicht mehr weg legen, bin teilweise darunter eingeschlafen. Leider ist es schon wieder viel zu lange her das ich es gelesen habe! Muss ich mal wieder nacholen.
    Die Geschichte ist wirklich super geschrieben und es bleibt bis zum Schluss spannend. Der Anfang zieht sich etwas, also Tobias nach Buchnfeld reist aber als er die erste schreckliche Begegnung macht wird es schlagartig spannend und mann kann nicht wieder aufhören zu lesen.

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    JuliaOs avatar
    JuliaOvor 10 Jahren
    Rezension zu "Der Inquisitor" von Wolfgang Hohlbein

    In einem kleinen Dorf im Norden Deutschlands wird eine junge Frau der Hexerei angeklagt. Um die Vorwürfe zu prüfen und gegebenenfalls einen Prozeß zu führen, wird der junge Inquisitor Tobias in das Dorf geschickt. Schon als er in das Dorf hinein geht, bemerkt er einen sonderbaren Geruch, der die Stadt umhüllt (also ganz so wie die industrielle Dunstglocke im Ruhrgebiet). Die junge Frau soll für diesen Geruch verantwortlich sein, sie soll die Brunnen vergiftet und ihren Mann getötet haben.

    Die vermeindliche Hexe wird in einem Turm gefangen gehalten. An die Wand gekettet und seit Tagen sich selbst überlassen, ohne Nahrung und Möglichkeiten, menschlichen Bedürfnissen nachzugehen, wird sie von Tobias in einem Mitleid erregenden Zustand aufgefunden. Er erkennt sie wieder. Sie ist die Frau, die er einst liebte. Wegen ihr ging er ins Kloster, wurde Inquisitor. Wegen ihr muß er nun die Vorwürfe gegen sie untersuchen, ihr womöglich den Prozeß machen, sie richten...

    Hat mir sehr gut gefallen! Teilweise gruselig (für mich - also höchstwahrscheinlich nicht für den Rest der Welt, den ich bin die Paranoia vorm Herrn...)

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