Wolfgang Hohlbein Der Machdi

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Inhaltsangabe zu „Der Machdi“ von Wolfgang Hohlbein

Die beiden Unsterblichen Andrej und Abu Dun hat es nach Konstantinopel verschlagen. Dort treibt ein rätselhafter Prophet sein Unwesen, der von seinen Anhängern als der Machdi bezeichnet wird. Es heißt, er könne jeden in seinen Bann ziehen und es sei unmöglich, ihn zu töten. Ist der Unbekannte etwa selbst ein Unsterblicher? In höchster Not bittet Sultan Süleyman Andrej und Abu Dun um Hilfe. Sie sollen den Machdi aufspüren und ihm das Handwerk legen. Doch das ist keine leichte Aufgabe, denn der fremde Prophet wird von fanatischen Kämpfern beschützt, die für ihn ohne Zögern ihr Leben geben. Als Andrej und Abu Dun merken, über welch außergewöhnliche Fähigkeiten sie verfügen, ist es schon fast zu spät.

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  • Ein spannendes Abenteuer

    Der Machdi
    Blacksally

    Blacksally

    08. February 2015 um 13:47

    Das Cover: Ich persönlich mag das Cover nicht so, auch wenn es sehr gut zur Geschichte passt. Ich mag den Zeichenstil an sich sehr gerne, nur den Mann fine ich jetzt nicht wirklich ansprechend ^^ Die Protagonisten: Andrej: Er ist ein Hexenmeister und man merkt ihm an das er das sagen hat. Er kommt eher dominant rüber, ist aber ein netter Kerl. Ich fand sein Charakter ist eine gute Mischung aus allem. Er hat das sagen, aber ich gleichzeitig freundlich, er bewahrt einen kühlen Kopf in Gefahrensituationen und ist sympathisch. Abu Dun: Er ist Andrejs Freund. Ein großer, dunkelhäutiger Mann der seinen Herrn beschützt. An sich mochte ich Abu Dun nicht so gerne, er war eher unberechenbar und ich wusste nicht recht wie ich ihn zu nehmen habe. Der Schreibstil: Typisch Hohlbein (sofern man schon etwas von ihm gelesen hat). Ich mag den Schreibstil an sich sehr gerne, aber manchmal gibt es Szenen, bei denen man denkt: Hey das war doch vorhin schonmal genauso da gestanden. Oft gleichen sich die Sätze sehr. Aber dafür gibts umso mehr Spannung und tolle Ereignisse, die man so garnicht erwartet hat. Der Autor: Wolfgang Hohlbein, 1953 in Weimar geboren, ist der erfolgreichste deutschsprachige Fantasy-Autor. Der Durchbruch gelang ihm 1982 mit dem Jugendbuch Märchenmond, für das er den Phantastik-Preis der Stadt Wetzlar erhielt. Seither hat er über 150 Romane, Kinder- und Jugendbücher sowie Drehbücher verfasst. Hohlbein lebt mit seiner Frau und Co-Autorin Heike und seinen Kindern am Niederrhein. Mein Fazit: Ein sehr interessantes Buch das mir gut gefallen hat. Für alle Hohlbein-Fans natürlich ein muss. Die Geschichte war mal etwas neues und erfrischendes. Ich bin froh die Geschichte gelesen zu haben, denn dieses Abenteuer war schon echt etwas tolles zum Lesen.

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  • Rezension; Die Chronik der Unsterblichen 13 - Der Machdi von Wolfgang Hohlbein

    Der Machdi
    Trollkjerring

    Trollkjerring

    18. March 2014 um 08:08

    Inhalt Im Hexenkessel von Konstantinopel werden die beiden Unsterblichen Andrej Delany und Abu Dun in den erbitterten Kampf zwischen Sultan Süleyman und einem aufständischen Propheten hineingezogen, der von seinen Anhängern der Machdi genannt wird. Als Abu Duns Leben in Gefahr gerät, schliessen sie sich den Truppen des Sulzans an, um den geheimnisvollen Machdi in seinem Versteck aufzustöbern. Er allein kann Abu Dun retten und verhindern, dass dieser zu einem Dämon wird... Rezension Nach langer, langer Zeit habe ich den 13. Band der Chronik der Unsterblichen-Reihe endlich aus seiner Folie ausgepackt und gelesen. Früher habe ich diese Reihe regelrecht verschlungen aber nach inzwischen über zehn Bändern, ändert sich das dann doch etwas. Anfangs hatte ich etwas Angst, dass ich nicht wieder in die Geschichte hinein finden würde aber nach den ersten 20-30 Seiten verging das schnell wieder und ich fand mich wieder ziemlich zurecht. Ich könnte jetzt zwar nicht mehr alles zuteilen und sagen was genau in welchem Band passiert war, mein Mann kann mir da manchmal einen Erinnerungskick geben. Ich konnte ihn damals ebenfalls für diese Reihe begeistern, er hört die Bücher allerdings lieber. ;) Manchmal wenn er mir erzählt was in seinem aktuellen Band gerade passiert ist und mir dazu noch Fragen stellt, komme ich mir da dann doch etwas doof vor, weil ich da teils überhaupt keine Ahnung mehr habe. Ich finde aber es ist verzeihbar, da ich die ersten Bände vor über 5 Jahren gelesen hatte. Ich muss sagen, dass es mich doch immer wieder staunen lässt, wie Wolfgang Hohlbein es auch nach über zehn Bändern noch schafft, die Geschichte spannend zu halten und immer wieder neue Ideen für die Abenteuer von Andrej und Abu Dun entwickeln zu können. Er hat es auch hier wieder geschafft, die Geschichte spannend und voller Ereignisse zu schreiben. Ich empfand es zwar an manchen Stellen etwas langatmig, was durch die Dicke des Buches noch etwas verstärkt wurde. Auch waren mir teilweise die Dialoge zwischen Andrej und Abu Dun sehr bekannt aber das ist ja auch kein Wunder bei so vielen Bändern. Es gibt halt einfach Dialoge die wiederholen sich, sei es nur wie sie einander aufziehen. Etwas was ich Hohlbein einfach lassen muss, sind seine Beschreibungen. Besonders diejenigen, welche sich um Abu Dun drehen. Ich konnte mir den Nubier regelrecht vorstellen wie er teilweise tobend und wie ein tollwütiges Vieh über alles hinwegfegt. Bei diesen Vorstellungen musste ich immer für mich schmunzeln. Abu Dun ist mir ein sehr sympathischer Charakter und mit seiner Art und Weise wie er manche Situation noch herausfordert und so manche noch verschlimmert ist einfach köstlich. Trotzdem dachte ich manchmal, es sollte langsam genug sein und Abu Dun wieder zu Sinnen kommen, da war ich manchmal weit fehlgeschlagen. Zum Glück ist da jeweils Andrej zur Stelle um alle wieder zu beschwichtigen usw. Ein Paar, das richtig aufeinander abgestimmt ist. ;) Trotz den bekannten Dialogen und oft wiederholten Sprüchen, bleibt es eine geniale Reihe. Die unglaublichen Beschreibungen von Wolfgang Hohlbein, lassen seine Charaktere teils wirklich lebendig werden. "Die Chronik der Unsterblichen 13; Der Machdi" erhält von mir 4 von 5 Herzen.

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  • "Pestmond" ... oh, ich meine, "Der Machdi"

    Der Machdi
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    14. May 2013 um 21:22

    Dieser Roman hat 1/1 dieselbe Plotstruktur wie "Pestmond" und ist voller Kontinuitäts- und Logiklücken, die beinahe schon unverschämt sind. Jegliche Charakterfertigkeiten und "Regeln", die in vorangegangenen Bänden etabliert wurden, werden komplett der Dramaturgie untergeordnet und lassen dadurch konstanten Raum für diverse Deus Ex Machina. Darüber hinaus fehlt jegliche Charakterentwicklung, dauernd wiederholen sich Formulierungen und an zwei Stellen tritt ein und derselbe Dialog (!) doppelt auf.

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  • Weniger ist manchmal doch mehr...

    Der Machdi
    Roeschen09

    Roeschen09

    28. April 2013 um 20:41

    Hohlbein mangelt es nicht an Einfällen, das beweist er auch in diesem Buch vor allem mit einem überraschenden Ende. Das Problem bei Hohlbein ist aber, dass er, hat er einmal eine tolle Szene geschrieben, eine gute Formulierung gefunden, diese so oft wiederholt, dass es dem Leser irgendwann einfach zu viel wird. In diesem Buch hat er sich selbst übertroffen, in dem sich ein eine Seite langer Dialog komplett wiederholt und an anderer Stelle 2 fast gleichlautende Sätze aneinandergereiht wurden. Hat sich Lyx da das Lektorat gespart? So etwas sollte nicht durchgehen. Alles in allem hätten die Scharmützel dann auch noch etwas kürzer gefasst und das Buch um mindestens ein Drittel gekürzt werden können – was ihm mit Sicherheit gut getan hätte. Aber nun zum Positiven: Bei allen Längen (über die sich wiederholenden Gemetzel hab ich großzügig weggelesen und ihnen nur Aufmerksamkeit geschenkt, wenn Abu Dun zur Abwechslung mal mit Krokodilen wirft) wartet Hohlbein am Ende tatsächlich mit einer Überraschung auf. Außerdem hat er mich inspiriert, mich mal ein wenig mit dem Osmanischen Reich und seinen Sultanen zu befassen. (das allerdings wohl eher unfreiwillig, da er nirgends eine Jahreszahl nennt und ich wissen wollte, wieviele Jahr seit der letzten Geschichte vergangen sind. Es war genau 1, verrät er dann später irgendwann). Chronikfans wissen, dass die Reihe Höhen und Tiefen hat und da wir uns im Moment mal wieder ziemlich weit unten befinden, kann es im nächsten Teil nur bergauf gehen ;-) Der Reiz des Neuen, Unheimlichen und Unbekannten aus den ersten Bänden ist – logischerweise – inzwischen verflogen, dafür ist das Gefühl eingekehrt, gute Bekannte in ein neues Abenteuer zu begleiten. Und irgendwann werden sie bestimmt auch mal Ruhe finden… Wer mit der „Chronik der Unsterblichen“ noch keine Berührung hatte, sollte mit diesem Buch nicht anfangen (diese Reihe muss man definitiv in der richtigen Reihenfolge lesen). Fazit: Nette Unterhaltung für Chronik-Fans aber weniger ist wäre in diesem Falle wirklich mehr gewesen!

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  • Rezension zu "Der Machdi" von Wolfgang Hohlbein

    Der Machdi
    joshi_82

    joshi_82

    30. January 2013 um 13:16

    Nachdem ich erst vor Kurzem den 12. Band der "Chronik der Unsterblichen" beendet hatte, war ich natürlich sehr neugierig auf "Der Machdi". Ich muss zugeben, dass mir dieses Buch noch besser gefallen hat, als "Der schwarze Tod", einfach weil Andrej nicht mehr ganz so blauäugig und naiv erscheint. Zwar hat er immer noch ab und an ein komisches Gefühl, jedoch läuft er nun nicht mehr in ganz so offensichtliche Fallen, was ihm bei mir wieder einige Pluspunkte beschert hat. Was mir allerdings ein wenig seltsam vorkommt, ist dass Andrej noch im letzten Band wahnsinnig mit seinem schlechten Gewissen seinem Sohn gegenüber zu kämpfen hatte - so sehr, dass er schlimme Alpträume davon bekam - doch hiervon ist nichtmal mehr ein einziges Wort zu lesen. Nur ganz kurz erinnert er sich an die Ereignisse in Venedig und dann auch nicht in Zusammenhang mit ihm. Zwar ist das jetzt kein großer Kritikpunkt, allerdings ist mir das aufgefallen, da er sich eben so sehr damit gequält hat. Abu Dun bekommt hier wieder eine wesentlich größere Rolle, als noch im Vorgänger und die dort vermissten Frotzeleien zwischen ihm und Andrej waren endlich wieder vorhanden. Zwar verändert sich Abu Dun sehr, aufgrund der Droge, mit der er vergiftet wurde, doch immer wieder blitzt der alte Abu Dun durch und man merkt einfach, dass die beiden schon wahnsinnig lange zusammen sind und so ziemlich alles übereinander wissen. Doch im Grunde genommen ist Abu Dun jetzt eine tickende Zeitbombe geworden, da sein Wesen komplett von dieser Droge bestimmt wird und er sich nicht dagegen wehren kann. Man erlebt ihn auch mal schwach und recht hilflos, was mir gut gefallen hat, denn es zeigt auch mal andere Seiten von ihm. Die restlichen Charaktere sind ziemlich undurchschaubar, wie ich finde. Meist ändern sich von Kapitel zu Kapitel deren Einstellung oder die Sympathien, die man für sie hat, was für einige Überraschungen sorgt und bis zum Schluß wusste ich nicht, wer jetzt eigentlich welche Ziele verfolgt und warum. Die Spannungskurve ist kontinuierlich hoch, da es immer wieder zu Kämpfen und neuen Enthüllungen kommt, auch wenn es für meinen Geschmack diesmal doch recht viele Kämpfe waren. Wobei ich zugeben muss, dass Wolfgang Hohlbein diese Kämpfe sehr gut beschreiben kann. Was mich auch hier wieder gestört hat, waren die vielen Wiederholungen einzelner Gedanken und Gespräche (eines wurde sogar zweimal in so ziemlich dem selben Wortlaut geführt!), was meiner Meinung nach nur unnötig aufhält und auch gar nicht nötig wäre, um die Geschichte "aufzufüllen", denn es passiert wirklich genug, auch ohne diese unnötigen Gespräche. Die Stimmung, die Hohlbein in diesem Band der Chronik rüberbringt, ist diesmal nicht ganz so düster, wie noch in "Glut und Asche" oder "Der schwarze Tod", was aber vermutlich auch daran lag, dass die beiden diesmal in der Wüste unterwegs waren. Das Ende ist recht offen und macht Lust auf den nächsten Band "Pestmond", welcher im Februar erscheint. Fazit: Für mich war "Der Machdi" von Überraschungen geprägt: die Charaktere waren absolut undurchsichtig, Andrej rennt endlich nicht mehr blind in jede Falle, die er nur finden kann und Abu Dun zeigt, dass auch er nicht gefeit vor Schwäche ist. Ich warte sehnsüchtig auf "Pestmond", denn mit diesem offenen Ende möchte ich nicht zu lange zurückbleiben.

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  • Rezension zu "Der Machdi" von Wolfgang Hohlbein

    Der Machdi
    moonspell81

    moonspell81

    20. January 2013 um 20:17

    Kurzbeschreibung( laut amazon) Erscheinungstermin: 7. Oktober 2011 Die beiden Unsterblichen Andrej und Abu Dun hat es nach Konstantinopel verschlagen. Dort treibt ein rätselhafter Prophet sein Unwesen, der von seinen Anhängern als der Machdi bezeichnet wird. Es heißt, er könne jeden in seinen Bann ziehen und es sei unmöglich, ihn zu töten. Ist der Unbekannte etwa selbst ein Unsterblicher? In höchster Not bittet Sultan Süleyman Andrej und Abu Dun um Hilfe. Sie sollen den Machdi aufspüren und ihm das Handwerk legen. Doch das ist keine leichte Aufgabe, denn der fremde Prophet wird von fanatischen Kämpfern beschützt, die für ihn ohne Zögern ihr Leben geben. Als Andrej und Abu Dun merken, über welch außergewöhnliche Fähigkeiten sie verfügen, ist es schon fast zu spät ... Meine Meinung: In diesem Teil sind Andrej und Abu Dun in Konstantinopel gelandet.Wo sie gleich wieder in ein neues Abenteuer fallen. Sie werden in den Machtkampf des Sultan Süleyman und eines Propheten " Machdi" gezogen. Der Sultan möchte von Ihnen, dass sie den Machdi erledigen, Erst haben sie Zweifel, doch dann ist Abu Dun´s Leben durch den Verzehr von Kat gefährdet.Also bleibt Ihnen nichts anderes über als Sultan Süleyman zu helfen. Die Blätter der Kat Pflanze verleihen den Anhängern des Machdi übermenschliche Kräfte, aber die Blätter machen auch abhänigig. Sie begeben sich auf die Suche des Machdi und hoffe das er Abu Dun retten kann.... Der Machdi ist der 13. Band der Chronik der Unsterblichen. Für jeden Wolfgang Hohlbein Fan ein muss. Der 1. Band war auch mein erstes Fantasy Buch sowie vom Autor und ich liebte es. Die Erwartungen an diesen Band war hoch und wurden wie immer erfüllt. Nachdem mir Band 12( der schwarze Tod) nicht so gefallen hat. Ist der Autor jetzt wieder zu seiner Bestform gekommen. Gefallen hat mir das Abu Dun diesmal etwas Schwäche zeigte.Auch ein Unsterblicher kann an Kat sterben.Ein alles in allem spannendes Buch. Der Schreibstil - Dazu kann ich nur sagen wer Hohlbein kennt ,wird Ihn lieben!!! Das Cover echt toll gestalten, wie das Buch selbst. Ein Lob an den Lyx Verlag. Mein Fazit: Ich kann die Reihe nur jedem empfehlen, der auf Abenteuer in verschiedenen Kulissen steht. Freu mich schon auf Pestmond ( Band 14) , dass im Februar erscheint. Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen!!!!!

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  • Rezension zu "Der Machdi" von Wolfgang Hohlbein

    Der Machdi
    Steppenwolf

    Steppenwolf

    24. December 2011 um 09:29

    Zurück zu den Wurzeln Zum Inhalt: Die Unsterblichen Andrej und Abu Dun hat es nach den Ereignissen in Venedig nach Konstantinopel verschlagen. Ehe sie sich versehen geraten sie in einen Machtkampf zwischen Sultan Süleyman und einem selbsternannten Propheten, von seinen fanatischen Anhängern der Machdi genannt. Der Sultan droht dieser neuen Gefahr nach seiner Niederlage vor den Toren Wiens zu unterliegen. Nachdem Abu Duns Leben, durch den Verzehr von Kat, in Gefahr gerät, bleibt den beiden Unsterblichen nichts anderes übrig, als sich dem Sultan anzuschließen, denn die Blätter der Kat-Pflanze verleihen den Aufständischen zwar schier übermenschliche Kräfte, aber sie macht sie auch abhängig und vermag scheinbar auch Unsterbliche unweigerlich in den Tod zu ziehen. So beginnt die Suche nach dem Machdi, denn nur er kann Abu Dun noch retten, bevor er qualvoll sterben - oder zu einem Dämon wird… Meine Meinung: Nachdem der letzte Band doch rückwirkend betrachtet ziemlich enttäuschend war, war ich mir nicht sicher, was ich mir vom Machdi erwarten konnte. Also stellte ich keine großen Erwartungen an Hohlbeins neuesten Streich und siehe da, prompt wurde ich überaus positiv überrascht. Das Buch beginnt, als starte Hohlbein eine Art Neuanfang und das ist blendend gelungen. Endlich kehrt die Chronik zu alten Stärken zurück. Andrej war in den letzten Teilen der Reihe immer recht wehleidig, was mit der Zeit doch etwas nervig wurde. Hier ist zum Glück davon keine Spur mehr. Auch wirkt dieser Band nicht so überfüllt, mit sich immer wiederholenden Floskeln wie schon so oft davor. Wirklich sehr schön finde ich, dass der alte Sprachwitz wieder da ist. Die zurückliegenden Episoden waren doch sehr düster und da kam das Zusammenspiel der beiden Protagonisten manchmal einfach zu kurz. Da merkte ich beim Lesen, dass mir das richtig gefehlt hat. Andrej und Abu Dun gehören zu den interessantesten Figurenkonstellationen, die ich bisher kennen gelernt habe und nach der Lektüre dieses Buches wurde mir wieder einmal klar warum. Andrej, bemüht seine Stärken möglichst geheim zu halten und teilweise etwas ernst, steht Abu Dun gegenüber, ein nubischer Riese, der auf jedermann ungeheuer einschüchternd wirkt und dennoch immer wieder wie ein zu groß geratenes Kind agiert. Daraus ergeben sich einfach herrliche Dialoge. Im Verlauf der Chronik sind Hohlbein etliche Logikfehler unterlaufen. Auch dieser Band ist davon nicht ausgenommen, aber ich empfand es nicht als Stolperstein, da hier kaum Bezug auf vorige Ereignisse genommen wird, was diesen Teil sogar für Quereinsteiger interessant machen könnte. Sehr positiv empfand ich, dass nun auch Abu Dun Schwäche zeigt. Das Kat könnte also tatsächlich tödlich für den Unsterblichen sein und nicht nur das, es ist zu befürchten, dass Abu Dun durch die Pflanze in einer Form verändert wird, die ihn zu einer Art Dämon machen könnte. Man fiebert mit ihnen und Spannung baut sich auf, während die Protagonisten dem Machdi immer näher zu kommen scheinen. Hohlbeins Schreibstil ist indes unverkennbar und er schafft es einfach immer wieder stimmungsvolle Bilder zu erzeugen. Auch ist der Text nicht mehr mit den ständig selben Phrasen angefüllt. In anderen Teilen der Reihe konnte so was schon mal zu einem regelrechten Ärgernis werden, wenn man gewisse Gedankengänge immer und immer wieder vorgesetzt bekommt. Viele Fragen werden auch diesmal aufgeworfen und Verstrickungen gesponnen. Leider bleiben jedoch abermals viele dieser Fragen ungeklärt. Aber damit muss man als Leser der Chronik leben können, denn dies ist eine der wenigen Konstanten, welche sich durch die gesamte Reihe zieht. Auch wenn ich die Suche nach dem Machdi als sehr spannend empfunden habe, so ist doch der Mittelteil des Buches fast etwas zu lang geraten. Bestimmt hätte man das auch kürzer darstellen können, aber weil ich einfach gern gelesen habe, empfand ich es nicht als störend. Abu Duns Kat-Problem wird aber leider etwas zu intensiv ausgebreitet. Da hat man schon das Gefühl auf der Stelle zu treten und in der Handlung nicht sonderlich voranzukommen. Auch ärgerlich war die Tatsache, dass die Verwirrungen immer mehr zunahmen und man nach Aufklärung förmlich lechzte, aber wie so oft im Laufe der Chronik wird man hier enttäuscht. Das Ende ist wieder einmal sehr offen gehalten, in diesem Fall vielleicht sogar so offen, wie selten zuvor. Damit fühlt man sich wie im Regen stehengelassen. Wird es im nächsten Teil nahtlos weitergehen oder lässt Hohlbein, wie auch früher schon, einige Jahre verstreichen? Dies Gefühl, mit leeren Händen dazustehen, ist eigentlich auch schon mein größter Kritikpunkt, jedoch einer, mit dem man in der Chronik immer rechnen muss. Fazit: Endlich ist die Chronik wieder zu ihren alten Stärken zurückgekehrt und neue Aspekte der Unsterblichkeit kommen ins Spiel. Abu Dun zeigt Schwäche und Andrej hat seine ständige Wehleidigkeit abgelegt. Ein neuer Weg ist eingeschlagen, jedoch mit ungewisser Richtung. Die Reihe zu kennen ist von Vorteil, aber da hier wenig Bezug auf vergangene Ereignisse genommen wird, können sogar Quereinsteiger mit diesem Buch angesprochen werden. Ich habe lange überlegt, ob eine hohe Wertung gerechtfertigt ist und bin zu dem Entschluss gekommen: Ja, denn ich habe das Buch einfach sehr gern gelesen. Für mich nicht der beste Band der Reihe, nicht der schlechteste, aber überdurchschnittlich gut. Für mich ein ganz starker Teil der Chronik. In jedem Fall, auch wenn man das Buch eher schwächer sehen sollte, die eingeschlagene Richtung stimmt. 4,5 Sterne

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  • Rezension zu "Der Machdi" von Wolfgang Hohlbein

    Der Machdi
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    01. November 2011 um 21:11

    Also dieser Band ist wieder genial, kann kaum das kommende jahr abwarten. Das Ende ist wieder äußerst grausam spannend.

  • Rezension zu "Der Machdi" von Wolfgang Hohlbein

    Der Machdi
    horrorbiene

    horrorbiene

    28. October 2011 um 10:28

    Der Machdi ist ein ganz typischer Band für die neuen Teile der Chronik. Denn eines stellt man ganz eindeutig fest: Der Stil von den Anfängen der Chronik lässt sich hier kaum noch wiedererkennen. Man bekommt hier im Prinzip alles, was man von einem neuen Chronikband erwarten kann: Andrej und Abu Dun geraten wieder in irgendein großes Ergeignis (hier: der Zwist zwischen Sultan und Machdi) in irgendeinem bedeutenden Ort Europas (hier: Konstantinopel und der Nil). Es taucht wieder eine Frau auf, in die sich Andrej mehr oder weniger verliebt und die er beschützen will. Irgendetwas stimmt wieder einmal nicht mit ihnen (hier: Abu Dun ist als Unsterblicher aufeimal süchtig nach grünen Blättern, genannt Kat) und das Rätsel will gelöst werden... Ich mag gar nicht weiterschreiben, denn wer die Chronik kennt, weiß um des Rätselslösung nun eigentlich schon Bescheid... Ganz zu schweigen von bestimmten Lieblingsphrasen Hohlbeins wie z.B. "er verscheuchte den Gedanken" oder "der Fluss sah aus, als ob er kochte", die sich ständig wiederholen. Ach ja, wenn mir der Humor der Chronik im Zusammenspiel Abu Duns und Andrejs nicht so gut gefallen würden und ich die Serie an sich nicht so sehr mögen würde - ich hätte nach gut zehn Seiten das Buch aus der Hand gelegt und nicht mehr weitergelesen. Warum muss Hohlbein denn seine Bücher immer nach dem gleichen Schema schreiben? Fast würde ich dazu tendieren zu sagen, er soll dem ganzen doch endlich mal ein fulminates Ende setzen und sich auf andere Dinge konzentrieren, doch mich interessiert einfach zu sehr, ob sie in der Neuzeit ankommen oder sich mal der Neuen Welt zu wenden, als dass ich das wirklich laut ausprechen würde. Das Problem der Serie ist einfach, dass sie so lang ist und Hohlbein nebenbei noch zu viele andere Projekte hat. In jedem Buch taucht daher immer eine Sache auf, die eigentlich mit Kenntnis der Serie anders hätte laufen müssen. Hier z.B. fühlt sich Andrej unwohl bei einer Reihe von Statuen der alten ägyptischen Göttern und sein Gesprächspartner glaubt, dass sie auch Unsterbliche wie Andrej und Abu Dun waren. Andrej fühlt sich unwohl, denkt oder sagt jedoch nichts dazu. Am liebsten hätte ich an der Stelle ganz laut geschrieen: "Du kennst sie doch du Dummkopf! Mit einer warst du doch sogar zusammen und trauerst gerade um ihren Tod!!!" Furchtbar so etwas. Eigentlich hatte ich mir einmal vorgenommen die gesamte Chronik noch einmal zu lesen, doch mit dieser Kenntnis lasse ich es lieber - wer weiß, was mir noch alles auffallen würde? Der größte Schnitzer war jedoch, dass in diesem Band zwei Dialoge zwei Mal im Buch zu zwei verschiedenen Zeitpunkten stattfanden. Um es klar auszudrücken sie waren doppelt. Zwei verschiedene Dialoge, tauchen zwei Mal auf!!! Entweder war es Hohlbein so dermaßen wichtig, den Inhalt rüberzubringen, dass es ganau so noch einmal erzählt werden sollte, er hält den Leser für zu doof, dass es zweimal gesagt werden musste oder er ist beim Schreiben aus Versehen erst auf copy und dann später auf paste gekommen. Da fragt man sich doch, womit so ein Lektor sein Geld verdient. So genug gemeckert. Denn eigentlich ist das Buch gut. Zeitlich gesehen spielt der Band nur eine Schiffsreise von Venedig nach Konstinopel plus ein paar Tage. Der Machdi treibt ein herrliches Verwirrspiel mit den beiden Helden. Hohlbein schafft es wieder einmal prächtige Bilder heraufzubeschwören und die Landschaften und Städte vor dem geistigen Auge wahr werden zu lassen. Die Handlung ist spannend, wenn ich auch manchmal den Überblick verloren habe und die Gespräche zwischen Abu Dun und Andrej tuen ihr übriges zum Lesespaß bei. Auch hier ein typischer Chronikband. Dennoch bleibt immer noch im Hinterkopf, dass doch einfach mal etwas neues, frisches passieren sollte. In diesem Bereich ist tatsächlich eine Kleinigkeit passiert: Abu Duns Schwäche hat diesmal tatsächlich sichtbare und nachhaltige Auswirkungen. Endlich mal etwas Ehrlichkeit. Wenn schon mächtige, starke Unsterbliche ständig Schwäche zeigen müssen, dann soll es doch bitte auch mal Konsequenzen haben. Leider, leider bricht das Buch mitten in einem Kampf ab. Die beiden setzen an zu fliehen und - Schnitt. Keine Auflösung, kein Hinweis, wie es nun weitergeht mit den beiden, nur lose Handlungsfäden, die herumliegen. So dürfen wir gewiss sein, dass es noch einen vierzehnten Teil geben wird, denn so kann man es einfach nicht stehen lassn. Fazit: Das Buch ist ein typischer neuer Chronikband von mit denselben Stärken und Schwächen wie in den vorangegangenen Bänden und nach einem ähnlichen Schema. Wer die anderen mochte, wird auch hier auf seine Kosten kommen. Dennoch würde ich mir wünschen, wenn mal wieder etwas mehr Frische in die Handlung hinein käme. Die Handlung an sich ist jedoch spannend, verwirrend und dadurch allemal unterhaltsam, allerdings mindern die ständige Wiederholung von Phrasen oder ganzen Dialogen sowie kleine Logikfehler in Bezug auf den Ablauf der Chronik - vom gleichbleibenden Schema ganz zu schweigen - schon den Lesespaß.

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