Wolfgang Hohlbein , Torsten Dewi Der Ring der Nibelungen

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Inhaltsangabe zu „Der Ring der Nibelungen“ von Wolfgang Hohlbein

Strahlend erobert Siegfried das Herz der schönen Kriemhild, erschlägt den Drachen Fafnir, hebt den Schatz der Nibelungen – und erntet die Missgunst Hagens und den Verrat seines Freundes König Gunther.

Wer das althochdeutsche Nibelungenlied mag, der findet diese fantasiereiche Abwandlung herausragend!

— Dorina0409

Deutsche Heldensage in modernem (Sprach)Gewand!

— veronika_lackerbauer

Die Nibelungensaga etwas anders erzählt, aber spannend und sehr gut zu lesen. Absolut zu empfehlen!

— shavachan

Ein uralter Epos, erfrischend neu erzählt!

— ewigewelten

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  • Ein uralter Epos, neu erzählt

    Der Ring der Nibelungen

    ewigewelten

    05. February 2015 um 15:09

    Hohlbeins und Dewis Nacherzählung des Nibelungenlieds bringt viel Spannung, Abwechslung und interessante, vielschichtige Charaktere in die doch eher flache Überlieferung. Siegfried wird als der rechtmäßige Nachkomme des Xantener Königpaares geboren, welches stirbt und sein Reich verliert, während der Junge in einer geheimen Schmiede bei Regin in Odins Wald aufwächst. Irgendwann begegnet er bei seinen Ausflügen Brunhilde, der Prinzessin von Island und beide versprechen sich eine spätere Heirat. Doch wie immer kommt alles völlig anders. Siegfried reist mit seinem 'Vater' an den Hof von Worms, um Waren zu verkaufen, doch von nun an ist sein Schicksal nicht mehr aufzuhalten. Er verliebt sich in Kriemhild, die Tochter des Königs und erfährt schließlich auch von seinem königlichen Erbe. Ohne zu zögern zieht er aus, um den Drachen Fafnir zu erlegen, der schon so viel Unglück über das Land Burgund brachte und den König und seinen ersten Sohn das Leben kostete. Doch Siegfried stellt das Ungeheuer und stiehlt den Schatz der Nibelungen, den Fafnir bewachte.Doch damit lädt er sich ihren Fluch auf. Unverwundbar geworden und mit einem Tarnhelm ausgestattet, erobert er sich mit seinem Heer zwar das Land Xanten zurück und freit Kriemhild als seine rechtmäßige Königin, doch diese Rechnung hat er ohne Brunhilde gemacht. Nach langem Warten auf Siegfried, ihren versprochenen Ehemann und zahlreichen Prüfungen, in denen ihre Freier starben, kommt sie an den Hof als die Königin Gunters, der seine politische Position gegen seinen Rivalen Siegfried zu festigen versucht, der noch vor kurzem sein bester Freund war. Schon bald drängt sein Berater Hagen darauf, Siegfried zu ermorden, um ihn aus dem Weg zu räumen, und auch Brunhilde fordert als Rache dieses Opfer von ihrem Gemahl. Siegfried stirbt durch eine List, doch Kriemhild erfährt von der Intrige und bis zum Ende des ersten Teils fließt mehr und mehr Blut. Am Schluss scheint die Blutgier der Nibelungen gestillt und ihr Schatz kehrt zu ihnen in den Wald zurück, während Sigfried, das neu geborene Kind der toten Königin mit Gernot und Elsa, den letzten übrigen des Königshauses, nach Island reist, um in stiller Abgeschiedenheit und fern von Burgund die Herrschaft Brunhildes fortzusetzen. Ein tragisches Ende, das auf Besseres im zweiten Teil hoffen lässt. Doch auch hier findet sich leider Bedrohung, Grausamkeit und die Missgunst der Götter, um dem jungen Siegfried das Leben schwer zu machen. Durchweg spannend und interessant, fällt die Fortsetzung allerdings noch drückender aus und die wenigen glücklichen Momente im Leben des Prinzen werden schon bald aufgewogen mit noch größerem Übel und Leid. Nichts desto trotz kann man sich den Schluss gar nicht so schlimm vorstellen, wie er ist, und es bleibt lediglich zu hoffen, dass mit dem Ende der Saga auch ein Ende des Nibelungenfluchs zu erwarten ist. Ein weiterer Teil könnte kaum noch dramatischer ausfallen! Der Vergleich mit dem Herrn der Ringe (wird auf dem Cover angeführt) ist diskutierbar, weil es sich hier einfach um etwas völlig Anderes handelt, aber die Saga ist wahnsinnig spannend mit sehr interessanten Charakteren und unzähligen unerwarteten Wendungen und verrät dabei viel über die europäische Geschichte, das höfische Leben und die Hintergründe des Nibelungenlieds, bei dem in der Schule wahrscheinlich niemand so richtig durchsah. Also für Mittelalter-Freaks und Freunde von spannenden Fantasy-Büchern mit viel Leidenschaft, großen Schlachten und vielschichtigen Figuren in jedem Fall zu empfehlen, an vielen Stellen allerdings alles andere als jugendfrei!

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  • Rezension zu "Der Ring der Nibelungen" von Wolfgang Hohlbein

    Der Ring der Nibelungen

    nelloroso

    10. November 2009 um 18:24

    "Der Ring der Nibelungen" von Wolfgang Hohlbein bekommt von mir 4 Sterne. Ich finde die Art von Hohlbein gut, wie er den Stoff des größten deutschen Heldenepos zu einem Roman verarbeitet hat. Der Inhalt ist ja allen gut bekannt. Der junge Schmied Siegfried, der an den Hof zu Worms kommt und den Drachen erschlägt. Seine Liebe zu Kriemhild, und wie er König Gunther hilft die stolze Königin Brunhild von Island nieder zuringen. Wie diese dann Siegfrieds Tot fordert und der verschlagene Hagen von Tronje Siegfried aus dem Hinterhalt ermordet. Und zu guter Letzt, Kriemhilds Rache am Hof des Hunnenkönigs Etzel. Trotzdem ist diese Buch nie langweilig, weil Hohlbein es versteht, alles spannend zu verpacken. Vor allen Dinge gefahlen mir die einzelnen Characktere sehr gut. Jungsiegfried, der große aber unbedarfte Held, der alles nur tut, um Kriemhild zu gewinnen. Kriemhilds Wandlung von einer einfachen, liebenden Frau zum eiskalten Racheengel. König Gunther, der alles für Burgund tut, aber dabei viele falsche Endscheidungen trifft. Der dunkle Hagen, der seine Intrigen spinnt. Und Brunhilde, die so stolz und unbeugsam ist, wie Island kalt ist. Und da ist noch Gernot, das gute Gewissen der burgundischen Königsfamilie. Über all dem schwebt das Gold der Nibelungen, welches viel Tod und Blut nach Burgund bringt. Oder sind es die Menschen, die mit dem Reichtum nicht umgehen können? Gute Unterhaltung.

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  • Rezension zu "Der Ring der Nibelungen" von Wolfgang Hohlbein

    Der Ring der Nibelungen

    Lesebienchen

    12. April 2008 um 21:18

    Der Roman "Der Ring der Nibelungen" von Wolfgan Hohlbein stellt eine sehr gelungene Bearbeitung der Nibelungensage dar. Erzählt wird der Werdegang Siegfrieds bis zu seine heimtückischen Ermordung und der letztendlichen Rache Kriemhilds. Der Roman verbindet auf gekonnte Weise bekannte Sagenelemente mit phantasiereicher Fiktion. Hohlbein schafft dadurch eine einzigartige spannungslgeladene Atmosphäre von Liebe, Neid, Eifersucht und Verrat.

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