Wolfgang Hohlbein Der Ruf der Tiefen

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Inhaltsangabe zu „Der Ruf der Tiefen“ von Wolfgang Hohlbein

Seit Urzeiten lebt sie unter dem Antlitz unserer Welt - eine Macht, so abgrundtief böse und gewaltig, dass die Menschheit sie um jeden Preis meiden muss. ... Die Suche nach ihrem verschwundenen Geliebten wird für Janice zum Albtraum. In einem alten Schmugglernest wird sie von gesichtslosen Feinden verfolgt. Da spaltet plötzlich ein greller Blitz den Himmel. Im peitschenden Orkan taucht die bedrohliche Silhouette eines Schiffes aus den Fluten auf und hält direkt auf sie zu. Janice muss erkennen, dass sie etwas geweckt hat, das für alle Zeiten hätte verborgen bleiben sollen ...

War ganz gut uns spannend

— lesenbirgit

Sehr heftig. Das Genre bedient Holbein hier perfekt: Horror-Thrill auf ganzer Linie. Durch Längen und Verschachtelungen ab in die Tiefe...

— Floh

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  • Ich hatte Angst.....! Gruselig, komplex, mit einigen Schwächen, aber definitiv Horrorthriller!!!!

    Der Ruf der Tiefen

    Floh

    Der bekannte und hochgelobte Fantasyautor Wolfgang Hohlbein betritt mit seinem als Horrortriller tituliertem Werk „Ruf der Tiefen“ ein wirklich schauderhaftes Terrain. Hier bündeln sich sagenhafte Visionen, mit mörderischen Unterwasserwelten, Gefangene der Tiefen und der wahrgewordene Alptraum einer Protagonistin auf der Suche nach dem großen Geheimnis um das Verschwinden ihres Geliebten. … Ein sehr gruseliger, verworrener und schauderhafter Thriller mit einer geballten Ladung Horror und Alptraum. Wolfgang Hohlbein ist bekannt für seinen bildhaften Schreibstil, wenn man Texte aus seiner Feder liest, so setzt sich ein Film in Gang. Doch ob man das hier bei diesen gruseligen und angsteinflößenden Ausformulierungen immer genauso bildhaft und beinahe Dreidimensional sehen mag…, das muss man für sich selbst entscheiden. Erschienen im Piper Verlag (https://www.piper.de/)Inhalt:"Das Geräusch hämmernder Fäuste dringt aus dem Boiler, als Janice nackt in die Wanne steigt. Da wird auch schon die Wohnungstür zertrümmert ... Die Suche nach ihrem verschwundenen Geliebten wird für Janice zum Albtraum. In einem alten Schmugglernest, das eigentlich gar nicht existieren dürfte, wird sie von gesichtslosen Feinden verfolgt. Da spaltet plötzlich ein greller Blitz den Himmel. Im peitschenden Orkan taucht die bedrohliche Silhouette eines Schiffes aus den Fluten auf und hält direkt auf sie zu. Von den Flanken des mächtigen Seglers lösen sich Schemen, die nichts Menschliches an sich haben. Und Janice muss erkennen, dass sie etwas geweckt hat, das für alle Zeiten hätte verborgen bleiben sollen ..."Handlung:Im Fokus steht hier die junge Janice, eine junge und bodenständige Frau, deren Leben aus den Bahnen geworfen wird, als ihr Lebensgefährte verschwindet. Spurlos, mysteriös. Das einzige, was Janice einen Hinweis auf sein Verschwinden geben könnte, bzw. was ein einziges Motiv für ein Verbrechen wäre, sind finanzielle Unregelmäßigkeiten und fließende Geldbeträge von denen Janice zuvor nichts wusste. Hat sie ihrem Mann doch nur vor den Kopf geschaut? Steckt er in einem Sog aus verbrecherischen Tätigkeiten? Kannte sie ihn überhaupt richtig? Für die junge Frau unvorstellbar. Hier steckt mehr dahinter als nur eine kriminelle Ader ihres Gatten. Um all die bösen Anschuldigungen um sein Verschwinden zu widerlegen und hinter das Rätsel, dass das Verschwinden ihres Mannes umgibt, auf die Spur zu kommen, begibt sich Janice selbst an die Lösung des Falls. Sie will ihren Mann finden. Auf ihrer Suche nach Antworten wird Janice von Steve begleitet, was sich als Fluch und Segen zugleich erweist. Janice hat einzig diese mysteriöse Karte, die ihr einen Weg zu ihrem Mann aufzeigen könnte. Doch dieser genannte Ort auf dieser Karte scheint eine Utopie zu sein. Niemand kennt diesen und niemand nimmt ihre Suche für bare Münze. Auf ihrer Suche durch zahlreiche Küstenstädte begegnet sie immer wieder einer Vision von einem riesigen Schiff auf hoher See. Ein Geisterschiff. Knarrend, wankend und schemenhaft. Später wird Janice auch noch als tollwütig bezichtigt und diese Seuche bei ihr durch einem Arzt diagnostiziert. Für Janice ist spätestens jetzt klar, dass sie und auch ihr Mann Opfer einer bösen Verschwörung geworden sind. Ihr bleibt einzig die Flucht, eine Flucht, die sie zu ungeahnten Welten und Untiefen führt… Dabei nimmt sie immer wieder seltsame Dinge, Visionen und Vorboten des Bösen (Ruf der Tiefen) in Zusammenhang mit Wasser war. Grüne tentakelartige Stränge scheinen aus dem Wasser zu kommen und in traumartigen Visionen sieht sie entstellte Menschen und Wesen mit riesigen Tentakeln, denen sie dann auch noch begegnen soll.Ein Horrorstreifen voller Nervenkitzel, Schaudern, Unwohlsein, Spannung und Trugbildern die zu wahren Gefahren werden. Nicht nur für Janice. Janice wird von bösen und beängstigenden Visionen gepackt, die auch dem Leser arg zusetzen und ihn an den Rand des tollwütigen Wahnsinns treiben und zu Taten animieren, die man niemals für möglich gehalten hätte… Schreibstil: Der Schreibstil des Autors Wolfgang Hohlbein wird besonders im Genre Fantasy als sehr lebendig, bildhaft und filmreif beschrieben. Auch in diesem Genre Horrorthriller gelingt es ihm spielerisch Bilder und reale Kulissen und Szenen zu erzeugen. Das macht den Thriller zu einem wahrhaftigen Horrorwerk und Alptraum. Brrrr. Im Vergleich zum weiteren Verlauf der Handlung, beginnt das Buch, trotz des verheißungsvollen Prologs recht sanft und erzählerisch. Später entwickelt der Plot ein Eigenleben und die Kreaturen, Visionen und Ausformungen der Tiefe rauben dem Leser den letzten Schlaf. Gruselig. Für mich leider schon ein Alptraum aus entstehenden Bildern und Themenmaterial. Gänsehaut und Nervenkitzel wie im Film. Diese Bilder brennen sich ein, wie die langen Fangarme der Unterwasserwesen, die einem packen und dich einwickeln und verschlingen. … Autor Wolfgang Hohlbein überzeugt in seinem Genre für einen Horror-Thriller und glänzt mit Talent und authentischer Recherche und Sprache. Diese beklemmende Stimmung, diese Angst, Furcht, Geheimniskrämerei und der Sog der Tiefen, hat Hohlbein real und erlebbar eingefangen. Man windet und schwindet mit der Protagonistin Janice, man taucht ab in eine andere fantastische Welt voller Horrorelemente und Verschwörungstheorien. Der Autor zeichnet sich wieder einmal durch enormes Geschick aus, Bilder und Kulissen greifbar zu beschreiben und für eine Atmosphäre der Spannung und des Grusels zu sorgen. Schauplätze:Hier glänzt der Autor mit gutem Geschick, ein besonderer Pluspunkt, wenn es dem Leser nicht zu viel wird. Denn nicht nur die idyllische Atmosphäre wird spürbar geschildert, sondern auch die Orte der Dunkelheit, der Wesensänderung, der Verschwörungen und die Orte der Tiefe. Das Tor zur Hölle, welches seit Urzeiten verschlossen war… Wolfgang Hohlbein den Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts in den USA in Szene. Die Anfänge der Industrialisierung. Hie und da gibt es tatsächlich noch unentschlossene Gegenden, noch unentdeckte Fleckchen Erde auf der Landkarte. Unwegbar, irden und unberührt. Einsam. Mit dem Charme dieser Zeit liebäugelt der Roman an vielen Stellen und Wolfgang Hohlbein tut einiges dafür, dass das auch genauso rüberkommt. Schauplätze und Szenen werden plastisch und lebendig beschrieben, was das Eintauchen in die Welt erheblich erleichtert. Die zentrale "Verschwörung", in welcher viele der seltsamen Ereignisse begründet liegen, ist genau so ungewöhnlich wie morbide faszinierend. Hohlbein setzt die Orte der Machenschaften in Szene, er bringt historische Facetten, Gruselelemente und Nervenkitzel sehr gut in den Thriller ein, zudem spielt der Autor mit bekannten Städten, Stationen und Einrichtungen, was mir sehr gut gefällt. Äußerst interessant und für mich eine tolle Besonderheit in dem eher düsteren Charakter des Werkes sind die kleinen Alltäglichkeiten und Ruheoasen, sowie die Entschlossenheit auf der Suche nach dem Angetrauten. Der Autor bietet aber nicht nur örtliche Kulissen, er bietet dem Leser auch einen Blick in die Welt von verborgenen und bösartigen Seelen und Wesen. Das Tor zur Hölle. Hier hat der Autor W. Hohlbein eine galante Mischung aus Haupt- und Nebenrollen erschaffen, aus Fiktion, Fantasy und reinstem Horror, die sich gut in die Schauplätze fügen und zu einer runden, jedoch grausamen und gruseligen Story verwoben werden. Meinung:Leider hat mich dieser Horrorthriller nicht ganz überzeugen können. Für mich sind die detaillierten Beschreibungen und Ausführungen von einzelnen Szenen, den vielen Wiederholungen, stellenweise sehr ausschweifenden Passagen und das immer wieder Draufstoßen auf Schlüsselszenen etwas too much. Hier hätte diesem Werk etwas weniger sehr gut gestanden. Vieles liest man einfach zweimal, da der Autor den Leser unbedingt mit der Nase darauf stoßen möchte, was gar nicht nötig ist, da sich die Passage schon bei der ersten Annäherung und Schilderung eingebrannt hat. Viele Sätze sind auch sehr verschachtelt und enorm lang. Vielleicht möchte der Autor diesen Umstand durch spätere wiederkehrende Wiederholungen abmildern. Aber wozu diesen komplizierten Weg? Dass ist eigentlich mein größtes Manko in der Umsetzung. Die Story finde ich richtig gut, die Idee ist wirklich packend und gruselig. Dem Genre gerecht. Da hat der Autor einfach ein sehr gutes Gespür für Fantasy, Fiktion und Grusel samt Nervenkitzel und Gänsehaut. Großer Pluspunkt ist für mich die ewige Spannung, die fast das ganze Buch einnimmt. Der Leser wird durch Neugier durch die Seiten getrieben. Die ersten Zeilen des Buches, sowie der vielversprechende Klapptext sind eine kleine Prüfung für den Leser. Ob man nach dem Lesen jedoch jemals wieder ein wohliges Vollbad nehmen wird???? Das bleibt die ungewisse Frage! Autor Wolfgang Hohlbein hat auch im Genre Horror und Thriller durch seinen ungefilterten und bildhaften Schreibstil einen einmaligen Wiedererkennungswert erlangt. So habe ich bisher nur Stephen King mit seinem Horror erlebt und gelesen, auch wenn man beide Stile keinesfalls im Kontext sehen kann. Jeder hat für sich seinen eigenen wiedererkennungswert und seine eigene persönliche Marke, die einfach unverfälschlich ist. Dieser Roman ist ein Wagnis, denn er bietet gleich zweierlei: Horror und Thriller. Das ist schon eine Nummer. Der Leser muss sich darauf einlassen können. Ich brauche sicherlich jetzt erstmal eine Holbein-Pause. Doch eine bedeutende Marke hat sich dieser grandiose Autor neben seinem Genre Fantasy nun auch im Bereich Horrorthriller schon gesichert. Neben dem fulminanten Showdown hat das Buch einen ansprechenden historischen und auch fantastischen Touch. Das zeigt sich gerade an den Schauplätzen, Namen, Kreaturen und den bösen Mächten der Urzeit und den verschwörerischen Gepflogenheiten. Zudem hat er tolle Schauplätze und sehr intensiv und eindringliche Charaktere erschaffen. Eine Mischung aus Sympathie, Unverständnis, Überraschungen und Verständnis. Sehr gekonnt abgestimmt. Provozierend, abstoßend, grauenhaft, böse, dunkel, mahnend, verstörend und entsetzlich… Der Autor:„Wolfgang Hohlbein, Jahrgang 1953, war Industriekaufmann, bevor er 1982 mit seinem Debüt »Märchenmond« einen Autorenwettbewerb gewann. Seitdem schreibt er einen Erfolgsroman nach dem anderen und gilt als der Großmeister der deutschen Phantastik. Titel wie »Die Tochter der Himmelsscheibe«, »Das Avalon-Projekt« sowie der »Enwor«-Zyklus wurden bei Piper zu Bestsellern. Zuletzt erschienen »Die Kriegerin der Himmelsscheibe« sowie sein Schlüsselwerk »Infinity. Der Turm«. Wolfgang Hohlbein lebt mit seiner Familie und vielen Haustieren in der Nähe von Düsseldorf.“Cover / Buch:Das Cover, so besonders wie speziell. Das Cover zog direkt meine Blicke an, es passt zum Inhalt und rundet dieses Gruselkabinett der Alpträume, Verschwörung und Macht des Bösen unheimlich stimmig ab. Trotz der 560 Seiten liegt der Roman sehr gut in der Hand und sieht nach dem Lesen noch aus wie neu. Die Seiten sind wunderbar fest und das Buch von hoher Qualität. Fazit:Dieser Horrorthriller geht tief. Gruselig, schauderhaft und angsteinflößend. Es erfüllt sein Genre und lockt mit schlaflosen Nächten. Wird man sich jemals wieder trauen ein Vollbad zu nehmen?... 3,5 Sterne gebe ich für diesen mit Schweißfilm- und angstgeweideten Augen erzeugenden Horrorthrill.

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2016

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2016 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2016 und endet am 31.12.2016. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2015 bis 31.12.2016 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2016 erscheinen.Eine Liste mit Neuerscheinungen 2016 die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2016-1201869567/#userlistglanzente war so lieb, und hat für jedes Team auch nochmal Listen mit den jeweiligen Neuauflagen erstellt. Ihr findet sie hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Krimiliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1208200397/ http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Thrillerliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1210040822/3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! Jede PN wird von mir kurz beantwortet, so dass ihr da eine Bestätigung habt, dass sie auch ankam. 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben.  Unter allen, die sich an der Challenge aktiv beteiligen, wird am Ende des Jahres eine kleine Überraschung verlost. 7. Mit dem Beitritt zur Challenge erklärst Du Dich mit den oben genannten Regeln einverstanden. Sie haben sich bewährt und werden nicht mehr geändert. Viel Spaß und viel Erfolg! Auf vielfachen Wunsch darf hier geplaudert werden: http://www.lovelybooks.de/thema/Plauderthread-zur-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-1077848718/ Team Krimi:  Athene100776  lesebiene27  krimielse  Mira20  glanzente  hasirasi2  Mercado  Bellis-Perennis  Katjuschka  yari  Talitha  Lesezeichen16  dorli  sommerlese  Antek  clary999  wildpony  ChrischiD  janaka  claddy  danielamariaursula  danzlmoidl  buecherwurm1310  tweedledee  Xanaka  Barbara62  mabuerele  TheRavenking  Postbote  buchratte  DaniB83  Maddinliest  Nele75  Lesestunde_mit_Marie  sansol  bibliomarie  claudi-1963  Schalkefan  mistellor Gela_HK MissWatson76 Leserin71 (Matzbach) LibriHolly Wedma Caroas gaby2707 elmidi susawal81 agi507 Shanna1512 Paulamybooksandme DonnaVivi Bambisusuu Gelesene Bücher Januar: 72Gelesene Bücher Februar: 122Gelesene Bücher März: 163Gelesene Bücher April: 111Gelesene Bücher Mai: 180Gelesene Bücher Juni: 128Gelesene Bücher Juli: 112Gelesene Bücher August: 163Gelesene Bücher September: 111Gelesene Bücher Oktober: 147Gelesene Bücher November: 137Gelesene Bücher Dezember: 145 Zwischenstand: 1591 Team Thriller:  Floh  KruemelGizmo  Kasin  Meteorit  AberRush  Leseratz_8  Nisnis  eskimo81  Mone80  lenicool11  lord-byron  hm65  marinasworld  calimero8169  Buchgeborene  MelE  rokat  Inibini  Thrillerlady  BookfantasyXY  zusteffi  DeinSichererTod  krimiwurm  parden  MeiLingArt  DerMichel  Naden  DieNatalie  kn-quietscheentchen  Bjjordison  Artemis_25  heike_herrmann  Nenatie  Claudia-Marina  MissRichardParker  Landbiene   Janosch79  Filzblume  dieFlo  fredhel  (crumb)  Peanut1984 Anni84 kawaiigurl schuermio LillySymphonie little-hope Frenx51 BeaSurbeck Viertelkind Vreny Buecherseele79 ChattysBuecherblog Queenelyza Igela Ambermoon Insider2199 Buchraettin JuliB Helene2014 chipie2909 LisaMariee JoanStef melanie1984 Lisa0312 Gelesene Bücher Januar: 29Gelesene Bücher Februar: 49Gelesene Bücher März: 79Gelesene Bücher April: 69Gelesene Bücher Mai: 98Gelesene Bücher Juni: 60Gelesene Bücher Juli: 149Gelesene Bücher August: 42Gelesene Bücher September: 193Gelesene Bücher Oktober: 118Gelesene Bücher November: 90Gelesene Bücher Dezember: 99 Zwischenstand: 1075

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    Der Ruf der Tiefen

    derMichi

    15. February 2016 um 11:37

    Im Buch braucht man einen Moment bis man dahinterkommt, aber diese Geschichte spielt zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts in den USA. Da gibt es noch unentdeckte Fleckchen auf der Landkarte, die noch nicht von Eisenbahn und Asphaltstraßen erreicht wurden. Mit dem Charme dieser Zeit liebäugelt der Roman an vielen Stellen und Herr Hohlbein tut einiges dafür, dass das auch rüberkommt. Schauplätze und Szenen werden plastisch und lebendig beschrieben, was das Eintauchen in die Welt erheblich erleichtert. Die zentrale "Verschwörung", in welcher viele der seltsamen Ereignisse begründet liegen, ist genau so ungewöhnlich wie morbide faszinierend. Ab etwa der Hälfte des Buches muss man über die wahre Bedeutung des Titels noch einmal gründlich nachdenken. Bis man zu den spannenderen Teilen der Handlung kommt, sollte allerdings mit Geduld gelesen werden. Oft wird ausführlichst beschrieben, was auch in wenigen verständlichen Sätzen hätte gesagt werden können. Manche Satzmonster dürfen sich über bis zu neun Zeilen (!) erstrecken, wofür jeder erfahrene Lektor einem jungen Autor längst auf die Finger gehauen hätte. Der Aufbau der Geschichte lockt den Leser beständig weiter, fällt aber zwischen seinen aufregenden Teilen immer wieder derart ab, dass man ab und zu gerne eine Pause einlegen möchte. Janice gerät in Gefahr, entdeckt ein Geheimnis, hat scheinbar Beweise und niemand glaubt ihr. Nach diesem Muster geht es lange Zeit weiter, was auf Dauer ermüdend wirkt. Steve ist als unentschiedener und unklar positionierter Charakter weit weniger spannend als er sein könnte, seine Handlungen bei weitem nicht immer nachvollziehbar. Dazu kommen mehrere ärgerliche typografische Fehler, durch die auch mal jemand statt der Stirne "die Stimme runzelt" (S. 483). Somit bleibt "Der Ruf der Tiefen" zwar ein ganz nettes Buch für zwischendurch, aber weniger ein literarisch anspruchsvolles Werk. Für die Gewisse Portion Mystery ist definitv gesorgt, das Abenteuer schleppt sich aber zu lange müde dahin. Seitenzahl: 560 Format: 13,6 x 21,7 cm Verlag: Piper

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