Wolfgang Hohlbein , Dieter Winkler Die Chronik der Unsterblichen

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Inhaltsangabe zu „Die Chronik der Unsterblichen“ von Wolfgang Hohlbein

DIE CHRONIK DER UNSTERBLICHEN Im tiefsten Transsylvanien gerät der Unsterbliche Andrej Delãny in einen teuflischen Hinterhalt. Während er mit einem übermächtigen Gegner kämpft, formen sich die Schatten seiner Vergangenheit zu einem bizarren Totentanz. Da greift die Göttin Meruhe ein. Sie verheißt Andrej einen Platz an ihrer Seite. Doch für die wahre Unsterblichkeit muss er alles andere hinter sich lassen … Eine Reise durch die Vergangenheit der beiden Unsterblichen Andrej Delãny und Abu Dun.

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  • Rezension zu "Die Chronik der Unsterblichen" von Wolfgang Hohlbein

    Die Chronik der Unsterblichen

    Cat_Lewis

    11. February 2013 um 00:17

    Inhalt: “Blutnacht” ist ein weiterer Teil der bekannten Reihe “Die Chronik der Unsterblichen” vom erfolgreichsten deutschen Fantasyautor Wolfgang Hohlbein. Chronologisch ist es unmöglich, diesen Band in die Reihe einzuordnen und kann somit als eine Art Ergänzungsband gesehen werden. Niedergeschrieben wurde diese bisher unerzählte Geschichte in Zusammenarbeit mit Dieter Winkler auf Grund der gleichnamigen Rockoper, die im Januar 2012 im Pfalztheater in Kaiserslautern sehr erfolgreich ihre Premiere feierte. Held dieser Geschichte ist erneut der Unsterbliche Andrej Delany, welcher mit seinem Waffenbruder Abu Dun durch Transsilvanien reist, um seinen Ziehsohn Frederic zu suchen. Gleich zu Beginn der Geschichte werden er und Abu Dun jedoch voneinander getrennt und Andrej fürchtet um das Leben seines Gefährten. Während sich Andrej nun auf den Weg ins Borsa-Tal macht, um das Grab seines eins verstorbenen Sohnes zu besuchen, macht sich Abu Dun auf den Weg nach London, um sich dort auf die Suche nach Frederic zu begeben. Andrej hingegen findet keine Zeit, an Marius’ Grab zu trauern, da er urplötzlich von einem mysteriösen schwarzen Ritter zum Kampf herausgefordert wird. Nur wiederwillig stellt er sich dieser Herausforderung und wird dabei tödlich verwundet. Gerade noch rechtzeitig tauchen seine geliebte Maria und ihr Bruder Domenicus, der Inquisitor, auf, der für den Tod von Andrejs Familie – und somit auch seinem Sohn – verantwortlich ist. Während Maria die Nähe zu ihrem Liebsten verwehrt wird, flößt Domenicus Andrej gewaltsam ein seltsames Elixier ein, welches ihm für den Augenblick das Leben rettet. Seine Unsterblichkeit hat er jedoch verloren. Während das Elixier und die unsagbaren Schmerzen ihm vollends die Sinne vernebeln, trifft auch die Göttin Meruhe im Borsa-Tal ein und entführt Andrej auf den Pfad nach Asgard, wo Andrej kurz nach seiner Rettung beinahe noch dem Kältetod erliegt. Sie macht ihm das Angebot, sich ihm anzuschließen und zu einem Gott zu werden. Dafür müsste er jedoch seine Menschlichkeit aufgeben – und somit auch seine geliebte Maria. Andrej will davon jedoch nichts hören, denn er hat andere Pläne. Mit Hilfe des Elixiers kann er in der Weltgeschichte herumreisen und gelangt dadurch nach London, wo er sich auf die Suche nach Abu Dun macht, den er am Hafen zu sehen geglaubt hat. Abu Dun hat mittlerweile London erreicht, nachdem er die Führung der Schiffscrew des berühmt-berüchtigten Mauerseglers übernommen und unterwegs Maria eingesammelt hat. Bei einer Gruppe von Kindern wird Abu Dun schließlich fündig, doch Frederic ist nicht gerade erfreut, ihn zu sehen. Allerdings kommt Abu Dun gar nicht dazu, sich zu rechtfertigen, da erneut Meruhe ins Geschehen eingreift und die Kinder in ihre Gewalt bringt. Nur Andrej ist nun in der Lage, ihre Seelen zu retten. Dieser ist mittlerweile auf der Suche nach Maria, da er ihre Stimme vernommen hat. Doch die Verletzung, die der schwarze Ritter verursacht hat, macht ihm schwer zu schaffen und sein Körper giert nach dem Elixier, welches er von Domenicus bekommen hat. Fazit: Vielleicht sollte ich zunächst erwähnen, dass ich bisher nur die ersten drei Bände der “Chronik der Unsterblichen” gelesen habe und somit nicht beurteilen kann, in wie weit dieser Teil in die Serie passt oder ob er eher aus der Reihe tanzt. Nachdem die Rockoper mich schon vollends überzeugt hat, kam ich natürlich um den dazu gehörigen Roman nicht mehr herum. Auch wenn die Geschichte stellenweise von der Rockoper abweicht, erklärt es doch viele Ungereimtheiten, die man im Theater nicht unbedingt begriffen hat. Andrej Delany ist ein Charakter mit vielen Seiten. Für manchen mag er teilweise sehr schwach erscheinen, doch trotz seiner Macken empfand ich ihn als großartigen Helden einer mitreißenden Geschichte. In seinem langen Leben als Unsterblicher hat er viele Fehler gemacht und noch mehr verloren, doch vorallem seine Gefühle für seine große Liebe Maria und die Treue zu seinem Waffenbruder Abu Dun lassen ihn immer wieder aufs Neue aufstehen und weitermachen – ganz egal, wie aussichtslos die Situation doch erscheint. In “Blutnacht” muss er sich letztendlich entscheiden. Gibt er sich der grenzenlosen Macht hin oder will er seine Menschlichkeit bewahren? Das konfuse Zugerede der Göttin Meruhe, die es schon lange auf ihn abgesehen hat, macht die Situation nicht einfacher, da er letztendlich sogar die bedingungslose Liebe von Maria in Frage stellt. Dieser Roman ist nicht nur für die Protagonisten eine Berg- und Talfahrt der Gefühle, Gedanken und Handlungsstränge, welche nicht immer ganz nachvollziehbar sind. Vorallem das Ende lässt den Leser ein wenig enttäuscht zurück, während es in der Rockoper einen sehr annehmbaren Schluss gab. Während der Handlungsfluss ab und an ein wenig zäh und dann wieder sehr rasch voran fließt, beschäftigte mich die Geschichte auch außerhalb des Buches immer wieder und ich stellte mir viele Fragen, warum etwas geschah. Leider wurde so manches nicht genauer erklärt, weshalb ich oftmals ratlos zurück blieb. Die Szenen zwischen Andrej und Maria waren immer wieder aufs Neue trotz ihrer Kürze und Dramatik sehr emotional und berührend. Wenn sich jemand verdient, dann diese beiden! Leider muss man bedenken, dass Andrej auch nur ein Mann ist und nicht immer die richtigen Entscheidungen trifft. Trotz seiner kleinen Schwächen ist dieser Roman mir persönlich sehr ans Herz gewachsen. Wahrscheinlich liegt dies vorallem an der Rockoper, die in mir einen unglaublichen Begeisterungssturm ausgelöst hat. Der gleichnamige Roman dazu dient als sehr gute Ergänzung, legt die Gefühle und Gedanken der Charaktere offener dar und unterscheidet sich stellenweise von der Oper. Bis auf das misslungene Ende kann ich fast nicht meckern und werde es sehr positiv in Erinnerung behalten. Als sehr spannend empfinde ich den direkten Vergleich des Charakters Andrej in Oper und Buch. Andy Kuntz hat Andrej Delany ein wenig anders interpretiert, als es in Hohlbeins Romanen der Fall ist. Gerade in “Blutnacht” muss Andrej auf schmerzliche Weise erfahren, wie es ist, wieder menschlich und vorallem verwundbar zu sein. Da nur das Elixier ihn am Leben erhalten kann und dies nur begrenzt vorhanden ist, ist er öfter dem Tode nahe, als ihm lieb ist. Wenn Abu Dun nicht immer wieder an seiner Seite gewesen wäre, hätte er wohl die meiste Zeit am Boden verbracht und mit seinem Innersten im Clich gelegen. Vorallem im Buch sind die Schmerzen und die daraus entstehende Schwäche sehr spürbar gewesen. Ein tapferer Held, der eben doch nicht so unbesiegbar ist, wie es die “Unsterblichkeit” immer wieder vermuten lässt. In der Rockoper empfand ich Andrej als sehr starken Charakter, der seine Schwächen so gut wie möglich zu verstecken versucht und trotz allem jedem in aufrechter Haltung entgegen tritt. Wie es in seinen Gedanken- und Gefühlswelt aussieht, kann man dabei natürlich nicht sagen. Trotzdem hat man durch die leichten Storyabweichungen zwei verschiendene Andrej Delanys kennenlernen dürfen. Während Hohlbein seine Charaktere gerne leiden lässt und dies den Lesern auch zeigt, präsentiert Andy Kuntz den Zuschauern einen Andrej, der nicht nur verdammt gut aussieht, sondern auch als taffer Held mit erhobenem Haupt seiner Bestimmung folgt. Die Versuchung, Meruhes Macht zu erliegen, ist in beiden Versionen deutlich zu sehen und gut nachvollziehbar umgesetzt. Insgesamt hat mir “Die Chronik der Unsterblichen – Blutnacht” von Wolfgang Hohlbein richtig gut gefallen. Die kleinen Schwächen, die der Roman aufweist, trüben keinesfalls das Lesevergnügen – ganz im Gegenteil! Man beschäftigt sich mit Themen, über die man sonst überhaupt nicht nachdenken würde und kann sich seine ganz eigenen Erklärungen für diese mysteriösen Begebenheiten ausmalen. Den Einen mag das stören, dem Anderen macht dies wiederum auch sehr viel Spaß. Wer die passende musikalische Begleitung zu “Blutnacht” sucht, dem sei der Song “Son of Utopia”, gesungen von Andrej Delany-Darsteller Andy Kuntz, Frontman der Progressive Metal-Band Vanden Plas, ans Herz gelegt. Dabei handelt es sich um einen unglaublich emotionalen, aber auch sehr rockigen Song, der den Charakter von Andrej sehr gut wiederspiegelt. Dies ist außerdem der Titelsong der gleichnamigen Rockoper und kann auf der Homepage der Band erworben werden.

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  • Rezension zu "Die Chronik der Unsterblichen" von Wolfgang Hohlbein

    Die Chronik der Unsterblichen

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    11. April 2012 um 17:40

    Also, der Anfang ist recht zäh, für meinen Geschmack.
    Storytechnisch ist es mal ein wenig was anderes, was die Reihe zu bieten hat, aber es ist schon langweilig auf Dauer, wenn Andrej ständig als "Flasche" dargestellt wird.
    Dennoch ein schönes Buch an sich.

  • Rezension zu "Die Chronik der Unsterblichen" von Wolfgang Hohlbein

    Die Chronik der Unsterblichen

    horrorbiene

    05. April 2012 um 10:27

    Blutnacht ist im Prinzip ein für sich stehender Roman – der Roman zur Rockoper. Demnach ist dieses Buch keine Fortsetzung oder andersartig gearteter Teil der Chronik der Unsterblichen. Mit diesem Wissen bin ich an das Buch heran gegangen und habe mich auch sehr darauf gefreut es zu lesen, versprach es mir doch unabhängige Lektüre über Andrej und Abu Dun und damit vielleicht wieder ein kleines Bisschen frischen Wind in der Chronik. Doch was es dann zu lesen gab, war keineswegs leichte Unterhaltung. Mit dem Wissen der gesamten Chronik-Reihe ist dieses Buch einfach nur sehr verwirrend. Es tauchen viele verschiedene bekannte Charaktere auf wie z.B. Meruhe, die charakterlich plötzlich ein ganz anderer Mensch ist und damit nicht mehr zu vergleichen mit der Meruhe, die man bereits kennt. Mit einigen anderen Charakteren wird ebenso verfahren, doch da diese bereits tot sind, macht es die Geschichte noch verwirrender. Aufgrund dieses Wissens kann man Blutnacht nicht einmal als ein separates Buch zur Chronik verstehen, sondern eines das parallel dazu existiert mit einer parallelen Handlung und parallelen Charakteren. Doch selbst als ich mich dann auch darauf eingelassen habe, musste ich feststellen, das mir ein entscheidender Punkt fehlte: die Story. Worum zum Henker geht es eigentlich in diesem Buch?! Andrej wird verletzt (zu diesem Punkt gleich noch ein Wort) und nimmt gezwungener Maßen ein Mittel um nicht zu sterben, dieses versetzt in zu verschiedenen Punkten in der Vergangenheit. Die göttlichen Charaktere dieses Buches sind auch dort, doch mit dem Wissen des aktuellen Tages. So springt die Handlung mal hier hin mal dahin – immer zu Schauplätzen der „echten“ Chronikbände, doch deren Handlung ist immer irgendwie anders als im Original, also auch „parallel“. Dann passiert dort etwas und er springt weiter mit dem Ziel sich selbst und eine gewisse andere Person zu retten. Das wirkt wie ein Konglomerat aus verschiedenen Highlights der Bücher, die zusammen für mich jedoch nicht wirkten. Man kann und muss dem Buch jedoch zu Gute halten, dass es sich leicht und flüssig lesen lässt und es im Grunde auch Spaß gemacht hat, zu den Schauplätzen zu reisen und diese alternative Handlung mit der originalen zu vergleichen. Dennoch bleibt viel Verwirrung zurück. Das führt mich zu einem Punkt, den ich nicht nachvollziehen kann: Als Buch wirkt diese Geschichte noch halbwegs, doch wie diese auf einer Bühne als Rockoper aufgeführt funktionieren soll, ist mir schleierhaft. Wie kann das Publikum eine solche sprunghafte Story und so viele Charaktere verstehen und noch schlimmer, wie kann man so etwas in Szene setzen? Mich würde die Umsetzung wirklich interessieren, da es mir sehr schwer vorkommt, doch nur leider ist die Bühne zu weit entfernt. Ein weiterer Kritikpunkt ist der, der mir auch schon bei den anderen Bücher zu den Ohren herauskam, sich jedoch zum Glück in Der Machdi besserte: Andrej wird relativ früh verletzt und ist die ganze Zeit angeschlagen. Zwar wird dies hier nicht en detail ausgeführt wie in den Chronikbüchern, doch diese Schwäche hängt wie ein Damokles-Schwert über ihm. Dennoch ist er noch halbwegs erfolgreich beim Kämpfen. Wie soll ich mir denn die Bühnenaufführung dazu vorstellen, läuft der Hauptdarsteller auch die ganze Zeit angeschlagen über die Bühne? Wer will denn so jemanden sehen? Fazit: Das Buch ist absolut undurchsichtig. Eine Story ist nicht vorhanden. Die Handlung hüpft zu bekannten Schauplätzen, ohne der im Original ähnlich zu sein. Die Charaktere sind ebenfalls die gleichen mit anderem Charakter. Dies ist für Kenner der Chronik verwirrend. Doch für Nicht-Kenner dürfte das Buch noch verwirrender sein. Wieso hat das Team Hohlbein/Winkler für die Rockoper nicht eine hübsch gradlinige, actionreiche Story geschrieben, die nur in einer Vergangenheit spielte, so etwas stelle ich mir wesentlich spannender – und verständlicher – vor. Dennoch interessant, leicht und flüssig zu lesen.

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